Beiträge von GirlOnTrail

    Ja, tut der Funktion sicher keinen Abbruch. Was mich Pingel allerdings wirklich nervt, ist der schrappende, hakelig-kratzige Griff, Metall knirscht auf Metall, und dann sitzt das klapperig - nicht machbar für mich, Abteilung dezente Neurodivergenz lässt grüßen.

    Zumal ich jetzt meinen so smoothen, vorbildlich aus- und einklappenden Ramen-Pott liebgewonnen habe. Die breitere Form ist ohnehin günstiger, und der Gewichtsunterschied beträgt auf meiner Waage ganze 7g. Hatte etwas gehofft, dass der G2-Pott auch bei mir evtl. leichter sei als angegeben, eine Nutzerin hat einen mit 176g. Vielleicht aus der smooth ausklappenden, aber dünnwandigeren Charge. ;)

    Den „Ramen“ samt Kocher habe ich am Wochenende übrigens im „Echteinsatz“ ausgeführt, es ist einfach irre, wie schnell die Kombi kocht. Bin auch „outdoor“ echt beeindruckt. Hätte nie gedacht, dass man mich mal für so einen „schweren“ Topf begeistern kann.

    Da ich mich hier so angetan geäußert habe, will ich nun auch nicht verhehlen, mit einem Firemaple-Produkt unzufrieden zu sein:

    Ich hatte mir ergänzend noch den (im Vergleich zum Ramen-Pott) etwas kleineren Topf „G2“ mit dem Plastikdeckel (bei Amazon) bestellt, um evtl. doch noch ein paar Gramm zu sparen. Dieses (mir gelieferte, einzelne) Modell ist nicht schön gefertigt. Die Wärmetauscher-Unterseite ist schief, und der Griff ist nicht wirklich fest, wenn man ihn ausklappt, hat zuviel Spiel, plus ist das Handling unangenehm, da der Griff nicht so gut in dem Mechanismus sitzt und die Enden am Topf unangenehm scharfkantig sind. Geht retour.

    Dass die Dinger irgendwo in China für ganz kleines Geld zusammengeklötert werden (auch, wenn FM sagt - eigene Fertigungsstätte, hohe Standards für die Mitarbeitenden etc. pp.), und wir hier wahrscheinlich bornierte Luxusmecker teilen, ist mir bewusst. Wollt‘s dennoch gesagt haben zur Abrundung des Bildes.

    Vielleicht versuche ich es mit einem Austausch, denn der Topf an sich gefiele mir gut. Wiegt inkl. Deckel bei mir 187,1g (und ist damit allerdings wirklich so nah am Ramen-Pott, dass man wirklich den größeren nehmen kann).

    Was ist denn Euer Problem mit Robert? Schade, dass wir hier so abwertend werden müssen (kratzt auch hart an der Forums-Netiquette, finde ich). Ich schaue & höre ihn eigentlich gern. Habe mir gerade die Südschweden-Querung in 5 Tagen angeschaut - Hut ab vor den Kilometern.

    Was hätte er auf dem Kungsleden besser machen / mitnehmen sollen? Darum ging es doch hier, Packliste, dann wird‘s konstruktiv. ;)

    Danke, auf den war ich auch schon gestoßen! Mir sind die drei Modelle da nicht so ganz ersichtlich gewesen. Bei näherer Betrachtung scheint „Rain Poncho with sleeve“ der mit langen Ärmeln und ohne RV zu sein. Hat natürlich sein Gewicht, ich bräuchte wohl leider L längenbedingt. Muss man vielleicht mal austesten.

    Robert Klink höre ich mir an! 👍

    Edit: Hab mir das 3FUL-Teil mal bestellt!

    Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln?

    Wäre sofort unter den Kaufenden! 👍

    Super Thema und sozusagen Gedankenübertragung, ich sinnierte am vergangenen Samstag, sehr verregnet und sehr windig und böig rund um die Harzer Hasselvorsperre, ähnlich herum.

    Habe jetzt viele Jahre eine supergute 129g-Regenjacke von The North Face getragen (gibt‘s nicht mehr, beste leichte Regenjacke ever für mich), lange Ärmel, enganliegend, gibt für mich auch noch ganz gut Wärme drauf, plus bei Bedarf einen custom made DCF-Regenrock von den gear swifties, leichteste / dünnste DCF-Qualität, bei Bedarf multi use, super Teil, hält auch noch einwandfrei. War jetzt zum StS Ultrasil-Nano-Poncho gewechselt, mit der Idee, Regenrock, Jacke und Packliner in 1 Teil zu verwandeln (UL-Regen-/Sonnenschirm habe ich sowieso immer mit). Mit gleichem Ergebnis, ich kühle total an den Unterarmen aus und hasse es wie die Pest, da nass & kalt zu werden. Auch ist der ja an den Seiten sehr offen. Trekkingstöcke wegpacken & Arme einziehen geht natürlich; gerade, wenn es matschig-glitschig bergauf / bergab geht, hätte ich sie aber lieber im Gebrauch.

