Beiträge von GirlOnTrail

    Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.

    Ja, das ist klar. Ich vermute, da ist der Windmaster kaum zu schlagen.

    Ich meinte nur, wenn man wirklich mal klassisch überprüfen wollte, wer macht X ml Wasser in wieviel Zeit mit wieviel Brennstoff heiß - dann volle Kartusche, da ich identisch runtergerödelte kaum hinbekomme. ;)

    Du hast natürlich Recht, dass sich gerade da die Spreu vom Weizen trennt und mir der „Mehrverbleib“ in der Kartusche nichts bringt, wenn der Kocher sie nicht mehr leergezogen bekommt.

    However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme. Kann ja auch sein, dass die Sperrigkeit einen auf Dauer doch nervt. Bin auch selber gespannt, wie sich der Brenner bei leerer werdender Kartusche zeigt.

    Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!

    Mein Titantopf wiegt 65g, der hier beschriebene so 180g.

    Aber nicht für knapp einen Liter Füllvolumen -?

    Danke für das beherzte Plädoyer, Carsten K. ! 😅

    Ich wusste gar nicht, dass Du mit einem ähnlichen Setup unterwegs bist.

    Es ist ganz klar eine Komfortfrage für mich. „Freude on Tour“. (Überleben kann ich auch mit 500ml-Titantasse und dem BRS.) Und da muss eben jedeR entscheiden, wo er bereit ist, etwas mehr zu schleppen. Ich bin dafür z.B. bei den Klamotten sehr leicht unterwegs.

    Ja, werde ich bei Gelegenheit mal machen. Bin irgendwie immer zu geizig, für direkte „Labortest-Vergleiche“ Gas zu verbrennen und mehrere Kartuschen anzustechen (damit es fair ist - jeder seine frische Kartusche!).

    Habe heute früh mal Spiegeleier versucht. Wirklich verkauft hat mir das Teil ein amerikanischer Youtuber, der sich erfolgreich Eier darin briet. ;) Ich liebe beim Wandern Spiegeleier (wenn Eier erhältlich) zum strammen Frühstück, und das geht ja mit Titan (Topf/Pfanne) wirklich so gar nicht, mit dem BRS erst recht nicht (selbst, wenn alles in Öl schwimmt und man vorsichtig auf Abstand schwenkt), hatte ich aufgegeben.

    Was soll ich sagen, besser als in der heimischen Pfanne. ;)

    Ich weiß gar nicht genau, was das für ein Alu ist (hartanodisiert?) , jedenfalls funktioniert es sehr gut „antihaft“ und lässt sich auch gut reinigen.

    Und ich will noch ergänzen, dass der Brenner mit kleiner Flamme (die man wirklich klein stellen kann) so leise ist, dass man ihn kaum hört. (Er kann auch laut im Düsenjetantrieb, aber die Varianz ist enorm. Jedenfalls bei 16 Grad ohne Wind in meiner Küche, an ziemlich frischer Kartusche).

    Bin echt begeistert 💚 und freue mich auf „Einsätze im Feld“, ich denke, ich teste das Schleppen mal aus.

    Man liest etwas von angegebenen 30%, selbst, wenn es 20 wären, wäre es ja viel. Humbug?

    Ich hatte jetzt bei dem Gesamt-Setup (drinnen, aber da teste ich andere auch) schon den Eindruck einer enormen Effizienz, und dass man die Flamme nur ganz klein aufzudrehen braucht für viel Power und schnelles Kochen. Muss man jetzt einfach unterwegs mal beobachten. Ich bin typischerweise so unterwegs, dass die mitgenommene 100er-Kartusche am Ende knapp werden kann (spricht dann eigentlich für den Windmaster, aber der baut eben auch wieder extra hoch). Wenn sich darauf ein Einfluß ergäbe, wäre es mir das wert.

    Ich habe mich das schon immer gefragt, warum sind so viele US-Longtrail-Thruhiker mit den großen, schweren Jetboils unterwegs?

    (Folgeprobleme: Auf den Topf passt keiner meiner Pot Cozys… Jetzt muss ich basteln.)

    Also naja… 😬

    Ich will nicht sagen, dass hier nicht sinnvolle Argumente dagegen geäußert wurden, bzw. hin zu (mehr Bandbreite abdeckenden, versatileren) Alternativen!…

    Aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss. Und andere Frauen sammeln Handtaschen.

