Unterwegs keinen Wein, Bier und sowas - auch nicht abends. Bin dann insgesammt träger und schlapper. Könnte am Alter liegen. Aaaber, vor zwanzig Jahren habe ich mal ein paar Overnighter im Sarek gemacht. Da habe ich gerne mal abends eine/zwei Cola-Rum genommen. Hier die Wildnis-UL-Variante: Im Rucks hatte ich ein Röhrchen Cola-Brause-Tabletten (gab es früher mal bei Penny), kleines Röhrchen Rum-Aroma und halben Liter unvergällten, trinkbaren Alkohol aus der Apotheke (96%). Mit Flusswasser auf Trinkbarkeit gemischt. Hatte was damals vor dem Zelt - aber geschmacklich "geht-gerade-so" bis "hart-an-der Grenze".
Beiträge von trekkman
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Wahrer Luxus ist nicht extrem leicht -
macht es aber trotzdem leichter......also das Outdoorleben (bei mir jedenfalls).
Ohne meinen Klappstuhl (500g) geh ich nicht raus.
Ist schon Lebensqualität,
wenn abends das Zelt steht und der Kaffee im bequemen Sitz schmeckt. -
Unter welchen klimatischen Bedingungen, wie zb der Lufttemperatur?
Ich bin fast jedes Wochenende draußen. Seit zig Jahren. Ich regel meinen Feuchtigkeitsaustausch eher rustikal und effektiv. Die Wirkung von Membrankleidung ist nach meiner Erfahrung und Empfindung in meinem Outdoor-Alltag nicht erkennbar und für mich vollkommen zu vernachlässigen. Weil es bei mir keinen Effekt hat, sehe ich beim Thema Membrankleidung Parallelen zur Homöopathie. Ich denke, mit dem Thema zu experimentieren war einen Versuch wert aber Physik kann man nicht überlisten. Jetzt geht es der Industrie um etwas ganz anderes. Konsumenten sind leicht zu überlisten.
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Ich habe noch keine High-Tech-Klamotte gefunden, die meine Feuchtigkeit in ausreichender Menge und schnell genug nach Außen transportiert hat.
Ich bewege mich moderat, schwitze normal. Ich denke, Membrankleidung ist für stehende oder sitzenden Aktivitäten OK. Ich mag Physik und Marketing. -
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Irre Liste - super.
Wobei so eine Konstellation bei mir eher als Notfall-Geraffel im Handschuhfach zu finden ist.
Ich habe das auch mal so probiert (OK, nicht ganz so reduziert). Ich kriege es nicht hin. Andauernd nass und am frieren und pausenlos von der Tierwelt belästigt. -
Die Petzl E-Lite nehme ich auch. Habe mehrere Kopflampen aber finde die E-Lite schön simple - einfach zu bedienen und die Leistung reicht mir weil ich eine Funzel nur zum gucken im Zelt und zum Nachtpinkeln brauche. Da reicht mir auch immer das Rotlicht - das Weißlicht ist mir sogar bei dieser kleinen Lampe zu grell.
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...Es kommt in meinem Fall auf das Feuchtigkeitsmanagement an, wie ich mir das erkläre...
Bei mir ebenso! Wasser und Luft ist das A & O. Dieses ganze geschmiere mit Cremes, Fett, Puder Chemie ist bei mir wie die Sache mit der Fahrradkette. Am Anfang geht es, aber Häärchen, Schweiß, Fasern, Ungeziefer (also was da so auf der Haut lebt) ergeben eine teuflische Mischung. Wenn die mit der Haut reagiert, gehts nach hinten los.
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Naturerlebnis, Bewegung, Entspannung, Abenteuer - von allem ein bisschen. Und ich wandere unter anderem auch gerne, weil ich, wenn ich allein unterwegs bin, auf niemanden Rücksicht nehmen muss und niemand auf mich Rücksicht nehmen muss. Eine angenehme Unabhängigkeit. Und zu zweit: Da gibt es dieses alte Mädchen, dass ich heiraten will.
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Hm,
eines der Dinge, die ich unterwegs gelernt habe, ist auf den eigenen Körper zu hören.
Trinken, wenn ich durstig bin und essen, wenn ich hungrig bin.VG. -wilbo-
So siehts aus.
Bald kommen Threads wie:
"Wie trinkt ihr euer Wasser?"
oder
"Optimale Größe Kieselstein zum lutschen?"
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Wieviel Wasser schleppen sinnvoll ist hat man doch im Urin. OK, ich gestalte mein Trekking/Wandern jetzt nicht sehr leistungsorientiert. Und falls ich noch mal in Skandinavien unterwegs bin, mache ich mir um Wasser keine Sorgen mehr. Manchmal mache ich auch (durchaus längere) Wanderungen mit Overnighter inkl. urigem Kochprozedere. Ich glaube, da brauch ich mehr Wasser zum Ausrüstung reinigen als zum trinken. Kommt doch immer drauf an. Ihr könnt aber auch Fragen stellen...
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Ich erinnere mich gerade. Ich war letztes Jahr im südlichem Fjell. Zwei Tage gegangen, keine Leute getroffen - man meint am Gesäß der Welt, schon spät abends und es wurde schon eng mit der Zeltplatzsuche. Kommt da aus der Ferne ein Paar (ca. 25 J.) angelaufen. In so Runner-Bade-Klamotten ohne alles - nur jeder ein Bauchtäschchen! Fragten mich wie weit es bis zur Hütte ist - ich sagte nur, ich bin jetzt zwei Tage unterwegs. Die liefen dann weiter in der steinigen Landschaft (Femundsmarka) und verschwanden im Nichts. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Irre.