    Poncho finde ich aber im Prinzip super, wegen des komplett geschützten Rucksackes. Falls jemand einen Tipp hat für einen ebenso leichten Poncho mit langen Ärmeln, gerne mit Gummibündchen oder zum Zuziehen oder so, (idealerweise Daumen- oder Handschlaufen, das war am Samstag meine Phantasie) unter den der RS passt, lese ich hier gerne mit.

    (Ärmlinge sind dann auch wieder 2 Teile mehr…)

    Hey, Leute, nicht streiten, es ist nur ein Kocher!… 😳

    Hatte nicht geahnt, welchen Aufruhr dieses Kochset jetzt hier verursachen könnte. ;)

    Also, zunächst mal, wir sind, glaube ich, immer noch ziemlich weit von Bushcraften entfernt. ;) Eine Gewichtsdiskussion um einen 95g-Kocher, hier von Trinolho vorgestellt als leichtester Remote-Kocher überhaupt, gibt‘s halt nur in unserer Blase. Wo / in welcher Nische ich persönlich diesen Kocher sehe, hatte ich ja geschrieben. Ob nun mit oder ohne den in der Tat - relativ - schwereren Topf.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass meine „Tourenkringel“ ab der Haustür oft so 8-9 Tage lang sind, und das ist bei meinem Verbrauch der neuralgische Punkt für ggfs. „Gas alle“ so etwa an den letzten 2 Tagen. Eine kleine Kartusche kann ich hier nicht schnell mal kaufen, gibt‘s nur an einzelnen Touri-Hotspots, und selbst wenn (man diesen Umweg machen kann / will), hat man dann eben wieder das volle Startgewicht. Sollte sich der Wärmetauscher in dieser Hinsicht „verlängernd“ auswirken, wäre das cool und komfortabel. (Ich finde 25% auch nicht wenig!)

    Kein Kochstudio - naja, jeder hat so seins, das ihm Freude macht unterwegs. Wir sind ja hier alle im Hobbybereich freiwillig on tour. Ich versuche, mein Trekkingerlebnis zu optimieren - dazu gehört in erster Linie das Gewicht, das macht sich am meisten bemerkbar. Aber manchmal auch anderes. #spiegelei

    Also, bitte befehdet Euch hier nicht wegen gesamthaft vielleicht 100g Gewichtsunterschied. ;) Das macht schon die Wahl der Matte oder des Rucksackes ganz schnell nach oben oder unten aus, oder ob man ein Kopfkissen mitschleppt.

    Die hier vertretenen Erfahrungsumfänge bestreitet, glaube ich, keiner. Peace!…

    P.S.: Falls das irgendwie untergegangen ist, mir ging es auch mehr darum, *wie* das Set kocht.

    Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.

    Ja, das ist klar. Ich vermute, da ist der Windmaster kaum zu schlagen.

    Ich meinte nur, wenn man wirklich mal klassisch überprüfen wollte, wer macht X ml Wasser in wieviel Zeit mit wieviel Brennstoff heiß - dann volle Kartusche, da ich identisch runtergerödelte kaum hinbekomme. ;)

    Du hast natürlich Recht, dass sich gerade da die Spreu vom Weizen trennt und mir der „Mehrverbleib“ in der Kartusche nichts bringt, wenn der Kocher sie nicht mehr leergezogen bekommt.

    However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme. Kann ja auch sein, dass die Sperrigkeit einen auf Dauer doch nervt. Bin auch selber gespannt, wie sich der Brenner bei leerer werdender Kartusche zeigt.

    Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!

    Mein Titantopf wiegt 65g, der hier beschriebene so 180g.

    Aber nicht für knapp einen Liter Füllvolumen -?

    Danke für das beherzte Plädoyer, Carsten K. ! 😅

    Ich wusste gar nicht, dass Du mit einem ähnlichen Setup unterwegs bist.

    Es ist ganz klar eine Komfortfrage für mich. „Freude on Tour“. (Überleben kann ich auch mit 500ml-Titantasse und dem BRS.) Und da muss eben jedeR entscheiden, wo er bereit ist, etwas mehr zu schleppen. Ich bin dafür z.B. bei den Klamotten sehr leicht unterwegs.

