Beiträge von Zippi

    ... und der Schnee im Bereich der Matte komplett weggeschmolzen war.

    Das ist ein klares Zeichen dafür, das Deine Wärme durch die Matten geht.
    Ich hatte das Phänomen ebenfalls bei einer neuwertigen Xtherm.

    The Omm Duomat

    Das ist ja ein Nichts! 8o
    Wenn Du bei dem Setup bleiben willst, würde ich mir erstmal eine breite Torsomatte aus 5 mm Evazote zurechtschnibbeln.
    Oder xfoilfragen ob er noch ein Reststück von der alten Matten-Lieferung übrig hat.

    VG. -wilbo-

    Hattest du deine Xtherm reklamieren können?

    Die Duomat ist meine "immer dabei Matte" als Rückenpolster, Sitzunterlage und Durchstichschutz. Da die mitgeführte Luftmatte in der Regel passend zu den erwarteten Temperaturen ist, habe ich da keine besonderen Ansprüche an die Isolation.

    Nasser Zeltboden wird vermutlich durch Kondenz verursacht. Geschmolzener Schnee dürfte m. E. durch nicht ausreichende Isolierung der Matte seine Ursache finden. Aber besonders wenn du im Torsobereich noch eine Evazotte verwendest sollte der Schnee darunter eigentlich nicht komplett schmelzen.
    Der WM reicht bei mir bis maximal 0 Grad, friere aber auch schneller als früher. Mit Thermohose und Daunenjacke müsste dein Schlafsetup aber gut für-2 Grad Außentemperatur reichen.

    Das Setup exklusive der Matte ist bei mir schon Jahre erprobt. Ich komme damit auch locker bei Touren mit bis zu -10 grad mehrtägig zurecht. Die Specs der Matte passen dazu und bei vorherigen Nächten ging es auch ohne Probleme, selbst ohne Zelt.

    Hast Du die Matte bereits im ausgerollten Zustand gegen die Sonne gehalten? Wenn Du dabei einen dunklen Flecken siehst, der aber plötzlich aufhört, hat sich die Folie im innern verabschiedet. Der dunkle Fleck (Folie) sollte die ganze Matte einnehmen.

    Ohne diese Folie entstehen tatsächlich Kältefelder. Meines Wissens kann die Folie im Innern nicht repariert werden. Ganz mutige zerschnipseln ihre neuen Thermarests beispielsweise wegen der Länge - wer will schon 10 cm ungenutzte(!!!!) TAR herum buckeln. Das Material lässt sich anschliessend mit einem Bügeleisen offenbar wieder verschweissen (ohne Gewähr).

    Oftmals machen Menschen den Fehler, einen zu warmen Schlafsack/Quilt mitzuführen, sparen dann aber an der Matte. Resultat: Oben schwitzt man, am Rücken zieht dafür die Kälte in die Knochen. Am morgen fühlt mensch sich dann eher missmutig. IMHO nimmt die Isolationsleistung einer TAR nicht kontinuierlich ab, sondern alles hängt eben an dieser Folie.

    Bei den gegenwärtigen Verhältnissen (Schnee, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt) würde ich zu einer Xtherm TAR greifen und zu einem Schlasa/Quilt der bei - 10 Grad noch nicht am Ende ist. Sehr wichtig ebenfalls: Gescheite Kopfisolation. Bei deinem WM weniger das Problem, trägt man jedoch nur ein Beanie in der Nacht, friert man schnell im Gesicht.

    Ich habe sie eben mal gegen die Sonne gehalten. De fehlt auf jeden Fall was...

    Moin :)

    ich verspüre in letzter Zeit beim schlafen auf meiner Neoair Xlite NXT RW immer intensiver, wie die Kälte von unten durch drückt. Auch wenn der Ausdruck physikalisch quatsch ist, beschreibt er meine Wahrnehmung am besten. Die Matte sollte mit R4.5 (ASTM F3340-18) easy bis unter -10 Grad gehen. Ich friere aber schon bei -2 so, dass ich nicht mehr entspannt schlafen kann.

    Sind euch Fälle von mit dem Alter abnehmender Isolationsfähigkeit bei Isomatten bekannt und  würdet ihr versuchen das bei Thermarest einzuschicken? 

    Ein wenig Kontext, um die zu erwartenden Rückfragen zu beantworten: Ich habe die Matte seit einem knappen Jahr und sie bei einem bekannten Händler bei Kleinanzeigen als von Thermarest instandgesetzte Matte (mit Flicken) gekauft. Seitdem hat sie mindestens 70 Nächte auf dem Buckel. Ich habe damit auch schon bei bis zu -12 Grad geschlafen, was dann Grenzwertig aber okay war.

