Beiträge von Sleipnir

    Nur als Hinweis: Das ist das Zelt welches der Kollege aus den Outdoorseiten auf einem Isländischen Gletscher bei Wind nicht mehr aufgerichtet bekommen hat. Mehr dazu im Faden: Grenzen von UL-Sheltern.

    Als 4-season Zelte scheidet es damit für mich von vornherein aus.

    Ich meine ein echtes 4-season Zelt muss alleine, bei Sturm, mit kaum Sicht und Handschuhen möglich sein. Sonst fällt es für mich raus.

    Dann bleiben dir genau die Hillebergs Soulo, Staika, Allak und Jannu. 😄

    Und vielleicht noch der ein oder andere Tunnel.

    ..oder eben Nortent die auch die Zeltleinen im Griff haben...;)

    Das bekommste doch auch nicht im Regen aufgebaut ohne dass der Boden pitschnass wird und kochen in der Apside stell ich mir schwierig vor?

    Das stellt aber bei aussenliegendem Gestänge kein Problem dar. Einfach ausbreiten,einklipsen und die Hütte steht! Die Abside ist je nach Ausführung ausreichend breit um darin mit Vorsicht auch zu kochen. (das Innenzelt lässt sich sehr einfach variieren)

    Big Sky International Chinook 1Plus Tent Review - SectionHiker.com
    The Big Sky Chinook 1Plus is a freestanding, four-season tent that weighs 3 lbs 7 oz. It's a double-
    sectionhiker.com
    Zitat

    Bei extrem hohen Windstärken, in denen ich mein Zelt nicht mehr aufgebaut bekomme. Dann noch herumflatternde Zeltbahnen zu bändigen, stelle ich mir „schwierig“ vor.

    Das ist auch so! Ich habe dazu das Unna mit den vier vorgesehenen Eckabspannungen am Boden fixiert und bin von der windabgewandten Seite zwischen Außen- und Innenzelt gekrabbelt, da ein regulärer Aufbau nicht möglich war. Die überschüssige flatternde Zeltbahn habe ich so gut wie möglich zusammen gerafft und mich darauf gelegt. Das ergibt eine schwitzige, laute, aber halbwegs geschützte Notunterkunft in der man eine Nacht überstehen kann. Erholsam geht aber anders….

    ...ich hab die neuere Ausführung

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    .

    Mittlerweile gibt es ja für die ganz harten Fälle auch noch das Varde 1 , aber das sprengt selbst im Seekajak dann langsam das Gewichtslimit!

    Zitat

    Das eine führt zum anderen ...

    Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen.

    Das sehe ich ganz genauso. Deshalb ziehe ich auf längeren Touren auch mit dem Luxe-F6 und Myog-Stange los. Das hat schon heftige Winde im Fjäll gemeistert. Eingefleischte UL-Puristen würden mich dafür zwar steinigen, aber mir ist es den Komfort und Sicherheitsgewinn wert. Solch ein Zelt in haltbarer Sil-Poly Ausführung könnte mein nächstes werden.

    Auf Seekajaktouren schwöre ich mittlerweile auf das Nortent Vern-1 . Das muß ich ja nicht schleppen.....8o

    Ich verwende fürs Gravel mit Lenkertasche (Ortlieb QR) eine kleine Sigma Aura - die kann ich auch am Lenkerhörnchen befestigen, weil der klassische Platz ja durch die hoch aufbauende Lenkertasche blockiert ist. Für eine Trailbeleuchtung würde das zwar nicht reichen, aber für normale Straßen reicht es. Ohne Lenkertasche kommt eine schon ältere BM Ixon iq zum Einsatz, die ich schon zu Rennradzeiten genutzt habe.

    Vielen Dank einsweilen für die Tips! Das Problem mit den Lenkertaschen hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, da ich am Mountain-Bike nie eine verwendet habe. Asche auf mein Haupt...:saint: Da werde ich erstmal eine geeignete Lenkertasche finden müssen( die Ortlieb sieht schon mal gut aus) und dann man schauen wieviel Platz da noch bleibt. Die Lupine erscheint mir aber für den gelegentlichen Gebrauch etwas Overkill zu sein.

    Hm, ich nehme an, dass Ihr über alle Möglichkeiten der Aufbauhilfe beim Unna nachgedacht habt?
    z.B. Je, eine Person pro Stange als Support bis alles abgespannt ist.

    Der Nachteil beim VE24 ist, dass man nicht wie beim Unna die Stangen komplett am Boden einfädeln kann.
    Aber wenn es erstmal abgespannt ist, steht es ganz ordentlich im Wind.

    Wir haben trotz Vorfixierung am Boden schon zu zweit die Stangen eingeführt, um sie überhaupt in die Kanäle zu bekommen. Mit dem peitschenden Regen ist da natürlich auch einiges an Fremdmaterialien mit eingewandert, was an den Stangen klebte und für zusätzliche Probleme gesorgt hat. Der erste Aufrichtversuch mit Abspannen durch eine zweite Person hat bei der ersten heftigeren Böe für ein fast flaches Zelt gesorgt.=O Ich habe das dann aus Sorge um das Zelt kein zweites mal probiert. Es hat schon seinen Grund warum beim Soulo und Nortent Vern1 auf eine Lösung mit Klipsen gesetzt wird.

