Die Position bewegt sich munter weiter. Auf Insta sehe ich noch nicht mal ein Profilbild und nur sehr wenige Posts.
Beiträge von Taunuswanderer
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Dadurch das er online immer seine aktuelle Position öffentlich macht, wird sich so mancher drum reißen für seinen eigenen Instagramexhibitionismus (danke für den schönen Begriff schrenz ) ein paar Fotos zu ergattern, vielleicht auch als Werbung für eine Pension oder Hotel. Da fällt dann ne kostenlose Übernachtung, Mittagessen, Dusche ab oder Wetterschutz bei einem Trailangel. Kann mir vorstellen das er bzgl. jeglicher (un)eigennützigen Hilfe aus dem Vollen schöpfen kann ... auch irgendein "Morgenmagazin" wird bestimmt drüber berichten und ihn mal begleiten um Sehnsüchte der Zuschauer zu befriedigen

Läuft…
…nicht.
Meine Popcornvorräte fangen an zu schimmeln, weil nix los ist auf seinem Insta…
…so wird das nix.
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Das ganze auf Instagramm zu vermarkten und auf der Webseite zu betteln "wenn mir 3000 Leute 10€ schenken, dann kann ich mir meine neue Praxis leisten, das sollten wir doch auch gemeinsam schaffen ... häääh, gehts noch?
Also bislang sehe ich da nix auf Insta. Und mit den paar Followern wird das ne extra herausfordernde Challenge.
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Es gibt für derart Wanderschaften , siehe Walz, Jahrhunderte an Erfahrung.
Mit den Mönchen, und minimaler Ausrüstung, gibt es weltweit Jahrtausende an Erfahrung.
Für die Wandergesellen gibt es Infrastruktur in Form von Handwerksbetrieben. Bezahlen tun die quasi mit ihrer Arbeitskraft. Bei Mönchen gibt‘s Infrastruktur in Form von Klöstern und Kirchen bzw. Tempeln. Da sehe ich schon grundlegende Unterschiede zum o.g. Barfußwanderer.
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Zitat
Eine finanzielle Unterstützung durch den Bund sei für den langfristigen Betrieb darüber hinaus notwendig. Denn Nachtzüge seien aufgrund hoher Preise trotz der großen Beliebtheit nicht rentabel. Für 2026 stünden die Fördergelder noch unter einem Budgetvorbehalt.
aus obigem tagesschau-Artikel.
Bleibt spannend. Heißt eigentlich, dass die Tickets teurer sein müssten, dann aber weniger gekauft werden, was teurer Tickets erfordern würde…
Fördergelder (eher Dauersubvention) bleibt halt ein heißes Thema, wie man beim D-Ticket sehen kann.
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In Frankreich scheint man aktuell gerne auf Automaten zu setzen. Ich war gerade den ganzen Mai im Süden und Südwesten unterwegs. Am Bassin d‘Arcachon gab es einen Austernautomaten, unweit meines Hotels einen (aktuell nicht aktiven) Automaten mit Brathendl. In Aumont-Aubrac (Etappenort an der Via Podiensis/GR 65 im Massif Central) und in der näheren Umgebung waren auch „Gourmet“-Automaten einer lokalen Anbieterin aufgestellt. Leckere Baguettes aus der Bäckerei mit Belag vom lokalen Metzger. Hab sogar mal eines gezogen. War nicht schlecht. Auf die vorgekochte Pasta aus dem Automaten habe ich allerdings verzichtet. Scheint aber auch Abnehmer:innen unter der dort reichlichen Pilgerschaft zu finden.
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…ich nach Lesen der Google-Bewertungen nicht mehr. Bleibt halt eine vorgebackene, kühl gelgerte und wiederaufgewärmte Pizza. Und was in Frankreich nicht alles mit „artisanale“ beworben wird. Augen auf, kann ich da nur empfehlen.
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Onroad kein Schutzblech.
Wenn man von oben nass wird ist es von unten auch nicht schlimm.
Was von oben kommt ist deutlich angenehmer bzw. sauberer.
