Beiträge von Hike-a-Bike

    Wenn du nicht so hoch schläfst könntest du dir das Tipik Pioulou angucken. In XL falls du groß gewachsen bist. Gibt es auch als single Skin und man kann in den Optionen immer die "verstärkte" Option wählen was der Hersteller insb. bei Fernwanderungen empfiehlt.

    Sowohl heftigen Hagelschauer als auch strammen Mistral hat mein Tipik Caroux gut überstanden. Das Pioulou hat nochmal zusätzliche Abspannpunkte, dem würde ich schon einigermaßen vertrauen. In allem was das nicht aushält möchte ich glaube ich generell nicht an exponierter Stelle im Zelt sein.

    Meine Sea to Summit UL Matte verliert extrem langsam Luft. Nach 2-3h liegt man dann quasi auf dem Boden. Habt ihr einen Tipp wie man ein so kleines Loch bzw eine so geringe Undichtigkeit findet? Selbst mit ihm Wasser eintauchen finde ich nichts.

    So winzige Löcher zu finden kann unmöglich sein. Ich würde sie einschicken und je nach Kaufdatum und Art des Defekts auf Reparatur oder Austausch hoffen.

    Ende 2018 oder early 2019 gekauft.... glaube eher nicht, dass sie mir die austauschen, zumal sie von innen auch etwas angegammelt ist, weil ich vor Jahren mal für ein paar Tage mit dem Mund aufblasen musste, wegen vergessenem Packsack.

    Meine Sea to Summit UL Matte verliert extrem langsam Luft. Nach 2-3h liegt man dann quasi auf dem Boden. Habt ihr einen Tipp wie man ein so kleines Loch bzw eine so geringe Undichtigkeit findet? Selbst mit ihm Wasser eintauchen finde ich nichts.

    bei Mapy geht das auch.

    Auch in der kostenlosen Version? Oder nur bei Premium?

    Aber, sorry: Worür braucht man das? Man lässt sich de Strich anzeigen und geht einfach statt "von unten nach oben" in die andere Richtung, "von oben nach unten".

    v.a. beim Bikepacking bzw. beim Radfahren allgemein fahre ich zu 90% nach der Stimme im Ohr von Komoot, um nicht ständig die Karte befragen zu müssen, da sollte der Track schon in die richtige Richtung gehen.

    Komoot kanns btw auch :)

    Ab Morgen bin ich auf dem Weg, ab Yvoire/ Stage II. Die Hitze macht mir Sorgen. Hoffe das es mit es höher halbwegs angenehm wird..... das wird Anstrengend

    Gewittergefahr und -heftigkeit gerade in den Bergen sollte man bei den Temperaturen glaube ich auch nochmal speziell ernst nehmen.

    Wir machen das nicht von Kleidung abhängig, Mücken kommen immer zu mir, Bremsen zur liebsten Wanderbegleitung. Da das schon seit IMMER(TM) so ist, ist das ja wohl Evidenz genug.

    Also Achtung bei Wahl der Wanderbegleitung!

    (Hat eigentlich schon jemand getestet, wie sich das verhält, wenn man mit Zebras wandert?)

    Bei uns kommt alles was sticht und beisst zu mir :( außer Zecken, die mögen F1 scheinbar lieber. Hab kürzlich was von wegen Blutgruppen hätten einen Einfluss gelesen, aber glaube dass auch mein deutlich stärkeres Schwitzen einen Beitrag leistet. Die Farbe der Kleidung würde ich aber freisprechen.

    Habe mich mal im Masterstudium tiefer mit verschiedenen Freiheitsbegriffen und -konzeptionen befasst falls jemand Literaturhinweise braucht.

    Ich wäre sehr interessiert!

    Freiheit: Vier Versuche von Isaiah Berlin wäre ein Klassiker, der mir spontan einfällt. Ansonsten Quentin Skinner und Philip Pettit zum Thema republikanische und liberale Freiheit (die haben da aber auch viel geschrieben und ich müsste mal schauen, was man zum Einstieg lesen könnte). Insgesamt ist es sicherlich einer der "umkämpftesten" Begriffe der politischen Theorie und Philosophie und diverse große Namen aus verschiedensten Strömungen haben über die Jahrhunderte oder gar Jahrtausende Beiträge geleistet. Man beachte die Länge dieses "kleinen Lexikonartikels", der sicherlich auch ein guter Einstieg wäre:

    (Screenshot stammt aus meiner Bachelorarbeit, sollte urheberrechtlich also okay sein :D)

    Müsste noch wirkliche Literaturlisten zuhause haben, da muss ich aber mal in Ruhe schauen.

    Ich nutze seit über einem Jahr die Iniu Schnelladepowerbank mit 25000 mAh. Die ist zwar mit 385 g plus 5 g Kabel nicht die leichteste. Aber im Verbund mit dem 65 Watt Ladegerät von Rolling Square (72 g) beim Bikepacking ein echter No Brainer. Vor allem, weil sie in etwas mehr als einer Stunde wieder aufgeladen ist - also in der Zeit, die man sich alle paar Tage durchaus mal im Café nehmen kann.