    Ja, werde ich bei Gelegenheit mal machen. Bin irgendwie immer zu geizig, für direkte „Labortest-Vergleiche“ Gas zu verbrennen und mehrere Kartuschen anzustechen (damit es fair ist - jeder seine frische Kartusche!).

    Habe heute früh mal Spiegeleier versucht. Wirklich verkauft hat mir das Teil ein amerikanischer Youtuber, der sich erfolgreich Eier darin briet. ;) Ich liebe beim Wandern Spiegeleier (wenn Eier erhältlich) zum strammen Frühstück, und das geht ja mit Titan (Topf/Pfanne) wirklich so gar nicht, mit dem BRS erst recht nicht (selbst, wenn alles in Öl schwimmt und man vorsichtig auf Abstand schwenkt), hatte ich aufgegeben.

    Was soll ich sagen, besser als in der heimischen Pfanne. ;)

    Ich weiß gar nicht genau, was das für ein Alu ist (hartanodisiert?) , jedenfalls funktioniert es sehr gut „antihaft“ und lässt sich auch gut reinigen.

    Und ich will noch ergänzen, dass der Brenner mit kleiner Flamme (die man wirklich klein stellen kann) so leise ist, dass man ihn kaum hört. (Er kann auch laut im Düsenjetantrieb, aber die Varianz ist enorm. Jedenfalls bei 16 Grad ohne Wind in meiner Küche, an ziemlich frischer Kartusche).

    Bin echt begeistert 💚 und freue mich auf „Einsätze im Feld“, ich denke, ich teste das Schleppen mal aus.

    Man liest etwas von angegebenen 30%, selbst, wenn es 20 wären, wäre es ja viel. Humbug?

    Ich hatte jetzt bei dem Gesamt-Setup (drinnen, aber da teste ich andere auch) schon den Eindruck einer enormen Effizienz, und dass man die Flamme nur ganz klein aufzudrehen braucht für viel Power und schnelles Kochen. Muss man jetzt einfach unterwegs mal beobachten. Ich bin typischerweise so unterwegs, dass die mitgenommene 100er-Kartusche am Ende knapp werden kann (spricht dann eigentlich für den Windmaster, aber der baut eben auch wieder extra hoch). Wenn sich darauf ein Einfluß ergäbe, wäre es mir das wert.

    Ich habe mich das schon immer gefragt, warum sind so viele US-Longtrail-Thruhiker mit den großen, schweren Jetboils unterwegs?

    (Folgeprobleme: Auf den Topf passt keiner meiner Pot Cozys… Jetzt muss ich basteln.)

    Also naja… 😬

    Ich will nicht sagen, dass hier nicht sinnvolle Argumente dagegen geäußert wurden, bzw. hin zu (mehr Bandbreite abdeckenden, versatileren) Alternativen!…

    Aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss. Und andere Frauen sammeln Handtaschen.

    Fazit: I‘m SO in love!! 😍

    Bin völlig bereit, die Gewichts-Penalty zukünftig auf mich zu nehmen. (Der Kocher wiegt vorbildliche 94,5 g (mit 95 angegeben), der Wärmetauscher-Topf ist leider etwas schwerer als die angegebenen 188g (hatte angesichts von offiziell nur 2 oder 3g Gewichtsunterschied den 800ml-Ramen-Topf statt des G2 (mit 750ml) genommen). Dafür ist es aber ein tatsächlich mehr als 900ml Topf (hat dann noch 1cm Füllrand, ich denke, ein Liter geht rein bis zum Rand = super für mein morgendliches Teekochen, ich mache mir morgens die Flaschen voll). Doppelportion Ramen ging easy rein, plus Extras und noch Luft zum Rühren.

    Endlich vernünftiges Kochen!! Das Hantieren auf kippeligen Türmen mit hohem Schwerpunkt hat mich immer so genervt, und der Topf war doch auch immer einen Tick zu klein. Und dann mit dem fummeligen Topfgreifer, der glatte Topfboden rutscht hin und her - nein, ein Ende hat‘s!

    Der Kocher kann zu meinem Erstaunen superfein runterregulieren, das hatte ich gar nicht erwartet, er sieht ja sehr schlicht nach BRS-Düse aus. Konnte ganz „leise“ köcheln. Ich fand ihn jetzt auch nicht schlimm laut (ok, besonders leise auch nicht - normal). Aber was micht echt beeindruckt, ist der Wärmetauscher-Effekt! (Es war mein erstes Mal mit einem Wärmetauscher 😁 ). Das kocht ja wie Wasserkocher an Steckdose.