    Fazit: I‘m SO in love!! 😍

    Bin völlig bereit, die Gewichts-Penalty zukünftig auf mich zu nehmen. (Der Kocher wiegt vorbildliche 94,5 g (mit 95 angegeben), der Wärmetauscher-Topf ist leider etwas schwerer als die angegebenen 188g (hatte angesichts von offiziell nur 2 oder 3g Gewichtsunterschied den 800ml-Ramen-Topf statt des G2 (mit 750ml) genommen). Dafür ist es aber ein tatsächlich mehr als 900ml Topf (hat dann noch 1cm Füllrand, ich denke, ein Liter geht rein bis zum Rand = super für mein morgendliches Teekochen, ich mache mir morgens die Flaschen voll). Doppelportion Ramen ging easy rein, plus Extras und noch Luft zum Rühren.

    Endlich vernünftiges Kochen!! Das Hantieren auf kippeligen Türmen mit hohem Schwerpunkt hat mich immer so genervt, und der Topf war doch auch immer einen Tick zu klein. Und dann mit dem fummeligen Topfgreifer, der glatte Topfboden rutscht hin und her - nein, ein Ende hat‘s!

    Der Kocher kann zu meinem Erstaunen superfein runterregulieren, das hatte ich gar nicht erwartet, er sieht ja sehr schlicht nach BRS-Düse aus. Konnte ganz „leise“ köcheln. Ich fand ihn jetzt auch nicht schlimm laut (ok, besonders leise auch nicht - normal). Aber was micht echt beeindruckt, ist der Wärmetauscher-Effekt! (Es war mein erstes Mal mit einem Wärmetauscher 😁 ). Das kocht ja wie Wasserkocher an Steckdose.

    Meine Bedenken, dass die Hitze zu stark sei für „zartes, gefühlvolles Kochen“ haben sich zugleich nicht bestätigt.

    Ich denke, dass der Wärmetauscher sich auf der Strecke gewichtsmäßig rechnet, wenn man den Gasverbrauch einbezieht. 2min irgendwas, und der ganz gefüllte Topf (zum ersten Auskochen) warf Blasen. Für das weitere Kochen hat die maximal runterregulierte Flamme gereicht. Und es wird der gesamte Topfboden gleichermaßen heiß! #ditchingtitanium #backtoalu

    Auch das „Einrasten“ auf den Kocherfüßen, echt genial. Da muss man schon sehr gegentreten, um etwas umzuwerfen.

    Warum dieser Kocher?

    - Für Leute, die unterwegs richtig kochen wollen, und das nicht gerne auf einem Kippelturm tun & gerne einen breiteren Topf (mit größerem Querschnitt) benutzen möchten,

    - aber dies nicht als Winter-Setup brauchen und sich deshalb noch mehr Gewicht für die Vorheizschleife etc. sparen möchten.

    - für Phobiker, denen die räumliche Trennung von Flamme / heißlaufendem Kocher & Gaskartusche wohltuende Entspannung verleiht. (Auch das Regulieren geht natürlich viel angenehmer in „remote“, wenn man nicht unter dem Topfboden herumfummeln muss.)

    - für Freund*innen des gepflegten Dreibeins

    Baulich und funktionell sowie von der Mechanik her macht alles einen sehr guten Eindruck, das Ein- und Ausklappen der Kocher-Füße geht sehr smooth, und der völlig Klapper- und Spiel-freie Klappmechanismus des Topfgriffes gewinnt einen Preis (anscheinend haben einige Youtuber nicht begriffen, dass man via Daumen & Zeigefinger ent-arretieren muss und nicht rohe Gewalt anwenden). An Wärmetauscher-Töpfen bin ich bislang aus Gewichtsgründen konsequent vorbei gegangen. Den Pott hatte ich jetzt eigentlich nur „mitgekauft“, um es mal auszuprobieren. Aber das Ding macht wirklich Laune.

    Jetzt muss sich die Outdoor-Praxis und Haltbarkeit beweisen.

    Ok, das ist jetzt das Einzige, wo ich wieder hin zu mehr Gewicht gehe. Ich mache einen UL-Rosenkranz extra. Schmeißt mich nicht raus.

    70cm (angegebene) Breite innen, das ist schon echt schmal. Ich empfinde da mein X-Mid1 schon an der Grenze.

    Und die Apside wirkt winzig. Dafür ist es dann doch wieder zu schwer.

    Ansonsten aber ein Hersteller, den man wirklich empfehlen kann. Bis in die Details durchdachte, komfortable und gut gearbeitete Zelte, die funktionieren.

    Das ist natürlich ärgerlich, wenn man mit einem Gebrauchtkauf so Pech hat, schade!

