Beiträge von Grmbl

    Als ich meinen Great Western Loop plante, wurde ich auch oft gefragt, wovor ich denn fliehen würde und weshalb ich einen guten Job in einer Unternehmensberatung aufgeben wollte.

    Dabei ist es doch viel erstaunlicher in einer Unternehmensberatung arbeiten zu wollen als eine lange Wanderung machen zu wollen :D Die Leute sind doch komisch. Überstunden sind die Flucht vor dem Leben hätte ich jetzt gesagt 8o

    Ich hab das durchprobiert ohne Elektronik und wieder verworfen. Viele Touren, speziell in Skandinavien wären auch nicht möglich ohne Smartphone. Alleine schon Tickets für Bus und Bahn... die Tickets gibt's oft nur über die App.

    Heimische Touren hatte ich zT ganz ohne Elektronik gemacht. Spätestens mit Familie muss dann aber ein Stupidphone dazu, wegen Erreichbarkeit. Ab da macht das Upgrade zum Smartphone aber Sinn, denn für 100g mehr gibt's Fotos, Tourenplanung und all die gewohnten Dinge. Ins Tal abzusteigen, um Festzustellen: der Supermarkt hat zu - das macht noch weniger Spaß wenn man weiß, dass das so einfach vermeidbar wäre. Ich würde daher sagen das Smartphone ist einfach gesetzt, Big5 oder so. Der Purist und strenge ULer hat dann nichts weiter dabei, also keine Kameraausrüstung, je nach Tour kein Inreach, keine SmartWatch oder gar Drohne! ;)

    Man könnte Diskutieren ob ein Wander-Smartphone sinnvoll wäre, das vielleicht 50g einspart. Mir sind bessere Bilder aber 50g wert!

    Wie rutschig ist es mit ihnen auf nassen Fliesen zu gehen? Denn mit normaler Isomatte ist das enorm rutschig. Ich hab Befenken, dass es bei denen auch sein könnte

    Absolut berechtigt die Bedenken, meine Erfahrung damit: sehr rutschig! Bin echt erschrocken mit welchem Schwung es mir die Füße weggezogen hat und es bedurfte einiges an Artistik um nicht auf der Schnauze zu landen.

    Mein Exemplar ist aber auch schon einige Jahre alt, hatte ich damals bei arklight bestellt (den Shop gibt es nicht mehr).

    Ist bestimmt schon etwas älter die Information, aber ich glaube das hatten wir noch nicht und ich habe es soeben entdeckt. Das neueste Durston xmid 2025 hat einige Veränderungen erfahren. Die wichtigste habe ich soeben entdeckt: das Zelt ist jetzt aus 15D Sil/PE Polyester, dasselbe Material wie beim X-Dome. Bislang war es 20d. Daher ist es leichter obwohl größer. Das X-Mid Solid behält das 20D.

    Durston | Third Generation X-Mid 1
    The X-Mid 1 has been updated for 2025 to be lighter, more spacious and more user friendly. It weighs just 25 oz for excellent spaciousness, protection, and…
    durstongear.com

    Gab es das High Rout nicht auch mal in Rot/ Orange??

    Ja, das ist dann aber tatsächlich die alte Version 1. Das war größer und schwerer. Die Verkaufszahlen waren wohl so bescheiden, dass skurka dann was gekürzt hat, das war dann die blaue Version 2. Leider unter dem gleichen Produktnamen, daher oft die Verwirrung. Den Schnitt von Version 2 (erkennbar daran dass es nur einen Eingang hat) gab es dann noch als "high route 3000", in grün mit Solid inner.

    mein Zelt in der Hütte aufzubauen. Dazu habe ich einige große Steine reingeschleppt und daran die Leinen befestigt.

    Das geht doch meist auch einfacher. Irgendwas zum Schnur befestigen findet sich doch immer. Das ist natürlich mit einem inner etwas einfacher. Meist reichen zwei Leinen um das Innenzelt zu befestigen. In die Ecken vom inner lege ich Schuhe Klamotten was auch immer, da braucht es doch in der Hütte keine Steine? Trekkingstöcke sind auch sehr hilfreich. Hier mal ein Beispiel,links die Minimalvariante mit einer Leine, rechts die Deluxe Version :)

    Also was in Hütten aufbauen angeht verstehe ich "freistehend" als Kriterium nicht. Ansonsten ist Zeltauswahl nicht trivial, hab da ebenfalls viele genüssliche Stunden damit verbracht.

    [Kopffreiheit] Das wäre ja etwas, was ich nicht mehr will. Haben andere dieselbe Erfahrung gemacht?

