Also naja… 😬
Ich will nicht sagen, dass hier nicht sinnvolle Argumente dagegen geäußert wurden, bzw. hin zu (mehr Bandbreite abdeckenden, versatileren) Alternativen!…
Aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss. Und andere Frauen sammeln Handtaschen.






Fazit: I‘m SO in love!! 😍
Bin völlig bereit, die Gewichts-Penalty zukünftig auf mich zu nehmen. (Der Kocher wiegt vorbildliche 94,5 g (mit 95 angegeben), der Wärmetauscher-Topf ist leider etwas schwerer als die angegebenen 188g (hatte angesichts von offiziell nur 2 oder 3g Gewichtsunterschied den 800ml-Ramen-Topf statt des G2 (mit 750ml) genommen). Dafür ist es aber ein tatsächlich mehr als 900ml Topf (hat dann noch 1cm Füllrand, ich denke, ein Liter geht rein bis zum Rand = super für mein morgendliches Teekochen, ich mache mir morgens die Flaschen voll). Doppelportion Ramen ging easy rein, plus Extras und noch Luft zum Rühren.
Endlich vernünftiges Kochen!! Das Hantieren auf kippeligen Türmen mit hohem Schwerpunkt hat mich immer so genervt, und der Topf war doch auch immer einen Tick zu klein. Und dann mit dem fummeligen Topfgreifer, der glatte Topfboden rutscht hin und her - nein, ein Ende hat‘s!
Der Kocher kann zu meinem Erstaunen superfein runterregulieren, das hatte ich gar nicht erwartet, er sieht ja sehr schlicht nach BRS-Düse aus. Konnte ganz „leise“ köcheln. Ich fand ihn jetzt auch nicht schlimm laut (ok, besonders leise auch nicht - normal). Aber was micht echt beeindruckt, ist der Wärmetauscher-Effekt! (Es war mein erstes Mal mit einem Wärmetauscher 😁 ). Das kocht ja wie Wasserkocher an Steckdose.
Meine Bedenken, dass die Hitze zu stark sei für „zartes, gefühlvolles Kochen“ haben sich zugleich nicht bestätigt.
Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet, wenn man den Gasverbrauch einbezieht. 2min irgendwas, und der ganz gefüllte Topf (zum ersten Auskochen) warf Blasen. Für das weitere Kochen hat die maximal runterregulierte Flamme gereicht. Und es wird der gesamte Topfboden gleichermaßen heiß! #ditchingtitanium #backtoalu
Auch das „Einrasten“ auf den Kocherfüßen, echt genial. Da muss man schon sehr gegentreten, um etwas umzuwerfen.
Warum dieser Kocher?
- Für Leute, die unterwegs richtig kochen wollen, und das nicht gerne auf einem Kippelturm tun & gerne einen breiteren Topf (mit größerem Querschnitt) benutzen möchten,
- aber dies nicht als Winter-Setup brauchen und sich deshalb noch mehr Gewicht für die Vorheizschleife etc. sparen möchten.
- für Phobiker, denen die räumliche Trennung von Flamme / heißlaufendem Kocher & Gaskartusche wohltuende Entspannung verleiht. (Auch das Regulieren geht natürlich viel angenehmer in „remote“, wenn man nicht unter dem Topfboden herumfummeln muss.)
- für Freund*innen des gepflegten Dreibeins
Baulich und funktionell sowie von der Mechanik her macht alles einen sehr guten Eindruck, das Ein- und Ausklappen der Kocher-Füße geht sehr smooth, und der völlig Klapper- und Spiel-freie Klappmechanismus des Topfgriffes gewinnt einen Preis (anscheinend haben einige Youtuber nicht begriffen, dass man via Daumen & Zeigefinger ent-arretieren muss und nicht rohe Gewalt anwenden). An Wärmetauscher-Töpfen bin ich bislang aus Gewichtsgründen konsequent vorbei gegangen. Den Pott hatte ich jetzt eigentlich nur „mitgekauft“, um es mal auszuprobieren. Aber das Ding macht wirklich Laune.
Jetzt muss sich die Outdoor-Praxis und Haltbarkeit beweisen.
Ok, das ist jetzt das Einzige, wo ich wieder hin zu mehr Gewicht gehe. Ich mache einen UL-Rosenkranz extra. Schmeißt mich nicht raus.