Beiträge von Hike-a-Bike

    Interessiert dich die (vergleichsweise geringe) Effizienz des Pinion-Getriebes?

    Natürlich spielt das auch eine Rolle. Wäre da auch durchaus an Zahlen interessiert. Finde selbst v.a. Werte aus den frühen Pinion Tagen. Da Pinion im Gegensatz zu Rohloff durchaus noch weiter an der Technik arbeitet, gehe ich aber davon aus, dass die nicht mehr akkurat sind, zumal ich auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Gangzahlen unterstellen würde. Klar ist aber eben auch, dass mir die beste Effizienz nichts bringt, wenn ich das letzte mir zu Verfügung stehende Schaltauge verbogen habe und ich es nicht mehr schaffe, dass die Kette sauber läuft.

    Ein Kollege von mir hat das Scrambler Xplore GT II 28 in Größe M, ich selbst fahre ein Contoura Pollino Pinion im Alltag.

    Was möchtest Du wissen? ;) Ich bin seines schon mehrfach zur Probe gefahren - das fetzt natürlich schon. Allerdings muss ich erwähnen, dass ein Carbon-Graveller ohne das Pinion-Getriebe doch etwas schneller beschleunigt.

    Fahre derzeit das Vasco von TT. Das Scrambler wäre dann mein Rad für die größeren Touren, das Vasco würde demnach eher für Tagestouren oder noch kürzere Ausfahrten sowie zum Schönwetterpendeln (für die nassen Tage habe ich noch ein "ATB" mit Schutzblechen usw.) zum Einsatz kommen. Was ich mir vom Scrambler verspreche wäre: mehr Schaltungsbandbreite, weniger Wartungsbedarf, weniger Anfälligkeit gegen Beschädigung und ggf. (je nach Tour) auch mehr Reifenbreite. Dazu dann noch möglicherweise mit SON und Charger mehr Freiheit in der Tourenplanung durch Unabhängigkeit von externer Stromversorgung. Im Prinzip möchte ich ein Hardtail-MTB mit Dropbars für lange und mehr oder weniger anspruchsvolle Bikepacking-Touren, bei dem ich mich möglichst weitgehend darauf verlassen kann, dass die Essentials (die ich unterwegs nicht einfach fixen bzw. fixen lassen kann) funktionieren.

    Soweit zu meinen Erwartungen.

    Zum "was möchte ich Wissen": Wie ist das Fahrverhalten, wie ist das Schaltverhalten (evtl. auch der elektr. Variante), wie ist der Eindruck hinsichtlich Wartungsarmut und Langlebigkeit? Dazu dann natürlich auch alles andere, was ich jetzt vlt. vergesse: was sind Vor- und Nachteile oder Besonderheiten, die in der Benutzung aufgefallen sind etc. etc.

    Das ist der Verwirrt-Smiley. Pinion ist einfach für mich das Gegenteil von ultraleicht. Das verlinkte Rad auch eher. Ich vermute im rad-forum.de kann dir mit deiner Frage besser weitergeholfen werden.

    Ultraleicht kommt ja immer sehr den Einsatzzweck und die Anforderungen an. Dazu ist ein Stahlrahmen mittlerweile dank der Weiterentwicklungen beim Rahmenbau durchaus nicht mehr zwingend ultraschwer, dafür aber immer noch ultra viel haltbarer und im Zweifel auch reparierbarer als z.B. Carbon. Letztendlich kann ich die Frage natürlich auch in einem reinen Radforum stellen, gerade unter dem speziellen Aspekt Bikepacking könnte sich ja auch hier der oder die ein oder andere finden, die schonmal ein solches Rad ausprobiert hat.

    Visums-Verweigerungen und -Widerrufe, die (z.B. und hier insbesondere) auf Zuschreibungen von Staatsfeindlichkeit beruhen, gab es, soweit wiederum "normal", auch lange vor Trump schon immer mal wieder (und selten). Sie sind -hier wie dort- einfach zu realisieren, stehen -hier wie dort- im Ermessen auch der Einreisekontrollbehörden und es gibt in der Situation der Einreiseverweigerung erstmal kein unmittelbar realisierbares Rechtsmittel.

    Unmittelbar realisierbar nicht, aber hier kann man dagegen vor dem Verwaltungsgericht klagen. Dort nicht.

    Bei Zurückweisungen an der Grenze fährt man auch hierzulande erstmal wieder zurück.

    Mit dem Auto an einer deutschen Grenze ankommen und mit dem Flugzeug in US of A landen sind allerdings auch schon auf mehreren Ebenen unterschiedliche Dinge.

    Ich habe bis auf die Waschmaschinen auf Campingplätzen keinen einzigen Ort mehr in den Highlands erlebt, der keine Bezahlmöglichkeit über Karte hatte. Allerdings sind 2 Karten (bzw. 1x Smartphone mit anderem Konto oder PayPal) von Vorteil, wenn eine mal nicht funktioniert.

    Eigentlich ebenso, aber in den Bussen haben warum auch immer unsere beiden Karten nicht funktioniert. Also vlt kleiner Notgroschen aber prinzipiell sind die da oben deutlich weiter mit Karten als wir.

    Hab noch ne ältere Nightcore mit altem USB-Anschluss. Meistens nehme ich die nur noch mit ohne Ladekabel. Für mal ne Stunde ins Dunkle kommen oder mal kurz im Zelt benutzen reicht der Akku auch ohne laden.

    Was ist denn ein guter Preis für die Petzl Bindi ?