    Ich lasse sie immer von einer Flextail Zero Pump aufpumpen und gebe noch einen Stoß manuell hinzu, sie ist also recht prall gefüllt. Nach der Nutzung wird sie immer noch mindestens einmal zu Hause mit trockener Raumluft gefüllt und dann wieder abgelassen, um die Feuchtigkeit im Inneren zu minimieren. Die letzten beiden Nächte darauf habe ich im Wald auf leicht komprimierter Schneedecke (ca. 1cm) geschlafen. Das Setup bei -2C:

    • Durston X-Dome
    • Neoair Xlite NXT RW
    • The Omm Duomat (dünne EVA) im Torsobereich unter der Neoair
    • WM Ultralite (T-Comf -4 bei 455g Daunen)
    • Thermohose und einen Daunenjacke im Schlafsack getragen 

    Beim abbauen ist mir aufgefallen, dass der Zeltboden unter der Matte komplett nass gewesen ist und der Schnee im Bereich der Matte komplett weggeschmolzen war. Ich bin mir nicht sicher, ob das so normal ist oder meine These des erhöhten Wärmeverlustes durch die Isomatte stützt?

    Ich habe letzten Winter mit vielen Konstellationen aus Mesh Baselayer, AD90, AD120, Merino Midlayer und Windjacken gespielt. Für meine Anwendungszwecke habe ich herausdestilliert, dass ein Alphateil ohne Schicht darüber überhaupt nichts bringt. An den Stellen mit Kontakt (Rucksack) wird es zu warm und an allen anderen Stellen fehlt mir der gewünschte Wärmeleistung in der Bewegung. Eine Windjacke oben drüber wird schnell zu warm, da sich die Hitze staut. Der Gamechanger für mich war mein sehr dünner Merino Summer Hoodie von SN (50%Merino/50%Polyester) über dem Alpha 90. Je nach Tour, Wetter und Aktivität würfel ich aus diesen Teilen mein Setup zusammen.

    Bis 13 Grad: Summer Hoody ohne alles

    5 bis 13 Grad: Ortovox Merino Thermovent LS + Summer Hoody

    -2 bis 5 Grad: Ortovox Merino Thermovent LS + AD90 + Summer Hoody

    unter -2: Ortovox Merino Thermovent LS M + AD90 + Summer Hoody + Berghaus Alpha Air Resist Jacket


    Bei Wind wird je nach Temperatur und Aktivität eine der unteren Schichten durch die Berghaus Jacke.

    Wenn kein Dauerregen angesagt ist, nutze ich die Berghaus als "Regenjacke" nach dem Pertex & Pile Prinzip, was erstaunlich gut funktionert.

    Ich sehe aber kommen, das man da mit dem Quilt, nahe dem Fußende, an das Fly stößt.

    Aufgrund der versetzten Stange, ist das Fly auf der gegenüberliegenden Seite ja niedriger, als das Protrail, bei der gleichen Breite des Fußbodens.

    Das Protrail und das Protrek haben ja ein dchmaleres Fußende.

    Bei dem Durston Zelt, wird das nicht so auffallen, da es ja höher und breiter ist.

    Ich, als bekennender Protrail Fan, finde es Scheiße, das es aus dem Programm geflogen ist!

    Das ProTrail Li gibts ja erstmal noch eine Weile laut Tarptent.
    Falls das Protrek im Laufe des Januars verfügbar wird, werde ich mal eins bestellen. Dann können wir uns das zum Wintertreffen gemeinsam anschauen :)

    DCF Pods / Packbeutel: Traditionell von sympathischen Cottages wie https://wildskygear.co.uk/ oder https://www.treadlitegear.co.uk/ oder weiteren europäischen Firmen gefertigt, würde ich doch dringend raten, dort zu kaufen und nicht von unbekannten Herstellern über AliExpress. Die Sachen sind ohnehin durch die Materialkosten ein Luxus - da kann man fair kaufen.

    Gerade HODR ist doch kein unbekannter Hersteller. Neben den Pods machen sie auch allerhand anderen Kleinkram und sehr leichte Carbonheringe.

    Danke dir, das habe ich verstanden. Ich verstehe nur nicht, warum ich jetzt daran denken soll. Will niemand gebrauchte Tarptents kaufen? Eine Anspielung auf die Wertstabilität von DCF Sheltern? Liegt es am Verkäufer, dass das Zelt nicht weggeht?

    ich bin durch eine Instagram Kampagne auf die Houdini Lykan Serie aufmerksam geworden. Die Marketingversprechen ähneln Alpha direct. Hat das von euch schon mal jemand in der Hand gehabt?

