Beiträge von wilbo

    Hat jemand von euch schon einmal eine Decke aus Polartec Alpha genäht?

    So was in der Art ...

    wilbo
    11. März 2026 um 09:16

    Ich hatte am Wochenende mal wieder einen Fotoworkshop und den Omega gnadenlos überladen.

    Mit 21 Kg kommt der Rucki definitiv an seine Grenzen. Das Tragesystem und die Konstruktion halten das Gewicht zwar aus, allerdings ist an Tragekomfort nicht mehr zu denken.

    Bei bei solch hohen Lasten macht sich die weit außen liegende Hüftgurt-Aufhängung negativ bemerkbar. Selbst wenn der Gurt maximal stramm angezogen ist, bleibt links und rechts neben dem Gestell jeweils eine fingerdicke Lücke, sodass sich der Gurt nicht rundum schließen kann. Bei hohen Lasten kann der Hüftgurt das Gewicht einfach nicht mehr auf das Becken übertragen und er rutscht runter.

    Bei 13 bis 15 Kg ist das noch kein Problem und der Rucksack trägt sich sehr gut. Besonders angenehm ist hierbei der Übergroße Packsack, mit dem ich den Inhalt dicht an den Rücken komprimieren kann. So bekomme ich eine große, aber schön flache Gewichtsverteilung. (Im Gegensatz zu manch anderen "Beutel-Konstruktionen")

    Der Omega bleibt für höhere Volumen, (bei moderatem Gewicht) immer noch mein Lieblings Rucksack.

    Moin und willkommen!

    Die erste Empfehlung kommt eigentlich nicht von mir sondern von Leo (bergzeux).
    Auf den Fernwandertagen fragte ich ihn, was denn sein alpines Lieblings shelter wäre: https://www.tarptent.com/product/moment-dw/
    Trotz des relativ hohen Gewichts ist es für ihn ein no-brainer. Schnell mit 2 Heringen, auf kleiner Stellfläche aufgebaut, ist es mit der Carbon-Stange ausreichend stabil. Möchte man es etwas sturmfester, kann man stattdessen eine 10,65 mm DAC Stange wählen.

    Ansonsten würde ich ein Tarp nehmen, um mich flexibel an die Gegebenheiten anpassen zu können. Ich nähe gerade für meinen allerersten Kunden, der mir vor Jahren einen Prototyp abgekauft hat, nochmal das Gleiche in neu. Er ist im alpinen Bereich so zufrieden mit der Tarp-Lösung, dass er sich nichts anderes vorstellen kann.
    (Dazu wird es irgendwann von ihm auch ein kleines review geben).

    Also, für eine kleine Dusche würden für mich 4-6 Liter Wassersäcke infrage kommen. Da die meisten hier wohl Solowandern, wird es wahrscheinlich die geringe Resonanz erklären.

    Wenn ich jetzt eine "Dusche" mitnehmen wollte, würde ich unseren alten HydraPak Aufsatz einpacken. Der hieß, "HydraPak Plug-N-Play Cap Accessory Kit". Den habe ich nie gewogen, da er wenn überhaupt nur beim Paddeln mit dabei war.

    Moin!

    ... Statisch erfüllen die Mittenspanner keine Funktion.

    Der Sinn hinter einer Ridgeline besteht in der variablen Positionierung der Überdachung. Ist die Liegepostion auf dem Boden nicht optimal, kann man mit wenig Aufwand das Tarp verschieben.

    Ich bin kein großer Freund dieses Setups, da ich durch eine direkte Liegeprobe auf dem Boden (vor dem Aufbau) und mit einer Halbpyramide einfach schneller bin. Im Gegensatz zum A-Frame finde ich den dreiseitigen Wetterschutz zudem besser.

    Ich möchte nichts mit Knoten machen.

    Da bin ich ganz bei Dir!
    Obwohl ich funktionale Knoten liebe, möchte ich beim Tarpaufbau nicht damit rumfummeln.
    Ganz abgesehen davon, dass es bei Wind, geringerem Schnur-Durchmesser, Handschuhen oder feucht-klammen Fingern mir nicht wirklich Freude macht etwas zu knoten.

    Man kann auch ein Gummiband beliebiger Länge, doppelt nehmen, eindrehen und von A nach B spannen.
    In die eingedrehten Zwischenräume klemmt man dann die Wäsche oder was auch immer.
    Funktioniert auch senkrecht im mid!

    Gibts nicht irgendwelche kleinen Teilchen ...

    Zum Beispiel Stöckchen im Wald. ;)

    Wenn die Tarp-Schlaufen ausreichend lang sind, kann ich die einmal um die Ridgeline legen und durch sich selbst fädeln. Mit einem Stöckchen gesichert, fertig.

    Sind die Schlaufen zu kurz, würde ich die Ridgeline erstmal sehr locker aufhängen. So kann ich an der gewünschten Position die Ridgeline durch meine Tarp-Schlaufe fädeln. Je nach Schlaufe und dicke des Stöckchens, kann ich die Position mehr oder weniger verschieben. Beim straffen wird das in jedem Fall schwergängiger.

    ... könnte ich *jetzt, sofort* gleich ausprobieren, ob mein 9 Jahre altes DCF-Zeltchen noch hagelfest ist...

    Das habe ich Dir abnehmen können. ;)
    Selbst neues 19 g/qm, sowie 24 g/qm camo DCF ist nur bedingt hagelfest:

    wilbo
    27. Juni 2026 um 19:12

    Ist DCF Hagelfest?

    Wie ich schon länger vermutet habe, ist das 19 g/qm sowie das 24 g/qm Camo DCF nur bedingt Hagelfest.
    Wir hatten das „Glück“ ein Polymorph-Tent als Portotyp im Garten zu haben, als ein handfester Gewittersturm über uns hinweg zog.
    Ich würde schätzen, dass es ein 6-7er Wind, in Böen 8-9 war. Also genau richtig für einen Test. :evil:

    Das Tarp hat, (neben zwei „Durchschüssen“) hervorragend performed. Es war sogar mit einer handbreit Luft unterm Saum, etwas höher aufgebaut als sonst bei mir üblich. Hier hat sich wieder gezeigt, wie wichtig ein boden-bündiger Aufbau ist, will man im inneren nicht mit Hagelkugeln Murmel-Spielen.

    (Einige Bilder sind etwas verwackelt, da ich während des Fotografierens ja permanent beschossen wurde).

    Den Lifter habe ich bewusst auf Spannung gelassen, um zu sehen was meine Verstärkungen so können. Auch hier kein Problem, über was ich mir Gedanken machen müsste.

    Durchschuss eins, ca. 1cm:

    Durchschuss zwei, ca. 5 cm:

    Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Test. Besonders da das Polymorph-Tent, mit weit offener Front so gut dem Wetter getrotzt hat.

    Hier noch zur Dokumention über Qualität des "Tests":

    VG. -wilbo-