Ich habe am Spaßfahrrad Ass Savers Win Wing 2 und Mudder Mini im Einsatz. Wiegen nicht viel. Damit bleibt auch die Arschrakete sauber, was ja auch Vorteile hat. Mit dem Mudder bleibt das Gesicht sauber und es knirscht kein Sand zwischen den Zähnen
Knie runterwärts ist allerdings nix geschützt.Auch wenn ich fast überwiegend bei Schönwetter fahre, habe ich die mittlerweile immer dran - zumindest seit ich öfters mal durch Rinnsale verursacht von Bewässerungsanlagen im Hessischen Ried/Pfalz/Rheinhessen gefahren bin. Asphaltierte/betonierte Landwirtschaftswege sind halt auch nicht immer sauber.
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einfach mal ins Gesetz schauen:
https://dejure.org/gesetze/WaffG/42b.html
[…]
Ansonsten hat sich am Gesetz nichts geändert.
§42b regelt nur das Führen im Öffentlichen Fernverkehr und zugehöriger Haltepunkte/Bahnhöfe. §42a mit den Klingenlängen, etc. und gilt nach wie vor sonstwo. Geändert hat sich zudem der §42 und zwar etwas umfangreicher, insbesondere zu den Verbotszonen (https://www.buzer.de/gesetz/5162/al208187-0.htm) und neu ist der §42c (Kontrollbefugnisse).
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Ich habe eine SP-Connect MTB-Version an meinen Rädern (Gravel/Touren). Sehr robust. Kein Problem damit über Stock, -stein und Wurzel zu fahren auch bei höheren Geschwindigkeiten.
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Das Wasser aus dem Brunnen der Schmitt Burg geht.
Hat mir ungefiltert vor 2 Jahren keine Probleme bereitet.
Ist unter Umständen etwas partikelhaltig (Schiefer?), wenn man morgens als erster mit zu wenig Vorlauf zapft…
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Welcome @ Gearhead Anonymous
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Allerdings geht es mmn eher um Wert darauf zu legen, die leichteste und geringste Menge an Ausrüstung zu tragen, um sein Tourenziel zu erreichen.
Und das leichteste sind dann eben nicht die typischen max 5 (4,5) UL kg , sondern auch Mal weniger, je nach Tour. Und das leichteste hat auch nun einmal eine sehr begrenzte Lebenszeit.
Die Frage ist, ob man wirklich für jede einzelne Tour jedes Ausrüstungsteil optimieren möchte. Das könnte dann zu (ich übertreibe mal) zu zehn verschiedenen Rucksäcken, zwölf Zelten/Tarps/Bivys, fünf Kochersystemen, Schlafsäcken/Quilts in 2°C-Abstufungen, dreissig verschiedenen Oberteilen, usw. führen. Würde in Summe einen riesigen „Fuhrpark“ machen…
…auf der anderen Seite hätte der einzelne Gegenstand eine lange Lebenserwartung (in Kalenderzeit, nicht in Nutzungszeit!), weil er nur alle zwei Jahre mal zum Einsatz kommen würde und sich kaum abnutzt (aber irgendwann mal wegen Überlagerung auseinander fällt).
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Wie steht ihr zu selbstausbeuterischen Verhalten von Cottages , um bei Produktionsbedingungen zu bleiben?
Selbstausbeutung, also wirklich selbstbestimmt, nur auf die eigene Person bezogen und ohne externen Zwang: sorry, selbst schuld! Muss ich nicht unbedingt ausnutzen, aber erfährt bei mir auch keine besondere Aufmerksamkeit. Wenn aber andere mit hineingezogen werden, Familie, Angestellte, dann such ich mir eher andere Anbieter.
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Ein super wichtiges Thema finde ich. Ich finde das Thema ist oft mit Vorurteilen überfrachtet. Die Arbeitsbedingungen in einer Branche oder Region hängen in der Regel stark von den finanziellen Ressourcen ab, die Auftraggeber bereit sind zu investieren. Dabei ist die Bereitschaft, faire Löhne und humane Bedingungen zu schaffen, oft direkt mit dem Preis verbunden, den Konsumenten am Ende zu zahlen bereit sind.