    Das VE24 wäre kaum besser dran gewesen, zudem wahrscheinlich klatschnass, da hier "Inner First" gilt. Bei den Bedingungen hätte ich es mit einem UL-Zelt auch nicht ausprobieren wollen. Zum Glück halten solche Naturgewalten ja nicht ewig an, sondern in dem Fall nur vier Stunden. Bei den nachfolgenden starken Regenfällen sind wir aber trotzdem bis zum Morgen da geblieben wo wir waren.

    Meine alte Mini-Maglite mit Lenkeradapter hat mir bislang auf den wenigen Fahrten in der Dämmerung ausgereicht. Jetzt sind aber auch vermehrt Touren mit dem neuen Gravelbike geplant und ich würde gerne auch etwas in bessere Verkehrssicherheit investieren. Da ich vor dem großen Angebot etwas ratlos stehe, wollte ich mal in die Runde fragen, was sich bei euch so bewährt hat.

    ...wenn man das Zelt schon nicht mehr aufgestellt bekommt, kann man die Plane wenigstens als Biwaksack/Windschutz gebrauchen. So kann man auch längere Zeit zumindest überleben; komfortabel ist aber anders!

    Schon mal gemacht? ;)

    Jep, musste schon mal so Notbiwakieren.....! War erstaunlich warm aber schwitzig, trotzdem ich versucht hatte mit einigen Gegenständen Abstand zum Körper zu schaffen. Die Probleme gleichen halt denen im Biwacksack.

    Hier ist grade die Gestängediskussion Alu - Carbon aktiv. Mit Carbon habe ich keine Erfahrung, musste mir in den 80ern aber mal in Nordnorwegen wegen Zeltdefekt ein neues Zelt kaufen, was halt verfügbar war im Laden, glaube es war ein Nordisk mit zwei Gestänhebögen, sehr schwere Bögen mit dicker unelastischer Schnur drinne, mussten nach Zusammenstecken mit Knoten am Ende fixiert werden. Die Bögen waren nicht aus Alu oder Carbon, irgendein schweres, hartes Kunststoff, jedoch garantiert unkaputtbar, konnte ich ohne Schaden biegen bis ultimo, Zeltstabilität trotzdem top, später als Versuch die Stangen heftig auf Felsen geworfen und sogar größeren Stein wuchtig drauf geworfen. Kaum ein Kratzer, also super robust, leider schwer. Hat jemand ne Idee was das damals für ein Material war?

    Könnte ein Dura-Wrap Gestänge gewesen sein. Hatte mal vor langer Zeit sowas in einem Salewa-Zelt. Ziemlich schwer , aber unverwüstlich.

    https://www.outdoorxl.de/outwell-durawrap-do-it-yourself-kit-11-0mm.html

    ...ich hab aber keinen Gepäckträger und richtige matschige Touren


    Nichtsdestotrotz bleibt die Sattelbezuglösung von Cross Hammock eine gelungene und megaleichte. (Vom Coolness-Faktor mal gar nicht zu reden!😎) Und ich schätze, für den im Eingangspost genannten Zweck völlig ausreichend. Falls wider Erwarten doch nicht, werden wir das hoffentlich im Reisebericht erfahren 😄

    Ich wollte dem Projekt auch nicht den Sinn abreden! Im Gegenteil ich bewundere immer wieder die Myog-Lösungen hier und habe auch schon eineiges nachgebastelt. Da ich den Brooks noch auf einem anderen Rad habe, hat mich mal interessiert ob das beim Fahren halten kann. Zur Zeit benutze ich nämlich auch ganz profan eine Plastiktüte....;)

    nach meinen Erfahrungen mit einem Brooks-Sattel braucht man aber auch was während der Fahrt, wenn es den ganzen Tag tröpfelt

    Also, ich fahr seit Mitte der 70er Jahre nur Brooks Ledersättel, an all meinen Rädern. Und ich fahre nur Rad, das ganze Jahr über, Sonne, Regen, Schnee.

    Hab noch nie was über'm Sattel während der Fahrt gebraucht.

    Vielleicht liegt's an meinem muskulösen Gluteus Maximus😄

    Wenn ich kurz anhalte und absteige, um z. B. was am Kiosk zu kaufen oder so, kommt ratzfatz die Plastiktüte drüber. Ein Griff, denn die klemmt unter'm Spanngummis auf dem Gepäckträger. Ist so Reflex.

    ...ich hab aber keinen Gepäckträger und richtige matschige Touren mochte mein Brooks Standard Professional nicht. Der hat zuviel Wasser auch mit einigem Durchhängen quittiert. Deshalb jetzt auch Sqlab....

    ...da bin ich aber gespannt, wie das nach 1000km aussieht!

    Zum Verständnis: der Bezug kommt nur drauf, wenn ich nicht radele, sondern das Rad über Nacht im Regen am Übernachtungsplatz abstelle. Es gibt also keinen mechanischen Abrieb. Dafür wäre DCF in der Tat ungeeignet.

    ..nach meinen Erfahrungen mit einem Brooks-Sattel braucht man aber auch was während der Fahrt, wenn es den ganzen Tag tröpfelt.