    Gibt’s teilweise schon für unter 32€

    https://www.idealo.de/preisvergleich…indi-petzl.html

    mal wieder falsch ausgedrückt, ich kreise drum herum weil ich eigentlich genug Zeug habe. Habe auch gehört sie soll nicht so zuverlässig sein. ich gucke noch vllt kann jemand mehr berichten

    Und was hab ich damit zu tun :D :D?

    Ich finde die Idee mein Bike als Teil des Zelts zu nutzen abgesehen von allen sonstigen Bedenken einfach grundsätzlich nicht gut. Es gibt einfach eine durchaus große Menge an Szenarien, in denen ich mein Zelt aufbauen und dann noch mit dem Rad fahren will.

    Ich baue meine Unterkunft gerne unter Zuhilfenahme des Rades auf, das ist mein Diebstahlschutz

    Als Option lasse ich mir das gefallen, als Pflicht möchte ich es nicht. Aber sicherlich auch Geschmackssache und v.a. vom ORt und den Umständen des Aufstellens abhängig.

    Mein Rücken ist auch ohne Rucksack nass. Aber klar, je enger was dichtes anliegt desto schlimmer bzw unangenehmer.

    Ich sehe eine leichte verbesserung mit dem Rückensystem von Salewa. Ultra Train 18 bzw 22 gehen in deine Richtung. Hat allerdings nur seitentaschen. Aber am träger lässt sich leicht was befestigen

    Bin als starker Schwitzer auch immer skeptisch was diese Belüftugnssysteme angeht. Sehe auch wenn überhaupt leichte Verbesserungen im Bereich von "da kommts dann auch nicht mehr drauf an" für mich. Daher habe ich mir jetzt auch gerade wieder einen neuen Day- und Alltagspack ohne Belüftung zugelegt, nachdem mein uralter Talon langsam aber sicher anfängt aufzugeben.

    Am Wochenende mal wieder so richtig gefailt: Nach 3 Wochen Wandern wollte ich mal wieder mit dem Rad los. Natürlich trotz ewig schon drüber nachsinieren nicht daran gedacht mal neue Reifen zu bestellen. Mit den Sommer-/Asphalt-Mänteln dann ständig Luft verloren auf teilweise groben Schotter und Single Trails. Ging aber erstmal alles mit Tubeless...bis es dann nicht mehr ging. Da ich wegen des Wetters erst spät losgefahren war, durfte ich dann noch eine Stunde durch den dunklen Wald schieben bis zur für die Übernachtung ausersehenen Schutzhütte, weil ich im Dunkeln nicht flicken konnte/wollte. Morgens dann nochmal vergeblich versucht das Loch zu schließen. Dann in den völlig mit Milch (und Dreck) verklebten Reifen einen Notschlauch eingezogen, mit dem ich dann auch tatsächlich bis ins nächste Dorf gekommen bin bis er wieder platt war. Dort dann alles Glück der Welt gehabt und von einem Anwohner einen Schlauch geschenkt bekommen. Der hat dann wiederum bis in den nächsten größeren Ort gehalten. Dort dann wieder ein Loch geflickt nur um direkt das nächste drin zu haben. Das war dann der Moment, in dem ich entschieden habe doch den Bus zu nehmen, statt noch 40km durchs nirgendwo zu fahren mit nur noch 2 verbleibenden Flicken.

    Unterm Strich: 2 Schläuche für 12,3km dürfte wohl die schlechteste Kosten-/Umwelt-/Nervenbilanz ever gewesen sein. Aber andererseits: Es gibt sie noch die netten und hilfsbereiten Menschen. Und die Hütte war wirklich sehr gemütlich :D

    Danke Hike-a-Bike

    Die Etappen plane ich nicht lange im Vorhinein, sondern erst ein bis drei Tage vorher, wenn ich auch das Wetter absehen kann. Ich werde in Bingen starten, da die Anreise dahin einfacher ist und ich an den Saar-Hunsrück-Steig anschließen möchte. Daher sind sowohl Teufelshütte als auch die Schutzhütte am Schanzenkopf für dem ersten Tag zu weit. Die Schutzhütte am Ohlingsberg nach rund 20km könnte gut passen, zumindest wenn die Bahn pünktlich um 12 Uhr ankommt... Die Lauschhütte hat leider bereits Ende Oktober geschlossen, daher fällt diese Option leider auch raus :(

    Habe übrigens eine Antwort vom Betreiber der Trekking-Camps bekommen. Leider eine Standardformulierung mit Informationen zu den Öffnungszeiten vom 1.4.-1.11. :rolleyes: Grund für die Schließung in der Nebensaison ist angeblich aufgrund der Gefahr durch Herbststürme, Schneebruch und die Jagd. Aha. Dann gibt es wohl im Sommer keine Stürme und die Jäger machen Jagd auf Camper... :/ Als Schließungszeit wurde "die Wintermonate" angegeben. Da der Winter in Deutschland vom 21.12.-20.03. geht, sind die Plätze nach deren Auskunft dazwischen weder geöffnet noch geschlossen. 8o Mir gefällt das System nicht und ich werde die Plätze lieber meiden.

    Tja da möchte man als deutscher Trekker eine Tour in der Nebensaison machen ohne dabei umweltschädigend in den Flieger steigen zu müssen und es wird einem in DE schwer gemacht. :(

    Vlt Teufelsfels für Nacht 2. Ansonsten was Martin sagt. Würde mir keine allzu großen Sorgen machen in den dunkleren Jahreszeiten findet sich immer ein Plätzchen.