Konverter an einem lichtschwachen Suppenzoom ist bestimmt keine gute Idee.
wilbo hat das für eine gute Festbrennweite vorgeschlagen.
Konverter an einem lichtschwachen Suppenzoom ist bestimmt keine gute Idee.
wilbo hat das für eine gute Festbrennweite vorgeschlagen.
Für APS-C und wirklich leicht:
Mit einem solchen Objektiv (diesem Brennweitebereich) mache ich beim Wandern 80% der Photos, deshalb ist es von zentraler Bedeutung für mich. Wenn ich was lichtstärkeres haben will, dann zusätzlich als Festbrennweite.
2026 möge euch allen viel Freude schenken und wenig Last!
Noch zur Ergänzung zum Thema Sensorformat für diejenigen, die in dem Thema nicht so drin stecken:
Bildsensor – Wikipedia
Der Hauptsensor von besseren Smartphones liegt heute zwischen 2/3'' und 1''; UWW und Telesensoren sind deutlich kleiner.. RX100 u. ä. ist 1'', die größeren Sensoren sind ja ausreichend bezeichnet (Foveon ist längst Geschichte).
Sie bietet unter den 1-Zoll-Sensorkameras sicherlich ein sehr gutes Rundum-Paket zum Premium-Preis. Die Kamera ist sehr klein, die Bedienelemente sind fummelig, und das ein- und ausfahrende Objektiv will gut saubergehalten werden (die Mechanik, nicht nur die Linse). Die Mechanik ist nicht staubdicht, und mit Sand kannst Du sie leicht schrotten (ich schreibe aus Erfahrung).
Es gibt verschiedene Generationen und Varianten davon, die sich in Sensor, Signalverarbeitung und Objektiv unterscheiden.
Grundproblem für mich: leichte Kameras (was sie sein sollen) sind auch klein (was sie nicht sein sollen) und haben dann wenige und vielfach belegte/kleine Bedienelemente bzw. setzen immer stärker oder gar fast ausschließlich auf Touchscreen. Dann bist Du schon wieder fast beim Smartphone.
Wie schon von Anderen angeführt: in der 300-g-Klasse gibt es primär "Edelkompakte" (z. B. Sony RX100-Serie) mit 1-Zoll-Sensor (zum Vergleich: mein Pixel hat einen 1/1,3-Zoll-Sensor, das ist kein großer Unterschied mehr). Natürlich geht mit so einer Kamera etwas mehr, der Telebereich reicht etwas weiter (wenn das ein Thema ist. ggf. Tiere, wobei die in DE eher zu scheu sind), Du kannst mehr beeinflussen und hast mehr Einstellelemente.
Nachtaufnahmen: rein statisch (z. B. ein Gebäude) Stativ. - Landschaft mit Sternenhimmel (bewegt sich wegen Erddrehung): Stativ + größerer Sensor + lichtstarkes UWW-Objektiv = schwer. - Straßenphotographie im Dunkeln: schwierig, Kompromiss aus Schärfentiefe und Belichtungszeit.
Was ist es, was den Vorteil der Canon EOS gegenüber Deinem Smartphone ausmacht? Bessere Bildqualität, mehr Gestaltungsspielraum, mehr Dynamik, Bedienelemente, Sucherbild? - alles zusammen wirst Du in "leicht" nicht bekommen.
Du müsstest ein bisschen mehr dazu schreiben, was die Kamera können und wie sie bedient werden soll.
Ich stand vor 7 Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung, habe mich grundsätzlich für APS-C als Sensorformat entschieden aus dem Wunsch heraus, auch den Nachthimmel ordentlich photographieren zu können, aber nicht zu viel schleppen zu müssen. Außerdem mag ich physische Einstellelemente, und zwar getrennte für unterschiedliche Parameter. Im Rennen war damals Sony (Alpha 6400) und Fuji; jeweils mit einem weitwinkelorientierten möglichst leichten Dreifachzoom als "Immerdrauf", ergänzt um andere Objektive je nach erwarteten Motiven. Es ist dann eine gebrauchte Fuji XT-2 mit einem 15-45 (äquivalent 23-67) geworden, die ich bis heute besitze und auch noch gelegentlich nutze; Objektive sind einige weitere dazugekommen (z. B. ein 9/2,8 und 13/1,4). Ich habe auch andere Kameras.
Für längere Strecken ist mir diese Ausrüstung aber zu schwer, so dass ich eher den umgekehrten Weg gegangen bin, und nach einer RX100 VII in 2024 dieses Jahr nur ein Pixel 9 pro dabei hatte. Ja, das Userinterface nervt (bei beiden), aber 100 g (schwereres Smartphone) oder 350 g (RX100) stehen halt rund 1 kg (XT-2 + WW-Zoom + Telezoom) gegenüber. Mit den technischen Beschränkungen muß ich dann halt leben.
