Beiträge von wilbo

    Jupp, das war ohne Lifter!

    Möchte ich die Diagonalen straffen, komme ich um eine hochgezogene Abspannung oder eingebaute Verstärkungsstreben nicht herum.

    wilbo
    1. September 2025 um 13:55

    Es sei denn, der komplette Schnitt wird auf die hinteren Diagonalen hin optimiert.
    Das hieße, den Schnitt in Dreiecke aufteilen und die kritische Linie gerade an gerade kleben bzw. nähen.

    Bei Silnylon oder Silpoly könnte ich mir sogar vorstellen, dass es einiges bringt, bei DCF ist eh relativ wenig Dehnung diagonal zum Fadenverlauf. Das gleiche ich in diesem Material durch die Verstärkungsstreifen recht gut aus.
    Es bleibt aber immer noch ein 2,3 Meter langer „Raum-Winkel“ ohne Unterstützung, in dem bei Wind einiges an Bewegung reinkommt.
    Hier setzt der support von hoch abgespannten Liftern oder Verstärkungsstreben an.

    Bei DCF muss es ja nicht zwingend eine Naht sein. ;)

    Von der Spitze der Halbpyramide reichen zwei Verstärkungsstreifen bis runter zu den hinteren Ecken.
    In der Mitte des Streifens sind zusätzlich zwei Lifter mit drei aufeinander geklebten Pads angebracht. Über eine erhöhte Abspannung wird die Diagonale überraschend stramm.

    VG. -wilbo-

    Ahh okay!
    Die Mitte vom Tarp, also die Linie für die Ridgeline, hat standardmäßig einen durchgehenden Verstärkungsstreifen.
    Da bekommt man anständig Spanking drauf. ^^

    Wobei ich für diese Hängematte zusätzlich rautenförmige Verstärkungen aufkleben würde. So könnte man die Ecken herunterziehen und hätte noch Bums auf den diagonalen Kanten.

    Das DCF Recta-Mid ist ein 2 x 3,2 m Tarp, mit standardmäßig 12 Abspannpunkten und einer Stangentasche.
    Diese ist für den Aufbau als Halbpyramide mit beak wichtig. Dies Setup steht mit mindestens 4, maximal 10 Heringen.

    Der Vorteil am beak ist ein besserer Regenschutz und verkleinerter Eingangsbereich. Dies Setup kann in einer Höhe von 115 cm bis 125 mit diesem Tarp realisiert werden.
    (Bei 125 cm Stocklänge ist die effektive Liegelänge auf 30 cm Höhe 210 cm. Bei 115 cm sind es noch 190 cm und mit zwei zusätzlichen Abspannpunkten am Saum 220 cm).

    Innerhalb dieses Bereichs kann ein 3F-inner eingesetzt werden, (220 x 70 cm Grundfläche). Dabei ist sogar noch reichlich Abstand zum Fly und damit ein gewisser Schutz bei Kondenswasser vorhanden.

    Ich mag diesen Schnitt besonders, da ich hiermit ebenso die Möglichkeit habe einen Aufbau mit niedrigem Profil zu realisieren.
    Ein flaches LeanTo kann ich mit einem atmungsaktiven Bivy kombinieren. Und bei klarem Wetter wird zum Sternegucken die Überdachung einfach nach hinten weggeschlagen.

    Oder als großes asymmetrical holden ...

    Das Camo DCF Tarp wiegt 320 g und zusätzlich rechne ich das 3F-inner mit 365 g oder den Bivy mit 225 g ein.
    Für das Gewicht bietet mir das Tarp ungewöhnlich viel Platz unterm Fly.

    Interessant, dass ein 30D Silnylon-Tarp, in der gleichen Größe nur 120 g schwerer ist ...

    VG. -wilbo-

    Die „richtigen“ Schuhe für dort oben zu finden ist, auch ohne Vorbelastung, nicht einfach.
    In meinen Wander-Gummistiefeln von Tretorn hatte ich bei langgestreckten Blocksteinfeldern so meine Probleme.

    (Was zu UH-Zeiten, bei einem 25–30 kg Rucksack nicht verwunderlich ist).

    Das Bandagieren eines Gelenks hat mir sehr geholfen, wobei in den Stiefeln noch gerade genug Platz dafür vorhanden war. Da die Bandage knapp über den Zehen beginnt, sollte der gesamte Schuh entsprechend größer sein. Auch wäre es vorteilhaft schnell trocknende Bandagen zu verwenden und welche zum Wechseln dabei zu haben.

    Vielleicht sind kräftige Sportkompressionssocken ein sinnvoller Ansatz?

