Moin Sebastian,
hast Du den Abstand von der Filzoberfläche bis zum Topfboden gemessen oder ab Oberkante Dose?
Welche Abstände wurden getestet?
Wurde 99 %iger Spiritus verdünnt oder 95 %iger?
VG. -wilbo-
Moin Sebastian,
hast Du den Abstand von der Filzoberfläche bis zum Topfboden gemessen oder ab Oberkante Dose?
Welche Abstände wurden getestet?
Wurde 99 %iger Spiritus verdünnt oder 95 %iger?
VG. -wilbo-
Freundin und wilbo sitzen im Zug. Es ist Herbst und wir sind auf dem Weg zur Peene für eine Faltboottour.
So auf Höhe Neustrelitz frage ich beiläufig: „Welches Zelt hast Du jetzt eigentlich eingepackt.“
Kurzes betroffenes Schweigen. Sie: „Ich dachte, Du hast ...“
So wurde es unsere erste gemeinsame Biwak-Tour.
Bei einer kurzen Wintertour im Thüringer Wald habe ich am Hang unterm Tarp auf Polycro geschlafen. Nachts habe ich dann gelernt, dass sich Polycro hervorragend als Schlitten eignet!
Hier werden noch die Vorzüge von Polycro besprochen.
VG. -wilbo-
Moin!
Ich nähe gerade für lampenschirm ein 2×3 m Rechteck-Tarp aus dem 18 g/qm Material.
Nachdem ich mit meinem DCF-Kapper sehr gute Erfahrungen gemacht habe, bin ich davon ausgegangen, dass es mit dem ganz leichten DCF genauso gut funktioniert. Leider nicht!
Mein Toleranzbereich beim Einführen des Stoffs in den Kapper sind 5 mm. Das führt zu ganz leichten Abweichungen beim Einfalten, mit denen ich die Naht „steuern“ kann. Irgendwie verhält sich dies dünne Laminat beim Nähen anders als das, nur etwas steifere Camo-DCF.
In den ersten und letzten 50 cm bekomme ich eine seltsame Abweichung im Einzug der Naht. Ich habe es zweimal versucht mit ähnlichem Ergebnis.
Jetzt wurde die Naht geklebt und kann entsprechend weiter verarbeitet werden.
VG. -wilbo-
Wer die deutsche Erstauflage haben möchte, ...
[ot]Mit Zeichnungen?
So, die sechs Paneele sind zusammengenäht. Ich war allerdings etwas angespannt, sodass ich komplett vergessen habe dabei zu fotografieren. Die Zeltbahnen haben an der Ober- und Unterkante teilweise einen leichten Versatz, aber das ist nur minimal und kann angeglichen werden.
Das Umkleben der Kante für den Reißverschluss hat sich gezogen. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Cat-Cut-Kante am effektivsten doppeln kann. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und den Cat-Cut einfach wieder abgeschnibbelt und die Kante einfach umgefaltet.
Im nächsten Schritt bereite ich die Snow-Flaps vor und überlege, wie ich diese an den Abspannpunken enden lasse. Entweder mit Lücke oder überlappend?
VG. -wilbo-
Wahrscheinlich baue ich einen teilbaren 5c Spiral-Reisser ein, (50 g).
Mit Glück lande ich so um und bei 700 g. Was für ein DCF-Zelt natürlich recht viel ist.
Allein die Snowflaps haben mit ca. 150 g einen ungewöhnlich hohen Anteil.
Ungefähr meine Kalkulation aus dem Bauch heraus:
Bei der Reißverschluss-Abdeckung bin ich mir unsicher, ob ich die überhaupt brauche.
Und wenn, dann baue ich die mit Sicherheit von innen an. Das wollte ich schon immer mal testen.
VG. -wilbo-
Ein ganz früher wilbo.
(UH und vor Internetzeit)
Fridjof Nansens „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ gelesen und festgestellt, dass sein Trainingsgelände, die Hardanger Vidda gar nicht soo weit entfernt liegt.
Also Ski besorgt und fleißig trainiert, einen Zugschlitten à la Nasen aus Eschenholz selber gebaut. Winterausrüstung angeschafft, getestet und alles mit dem freundlichen Gepäcktransport der Bahn vorausgeschickt.
Als Reisezeit habe ich mir die Ferien um die Jahreswende rausgesucht. Na wenn Winter, dann schon richtig!
Auf der Strecke in Norwegen machte sich ein mulmiges Gefühl breit, da für meinen Geschmack unterwegs viel zu wenig Schnee lag. Finse liegt über 1200 m, da wird schon was sein.
Und tatsächlich, je höher ich komme, umso mehr Schnee war zusehen. Uff!
Ich steige in Finse aus und werde fast umgeblasen. Fuck, ganz schön frisch hier oben. Wie ein Senior stuckel ich auf dem vereisten Bahnsteig zum Stationshäuschen, um mein Gepäck abzuholen und siehe da, alles vorhanden!