    Hab vor Jahren das Notch daher ausgeschlossen, nur um nach vielen anderen Zelten doch ein Notch zu kaufen ^^ Andere Sachen habe ich festgestellt sind mir wichtiger. Deine Prioritäten musst du herausfinden. Ein Zelt das alles erfüllt wird es nicht geben. Aber das bereits erwähnte xmid könnte einen Blick wert sein!

    Vorteil eines Zelts mit Innenzelt: bei Regen einfach aushängen (außer zum Schlafen), schon habe ich mehr Platz, es kann nicht ins inner regnen ;) und die Hürde bei einer kleinen Regenpause etwas spazieren zu gehen ist deutlich niedriger. Eine Evazote macht das ganze dann auch noch ziemlich gemütlich.

    Ein Verstärkungs-Pad mit minimaler Dehnung auf strechy Silnylon.
    MMn. liegt es größtenteils an der Lastverteilung und den Nähten.

    Ich denke ein etwas dehnbares Verstärkungspad verzeiht schon eher die falsche Lastverteilung, gänzlich Lösen lässt es sich durch andere Nähte wie in deinem Beispiel. Das alte Eureka hat ja scheinbar ein Patch aus dem Zeltmaterial, da gibt es aufgrund gleicher Dehnung diese Probleme nicht so schnell.

    Bei meinem Bach hingegen ist das Verstärkungsmaterial ja richtig fest, da sind diese kleinen Lastverschiebungen gleich fatal. Ich bin echt erstaunt über so eine fehleranfällige Konstruktion bei einem Modell das seit vielen Jahren auf dem Markt ist.

    Eine weitere Frage zu dem Bach: es steht nirgends was zur Notwendigkeit die Nähte noch abzudichten; ich kann aber keine vorhandene Abdichtung erkennen. Ist ja ein großer Anbieter, der keinen UL-Nischenmarkt bedient und gehe daher eigentlich von einem ready to use Produkt aus.

    Tyvek-Laborhosen, -jacken als Windschutzschicht

    Und die dazugehörigen Tyvek Schuhe sind ganz nette Campschuhe. Können alles ein bisschen aber nichts richtig, also bissl gegen Wasser, bissl gegen Kälte, bissl gegen rutschen etc. Dafür mit 20g auch sehr leicht und immer eine modische Attraktion!


    Zahnbürste nehme ich seit Jahren diese Einmaldinger vom Zahnarzt, je nach Zahnarzt 7 bis 15 Gramm. ;)

    An Socken etc. sind oft so Plastikhaken zum ins Regal hängen. Die nehme ich zum Sachen im Zelt aufhängen. Manche haben einen praktischen Clip zum befestigen und wiegen 1g.

    Danke für eure Rückmeldungen!

    Sowas ist für mich mangelhaft und kein "Cosmetic seconded". (Wie viel Rabatt hast Du denn bekommen?)

    Wie fatrat schon ergänzt hat, es waren 60% Rabatt aber eben nicht als B-Ware sondern "normaler" Sale, vermutlich da das Produkt ausläuft. Ich hab jetzt mal Kontakt mit dem Shop aufgenommen und werde berichten. Austausch wäre mir sehr recht, denn wie beschrieben erfüllt das Zelt sonst alle meine Vorstellungen. Ich hatte auch viele positive Reviews zum Nigor Wickiup gelesen, auch was die Stabilität angeht. DasLottchen wenn du es vom Dachboden holst wäre ich neugierig wie da die Ecken gearbeitet sind, kann mir eigentlich kaum vorstellen dass Bach was an der Herstellung verändert hat. Also gerne eine Detailaufnahme hier ergänzen :)

    Ich kam heute endlich dazu das kürzlich gekaufte Bach Wickiup 3 aufzubauen. Hab es reduziert im Abverkauf bekommen, Bach nimmt die Wickiup Serie vermutlich aus dem Programm.

    Der Aufbau ist sehr einfach und schnell gemacht: Die sechs Ecken mit Heringen locker abspannen, dann die verstellbare Mittelstange aufstellen und anschließend über die Gurtspanner außen festziehen. Fertig! Schneller Aufbau war auch ein wichtiges Kriterium für das Zelt. Geplanter Einsatz ist mit 1 bis 2 (klein)Kindern, auch mal zu viert, dann zwei Erwachsene - aber ich bin mit 176cm mit Abstand der größte :D Das Platzangebot ist super, für uns zu viert ausreichend. Mit zwei größeren Erwachsenen wird es aber zu viert zu eng, wir könnten die Rucksäcke noch an den Kopfenden unterbringen. Im Bild Evazote und Prolite in Large. Hinten kam später eine 125cm Matte dazu.

