Beiträge von whr

    Meinem Verständnis nach sind Spikes entweder in eine Kunststoffplatte eingebettete sehr kurze Nägel oder ("microspikes") mit Gummiriemen oder (besser) Stahlketten verbundene Zackenplatten mit ebenfalls ziemlich kurzen Zacken (typ. 1/2''); im deutschen wie im englischen Sprachraum. - Den Begriff Grödel kenne ich nur im deutschen Sprachraum für die mit Riemen unter dem Mittelfuß zu befestigenden einteiligen 4- oder 6-Zacker; ich weiß nicht, ob so etwas außerhalb des Alpenraums gebräuchlich war? - vermute aber, die würden im Englischen aufgrund ihrer einteiligen Konstriktion mit etwas längeren Zacken als "crampons" bezeichnet, wie alle Arten von Steigeisen.

    Ausser die (kleinerzackigen) Stahlteile von Kahtoola, denen aber zur Gleichwertigkeit mit Steigeisen die Frontalzacken und eine wirklich fest bzw gesund sitzende Bindung fehlte.

    Dann kennst Du nur die K10? - Kathoola KTS haben 1'' lange Stahlzacken (K10: 3/4''), sind 10-Zacker mit 2 Frontzacken und funktionieren mit dem Riemenkorb vorne und einer Loop um's Sprunggelenk hinten auch mit Trailrunnern sicher. Auch für Schwergewichte wie mich.

    Nur leicht sind sie nicht. ;(

    So ist es (leider), Du brauchst VPN.

    Mit einem Start in die Sierra Mitte Juni werdet ihr voraussichtlich nur noch auf der Nordseite von Forester, Glen und Mather und beidseitig Muir Pass noch Schnee haben, sonst allenfalls sehr kurze Abschnitte. - Falls nichts Unerwartetes mehr passiert.

    Der San Jacinto Snow Report lässt vermuten, dass in 5 Wochen, wenn ihr dort sein werdet, praktisch kein Schnee mehr auf dem Trail liegen wird. Ähnlich vermutlich am Mount Baden-Powell. In dem Fall braucht ihr Traction Aides wirklich erst in der Sierra, insofern am besten online kaufen und nach KMS schicken lassen.

    Wenn Du vor Ort kaufen willst: REI San Diego sollte was haben, der Outfitter in Idyllwild hat welche (selbst gesehen); ich vermute, der Mountain Hardware Store in Wrightwood auch. TCO hat in der Liste nur K-10 crampons.

    whr

    Bhutan ist teuer und auch stark reguliert.

    Was meinst Du mit stark reguliert?

    - Da es ja anscheinend doch recht schattig werden kann, wie ist das dann nachts bei den Lodges mit Bettzeug/Decken? Mein Quilt geht bis -6, aber der war in Island schon nachts an der Grenze. Und wenn es dann noch kälter wird weiß ich noch nicht so ganz was ich da noch mitnehmen sollte.

    Bhutan AFAIK (war nicht dort): derzeit 100$/Tag Tourismusabgabe; Guide-Pflicht nicht nur beim Wandern außerhalb der Städte, sondern auch bei Besichtigungen. Geführte Tour des Snowman Trek (4 Wochen im Expeditionsstil) im Bereich 10.000 $.

    Nepal Teahouses: Du hast min. eine Decke, meist kannst Du auch mehr haben. Die Räume sind praktisch immer mit zwei Betten ausgestattet, bei Einzelbelegung hast Du also automatisch eine zweite.

    Das ist für Khumbu-Verhältnisse schon ein besseres Zimmer (hatte auch ein angeschlossenes Bad - sowas nennt sich "attached room" und kostet dann typ. 9 EUR pro Nacht).

    Das ist auch nicht korrekt.

    Zitat

    Art. 70 Abs. 2 Unionszollkodex (UZK):

    "Der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis ist die vollständige Zahlung, die der Käufer an den Verkäufer oder der Käufer an einen Dritten zugunsten des Verkäufers für die eingeführten Waren leistet oder zu leisten hat, und schließt alle Zahlungen ein, die als Voraussetzung für den Verkauf der eingeführten Waren tatsächlich geleistet werden oder zu leisten sind."

    Tatsächlich gezahlter oder zu zahlender Preis

    Ein eingeräumter Rabatt auf einen Listenpreis wird bei der Ermittlung des Zollwerts berücksichtigt. Wenn Du kannst, weise dem verzollenden Unternehmen den tatsächlich gezahlten Betrag nach.

    Von Betrug ist keine Rede. - Tarptent scheint regelmäßig zu niedrige Wertangaben zu machen. Und dann gibt es halt solche Rückfragen beim Import.