    Habe die exakt gleiche kombi und unterschreibe das so.

    Also die im Sauerland, werden soweit ich weiß nicht geteilt. Auch wenn du nur für 1 Zelt buchst, gibts keine Doppelbuchung der Plattform wie zB in der Eifel.

    Ist auch ganz gut, weil ich ehrlichgesagt nicht sehe, wie da mehrere Zelte drauf passen sollen. Die Plattformen sind meist Überdacht und haben halt dicke Eckpfeiler, wodurch schon paar QM weg sind. Hatte letztes Jahr mein Bonfus Duos da drauf und es hätte ggf noch knapp ein 1p Zelt da drauf gepasst... aber wahrscheinlich eher nur ein freistehendes.

    Problematischer wahrscheinlich eher, dass die gebucht und nicht benutzt werden.

    Ist mir auch schon so aufgefallen bzw. wurde bei mir in der EIfel auch schon mal eng. Kannte es ursprünglich z.B. aus dem Hunsrück oder dem PW auch nur so, dass es ein Camp mit mehreren Plattformen/Campspots gibt und man bucht halt eine Plattform oder einen Spot. Dieses mehrere Zelte auf eine Plattform quetschen finde ich auch irgendwie seltsam.

    Ich suche möglichst leichte Wasserschuhe zum Schnorcheln und generell zum ins Wasser gehen an steinigen/felsigen Buchten oder Stränden.

    Wenn der Schuh oben nicht geschlossen sein muss, einfach mit Shamma´s (leidchteste Barfuss-Sandalen, die sehr gut am Fuß halten)?

    Sieht prinzipiell super aus, ist aber auch relativ teuer (?) oder gibt es da günstige Varianten? Ich bekomme halt nur vom Anschauen von Sandalen schon Blasen, dementsprechend wäre es halt wirklich nur für diesen einen Zweck.

    Wie habt ihr das Stück zwischen Platges de Fornelles und Calla Morel gemeistert? Da gibts doch kaum Wasser, oder? Binimel lá hatte auf?

    Wir waren nicht da, hatte soweit ich aus der Distanz gesehen habe aber auf. Wir haben einfach viel Wasser geschleppt und beim Strand vom Cavalleria war so eine kleine Bude auf, da gab es noch jeweils ein großes Glas Kaltgetränk. Wir haben das Stück in zwei Etappen gemacht und am Cala del Pilar geschlafen.

    Wir waren von 12. bis 21. Mai auf dem GR 221 unterwegs und kann alles unterschreiben, was Du geschrieben hast. Wir hatten zum Glück noch nicht zu warmes Wetter (in den ersten Tagen sogar nur 18-20 Grad :) Der Weg ist genial schön, wir waren sehr begeistert (obwohl wir sonst eher in Skandinavien/Britische Inseln unterwegs sind). Technisch ist der Weg (bis auf zwei, drei etwas "schwerere" Stellen) nicht besonders anspruchsvoll, lediglich der oft steinige Weg verlangt nach fast immerwährender Aufmerksamkeit. Aber das ist natürlich subjektiv, zugegeben :) Highlights aus einem Highlight-Weg insgesamt für uns der 2. Tag von Sant Elm über Sa Trapa nach Ses Fontanelles und der morgendliche Aufstieg von der Refugio Tossals Verds auf den 1200m hohen Coll des Prat. Stöcke wären für uns obligatorisch, ohne wollte ich dort nicht wandern.

    Das Hochtal vor dem Pass war auch eins meiner absoluten Highlights ebenso die Stelle auf der von dir erwähnten Etappe, wenn man hinter Sa Trapa um die Biegung der Küste kommt und zum ersten Mal den Blick entlang der bis ins Meer steil abfallenden Berge hat. Wirklich atemberaubend.

    Ich habe mir bei meinem Tipik Zelt ein paar Sets UL Säckchen mitbestellt bei Xavier. Zusätzlich benutze ich auf den größeren Touren noch meinen Sea to Summit UL Daypack so von wegen multiuse usw. Da kommt dann idR das Essen rein und der Rest wird in den Beuteln organisiert. Kann man sich auch ohne Zeltbestellung ordern :)

    MSR bzw. Cascade Designs haben mir insgesamt schon drei Mal ein Ersatz-Segment für eine gebrochene Zeltstange beim Carbon Reflex 2 zugeschickt, eineinhalb, zehn und dreizehn(!) Jahre nach Kauf. Jeweils einfach per Mail angefragt und vollkommen unkompliziert Ersatz zugeschickt bekommen. Der Versand hat zwar eher lang gedauert, aber das Ganze war für mich jedes Mal komplett kostenlos.

    Wegen der immer mehr zerbröselnden Naht-Abdichtung frag ich aber nicht mehr nach ... vielleicht rubbel ich die Reste noch ab und schmier Nahtdichter drauf. Aber irgendwann ist auch mal Schluss (und so ein tolles Zelt ist es nach heutigen Maßstäben eh nicht).

    Habe für mein MSR-Zelt auch 6 Jahre nach dem Kauf kostenlos (!) ein komplett (!!) neues Gestänge bekommen. Hat allerdings auch 8 Wochen gedauert nach dem Einschicken.

