Beiträge von York

    Da Windhosen nur gelegentlich Erwähnung in vereinzelten Threads finden, könnten hier die Infos gesammelt werden.
    Mich beschäftigt in letzter Zeit das Thema, aber ich zögere bisher mit einem Kauf, da es in meinem Kopf ein entweder/oder bzgl. Regenhosen ist.

    Tragt ihr Windosen? In welchem System nutzt ihr sie - mit oder ohne Regenhose, Regenrock oder Poncho?

    Zusätzliche Tights oder ist es die einzige Lange Hose die auch zum Schlafen genutzt wird?

    In welchen Temperaturbereichen verwendet ihr sie?

    Mit welchen Materialien habt ihr Erfahrungen gesammelt und welche Vor- und Nachteile haben sie?

    Ebenfalls das Exped Ultra in Large. Als Seitenschläfer hat das ne gute Höhe und bisher auch keine Probleme mit der Dichtigkeit. Hat aber auch noch nicht so viele Nächte bei mir, da ich auch immer wieder mal nur mit Klammotten gefülltem Stuffsack und Buff drüber schlafe

    Nutze seit diesem Jahr immer wieder gerne ein UL-Bivi von Borah zusammen mit einem Tarp und mag die Modularität dieser Lösung. Sofern es der Taupunkt hergibt oder ich unter Bäumen liege und es nicht regnet, schlafe ich nur im Bivi und baue das Tarp gar nicht erst auf. Ebenso in Schutzhütten oder ähnlichem. Das Tarp wird also nicht standardmäßig aufgebaut, sondern ist von vornherein als Backup gedacht.

    Das Mehrgewicht von Tarp und Heringen ist nicht vorhanden, da ein nicht wasserdichter Bivi deutlich leichter ist, als ein wasserdichter. Meine Kombination wiegt mit Heringen keine 600g. Zudem atmet Pertex, Argon etc. vergleichsweise gut. Vom kleinen Footprint und einfachen Aufbau profitiert man, je nach Wetterlage, in ca der Hälfte der Nächte. Dafür kann der Abend bei Regen trotzdem recht gemütlich verbracht werden.

    Bonfus Framus 58l in Ultra200, gekauft letztes Jahr und genutzt für 4 Wochen in Nepal mit ca. 9 kg; getestet auch mit mehr. Die Angabe des Eigengewichts hat präzise gestimmt; in dem Gewichtsbereich angenehm zu tragen, bei 15 kg oder mehr (18 sind angegeben) aber nicht mehr, dafür sind mir die Gurte zu schmal. Deshalb für den PCT für mich ausgeschieden.

    Angesichts der bisher geringen Nutzung noch wie neu.

    Hi! Darf ich fragen welchen du dir stattdessen für den PCT geholt hast? Der Framus bzw. Aerus war bis ich das gelesen habe ganz oben auf meiner Liste, vor allem da The Prospector von Atompacks, der dem Framus ja extrem ähnlich ist, einer der beliebtesten und best bewerteten PCT Rucksäcken ist.

    Bin zwar (noch) nicht den PCT gelaufen, aber habe auch den Framus. Für mich war er mit 15kg definitiv noch bequem zu tragen, mehr hatte ich bisher aber auch noch nicht dabei.

    Habe in deiner Vorstellung gelesen, dass du auschließlich mit Minimalschuhen unterwegs bist. Hattest du damit schon mal so viel Gewicht dabei? Hatte auf einer Tour, vor meiner UL-Zeit, 19kg auf dem Rücken und Minimalschuhe an den Füßen. Das war definitv kein Geschenk an die Füße und würde persönlich nicht mal mehr 15kg mit Minimalschuhen machen. Da habe ich zumindest gerne mehr Polsterung bzw. Unterstützung durch die Schuhe.

    Ob es wirklich weniger wird, kann ich auch nur "gefühlt" wiedergeben. Aber ich schaue je nach Zeit immer wieder in beide kurz rein. Würde schon sagen, das drüben deutlich weniger geschrieben wird, als noch vor einem Jahr und auch weniger als hier. Qualität definitiv "niedriger", da eigentlich nur noch "welches Zelt, Rucksack für xy"-Threads oder Anleitungen vom Admin kommen.

    Für mich stirbt es also auch insofern, da ich außer aus alten Threads, nicht mehr wirklich sinnvolle Infos rausziehen kann. Infos, die es hier meistens übersichtlich im Wiki gibt. Das freundlichere Miteinander findet ebenfalls hier statt.

