Beiträge von wilbo

    wenn 400g draufsteht ist das ja kein Underfill.

    Kommt auf die Kammergröße an. ;)
    Als Extrem-Beispiel verlieren sich 400 g nur auf 8 Kammern verteilt.

    Allerdings verstehe ich nicht was es dem Hersteller bringen soll, seine Kammern nicht ausreichend zu füllen, ...

    Für 80-90 % der User wird die Füllmenge ausreichen. Neu und trocken wirkt das Ganze recht ordentlich. Nach einiger Zeit hat man ein Ergebnis wie bei Zippi. Wobei es bei seinem Teil nur marginal war.

    Wenn man nicht länger als zwei Nächte am Stück unterwegs sein will, ist auch der Loftverlust bei hoher Luftfeuchte irrelevant. Kommt halt immer auf den Anwendungsbereich an ...

    Vom Verhältniss Gewicht Daune zu Gesamtgewicht schneiden die Gumulus recht gut ab im Vergleich, was zum einen ein Kaufgrund für mich ist, ...

    Genau das ist die Strategie, die hinter dem "underfill" steht. ;)

    Ich habe einen Comforter, (mit overfill) und einen Serien-Schlasack den ich wieder zurückgesandt hatte weil er mir zu wenig gefüllt und zu kurz war. (Bin 1-85)
    Der Einwand, dass ein Overfill bei richtig gefüllten Kammern keinen Wärmegewinn bringt, kann ich nachvollziehen. Nur habe ich seit Ewigkeiten keinen serienmäßig ausreichend gefüllten gesehen. Auch mein Versalite hätte etwas mehr Füllung gebraucht. Dabei hat er schon 50 g zusätzlich bekommen.

    wilbo
    28. Januar 2025 um 17:03

    Ich habe mal eben an meinen Stoffproben gezogen und keinen großen Unterschied feststellen können. Cross Hammock hat einige Silnylonstoffe verarbeitet und sich letztens über meine Empfehlung des Silnylons von Esvo geärgert. Insofern kann er sicher einiges im Detail dazu sagen. Für mich war das entschiedene Kriterium einen hochwertigen Stoff in 160 cm Breite zu bekommen.

    In ganz schlechter Erinnerung habe ich den Cordura Diamond-Ripstop-Nylon 6.6. Das Nähen von Doppelkappnähten diagonal zu Webrichtung ist immer p.i.t.a. Aber hier war es besonders "schön"!

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    Ein Bug Bivy wäre mir für längere Touren zu beengend. Da müsste schon ein Innenzelt her. Also wieder mehr Kosten und Gewicht und ixh nehme mir etwas die Flexibilität eines (Flat) Tarps

    wilbo
    28. September 2025 um 13:10

    Einfach zu nähen und mit 3,2 m an der langen Kante hat es eine entsprechende Liegelänge. Ob Du in die 3F inner passt, kann ich schwer abschätzen. Für mich mit 1-85 funktioniert das gerade noch so.

    Ich bin ja immer wieder angetan von Henrys Designs. (Still a Fan) ;)

    Das Protrek sieht von Aufbau her interessant aus, sodass ich mir das gerne einmal live anschauen würde. -> Also kaufen!

    Für mich fällt es raus, da ich meistens beim Kochen auf meiner linken Seite liege. Als Rechtshänder sollte für mich das Setup gespiegelt sein, die Kopfseite rechts liegen.

    -Das mir hier niemand eine madximale Füllmenge nennen kann, verstehe ich.

    Cross Hammock
    4. November 2024 um 15:56

    Frag doch mal bei Cross Hammockan. Er hat sehr viel Erfahrung mit myog Schlafsack-Projekten und im Temperatur-Rating eher eine konservative Einstellung.

    Das ist scheint mir auf jeden Fall weit jenseits der Komfort-Angaben der Hersteller zu sein, und recht nah an meinem Empfinden.

    Glückwunsch, darum geht es ja am Ende. :)

    Ich weiss nicht welcher es ist, aber er ist über 10 Jahre alt, wiegt gut 1kg, und hat vor 3 Jahren 200g Daune im mittleren bis oberen Bereich neu dazu bekommen vom Outdoorservice Team.