    Fazit Aufbau: Auch mit reichlich Ablenkung durch herumwuselnde Kinder lässt sich das Zelt schnell und halbwegs ordentlich aufbauen.

    Die größte Herausforderung war Fotos ohne Kinder zu machen :)

    Die Mittelstange ist ziemlich massiv (353g) und die flach abfallenden Seitenwände bieten kaum Angriffsfläche - hoffentlich auch für den Wind, primär geht es mir aber um die Kinder. Das hat super geklappt, massive Mittelstange und Evazote sind Kindersicher ;)

    Nach dem Fange um die Stange :S

    Die Materialien und die Verarbeitung wirken hochwertig. Leider zeigt der Blick ins Detail ein anderes Bild. An einigen Stellen gibt es irgendwie schlecht sitzende Nähte.

    Ist vielleicht auch nicht wirklich möglich das ganz ohne hinzubekommen, optische Probleme wären mir auch egal. Aber an zwei Ecken ist das Verstärkungspad so angenäht, dass die Spannung (sogar sehr wenig, lockerer Aufbau bei Windstille) nicht mehr über die Nähte geht - und es bereits beim ersten Probeaufbau fiese Nahtzähne im Material gibt. Das sollte bei einem Zelt das UVP 800€ kostet dann doch nicht sein. Da es leider nicht dabei bleiben wird (ich denke wenn es nach zehn Minuten so aussieht, ist das nichts, was man ignorieren kann, oder?) werde ich wohl den Verkäufer kontaktieren müssen.

    Fazit: eigentlich ein perfektes Familienzelt für Trekking oder Fahrradtouren, für uns wäre es auch von der Größe zu viert nutzbar. Nachteil ist natürlich der nicht regensichere Eingang und keinerlei Apside, für längere Touren sicherlich zu bedenken.

    Mit den Ausrissen im Material aber ein blödes Gefühl, das kann ich mit Kleinkindern nicht gebrauchen. Vielleicht hatten wir aber auch nur Pech und die restlichen Zelte haben diese Problematik nicht.

    Achso, und außer der Stange habe ich tatsächlich noch nichts gewogen 8|

    Swiss Piranhas (mein Partner hat drei Stück hier in Colorado kaputtgekriegt)

    Wofür die Piranhas jetzt auch nichts können. Scheint mir eher ein Fall von Fehlanwendung. Völlig verständlich, ich hab auch schon mangels ausreichender Heringsauswahl versucht einen in Felsgestein zu prügeln... Es sind mMn dennoch sensationell gute/leichte Heringe, aber eben nicht die besten Allrounder. Das sind mMn solche Tube Stakes à la Easton nano oder Big Sky.

    Ein wichtiger Punkt ist noch: wann unter welchen Bedingungen findet die Verköstigung statt ;) So kann ich gleich von zwei identischen Ergebnissen von zwei Testern berichten: Real Turmat Kylling Tikka Masala 


    Die Ergebnisse sind eindeutig: in Norwegen im Fjell ist es sensationell, klare 5/5 Sterne, mehrfach von beiden Testern bestätigt :)

    Neulich (kann auch schon letztes Jahr gewesen sein :rolleyes:) nach wenigen km Genusstour am Abend war das Zeug viel zu fettig, die Portion kaum zu schaffen und der Geschmack viel zu intensiv. Beide Tester haben dennoch brav aufgegessen (ganz pragmatisch, keine Lust auf Futterdiebe), also 2/5 Sternen, knapp an 1/5 vorbei. Also auf solchen Touren zukünftig lieber frisches Brot und Obst oder einfach paar Süßigkeiten ^^

    Dennoch bin ich froh dass ich noch paar davon auf Lager habe, für den eigentlichen Zweck finde ich es perfekt. Muss ich nur noch irgendwann wieder nach Norden fahren. Also bedenken, was Zuhause lecker ist hat evtl auf Tour viel zu wenig Energie. So jedenfalls ist es bei mir.

    Wenn es mir die Matte schrottet ist mein Urlaub halt vorbei! Deswegen tendiere ich zur X-Lite mit 30D Nylon.

    Mein Frage ist jetzt, macht es Sinn auf die XTherm zu gehen, da 70D doch nennenswert stabiler sein sollte als 30D, oder ist das egal was Durchstichfestigkeit / Langlebigkeit anbelangt?

    (Die 70g Delta wäre mir dann auch egal)

    Ich würde da einen anderen Ansatz vorschlagen: die 70g mit einer dünnen 2mm Evazote nutzen, das macht dann was Bodenschutz angeht einen wirklichen Unterschied und bietet etwas Ausfallsicherheit. Und ein luxuriöses Rückenpad. Und ist ein multiuse Multitalent ;)