Man könnte ja auch anstelle den weihnachtlichen Mageninhalt hochzuwürgen einfach wieder enger zum eigentlichen Thema zurückkehren. Denn zu eruieren, welche Zölle nun konkret in welche Richtung anfallen, bei der Menge an Gear, die so geshoppt wird, find ich für's Forum jetzt durchaus nun nicht gerade abwegig oder irrelevant.
Zölle in der EU sind warengruppenspezifisch. Ein Zelt hat einen anderen Zollsatz als ein Rucksack (und selbst als ein anderes Zelt aus anderem Material). Sehr viele Warengruppen, wo keine einheimischen Hersteller geschützt werden sollen, sind zollfrei. - Die neuen Zölle der USA sind weitgehend Warengruppen-unspezifisch, dafür länderspezifisch, und dienen hegemonialem Machtstreben und Nepotismus. Natürlich funktioniert die Erhebung nicht wirklich.
Ein zweiter Unterschied ist die erhobene Steuer (kein Zoll). In der EU wird für Importe grundsätzlich die gleiche Umsatzsteuer erhoben wie für einheimische Produkte, also bei uns 19%. Das ist insofern kein Differenzierungsmerkmal und für Manche nur deshalb verwirrend, weil in den USA Verbraucherpreise immer vor Steuer angegeben werden; auch amerikanische Käufer amerikanischer Produkte zahlen häufig (s. u.) zusätzlich Steuer. Kaufe ich z. B. in UK, wird dort bei Export die VAT (20%) vom gelisteten Preis abgezogen und dann die hiesigen 19% als Einfuhrumsatzsteuer statt dessen erhoben - ein Nullsummenspiel.
In den USA ist die Situation viel komplizierter, da die dortige Sales Tax von den Bundesstaaten erhoben wird und je nach Staat variiert; im Versandhandel maßgeblich ist der Standort des Käufers. Ob der Verkäufer für den Bundesstaat des Käufers die Sales Tax erheben muss, hängt davon ab, ob er in diesem Bundesstaat eine Niederlassung hat (dann ja) und, falls nicht, wie viel Umsatz er dort macht (unterhalb eines Grenzwerts: nein). Bis 2024 fiel deshalb auf Importe aus dem Ausland keine Sales Tax an; der US-Bundesstaat hat keine Handhabe, den im Ausland ansässigen Verkäufer zu seinem Erfüllungsgehilfen zu machen. In Verbindung mit der damals großzügigen de-minimis-Regelung (800$) habe ich beim Kauf des aus Kanada nach USA gelieferten Xmid pro weder Zoll noch Steuer bezahlt, für den Quilt von EE bei Lieferung innerhalb der USA von MN nach WA dagegen die knapp 10% Sales Tax von WA, da EE dort offenbar ganz gut verkauft. Ich nehme nicht an, dass die steuerrechtliche Seite heute anders ist, da die sales tax keine federal tax ist; weiss es aber nicht.
Durston z. B. versendet jetzt nach USA aus einem Warehouse in AZ.
Aber stimmt das, dass es in Island kaum trails gibt und deswegen die ganze Welt auf immer derselben (2?) rumläuft?
Island ist sehr dünn besiedelt (<4 Einwohner/qkm - DE hat 234, Norwegen 14); von denen leben auch noch 2/3 auf der kleinen Reykjanes-Halbinsel und insgesamt 94% in Städten. Wo nichts ist, ist nichts. Also nicht nur keine Trails, sondern auch keine sonstige Infrastruktur, um sich z. B. zu verpflegen. Wovon es viel gibt, ist Wasser; Konsequenz: Flüsse können zeitweise unpassierbar sein. Die von mir genannten populären Trails liegen im südlichen Hochland; es gibt auch weitere Tageswanderungen dort. Im echten Inland ("Outback") gibt es Pisten, entlang denen man wandern kann, mit der Problematik von Flusspassagen (die Fahrzeuge sind teilweise deutlich höhergelegt). Es gibt kein Jedermannsrecht; um das empfindliche Moos zu schonen, dürfen Zelte streng genommen nur an dafür ausgewiesenen Plätzen aufgebaut werden, im Inland wird Wildzelten beim Wandern entlang der Pisten toleriert. Eine Inseldurchquerung z. B. hat schon einen gewissen Expeditionscharakter.