    Eine Komplettwäsche für einen 1.000 g Schlafsack kostet bei OST, nach meiner letzten Preisliste knapp 125,- €.
    Die hochwertigste Daune (95/5 GD, 850 cuin) für einen Overfill würde nochmal mit 67,50 € je 100 g zu Buche schlagen.
    Je nach Gewicht der Schlafsackhülle wird es am Ende zwar nicht ein Ultraleichtwunder, aber wahrscheinlich (mit Overfill) ein Sorglos-Schlafsack für die Frostgrenze.
    Für wärmere Temperaturen hättest Du ja noch Deinen Quilt. Oder könntest den weiterverkaufen um den Overfill zu finanzieren.

    Die Frage bleibt: Wieviel Overfill ist technisch sinnvoll .

    Schwierig sowas pauschal zu beantworten, weil da Dein Metabolismus mitspielt.

    wilbo
    28. Januar 2025 um 17:03

    Der Trekkingstock als Referenz liegt bei ca. 5,5 bis 6cm Höhe auf, und der Quilt ist in seiner Gesamtheit nicht tiefer.
    Allerdings immer wieder an mittigen Stellen oben schon.
    Wenn ich in der Nacht aufwache, habe ich oft größere Flächen, wo ich, wenn ich von oben und unten fasse, gefühlt geschätzt nur auf ca. 2-3 cm wirklich Daunendicke habe.

    Einmal per Rechnung überschlagen und Du wirst feststellen, dass Du nicht alleine bist: ;)

    Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur - Ultraleicht-Trekking Forum
    Komfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius <br /> Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius
    ultraleicht-trekking.de

    Ich befürchte Du benötigst mehr gute Daune als angenommen.
    Du kannst auch umgekehrt rechnen und schätzen wie viel Loft Du für eine bestimmte Komforttemperatur brauchen würdest.

    Was genau soll an dieser Lücke von ca. 2 mm kritisch sein?

    Wenn das so bleibt, ist alles in Ordnung. Sobald Zug auf eine der Stangenseiten kommt, könnte die Hülse weiter raus rutschen. Der Swivel Hub bietet ja auf der Gegenseite entsprechenden Widerstand.
    Aber alles nur Spekulationen meinerseits, dazu müsste man sich das aufgebaute Zelt genauer anschauen.

    Ich habe diesen Swivel Hub für ein Test-Tarp gekauft und die Trennung einfach ausgebohrt. Fertich!

    Was ich an der Stangen-Konstruktion vom X-Dome nicht verstehe, warum sich Herr Duston nicht einen "angepassten" Swivel Hub für seine Serienproduktion einkauft. Ein massives Verschieben des Hubs ist mMn. an dieser Stelle gar nicht möglich. Zumindest nicht soweit, dass es eine Schwächung des Gestänges rechtfertigt.

    Mir ist schon mal ein RV im gar nicht so heftigen Wind unterwegs kaputt gegangen, es war einer 5er YKK, also nicht unterdimensioniert. Es gab auch Zugentlastung.

    Schmalere Spiralreißverschlüsse haben eine geringere Haltekraft, es sei denn wir sprechen von der Größe 10. :)
    Ich würde bei höheren Zugkräften und Vereisungsgefahr eher Zahnreißverschlüsse wählen. Ich erinnere mich, dass an meinem alten Keron aus den 80ern ein dicker YKK Fischerei-Reißverschluss eingenäht ist. Der Reißverschluss-Schlitten sprengte jeden Anflug von Vereisung.

    Aktuell ist es mehr Bushcraft- als Ultraleicht-Zeuges was ich so entwerfe.
    Obwohl wenn ich überlege, steht hier ebenfalls das ul-Konzept dahinter. Nur für eine besondere Klimazone und einen ungewöhnlichen Anwendungsbereich:

    Ein spezial Fire-Mid aus Nylon, silberbeschichtet für Bushcraft-Yukon.
    Zusammen mit meiner Reflexwand kommt die Temperatur im Abstrahlungsbereich des Hobos auf plus 35 Grad zur Umgebungstemperatur, (Liegefläche auf Bodenhöhe gemessen).
    Damit hoffen wir, das gefrorene Kondenswasser in der Kleidung trocknen zu können.