    Zitat
    • Herkunft des Garns: Japan
    • Hergestellt mit Teijin Waveron™- und Teijin Deltapeak™-Garn
    • Shima-Seiki Wholegarment 3D-Stricktechnik
    • Ultraleichter, dehnbarer Komfort
    • Außergewöhnlich atmungsaktiv
    • Hervorragender Tragekomfort auf der Haut
    • Feuchtigkeitstransport
    • Schnell trocknend
    • Wiederverwertete und wiederverwertbare Materialien
    • Null-Abfall-Design
    • 100 % wiederverwerteter und wiederverwertbarer Polyester

    Wer etwas zu lachen haben möchte

    Magst du das genauer ausführen? ^^

    Ich mach kein Bikepacking, find die Idee auf Anhieb aber gar nicht so doof. Gibt dir mehr Kopfraum als ein Mid und spart dir eine Stange an Gewicht. Vielleicht steh ich aber auch nur auf'm Schlauch.

    Der Preis mal außen vor.

    Ich vermute mal es geht um das Gewicht- zu Nutzenverhältnis. Du sparst dir vielleicht 40 Gramm für eine kleine Carbonstange und bindest dein Rad dafür zwangsläufig fest in dein Zeltsetup sein. Es kann ja zuweilen schwierig genug sein eine Zeltfläche zu finden. Wenn du dahinter noch Platz fürs Rad brauchst, wäre es mir das nicht wert.

    Naja zumindest merkt man es im Zelt, wenn einem jemand das Rad klauen will ;)

    caficon Ich weiß nicht, welche Decken die dort verwenden, vermutlich Wolldecken. Weiß auch nicht, wie oft ich in den Hütten übernachten werde, vermutlich nur so 2 oder 3mal. Abgesehen davon benutze ich das Seideninlett nicht.

    Uaahhh Bettwanzen sind mein Horror - auch deshalb meide ich Hütten eher und schlafe lieber im Zelt.

    Überlege gerade, ob ich meinen Quilt noch mit einem 2. Zipper versehen sollte, damit ich ihn komplett schließen und wie einen Schlafsack benutzen könnte.

    Ich weis ja nicht wieviele Quilts du besitzt, aber wenn du noch einen leichteren besitzt, als den für die Tour vorgesehenen, könntest du überlegen diesen mitzunehmen und einen Thermarest Reactor als Hüttenschlafsack. In der Kombination würde sich dann wieder benötigte Wärmeleistung ergeben. Allerdings bezweifle ich, dass du damit viel mehr Gewicht gut machst.

    Es reisst leider nicht ab. Täglich grüßt das Murmeltier. Das sind nicht alle Beiträge der letzten Zeit.

    Ich glaube, man wollte eine "magische" Gewichtsgrenze einhalten und hat jetzt ein Problem mit dem Carbongestänge.

    Bei Tarptent ist gestern auch eine Querstange aufgetaucht, bei der der Einsatz nach innen gerutscht ist. Aber die Hauptbögen sind bei TT ja eigentlich Aluminium, jetzt DAC.

    Könnte auch ein "Anwenderfehler" sein. Ist mir auch schon mit dem Carbongestänge vom TT Rainbow passiert. Wenn man beim Zusammenstecken und Auseinandernehmen die Segmente durch den Zug vom Gummi zusammenschnippen lässt, knallt die dünne Cabonwandung des Elements ohne eingesetzte Hülse immer auf auf die gegenüberliegende Stelle. Dabei kann es zu Abplatzern kommen, welche sich dann weiter aufziehen. Habe das gelöst, indem die Enden mit einem dünnen Streifen Isolierband umklebt wurden.

    Ich war ende dieser Woche auf Radtour. Habe auf der Applewatch die Kartennavigation mit WorkOutDoors laufen und dabei den in Komoot geplanten Track laufen. (GPX Ex- und Import)

    Zu Übersicht schaue ich dann aber doch regelmäßig mal in die Komoot app auf dem Handy, um das Höhenprofi zu checken, eventuelle Umfahrungen zu finden ...

    Jetzt kommt jedes mal, auch wenn man die App nur in den Hintergrund geschickt hat, diese "Aufforderung" Premium zu Abonnieren, obwohl ich das Weltpaket gekauft habe. So macht das echt kein Spaß mehr.

    Ich bin sehr zufrieden mit den

    RAIDLIGHT Responsiv Short Pants

    Dem kann ich mich nur zu 100% anschließen. Leider Produktion eingestellt, weshalb ich am Ende das Ganze letztlich sogar "nachgebaut" habe:
    Shorty Shorts mit vielen Taschen

    Schon jemand den Nachfolger getestet?
    RaidLight Men's Ripstretch Short, unlined running short – Raidlight

    Ich bin mir nicht sicher, ob man diese als Nachfolger bezeichnen kann. Im Vergleich fehlt der liner, die Smartphone bzw Geltaschen an den Oberschenkeln und die Taschen am Bauch.