2 Mio Touristen 2018, zentriert auf wenige Monate, stehen knapp 400.000 Einwohnern gegenüber.
Harmlose Flusspassage:
Fußgängerbrücken haben schon mal Räder, weil der Fluss nicht jedes Jahr an der gleichen Stelle fließt.
Ich war im Sommer 2021 in der Hochsaison Juli/August da. Da war C*-bedingt deutlich weniger los als "normal", laut Schätzung Anderer <50%. Eine einsame Wanderung ist es natürlich nicht. Ich bin ab Reykjavik mit dem Überlandbus nach Skogar, dann Fimmvörduháls, Laugavegur und Hellismannaleid bis nach Rjúpnavellir gelaufen, von dort mit dem Überlandbus wieder nach Reykjavik zurück. Also kein Auto, keine Ringstraße, und auch keine sonstigen Tourispots.
Anbei ein paar Photos mit Menschen on Trail und Zelten bei den Hütten.
Start am Skogarfoss, direkt an der Ringstraße, Autotouristen
Übernachtung an einer der beiden Hütten am Fimmvörduháls (wegen C* nur außerhalb möglich)
Thorsmörk (Grenze zwischen Fimmvörduháls und Laugavegur)
Emstrur (hier nur die Wanderer mit eigenem Zelt - dazu zahlreiche fest aufgebaute Zelte und natürlich die Hütte selbst)
Landmannalaugar (Hotspot)
Da der Hellismannleid wohl auf keine Bucket List steht, wurde es ab da sehr ruhig. Bei der ersten Übernachtung gab es noch ein paar Car Camper, die dort mit den Pferden Tagesausritte gemacht haben, ich war der einzige Wanderer
Am nächsten Abend war ich mit dem Camphost alleine, der war froh, dass jemand vorbeikam, wobei die Kommunikation dank beschränkter Englischkenntnis auf seiner und nicht vorhandener Isländisch-Kenntnis auf meiner Seite nicht so ganz flüssig war.
An diesen beiden Tagen bin ich keinem anderen Wanderer begegnet. Am nächsten (letzten) dann allerdings 3 Personen bzw. Gruppen.
Sicherlich wird das mittlerweile wieder mehr sein, vielleicht kann ja jemand Anderes berichten.
Deshalb keine Fotos von schwarz geregneter Landschaft der frischen Asche des Eyjafjallajökull
Da kann ich gerne helfen, wenn auch erst 10 Jahre danach mit nicht mehr ganz so frischer Vulkanasche.
Fire and Ice.
Der etwa 80 m hohe Hügel, von dem aus das nächste Bild aufgenommen wurde, namens Magni, hat vor 2010 nicht existiert.
Das Wahlergebnis, auf das ich mich bezogen habe, war übrigens Trump in den USA, durch welches sich eben rechtsradikale jedweder Couleur befeuert sehen. Nicht zuletzt wenn ein paar Tage später ein abgehalfterter C-Prommi mit zu viel Geld auf dem Konto sich tatsächlich ermutigt fühlt auf einer Bühne und großem Publikum einen Hitlergruß zu zeigen.
Tut doch nicht so, als würde das alles nicht passieren. Ihr macht euch mitschuldig. Es gibt keine Toleranz für Intoleranz. Kann es nicht geben. (Mal abgesehen davon, dass das mit der Toleranz eh so eine Sache ist. Aber das ist nochmal ein anderes Thema)
Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie die sich gefühlt haben müssen auf Hitches in Trump-Country und in den erzkonservativen Kleinstädten des Westens. Ich konnte selbst bei dem schlimmsten Hitch noch darüber reden, wie schön die Landschaft ist und war damit anschlussfähig. Das war bei zwei Besoffenen in einem alten SUV in Montana, die mir stolz ihre Hakenkreuz-Tattoos gezeigt haben, als ich gesagt hab, dass ich aus Deutschland komme. Oder die krasse, herzliche (christliche? Western Settler?) Hilfsbereitschaft von den Leuten in dem Laden in Leadore, Idaho. Hinter dem Ladentisch waren lauter "lustige" Schilder über MAGA und Waffenbesitz und die Rolle von Frauen im Haushalt. Waren die auch zu meinen Mitwandernden so freundlich?
Naja, ich denke jedoch dass es auch coole tolerante, vielleicht sogar Solidarische Leute in den ländlichen Gegenden Deutschlands gibt. Leider kann man das aber einfach nicht so gut wissen, wie die Stimmung auf bestimmten Dörfern ist, durch die man gerade wandert.