    Wurde drüben ebenfalls erst freigeschaltet, als dieses tolle Forum an den Start ging. Ich finde es echt faszinierend, dass darüber hinaus immer noch kein Lerneffekt eingesetzt hat. Hätte von einem Erwachsenen nach knapp einem Jahr mehr Selbstreflexion erwartet. Aber es wandern offensichtlich immer noch Leute aus genau den gleichen Gründen ab und trotzdem wird null hinterfragt, ob das eigene Handeln in irgendeiner Weise daneben sein könnte. Die Tatsache, dass das alte Forum langsam aber sicher stirbt wird gekonnt ignoriert

    nach 3 tagen wieder da Aber wenn fest und faltbar kein Kriterium ist, gibt der Markt doch einiges her, wie ich finde. Das hier müsste der Nachfolger der Sarek-Gear-Matte sein.

    Zitat

    Our original sleeping mats were 5 mm thick but made from a low-density material, which meant they were both warmer and lighter, weighing just 70 grams. But they broke almost immediately. So we decided to switch to these thinner, but much more robust 3mm thick Gramlite mats, and they are fantastic. I've been using mine for over two years of constant use and it has only a few minor scratches and marks. This is why we have completely stopped using our previous mattresses. The 3mm thick mattresses are completely superior.

    Das Teil von Nalehko sowie die Exped Doublemat sind der ziemlich ähnlich, mit Gewichten um die 120g für 200x50cm.

    Nobite hat als aktiven Inhaltsstoff Deet. Das ist richtig Kacke in Oberflächengewässern. Ich mache mir schon sorgen wenn ich nach Antibrumm Forte (auch Deet) Benutzung mir die Hände in Bach wasche und sei es nur beim Wasserschöpfen.

    Genau deswegen. Mir ist es wichtiger mich regelmäßig bei Hitze abzukühlen bzw meine Klamotten halbwegs sauber zu halten als (chemischer) Mückenschutz. Entweder lange Sachen oder so ein Hitzestift mit USB zur Nachsorge

    Besitze lediglich zwei paar Laufleggins: Eine alte, dicke von Decathlon. Die nehm ich im Winter zum Joggen bzw Spätherbst, Früh-Frühling auf Tour als Backup, wenn ich unbedingt mit kurzer Hose starten will. Die sollte theoretisch zumindest ein paar Mücken stoppen können. Praktisch habe ich es nie ausprobiert, da es für Mücken zu kalt ist, wenn ich die dabei habe. In den wärmeren Monaten nehme ich die Under Armour HeatGear, wobei ich mir dir v.a. als Sonnenschutz gekauft habe. Bilde mir ein, ein paar weniger Zecken damit zu bekommen, aber für Stechmücken stellt sie keine Herausforderung dar (ohne NoBite-Behandlung).

    Bei NoBite bin ich gerade mit mir selbst am Hadern. Im Sommer wasche ich meine Klamotten täglich. Da stellt sich die Frage, welchen Schaden das Zeug anrichtet, wenn ich damit behandelte Klamotten in irgendein Gewässer halte. Und danach müsste ich es ja zum erneuten auftragen mitschleppen. Machs aktuell nur auf die Gaiter drauf

    questor | hangloose Zu den Nylon-Strumpfhosen: Die sind lediglich als Schlafklamotten ohne zusätzliche Wärmeleistung zu sehen oder gibts noch andere Einsatzzwecke? Haltbarkeit vermutlich eher so lala?

    OT:

    Möchte mir die LuMa und das Aufpusten wieder sparen, aber die auf Kopf/Rumpf geschnittene Matte sollte faltbar sein.

    Hast Du es mal mit der FP 100 oder 125 von Evernew probiert? Die ist dünn, faltbar und robust...

    (So gern ich den Laden früher mochte – wegen der Kaperung des blauen Forums mag mag man S & P ja kaum noch empfehlen, aber anderswo finde ich sie nicht: https://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=7005)

    Hast du schon Erfahrungen mit der Matte gemacht und würdest sie empfehlen? Habe sie aus den von dir genannten Gründen schon länger im Auge, aber der Preis hat mich bisher abgeschreckt. Würde mein Schaumstoffmattensortiment in jedem Fall gut ergänzen ^^

    Moin, hier gibts ja bestimmt Smart-Wasserflaschen-Besitzer, was wiegen die Dinger in der 1 Liter Variante?

