Beiträge von exULgäuer

    OT ein kleiner Einwurf aus der grumpy IT Perspektive:
    Baut alle Eure Kommunikation auf Matrix, Signal, Threema, was auch immer um ...
    Verlasst die großen amerikanischen IT Konzerne, wo es nur geht. Das ist leider nicht viel, aber wo es Alternativen gibt -> nutzt sie!

    Du hast völlig recht, aber das interessiert keinen wirklich. Der Masse ist das völlig wurscht und hat Alexa im Raum oder sowas.

    Ich konnte keine Sektionsgruppen oder sonderlich viel Aktivität in den vereinseigenen Accounts feststellen.

    wir haben die Möglichkeit online teilzunehmen. Es gibt eine Agenda vorher und man kann vorher Beiträge , Vorschläge oder Fragen einbringen. Es geht als, wenn man möchte.)

    Sowas meinte ich. Keine oder schlechte Nutzung moderner Kommunikationsmittel, wie Social-Media. Keine wirklich digitalen Angebote. Keine Angebote, die in die Lebensrealitäten moderner Menschen passen.

    lief meist über diese informelle Kommunikation. Bei der ich mich völlig falsch am Ort fühle.

    Ich suche kein neues soziales Leben, sondern möchte nur ein paar Stunden die Woche zur Gesellschaft beitragen,

    bin in einer SoLaWi Mitglied

    Du bist da aber schon auch etwas speziell und wirst damit zum Beispiel für einen "Generationenkonflikt" ala Gen-Z vs. Boomer. (Mag gar nichts mit der Generation zu tun haben, sehr wohl aber mit der Art der Sozialisierung und damit einhergehender Nutzung digitaler Medien.)

    Menschen wie Du und "Vereinsboomer" leben praktisch in unterschiedlichen Welten. Wenn da niemand "vermittelt" und eine Brücke herstellt, werdet Ihr nicht zueinander finden.

    Wäre nicht die erste Frage ob ich als Konsument eintrete weil es mir Vorteile bringt oder habe ich Interesse mitzuwirken?

    Im Verein bist Du in erster Linie Mitglied und nicht Konsument/Kunde. Da ist schon mal die erste Hürde in den Köpfen vieler Leute.

    Nichts, wo ich mich engagieren oder Verantwortung übernehmen wollte.

    Henne-Ei-Problem. Ich denke, wie überall eigentlich, wenn man Leute sammeln möchte, muss man etwas anbieten, das cool und damit gefragt ist. Man muss es auf eine Art anbieten, wie es den Leuten auch in den Kram passt. Dazu bräuchte man die Zeit eines Rentners, ohne deren Abgeschnittenheit zu den Lebenswelten jüngerer Generationen. Da hakt es in sehr vielen Vereinen. Überleben werden nur die, die eine kritische Masse an jüngeren Leuten aktivieren kann, die eben nicht nur konsumieren, sondern Aufgaben und Führung übernehmen. Nicht leicht, da die große Masse der Mittelalten immer recht beschäftigt ist, vor allem mit sich selbst, und sei es mit dem Verfolgen des aktuellen Streamingprogramms.

    Naja, darf selber nicht schimpfen. Bin auch kein Vereinsmensch und klüngele nur mit sehr ausgesuchtem Personal.

    Interessantes Produkt! Ist aber auf Grund der synthetischen Füllung recht schwer. Mich würde interessieren wie der Geruch nach einigen Jahren ist. Denn es wird ja trotzdem feucht innerhalb der Isolierung werden und die Trocknung stelle ich mir schwierig vor...

    Man kann das Produkt nicht mehr bestellen. Das wird schon seinen Grund haben.

    Es geht also nicht darum, ein stabiles, warmes Innenklima zu schaffen, sondern darum, die "Abfallprodukte" (feuchte Luft) schneller abzutransportieren, als sie kondensieren können.