Das gilt natürlich auch für alle anderen Länder der Welt. Und selbst wenn es in Dorf XY voll coole Leute gibt, gibt es da vielleicht auch ein paar
Einwohner, die sich gegenüber manchen Menschen abweisend oder gar gewaltvoll verhalten.
Daher ist es meines Erachtens ist es absolut sinnvoll, auf sich selbst aufzupassen und lieber erstmal vorsichtiger an solche Orte zu gehen oder gar ganz zu vermeiden.
Ich (weißer Mainstream) war ja nun auch im vergangenen und laufenden Jahr auf dem PCT unterwegs, und will wahrscheinlich im kommenden Jahr die letzten 500 Meilen komplettieren. Insofern interessant, die Gedanken und Erfahrungen Anderer zu lesen.
Der CDT ist sicherlich großenteils MAGA-Territorium und stärker betroffen als der PCT; aber wenn man genauer hinschaut, haben auch die Counties, durch die der PCT verläuft, 2024 mehrheitlich "rot" gewählt. Gemessen daran waren meine Erfahrungen (für mich) eher positiv. Ich hatte nur einmal eine Diskussion über politische Inhalte mit einem MAGA-Jünger (car camper), die in gesitteten Bahnen verlief und freundlich endete. Und viele Begegnungen, wo sich mein Gegenüber ( ob hiker oder local) spontan für die Haltung seines Landes gegenüber Europa entschuldigt hat oder mir gedankt, dass ich trotzdem gekommen bin. Am "no kings"-Tag bin ich einer Gruppe von Hikern begegnet, die für eine virtuelle Teilnahme per FB geworben haben. Im Camp am Howard Prairie Lake, das an diesem Wochenende eigentlich von den Queer Families of Southern Oregon gebucht war, wurde ich genauso freundlich aufgenommen wie am von den konservativen Sieben-Tage-Adventisten betriebenen Big Lake Youth Camp, wo ich übrigens auch Squirrel begegnet bin.
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, und die USA sind, was der Name sagt: ein Staatenbund, nicht ein Zentralstaat. Ich hoffe, das bleibt so,
Ich denke, wenn du mit der Exped Flex Mat Plus so überhaupt nicht zufrieden bist, wirst du es wahrscheinlich auch nicht mit einer der anderen Eierkarton Matratzen - denn die von dir genannte ist schon eine der dickeren und damit wahrscheinlich weicheren/bequemeren.
"Weicher" kann ich nicht bestätigen, das Material der Exped Plus ist relativ hart, insbesondere, wenn sie noch neu ist. Billige dünnere China-Eierkarton-Unterlagen sind an der Oberfläche weicher und haben ein deutlich feineres Noppen-Raster, aber polstern natürlich weniger. Meine Exped Plus hat jetzt ca. 50 Nächte hinter sich und ist davon schon einigermaßen zermürbt.
Naja, das ist aktuell gerade mal ein Vorschlag der CBP, wie die das gerne hätten. Natürlich werden (auch jetzt) biometrische Daten bei der Einreise erhoben, nicht mit dem Antrag.
Möglicherweise ist das Seamsealing auch eine Dienstleistung, die, da sie in den USA durchgeführt wurde, in Europa nicht mehr versteuert werden muss...
Nein, das wäre dann, wenn sie Dir dort die Haare schneiden, das musst Du auf dem Rückweg nicht versteuern. ![]()
Seamsealing veredelt das Produkt und steigert damit den Wert. Selbst die Transportkosten unterliegen Zoll und Steuer, weil sie den Zollwert des Produkts erhöhen (ohne wäre es ja nicht hier). - Lediglich, wenn der inländische (hiesige) Anteil der Transportkosten explizit getrennt ausgewiesen wäre, würde der nicht in den Zollwert einfließen.
3. Grund
Die Orientierung ist immer klar und einfach. Wenns in Reykjavik regnet, ist am Laugavegur schönes Wetter.
Und umgekehrt.
Ich kenne das anders: wenn das Wetter schlecht ist, einfach ein paar Stunden warten, dann ist es schön.
Und umgekehrt.
4. Grund
In Reykjavik gibt es im Winter eine Boden-beheizte Fußgängerzone.
Und zwar, bevor jemand Böses denkt: selbstverständlich geothermisch.
Den "Badeweg" kann man im Süden per Fimmvörduháls und im Westen per Helismannaleid gut verlängern. Ich bin von Südost nach Nordwest gelaufen:; Fimmvörduháls: schon einige unterwegs; Laugavegur: übervoll; Helismannaleid: 2 Tage lang keiner Menschenseele begegnet.
Mittlerweile nimmt die Post (DHL) auch 7,50 EUR, afaik.