    Und welchen Vorteil seht ihr zur normalen PET Flasche?

    Schöne Grüße

    Im blauen wurden in dem Kontext die 1l Flaschen von Share empfohlen, die wohl sehr nah an die Eigenschaften der Smart-Water Flaschen rankommen. Gibts in den Größen 1l und 0,5l. Was mir an denen gefällt, ist neben der Form, ihre Stabilität v.a. wenn man sie in Kombination mit einem Bidet verwendet. Sie finden nach dem Zusammendrücken wieder in die ursprüngliche Form zurück.

    Helle Farben heizen sich langsamer auf.

    Ohne den Test gesehen zu haben, Farbe des Stoffes ist am Ende eher marginal bis völlig egal. Bei Hitze in der Sonne trägt man idealerweise weite luftige Kleidung. Farbe wurscht. Dunkel gefärbter Stoff schützt angeblich besser vor UV-Strahlung.

    "Atmungsaktivität" (ich halte diesen Begriff grundsätzlich für ziemlich albern) spielt auch kaum eine Rolle, wenn die Kleidung weit und luftig ist.

    https://www.morgenpost.de/printarchiv/ki…kle-Sachen.html

    https://www.dw.com/de/zu-hei%C3%9…idung/a-5130543

    Eine Studie aus Japan findet das Gegenteil heraus. Es gibt auch zahlreiche andere gemessene Ergebnisse, die alle zum gleichen Ergebnis kommen: Schwarz bzw dunkle Farben heizen sich deutlich stärker auf, als helle

    Ein älterer Beitrag von mir aus dem silpoly/silnylon Thread rauskopiert:

    Xavier hatte wohl auch mal seine beiden verwendeten Stoffe, also 30D silpoly mit 20D silnylon, miteinander verglichen. Habe es mal aus diesem Thread rauskopiert und durch deepl gejagt:

    Ich dachte mehr oder weniger dasselbe, aber Xavier konnte das Verhalten von Silnylon 20D im Vergleich zu Silpoly 30D in Bezug auf die Wasseraufnahme testen.

    Ein äußerst interessantes Experiment.

    Er stellte zwei völlig identische Unterkünfte, eine aus Silnylon 20D, die andere aus Silpoly 30D, unter einen 6-stündigen Dauerregen.

    Er wog die Tücher, nachdem er sie ausgeschüttelt und verstaut hatte.

    Das Ergebnis: Jeder der Schutzräume nahm genau 42 Gramm an Übergewicht zu. Silpoly hat in dieser Hinsicht keinen Vorteil und die Art und Weise, wie das Tuch vor dem Verstauen geschüttelt wird, wird das Endgewicht eher beeinflussen als die Wahl des Stoffes.

    Was die Entspannung gegenüber Feuchtigkeit betrifft, so ist sie bei Silnylon relativ gering: Sie liegt bei etwa 1 %, und wenn die Überdachung am frühen Abend sehr gut gespannt ist und Gummibänder mit hoher Rückhaltekraft an den Befestigungen verwendet werden, wird dieses Phänomen noch weiter minimiert.

    Es genügt, den Mast um einige cm zu erhöhen, um wieder eine optimale Spannung zu erreichen.

    Ich habe zwei identische Schutzdächer aus Silpoly und Silnylon besessen und verwendet und konnte keine Unterschiede feststellen, sofern das Schutzdach sehr gut gespannt ist und die Gummischlaufen dort angebracht sind, wo sie benötigt werden.

    Schließlich (und ich zitiere Xavier) hat Silnylon Vorteile, die Silpoly nicht hat: Es ist aufgrund seiner Elastizität durchbruchsicherer, da die Fasern dazu neigen, nach einem Durchbruch ihre Plätze wieder einzunehmen, und diese Elastizität ermöglicht eine bessere Spannung des Unterstandes, was ich auch mit meinen beiden Unterständen aus Silpoly 20D und Silnylon 40D bestätigen kann: Ich hatte immer einen schöneren Aufbau mit dem Silnylongewebe, das immer super gespannt war, nicht so gut mit Silpoly.

    Schließlich ist auch der Gewichtsunterschied nicht zu vernachlässigen: Ich habe ein Projekt für einen Custom Shelter mit Xavier, eine Version aus 30D Silpoly würde 495 Gramm wiegen, gegenüber 400 Gramm aus 20D Silnylon, bei gleicher Reißfestigkeit.