    Gleiches Spiel wie beim 221: Erstmal Fakten. Bericht mit Fotos dann später....kleiner Disclaimer: wir haben aufgrund eines angeschlagenen Fußes zwei Etappen im Südosten und Nordwesten ausgelassen.

    Der GR 223 umrundet Menorca auf ca. 185km. Dabei geht man in weiten Teilen dicht an der Küste entlang und erwandert so am laufenden Band herrliche Buchten und Strände. Für alle, die keine starke Wasserallergie haben, würde ich die Tour daher für Mai/Juni empfehlen. Es ist dann zwar ab und an schon ordentlich heiß, aber man kann sich eben auf den meisten Etappen auch regelmäßig in wundervoll türkis-blauem Wasser abkühlen. Wir haben diese Möglichkeit sehr genossen und Taucherbrille und Schnorchel als UL-Sünde gerne in Kauf genommen.

    Anreise: Menorca verfügt über einen eigenen Flughafen in der Nähe von Mahon, kann aber auch per Fähre erreicht werden. Wir haben GR 221 auf Mallorca und GR 223 auf Menorca verbunden und sind dazu von Port Alcudia nach Ciutadella übergesetzt. Dabei ist zu beachten, dass z.B. Ballearia etc. ca. 100€ pro Person verlangen, während man bei Corsica-Ferries nur 12€ pro Nase bezahlt. Man sollte allerdings beachten, dass diese Fähre nur alle 2 Tage (?) fährt. Auf der Insel gibt es sehr günstige Busverbindungen (im Gegenteil zu Mallorca nur Bargeld), die allerdings oft nur 3x täglich verkehren. V.a. im Norden scheinen leider auch einige Buslinien eingestampft worden zu sein (man sieht noch Haltestellen, aber es finden sich keine Verbindungen mehr).

    Anspruch: Es gibt einige etwas anspruchsvollere Passagen an der felsigen Küste, der Weg ist aber nie ernsthaft ausgesetzt. Steinig ist es aber über weite Strecken, Trittsicherheit ist also durchaus erforderlich, wenn man nicht ständig umknicken will. Auch Höhenmeter sind zumindest teilweise (v.a. im Norden und Nordosten) zu überwinden.

    Schlafen: Auch hier ist das Wildcampen nicht offiziell erlaubt, man hat aber den Eindruck, dass es ein wenig entspannter zugeht. Zudem ist es gerade im Norden auch deutlich leerer als z.B. auf der größeren Nachbarinsel. Hotels usw. sind ansonsten in den Orten vorhanden gerade im Norden sind diese aber so dünn gesäht, dass man entweder relativ lange Etappen gehen muss (ü30km) oder zumindest ab und an draußen schlafen muss.

    Essen/Trinken: Auch auf Menorca ist das Leitungswasser mindestens geschmacklich meh und auch Quellen etc. sind so gut wie nicht vorhanden. Wasser muss daher fast zwangsläufig in Ortschaften eingekauft werden. Es gibt an einigen der abseits der Orte gelegenen Stränden auch kleine Gastronomien, wir haben allerdings nicht ausprobiert ob dort auch größere Wasserflaschen zu vernünftigen Preisen verkauft werden. Wenn man sich auf diese verlässt sollte man zumindest vorher sicher gehen, dass sie auch wirklich geöffnet haben. Gleiches gilt für einige der (sehr) kleinen Ortschaften, wo es je nach Saison und Wochentag unter Umständen auch mal gar nichts geben kann. Zudem gibt es oft relativ lange (Nach-) Mittagspausen. Auch hier ein Werbeblock: Im Okapi in Platges de Fornells, im Can Xavi in Mahon (leckere, große Portionen zu relativ kleinen Preisen) und im Ivette Beach Club (wow diese Terasse!) haben wir hervorragend gegessen.

    Sidequests: neben vielen, vielen herrlichen Buchten und Stränden, die nicht immer automatisch angesteuert werden, gibt es immer mal wieder Abzweigungen zu z.B. Leuchttürmen, Aussichtspunkten oder historischen Stätten. Zudem sind auch die Altstädte von Mahon und Ciutadella zu empfehlen und auch einige weitere Orte wie z.B. Binibeca (direkt am Weg) oder Fornells sind durchaus sehenswert.

    Fazit: Für uns war es die perfekte Genusswanderung um Wandern, Schwimmen und Schnorcheln zu verbinden und hat unseren zuvor eher bergigen Aufenthalt auf Mallorca perfekt abgerundet. Im Süden gibt es herrliche Buchten mit weißem Sandstrand aber auch hohe Klippen mit tollem Ausblick, im Norden wird es hügeliger und die Buchten werden abwechslungsreicher von rötlichem Sandstrand bis hin zu reinen Felsenbuchten. Wir konnten die Etappen sehr flexibel planen und dank der Busverbindungen war es auch kein Problem mal eine Etappe ausfallen zu lassen. Einzig mit den beiden recht langen Straßenpassagen nach Mahon und vor Platges de Fornells waren wir etwas unzufrieden.