    Die Abwicklung wird ein wenig dauern, wie lange, ist schwer vorhersehbar. Ich hatte mal einen Rucksack 3 Wochen in der Zollabwicklung liegen, meistens geht es aber deutlich schneller. Und Du musst dann halt Zoll + Abwicklungkosten von DHL Express und auf alles zusammen 19% MWSt. zahlen. Größenordnung 100 EUR.

    möglichst technisch einfachen Bikepacking-Route quer durch Europa sein, inspiriert vom Great divide Trail in den USA

    Der Great Divide Trail ist ein etwas anspruchsvollerer Hiking-Trail (eher eine Route) in Kanada. Es ist die nördliche Verlängerung des Continental Divide Trail in den USA.

    Du meinst vermutlich die Great Divide Mountain Bike Route, die durch beide Länder verläuft, eben auch etwa entlang der großen Wasserscheide Rocky Mountains.

    In USA kann das Pixel Starlink direct-to-cell (aktuell nur Text) nutzen. Einfach ganz normal an 911 texten. Geht nicht immer, aber immer öfter. :) - derzeit 500 niedrigfliegende Satelliten, die das können.

    Ich habe zwar nur Erfahrung aus der Khumbu-Region (Drei-Pässe-Trail 2023), aber das meiste dürfte auf den AC übertragbar sein.

    1. Du bekommst überall frisches und schmackhaftes Essen. Auch allerlei Snacks. Ich hatte so gut wie nichts dabei.

    2. Füll Deine Flasche einfach mit abgekochtem Trinkwasser in den Teahouses. (es gibt auch überall Wasser im Plastikflaschen zu kaufen).

    3. Khumbu mit 3-Pässe-Trail - in der Khumbu-Region gibt es keine Guide-Pflicht. Du kannst da auch andere Sidetrips machen wie Besteigung von Island Peak oder Mera Peak. Wenn Du von Jiri aus nach Lukla läufst statt von Ramechap aus zu fliegen, ist das pro Richtung auch schon rund eine Woche. Nepal hat unterschiedliche Klimazonen, neben dem Himalaya im Norden ist in der Mitte gemäßigtes Klima auf rund 1500 m asl (incl. Kathmandu) und im Süden subtropisches wie im angrenzenden Indien; da gibt es z. B. den Chitwan NP. - Bhutan ist teuer und auch stark reguliert.

    4. Im letzten Herbst war eine Bekannte ohne Guide auf dem AC (wohl auch im Wesentlichen NATT) unterwegs, und es gab keine Probleme. YMMV.

    5. Eigentlich dauert der Monsun nur bis September, aber je nach Jahr kann er sich schon bis deutlich in den Oktober hinziehen. Vormittags ist es in der Sonne recht angenehm, am Nachmittag kann es dunstig werden. In Gorakshep (5100 m) war es Anfang November in der Nacht -18°C Tiefstwert. Tagsüber in der Regel Plusgrade, nachts je nach Höhe unter dem Gefrierpunkt. Die Unterkünfte sind unbeheizt.

    6. Ich habe in 3 Wochen nur eine einzige (geführte) Tourgruppe mit Zeltübernachtung gesehen. Teahouses verlangen für die Übernachtung 500-1000 Rupien, etwa 3-6 EUR. Bei mehr Luxus auch etwas mehr.

    Aufenthaltsraum Teahouse:

    Ja, vielleicht nimmt das bei stärkerem Frost ab. Möglicherweise isoliert man sich da stärker gegen die Kälte mit Kleidung und Schlafsack.

    Würde ich nicht erwarten.

    Für die Temperaturdifferenz innen-außen spielen die Isolationswirkung des Zelts und die im inneren erzeugte Wärmeleistung eine Rolle. Letztere wird bei kälteren Temperaturen nicht abnehmen. Der dickere Schlafsack sorgt nur dafür, dass Du mit der gleichen oder sogar leicht erhöhten Wärmeabgabe trotz kälterer Außentemperatur Deine Körpertemperatur halten kannst. Das Zelt wird also min. genauso stark aufgeheizt.

    Bist Du Dir da sicher? Nicht das ich mich dabei auskenne, aber das Netz sagt da was Anderes.....

    https://www.heise.de/tests/Samsung-…ll-7184316.html

    https://eu.community.samsung.com/t5/galaxy-s24-…d/td-p/12969712

    Nein, sicher bin ich nicht. Samsung mag künstliche Beschränkungen vornehmen, was z. B. Updates angeht, aber technisch würde es funktionieren.

    dass mein internationales ungebrandetes S25

    Er hat also die global international Version des S25. Die US-Version, die es tatsächlich auch gibt, ist wohl eine abgespeckte Version davon. Nicht anders, sondern weniger. Alles nur Recherche, kein Wissen aus erster Hand.