    ▶️ Falls es hier noch weitere TAR-Noobs gibt, außer mir: Man muss den Pumpsack erst mit dem geschlossenen Einlass-Ventil verbinden und dann das Ventil mit dem Pumpsack dran aufdrehen!… 💡

    Habe heute mal im „Outdoor-Zimmer“ aufgeräumt und dabei nochmal in Ruhe Liegekomfort verglichen, weil Sonntag ist. Anbei nochmal das alarmfarbene „Boot“ im Vergleich. Ich muss sagen, völlig zu Unrecht habe ich aus reiner Gewohnheit dieses Jahr (viel ging leider bei mir nicht) fast durchgehend zur Exped gegriffen und die Zenbivy (UL) links liegen lassen. Die ist aber tatsächlich SO bequem! Möchte ich hier noch als Tipp dalassen. Diese Wabenkonstruktion (wenn sie denn hält) gefällt mir eigentlich am Besten. Null „wobbly“, kein Runterrollen (man liegt ja wie eingerastet) und super für das Seitenschlafen. (Ich denke, dass sie nur mit deutlich höherem Gewicht überfordert sein könnte). Wiegt bei mir 617,8g.

    Die „light“ soll noch etwas bequemer sein (und hat die weiche, samtige, stoffartige Oberfläche), ist aber auch etwas schwerer.

    Carsten K. , ich dachte zuvor auch immer, dass ich ein Rechteck brauche, aber bei dieser Matte hier fällt es mir gar nicht auf. Die ist auch nicht so extrem „tapered“.

    (Ganz links kleiner Schechz)

    Jou, weiß ich, sozusagen aus erster Hand. ;)

    800m, jetzt überlege ich gerade, wo es da noch Gebäude gibt in der Ecke. ;) Das ist schon hoch.

    Im nächsten Leben werde ich Wirtin auf der Hanskühnenburg.

    Ja, wenn man da mal dringlich weg muss im Winter, kann es herausfordernd werden. Ich fahre regelmäßig die B4 über Torfhaus, habe einen Saisonstellplatz in Braunlage. Wenn es irgendwo ganz schnell wettern kann, dann da oben zwischen Oderteich, Königskrug, Torfhaus, Wolfswarte und umzu.

    Danke für Deine Ergänzungen und Informationen! Das finde ich sehr schön, wenn hier echte Fachleute sich einbringen.

    Ich bin in erster Linie „Nutzer“ und wandere durch das hindurch, was da war, wird und sich wandelt.

    Ja, man muss auch irgendwie positiv sein, sonst fällt es schwer, manche doch sehr krassen Veränderungen zu „verkraften“. (Die Gegend rund um Hasselfelde gehört leider wirklich zur Abteilung „Apokalypse“) Meine Prägung war der „dunkle Tann‘“ meiner Kindheit in den 1980ern. Doch es ist wirklich so, es sprießt überall nach und geht doch vielerorts viel schneller, als man sich das ausgemalt hätte. Ich hoffe, dass es auch den Touristen zunehmend gelingt, den Blick von den grauen Gerippen abzuwenden und das Neue zu sehen und als etwas Schönes anzunehmen.

    „The magnetic door toggle / door tie-back is awesome! I wish all tents had it!“ 😁

    Ich sage mal so, hier konnte man aus anderer Leute Schmerzen lernen 😁 und hat hoffentlich gleich stärkere Magnete, Version 2.0, verbaut.

    Naja, das Rad wird derzeit nicht neu erfunden, die Strukturen und Ideen liegen „auf dem Tisch“, und jeder interpretiert das Modell etwas anders. Von Gewichten habe ich noch nichts gelesen und nehme an, das heiße Geheimnis wird auch erst beim Launch gelüftet.

    Sleipnir Danke, ich habe alles, was ich brauche! ( 😬 )

    Das Zelt sieht sehr ansprechend aus. Fügt sich auch toll in die Natur ein auf den Bildern. Ich finde technical cotton sehr angenehm als Material. Für 3,5kg müsste ich aber noch etwas Spinat essen. Das scheint mir eher für kürzere Ausflüge an einen schönen Platz angemessen.

