Beiträge von wilbo

    Wenn du es 1,5m breit machst, dann bekommst du auch zwei Leute rein.

    Der Entwurf hier ist ja für 139 cm Laminatbreite.
    Für den 160iger Silnylon Stoff habe ich einfach alles hoch skaliert und liege damit knapp über 150 cm Breite.
    Vielleicht wird das tatsächlich eine 2P Variante.

    Ounce design hat nur 70 cm Eingangshöhe, aus dem Alter bin auch ich raus ;) .

    Mit den Kriech-Eingängen habe ich keine Probleme, finde es aber gut das Zelt zum Ein- und Ausräumen komplett "aufklappen" zu können.
    Auch mag ich es bei Sauwetter, meine Matte Überdacht aufzupumpen.
    Um dabei im Regen halb draußen zu hängen, -dafür bin ich wirklich zu alt- .

    Wo hört der Stoff auf und wo fängt der Schnee an? ^^

    Ja, spitzen Winter-Camo! ^^

    Da dich der Faden mit der Fjäll/Windproblematik inspiriert hat....meinst du es ist da sinnvoll eine 2,05x1,35m große Angriffsfläche ohne Gestänge bzw Abspannpunkt zu haben ?

    Abspannpunkte auf der Fläche bringen nichts außer dass das Fly punktuell überbelastet wird.
    Die Kräfte werden bei allen Mids über die Nähte auf die Spitze und damit auf die Stange geleitet.
    Was also ausreichend dimensioniert sein sollte sind die Heringe, das Fly-Material / die Spitze und natürlich die Stange.

    Die gesamte Last muss ja letzten Endes von den zwei Heringen rechts und links gehalten werden. Bei fast 3qm gerade Fläche ist das nicht ohne denke ich.

    Je flacher die Segelfläche gehalten wird, umso geringer sind die abzuleitenden Kräfte.
    Eigentlich ganz einfach, aber leider nicht unbedingt komfortabel. ;)

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Angeregt von diesem Faden habe ich mich über die Feiertage, seit langem mal wieder an einen Zelt-Entwurf gemacht.

    • Ein Mid, Aufbauhöhe bodenbündig 120-125 cm. (Höher geht immer)
    • Echte Liegelänge für Personen mit gut 1-85 Körpergröße.
    • Die Aufbauhöhe sollte variabel sein, damit ich das shelter bei Sturm ganz flach aufbauen könnte.
    • Trekkingstock-Gestänge als A-Frame.
    • Mit Falteingang, also ohne Reißverschluss.

    Herausgekommen ist das Polymorph-Tent

    • Die Fläche vom Fly beträgt ca. 7,5 qm. (Mit 26 g/qm DCF würde ich ca. bei 300 g landen).
    • Ob das 3F solid inner passt, muss ich noch testen.

    Der Prototyp wurde aus Tyvek gefertigt.

    Geschlossen:

    Komplett offen, ideal beim Auf- und Abbau:

    Mit großem Überdach:



    Halb geschlossen mit Tunnel-Eingang:

    Geschlossen mit großer Apside:

    Flacher Sturmaufbau:

    Wahrscheinlich gibt es noch weitere Aufbauvarianten zu entdecken.
    Aber danach war Schluss mit Spielen, ich hatte kalte Finger. X/

    VG. -wilbo-

    Über die Feiertage stand mein Ofen-TrailStar im Garten.
    Da der Boden gefroren war, habe ich die massiven Alunägel (20 g) von NatureHike getestet.
    Das Rein-Hämmern war aufgrund der hochwertigen Aluminiumlegierung kein Problem. Soweit so gut.

    In den letzten Tagen frische der Wind etwas auf, der Boden taute und ich habe die Heringe nochmal versetzt.
    Nun stand das TrailStar mit der Seite im Wind, sodass einzelne Böen auch in den Eingang greifen könnten.
    Da ich unsere (Zelt-) Wiese vom Wohnzimmer aus einsehen kann machte ich mir keine großen Sorgen. Das Tarp war bewegt, machte sich aber recht gut im Wind.

    Heute Morgen war es dann leider "abgebaut".
    Die 15 cm Heringe hatten im aufgetauten Boden schlicht nicht genügend halt gefunden.
    Es waren zwar alle 10 Heringe gesetzt, aber an Hauptabspannpunkten hätte ich mal besser 20 cm Heringe genommen.

    Über Nacht muss eine kräftige Bö ins Tarp gefahren sein, da ich das Ofenrohr erst in 5 Meter Entfernung wiedergefunden hatte. :whistling:

    VG. -wilbo-

    Ich setze da auf mein Nortent Vern 1

    Wie viel wiegt denn nur das Fly mit den Stangen?

    Ich kenne nicht alle Zelte aus der Vorauswahl, aber ich habe den Eindruck, dass wir uns hier in einigen Beiträgen schon hart an der Grenze zu "stupid light" bewegen.