Während ein sehr niedriger Preis, ganz besonders bei arbeitsintensiven Produkten, sehr häufig ein Indikator ist, dass etwas „faul“ in der Produktions- bzw. Lieferkette ist, so ist ein hoher Preis leider überhaupt kein Garant für bessere oder gar gute Arbeitsbedingungen.
Aus diesem Grund halte ich es für falsch und undifferenziert, asiatische Länder pauschal als Orte schlechter Arbeitsbedingungen abzustempeln. Dieser Vorwurf ist oft von einem eurozentrischen Überlegenheitsdenken geprägt, das ignoriert, dass auch in Europa und anderen westlichen Ländern zahlreiche Missstände existieren. Zudem wird übersehen, dass sich die Bedingungen in vielen asiatischen Produktionsstätten, besonders bei Unternehmen mit internationalem Qualitätsanspruch, deutlich verbessert haben. In manchen Fällen bieten sie sogar bessere Perspektiven als vergleichbare Alternativen vor Ort.
Ganze Weltregionen/Kontinente sind natürlich zu pauschal. Für mich macht das Produktionsland aber schon einen Unterschied. Es gibt freiere und weniger freie Länder und manche Länder bewegen sich in die Richtung mehr Freiheit und andere leider in die umgekehrte Richtung. Ich bevorzuge freiere Länder oder mindestens welche, die sich in diese Richtung bewegen. Und es macht für mich eben schon einen Unterschied, ob man Missstände überhaupt erfährt (freie Presse) und ob es für die lokale Bevölkerung Möglichkeiten gibt sich zu organisieren und zu wehren (Arbeitnehmerrechte und Rechtsstaat).
Ich würde noch mit aufnehmen, dass das ebenso für die Produktqualität gilt. Firmen produzieren meist in der Qualität, die vom Auftraggeber bezahlt wird. Die Produkt-Qualität ist als m. M. nach nicht von der Geographie abhängig, sondern von den Qualitätsvorgaben.
Produkt-Qualität und Arbeitsbedingungen korrelieren aus meiner Sicht nicht unbedingt. Nicht nur Foxconn hat sehr hochwertige Produkte produziert und trotzdem die Arbeitsbedingungen sehr schlecht gestaltet.
Hier sind meine persönlichen Strategien zur Orientierung:
Meine Recherche-Strategie: achte auf Transparenz der Unternehmen, prüfe internationale Zertifizierungen, informiere mich über Nachhaltigkeitsberichte, recherchiere kritische NGO-Studien, bin bereit für ethische Produktion mehr zu zahlen, hinterfrage unrealistisch günstige Preise, vermeide geografische Pauschalisierungen
da bin ich bei vielem auch dabei. Transparenz ist besser als Geheimniskrämerei. „Ethically/Responsibly Made in …(Diktatur)“ ist für mich aber eher ein Warnzeichen, bei Fairwear/Fairtrade muss ich auch immer genauer hinschauen.
Last but not least: Outdoor ist für mich überwiegend in der Kategorie Luxus verortet, da versuche ich zumindest den Anteil fair produzierter Produkte hoch zu halten. Gelingt mir natürlich nicht immer. But I keep trying…
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Meine letzte Information, aus dem Gespräch mit dem Schlafsack-Entwickler von Exped war, dass alle Verbundstoffe nicht recyclebar sind.
Wie soll man denn auch die PU-Schicht sauber vom Gewebe trennen können, um beide Materialien getrennt weiterverarbeiten zu können?VG. -wilbo-
Das ist auch mein Stand. M.W. geht da nur Downcycling. Die einzige einigermaßen recyclebaren Membrane bestehen aus Polyester auf einem Trägermaterial aus/Laminat mit Polyester. Das lässt sich wohl einschmelzen und man kann neue Fasern draus produzieren.
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gibt auch welche mit dünnem Einband. Bspw. von Muji: https://germany.muji.eu/stationery/notebooks-and-paper
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Die Platform ist aus Holz... Spricht was dagegen einfach winzige Schraubhaken aus dem Baumarkt mitzunehmen?
Einfach mal überlegen, was passiert, wenn da jede Nacht 4-8 Schrauben rein und wieder rausgedreht werden. Zudem wenn dadurch vermehrt Feuchtigkeit ins Holz kommt, gerne auch im Winter, wenn es gefriert…