    (Bei manchen Zelten, nicht diesem, frage ich mich wirklich, wer die Zielgruppe ist. Beispielsweise die von mir verlinkte, 90cm niedrige und ja wirklich winzige Dackelgarage . Niemand schleppt achteinhalb Kilo. Wer aber ohnehin mit dem Auto fährt, kann sich doch wirklich etwas großzügiger dimensioniertes mitnehmen…)

    Um hier mal den (unfreiwilligen) Staub etwas wegzupusten…

    Es muss nicht immer Schweden sein! ;) (Auch für garstig windiges Regenwetter nicht)

    Den Herbst im Harz liebe ich besonders. Manche Gegenden sind gerade richtig märchenhaft. Heute war ich, wie immer „barfuß“, im Bereich des südlichen Rappbodestauseesystems unterwegs. Hier hat der Wald in den vergangenen Jahren ausgesprochen stark gelitten, was auch an der sehr Wind-exponierten Hochebenen-Lage dieser zentralen oberharzer Region liegt. Was hier einmal schwächelt, wird bald umgeworfen. Es wächst aber schon viel Neues nach.

    Man sieht in diesem Jahr, dass es den Bäumen gut ging und sie genug Wasser hatten. Anders als in den Vorjahren, in denen oft noch grünes Blattkleid abgeworfen wurde, schaffen sie es, gesund durchzufärben, wie es der liebe Gott für sie vorgesehen hat. ;)

    Das Wetter war heute Grau in Grau, sehr diesig, der Himmel eintönig, aber gerade das hatte auch irgendwie etwas.

    Ja, das war natürlich absolut warm genug, es ist ja auch noch nicht kalt.

    (Hatte allerdings heute Nacht die Kondensation aus der Hölle, inkl. Innenzelt - tagelang vollgeregnetes Gras & Moosboden!…)

    Zur Matte:

    • Wärme: Ja, kann durchaus sein, dass sich das Luftvolumen erst aufwärmen muss. War bei diesem völlig unkritischen Camping-Setting, irgendwas um vielleicht 7 Grad & mit EVA absolut problemlos. Mein direkter Vergleich ist mit der (meistgenutzten) EXPED ULTRA 7R eine ausgesprochene Wintermatte, die irgendwas verbaut hat, das die eigene Körperwärme zurück zu reflektieren scheint, diese Matte fühlt sich für mich an wie ein aktives Heizkissen, sie fühlt sich niemals kühl an. Daher vielleicht der Unterschied beim ersten Liegen. (Ausserdem hat die Exped ringsum den weichen Stoff, die Neoloft hat unten das normale, crinkly „Glattplastik“, was kühler wirkt).
    • Bequemlichkeit: Die Höhe ist erst mal ungewohnt, und in Verbindung mit den Querrillen ist es schon „wobbly“ (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein). Nachdem ich schlussendlich sehr beherzt Luft abgelassen hatte, hat es dann für mich gepasst und wurde sehr bequem. Auch bei nur mäßiger Befüllung ist dann noch genug Luft unter der Hüfte, um die Isolierung zu gewährleisten. Man kann seitlich schön einsinken, ohne auf den Boden zu stoßen - das geht eben nur mit Schaum oder solcher Höhe. Top! Auch auf dem Rücken lag ich ausgesprochen bequem.
    • Den Pumpsack an das Ventil anzuschliessen geht schwer, irgendwie auch alles nicht so intuitiv wie bei anderen Matten. Ich hatte noch nie das Bedürfnis, mir ein Youtube-Video anzuschauen über die korrekte Bedienung des Ventiles und Befüllung einer Matte. Kann auch an mir gelegen haben. Habe den Einlass jedenfalls gleich mal fast gecrashed. 🤔
    • Im X-Mid-1 (und vermutlich in vergleichbar aufgebauten Zelten) führt die Höhe dazu, dass ich in allen Himmelsrichtungen Kontakt mit dem IZ hatte. Sollte man sich überlegen, ob man den Raum nach oben noch hat. Gab heute einen oberflächlich feuchten Schlafsack.
    • Sehr schnell aufgepumpt trotz des Volumens. Was mir sehr gefällt: Supereasy und schnell leer! Ohne groß Rollen & Drücken. Rollt sich sehr flach & kompakt.
    • Habe auf irgendwas daran mit Augen & Nase reagiert, allergieartig. War dann heute aber ok. Will gar nicht wissen, womit die Teile so oberflächenbehandelt werden.  

    Fazit: Eine tolle, sehr bequeme Matte, die Seitenschlafenden Freude macht, deren Höhe aber zum Zelt passen muss (Noch mit Eierkarton drunter, da wird‘s sicher in vielen Fällen kritisch) und die ihr Gewicht hat.

    Haltbarkeit muss sich jetzt noch zeigen.

    MarciOnTrail , warst Du eigentlich für Dich fündig geworden?