    Meine Bedenken, dass die Hitze zu stark sei für „zartes, gefühlvolles Kochen“ haben sich zugleich nicht bestätigt.

    Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet, wenn man den Gasverbrauch einbezieht. 2min irgendwas, und der ganz gefüllte Topf (zum ersten Auskochen) warf Blasen. Für das weitere Kochen hat die maximal runterregulierte Flamme gereicht. Und es wird der gesamte Topfboden gleichermaßen heiß! #ditchingtitanium #backtoalu

    Auch das „Einrasten“ auf den Kocherfüßen, echt genial. Da muss man schon sehr gegentreten, um etwas umzuwerfen.

    Warum dieser Kocher?

    - Für Leute, die unterwegs richtig kochen wollen, und das nicht gerne auf einem Kippelturm tun & gerne einen breiteren Topf (mit größerem Querschnitt) benutzen möchten,

    - aber dies nicht als Winter-Setup brauchen und sich deshalb noch mehr Gewicht für die Vorheizschleife etc. sparen möchten.

    - für Phobiker, denen die räumliche Trennung von Flamme / heißlaufendem Kocher & Gaskartusche wohltuende Entspannung verleiht. (Auch das Regulieren geht natürlich viel angenehmer in „remote“, wenn man nicht unter dem Topfboden herumfummeln muss.)

    - für Freund*innen des gepflegten Dreibeins

    Baulich und funktionell sowie von der Mechanik her macht alles einen sehr guten Eindruck, das Ein- und Ausklappen der Kocher-Füße geht sehr smooth, und der völlig Klapper- und Spiel-freie Klappmechanismus des Topfgriffes gewinnt einen Preis (anscheinend haben einige Youtuber nicht begriffen, dass man via Daumen & Zeigefinger ent-arretieren muss und nicht rohe Gewalt anwenden). An Wärmetauscher-Töpfen bin ich bislang aus Gewichtsgründen konsequent vorbei gegangen. Den Pott hatte ich jetzt eigentlich nur „mitgekauft“, um es mal auszuprobieren. Aber das Ding macht wirklich Laune.

    Jetzt muss sich die Outdoor-Praxis und Haltbarkeit beweisen.

    Ok, das ist jetzt das Einzige, wo ich wieder hin zu mehr Gewicht gehe. Ich mache einen UL-Rosenkranz extra. Schmeißt mich nicht raus.

    70cm (angegebene) Breite innen, das ist schon echt schmal. Ich empfinde da mein X-Mid1 schon an der Grenze.

    Und die Apside wirkt winzig. Dafür ist es dann doch wieder zu schwer.

    Ansonsten aber ein Hersteller, den man wirklich empfehlen kann. Bis in die Details durchdachte, komfortable und gut gearbeitete Zelte, die funktionieren.

    Das ist natürlich ärgerlich, wenn man mit einem Gebrauchtkauf so Pech hat, schade!

    ▶️ Falls es hier noch weitere TAR-Noobs gibt, außer mir: Man muss den Pumpsack erst mit dem geschlossenen Einlass-Ventil verbinden und dann das Ventil mit dem Pumpsack dran aufdrehen!… 💡

    Habe heute mal im „Outdoor-Zimmer“ aufgeräumt und dabei nochmal in Ruhe Liegekomfort verglichen, weil Sonntag ist. Anbei nochmal das alarmfarbene „Boot“ im Vergleich. Ich muss sagen, völlig zu Unrecht habe ich aus reiner Gewohnheit dieses Jahr (viel ging leider bei mir nicht) fast durchgehend zur Exped gegriffen und die Zenbivy (UL) links liegen lassen. Die ist aber tatsächlich SO bequem! Möchte ich hier noch als Tipp dalassen. Diese Wabenkonstruktion (wenn sie denn hält) gefällt mir eigentlich am Besten. Null „wobbly“, kein Runterrollen (man liegt ja wie eingerastet) und super für das Seitenschlafen. (Ich denke, dass sie nur mit deutlich höherem Gewicht überfordert sein könnte). Wiegt bei mir 617,8g.

    Die „light“ soll noch etwas bequemer sein (und hat die weiche, samtige, stoffartige Oberfläche), ist aber auch etwas schwerer.

    Carsten K. , ich dachte zuvor auch immer, dass ich ein Rechteck brauche, aber bei dieser Matte hier fällt es mir gar nicht auf. Die ist auch nicht so extrem „tapered“.

    (Ganz links kleiner Schechz)