    Ich hatte vor dem Pixel 9 ein HMD (branded "Nokia"), extra die US-Version gekauft, denn die unterscheiden sich tatsächlich in den abgedeckten Frequenzbereichen. Habe das aber auch in Europa und Nordafrika problemlos genutzt.

    Apple ist Globalstar, das ist ein reiner "bent-pipe"-Transponder. Keinerlei Speicher, noch nicht einmal ein kompletter Empfänger im Satelliten. Deine Aussendung wird einfach nur frequenzumgesetzt und verstärkt und zur Erde zurückgeschickt. Wenn gleichzeitig mit Dir eine Bodenstation in Reichweite ist und das Signal vom Satellit empfangen kann, gut, sonst nicht. Und Globalstar mit 32 Satelliten in 1400 km ist halt auch nochmal deutlich weiter weg als Iridium mit 66 aktiven (und 9 Reserve-)Satelliten in 780 km Höhe. Wie in dem verlinkten Artikel (der eigentlich von 2023 ist und halt da und dort nachgebessert) auch erwähnt, hat Iridium außerdem den großen Vorteil der Intersatellitenlinks.

    Falls ich in diesem Sommer nach USA reise, werde ich Starlink/T-Mobile DTC testen. Schon letztes Jahr, wo der Regelbetrieb in USA ab Juli aufgenommen wurde, habe ich das Satellitensymbol in meinem Telefon oft gesehen (für Notrufe, die müssen ja auch ohne Vertrag weitergeleitet werden). Da, wo die regulatorischen Voraussetzungen zum Betrieb vorliegen - in Europa kenne ich aktuell nur Bemühungen in der Schweiz (Salt), aber wohl noch nicht abgeschlossen - wird das das einfachste und leistungsfähigste System werden. Derzeit etwa 500 Satelliten in 500 km Höhe, in ein paar Jahren absehbar mehrere Tausend. Einfach direkt mit dem Smartphone erreichbar, wie jede andere Basisstation; aus Kapazitätsgründen z. Z. auf Messaging beschränkt.

    Auch wenn auf beiden Seiten des Atlantiks die "S25" genannt werden, so unterscheiden sie sich wahrscheinlich doch in der kompl. Typbezeichnung (allein schon wegen der CE-Kennzeichnung). Die Anbieter in den USA sollen sowas wie Kompabilitätslisten führen. Wenn dein Phone nicht drauf ist, kann das zu Problemen führen.

    Nein, die High-End-Phones sind weltweit einsatzfähig und technisch identisch. Bei einfachen Geräten gibt es oft unterschiedliche Versionen für Americas und Europe/Asia. - Was die Kompatibilitätschecks angeht: vergiss das einfach, die sind unbrauchbar.

    Verizon-Laden: das sind die letzten Chaoten. 2024 war ich da auch, mit einem SIM-lock-freien kompatiblem Phone. Gleiche Auskunft: inkompatibel und SIM-locked. Da muss man insistieren; sie waren dann bereit, es mit einer Demo-SIM auszuprobieren; die ging natürlich. Da ihr System meine IMEI aber nach wie vor nicht akzeptiert hat, wurde dann zur Registrierung eine gefaked. Verizon akzeptiert keine europäischen Kreditkarten, also Barzahlung. Aufladung des Prepaid-Kontos ging aber nur bis zu einem Höchstbetrag, der etwa 3 Monaten entspricht. Im Prinzip kann man mit solchen Rubbelkarten nachladen, die verkaufen sie aber nicht selbst, sondern dazu musst Du in einen größeren Supermarkt a la Target/WalMart.

    Deshalb 2025 Visible (von Verizon selbst betrieben, also kein 3rd party reseller). Auskunft vorher per menschlichem Chat-Agent: ob europäische Kreditkarten akzeptiert werden, weiss man nicht, aber Paypal geht. Vor Ort bei der Online-Registrierung wurde mein Paypal nicht akzeptiert (wahrscheinlich, weil nicht-US), aber, oh Wunder!, die Kreditkarte. - The trail provides. Zuviel vorher planen macht keinen Sinn.

    So sieht die aktuelle Kompatibilitäts-Auskunft für mein Pixel 9 aus, das letztes Jahr mit Visible betrieben wurde:

    Visible kannst Du auch nur abschließen, wenn Du Dich physisch ;) in den USA aufhälst.

    Ich weiß den Ablauf nicht mehr ganz sicher; jedenfalls hat der Check hier vorab bei mir (Pixel 9) auch nicht funktioniert, bei der Registrierung vor Ort wird dann direkt der Gerätetyp geprüft (also ohne manuelle Eingabe der IMEI) und war dann gut. - Mit derartigen Problemen musst Du in USA öfter mal rechnen...

    Visible verkauft selbst S25: https://www.visible.com/shop/smartphon…ku=SMS931U1ZSVX