    ... dass 15 km/Tag nicht überall und unter allen Umständen möglich sind, das weiß ich für das nächste Mal.

    2 bis 3 km pro Stunde, durch wegloses Gelände ist bei mir die Regel. (Dazu kommen natürlich noch die 400 Höhenmeter/Stunde).

    VG. -wilbo-

    Moin!
    Vielen Dank für den Link, aber ich schaue mir sowas auf YT nicht mehr an.
    Wie vieles auf den Kanälen gehen die Informationen wahrscheinlich nicht an den Kern der Sache.
    Allein beim Titel bin ich schon raus, „Wirklich so böse“.
    Philosophische und religiöse Begriffe in Zusammenhang mit der Natur zu bringen, kann sehr spannende Aspekte aufzeigen. Hier hingegen...
    „Ist die Zecke wirklich so böse?“

    Der Untertitel „Wolf versus Wanderer“, impliziert eine Gegnerschaft, die von der Besetzung des Lebensraumes eigentlich genau umgekehrt ist. Wir leben nun mal in D in einem stark zersiedelten Land mit vielen Agrarflächen, die allgemein als Natur bezeichnet werden.
    Dass es hier nur wenig bis keinen ungestörten Lebensraum für Wildtiere gibt, dürfte inzwischen klar sein.

    Die einzigen, welche mit örtlich zunehmenden Wolfspopulationen Probleme haben, sind die Weideviehhalter. Und dort gehört eine lebhafte und emotionale Diskussion hin, denn dies sind die Betroffenen.
    Meine Farge wäre, wenn überhaupt: »Weideviehhaltung pro Wolf?«.

    VG. -wilbo-

    Ich hatte das Portal 2 und fand es für Skandinavien auch im Sommer für mich ungeeignet da zu kalt. Extrem zugig, verstärkt durch das (m.M.) zu kurze Außenzelt.

    Interessant, das ist auch mein Eindruck, wenn ich mir das Portal genauer anschaue. (Bisher immer nur als Aussteller)
    Dass es unter dem hochgezogenen Fly kräftig durchzieht, wird ja im Sack&Pack-Forum immer wieder bestritten.

    Könnte man eigentlich das Fly, asymmetrisch zu einer Seite weiter herunterziehen?

    Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...

    Wie stark ist denn die Eva-Matte, die Du verwendest?

    Risse an Schaum-Matten aller Art lassen sich hervorragend mit „Tescon“ Bau-Klebeband reparieren.
    Gibt es bei Ebay auch in Schwarz.

    (Man sollte immer eine Rolle Tescon, pro clima im Hause haben!)

    Da hätte man zumindest keine Probleme mit verrutschender Füllung weil diese ja innen fest genäht ist.

    Ich würde einfach etwas mehr Füllung in die normalen Kammern packen. Nichts hat ein so optimales Gewichts-Isolations-Verhältnis wie Daune. Alles was, man im Nachhinein improvisiert, um einen Mangel auszugleichen, ist immer schwerer oder weniger effektiv.

    VG. -wilbo-

    Ich habe Mal einen zu kleinen Silnylonshelter als Längslieger gebaut. Etwas größer als das was du da gezeichnet hast. Das Teil habe ich nach der ersten Nacht nicht mehr benutzt.

    Das kann ich mir lebhaft vorstellen! ^^

    Bei Baumwolle wird das wahrscheinlich etwas anders.
    Ist das Material trocken, kann durch die große Oberflächenstruktur viel Feuchtigkeit aufgenommen und auch wieder abgegeben werden. Wird die Baumwolle nass, lässt die Atmungsaktivität deutlich nach und so kann es natürlich auch in einem Baumwoll-Shelter zu Kondensation kommen, (Physik).
    Das, was wir uns erhoffen, ist ein größtenteils trockenes Schlafklima mit wenigen suboptimalen Situationen. Vielleicht kann man bei komplett nassem Material ein, (im Vergleich zur Außentemperatur warmes) Mikroklima erzeugen. So könnte die Baumwolle sogar trocknen und ihre Atmungsaktivität wieder erlangen.

    Um die Wärme im Bivy zu halten, habe ich ein kleines beak angebaut. Da die beiden Kanten des Dreiecks gleich lang sind, könnte man es über die Abspannschnur von innen runter- und hochziehen. Das beak, kann bei Nichtnutzung gerafft, mit zwei Toggeln fixiert werden. (Ach, das wird mir schon wieder viel zu kompliziert!) :S

    Wir werden sehen ...
    VG. -wilbo-