Ich plaudere noch ein wenig mit dem Bahnhofsvorsteher, was ich so vorhabe und er schmunzelt ein wenig und wünscht mir viel Glück.
So habe ich meine gesamte Ferienzeit im Warteraum des Bahnhofs verbracht. Hin und wieder kam der Bahnhofsvorsteher vorbei: „Ja-ja, die Winterstürme können sich schon ein wenig ziehen.“
VG. -wilbo-
Moin!
Bei einem „Survival“ Wochenende habe ich mir tagsüber einen Schlafplatz abseits der Gruppe gesucht. Schön die Isomatte und den Quilt vorbereitet, damit ich Abends nur noch ins Bett fallen konnte.
Der Schlafplatz war gar nicht so weit entfernt, etwa 100 Meter. Natürlich habe ich mir Wegmarken am Tage eingeprägt, doch Nachts mit meiner Rotlichtfunzel, die nur zwei Meter weit leuchtete, sah alles anderes aus.
So bin ich bestimmt über eine halbe Stunde im dunklen Wald herumgeirrt und habe mich wirklich bemüht irgendeine Struktur in meine Suche zu bekommen. Als ich schon beschlossen hatte, aufzugeben und mir beim Gruppenplatz die Nacht irgendwie um die Ohren zu schlagen, stand ich plötzlich unvermittelt vor meinem Schlafplatz.
VG. -wilbo-
Vielen Dank für Deine ausführliche Bauanleitung der Falteingangs-Spitze!
Wie weit ist denn der Eingangsschlitz zu schließen, wenn man nur einen Hering als Abspannpunkt nutzt?
N´Abend!
Die Verstärkungen ausschneiden und aufkleben ist eine aufwendige Angelegenheit. Zusätzlich müssen natürlich die Pads in den Dimensionen bestimmt werden. Meist unterschätze ich, wie viel Fläche durch die Doppelkappnähte und in den Rollsaum verschwindet.
Bei Bau eines mockup für den oberen Saum ist mir schmerzhaft bewusst geworden, dass ein Rollsaum nicht mehr durch den Kapper passt. Also den ganzen Produktionsablauf nochmal umwerfen und ein anderes Konzept zum Annähen der Snow-flaps ausdenken.
Jetzt wird auch der untere Saum geklebt, die 10 Meter hätte ich lieber genäht.
Dann ist mir erst bei Fläche drei eingefallen, dass ich ja in der Saum-Mitte Abspannpunkte haben möchte. Gut, dass man DCF so schön kleben kann!
Übrigens hat es sich zwischen den Arbeitsschritten bewährt, die Zeltbahnen immer von einer Rolle auf eine Zweite „umzulagern“. So konnte ich gut an der Ober- und Unterkante arbeiten, ohne dass immer die ganze Fläche belegt war.
VG. -wilbo-
Schön, dass Du das Tarp an Deine Körpermaße angepasst hast!
Durch die Höhe bekommst Du ungewöhnlich steile Seitenwände.
bitte mehr Bilder!
Jupp!!
Das ist eine alte Sirex Faltmatte, ca. 175 g.
Seit vielen Jahren treibt es mich um, mir ein richtiges Lavvu aus DCF zu bauen. Neben der Produktionssicherheit der Doppelkappnähte haben mich die Material-Kombination lange beschäftigt.
Der erste Entwurf wird in 24 g/qm Camo DCF gebaut. Die Snow-Flaps sollen aus 55 g/qm Silnylon angenäht werden. Ich bin gespannt, wie sich diese Material-Kombination verarbeiten lässt. Das Ganze ist ein Test für den Bau eines DCF-4p Tschums.
Da einiges an Material in diesen Schnitt geht, möchte gerne im Vorfeld testen, wie sich das Lavvu in der Praxis bewährt.
Es geht los.
VG. -wilbo-
Davon abgesehen - weiß ja nicht wie weit die vom Ufer etc. weg waren und ob sie die Strömungsverhältnisse kannten, aber sah wenigstens so aus als ob sie wüssten was sie tun.
Sea-Kayakers-Deep-Trouble kann ich jedem "Küstenpaddeler" empfehen.
Es liest sich sehr unterhaltsam, aber trotzdem hat man danach einen anderen Blick auf die See.
.. daher ist es schon naheliegend, dass man mit einem Packcraft auch mal so zum Spass und ohne Harpune auf dem Meer paddeln kann (mit der richtigen Erfahrung natürlich was Strömungen usw. betrifft).
Es sind zwar beides Boote, aber das eine (Raft) hat mit dem anderen nur wenig gemein.
Interessant fand ich, dass auch in den Medien beides in einen Topf geworfen wird.
Mich würde jetzt noch der Kontext dieser Äußerung interessieren. 🤔
Ich dachte, es wäre ein netter Aufhänger, was Pakrafts überhaupt auf See zu suchen haben.