    Ich denke, dass mit einem Tarp aus solidem Material und einer vernünftigen Anwendung eine Menge zu machen ist. Im Gegensatz zu fast allen Zelten kann ich die Aufbauhöhe den Umständen anpassen. Das ist dann zwar nicht mehr komfortabel, gibt aber ausreichend Windschutz um eine Nacht zu überstehen. (Wie man dann mit der ganzen Feuchtigkeit klar kommt, ist nochmal eine andere Sache).

    Das Kernproblem bei den meisten Zelten ist, dass sie mehr "gefühlten" als realen Schutz bieten. Viele Faktoren die ich beim Tarp noch in der Hand habe, werden mir vom Zelthersteller vorgegeben. Bei grenzwertigen Bedingungen heißt es dann, top oder flop.

    Ich würde bei extremen Winden, statt irgendeinem ul-Zelt, lieber ein Tarp aus 33 g/qm DCF, dabei haben.

    Was will ich eigentlich fotografieren?

    In meiner kurzen alpinen Zeit fragte ich einmal unseren Bergführer warum er gar nicht fotografieren würde.
    "Berge sehen doch überall gleich aus", war die nüchterne Antwort.

    Als junger, ambitionierter Fotograf hat mir das lange zu denken gegeben. Habe ich etwas mit meinen Bildern etwas zu erzählen, was nicht schon unzählige Male vorher gezeigt worden ist?

    Mit den Jahren ist es mir leichter gefallen, die Kamera einfach Zuhause zu lassen.
    Abgesehen davon, dass Fotografieren bei mir meist in Arbeit ausartet. ;)

    Das Material hat 80 g/qm.

    Bei Feuer im shelter rechne ich maximal doppelte Höhe des Hobos für die Flammen ein.
    In der Spitze wird es aber wahrscheinlich nicht so warm wie bei einem Ofen, da sich dort die Hitze nicht staut sondern abzieht.

    Aufbau wahlweise mit Außen- oder Innenstange, (kommt aus dem Wald).
    Die Hutze ist so konstruiert, dass es mit beiden Aufbauvarianten funktioniert. (Das Prinzip hat sich FlorianHomeierfein für seine Tschums ausgedacht)

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Ich habe gestern Abend noch lange überlegt, was ich wohl heute als shelter nach Island mitnehmen würde.

    • Am liebsten wäre mir ein Mid, inkl. solid inner, (Echte Liegelänge für 1-85)
    • Die Aufbauhöhe sollte variabel sein, damit ich das shelter bei Sturm ganz flach aufbauen könnte.
    • Trekkingstock-Gestänge als A-Frame.
    • Mit Falteingang, also ohne Reißverschluss.

    Da es so was meines Wissens nach nicht gibt, muss ich wohl was Entwerfen ...

    ... aber nach Island möchte ich damit trotzdem nicht fahren.

    Okay, das ist nochmal eine andere Nummer. (Je nachdem, wie exponiert man unterwegs ist).

    Für mich war auf Island der wesentliche Faktor, wie windstabil ist mein shelter und wie komme ich mit dem feinen Sand klar.
    Allein diese beiden Faktoren entscheiden schon einiges über Bauform und Innenzelt-Konstruktion.

    Vom Liteway Pyraomm Duo kann ich Dir schon mal abraten.
    Das hatte ich eine kurze Zeit, und da gab es an einigen Ecken schon Materialermüdungen.
    (Ganz abgesehen davon, dass ich mir ein geschlossenes solid inner wünschen würde)

    VG. -wilbo-

    Beim Kamerakauf rate ich meinen Studenten dazu es von hinten aufzurollen.

    • Was möchte ich mit den Bilddaten machen? Ausdrucken wenn ja wie groß oder bleibt es bei Bildschirmdarstellung? 
      Das bestimmt meine Sensorgröße und grenzt den Markt ein.
    • Wie bearbeite ich meine Bilddaten am einfachsten und am günstigsten? 
      Je nachdem wie viel Zeit ich in die Nachbearbeitung stecken möchte, braucht es eine zur Kamera passende Bildbearbeitungs-Software, (die ebenfalls Kosten verursachen kann).
    • Brauche ich Wechsel-Objektive oder reicht mir ein fest verbauter Zoom?
      Meist sind die Zoom Objektive recht lichtschwache Alles-und-nichts-könner.
    • Wie viel Fotoarbeit möchte ich selber mit der Kamera leisten?
      Ist Arbeiten im manuellen Modus möglich? Kann ich Zeit, Blende, ISO, und Autofokus einfach aus- oder umstellen?
    • Wie ist die Sucherdarstellung bei schwachem Licht? Bei vielen günstigen Kameramodellen ist die Auflösung sehr gering.
      (Kann ich bei der Auflösung überhaupt sicher manuell fokussieren?)
    • Was kosten Ersatzakkus? Original Akkus sind meist absurd teuer.


    Ich hoffe, dass hilft etwas ...

    VG. -wilbo-