    Trockenmittelpatrone mitführen! Den Schnorchel hab in diesem Faden auch schon erfunden gehabt. :)

    Alter Trick für Biwaksack ist es, ein Baumwollhandtuch innen zu haben. Das zieht Feuchtigkeit aus der Luft, ähnlich wie man früher in den Kofferraum seines alten Autos Pappkarton ausgelegt hat um Feuchtigkeit zu fangen. Geht halt nicht unbegrenzt und muss irgend wann getrocknet bzw. ausgetauscht werden.

    2020 haben wir im anderen Forum einen speziellen Bivy von Blueboltgear diskutiert, der mit einem VBL kombiniert war.

    Link zur Diskussion im blauen Forum

    Bild von der Blueboltgear-Webseite damals:

    Screenshot 2020-10-23 094413.jpg
    Bluebolt Gear Quilt - with built in Vapour barrier?
    https://blueboltgear.com/ This chap has interesting design quilts with breathable draft stoppers like the original Ray Jardine quilts. But unusually, he's…
    www.trek-lite.com

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher wie viel Resonance da überhaupt kommen wird.

    Ich glaube, jeder war schon am Ausloten der Möglichkeiten und hat dabei über einen Biwaksack zumindest nachgedacht.

    Der Gedanke wieder über Tarp Setups nachzudenken widerstrebt mir aktuell. Das ist mir noch zu viel Aufbau/Gefummel für zu wenig extra Vorteil. Aber leitet mich dazu über verrückte Lösungen zu sondieren.

    Die vermeintliche Einfachheit in der Handhabung lässt einen gerne über einen Bivy fantasieren, auch weil einem schlicht die Fähigkeiten zum Tarp-Aufbau fehlen und man die Mühen scheut, sich diese anzueignen. Das ist imo die genau falsche Strategie.
    Egal wie man es dreht und wendet, ein Biwaksack taugt eher für Situationen, in denen es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wirklich regnet, oder halt als Notfallausrüstung bzw. wenn was anderes nicht möglich ist. Wenn es denn wirklich schifft, liegt man in einem mehr oder weniger geschlossenen Dampfsack und wird von dicken Tropfen durchgetrommelt. Imo nicht erstrebenswert. Ein Shelter mit etwas Bewegungsraum und Belüftung ist da bei weitem attraktiver.

    Für "normale" Menschen bedeutet eine solche Wanderung Qual, Anstrengung, Verzicht. Alles negativ belegt. Sie verstehen nicht, wie man die Annehmlichkeiten der Zivilisation, sicheres Einkommen etc. freiwillig aufgeben kann. Ergo muss es einen höheren Grund dafür geben. Man flieht vor etwas. Warum sonst würde man laufen wollen?

    Wenn ich im Gegensatz einen 120 Liter Müllsack oder eine FroggToggs Regenjacke anziehe, mag der/die vielleicht weit sein und vllt kommt auch mal Luft von unten rein (wenn ich keinen Bauchgurt trage), sonderlich atmungsaktiv wird das dadurch aber nicht.

    Extrembeispiele sind immer super in Diskussionen, helfen aber halt rein überhaupt nicht. Hat keiner gesagt, Sunhoodie aus Plastiktüte sei ratsam. Ich rate nur dazu, dieses Wort "atmungsaktiv" nicht wörtlich zu nehmen. "luftdurchlässig" wäre besser. Aber egal wie luftdurchlässig ein Stoff ist, relativ ist er immer eine Bremse.

    weil durch das Tragen des Rucksacks ein hoher Anteil des Stoffes fest an die Haut gedrückt wird

    Der Rucksack zerstört die Idealsituation. Ansonsten wäre ein weiter Baumwoll-Kaftan ein gutes Kleidungsstück bei Hitze. Soll Kulturen geben, die genau zu diesem Schluss gekommen sind.

    Ganz allgemein: luftig gestrickte Stoffe sind toll und können den Schweiß gut aufnehmen ohne gleich klitschnass zu sein.

    Wo der Rucksack klebt, scheint die Sonne nicht.

    Wir leben in der glücklichen Situation des Überflusses. Wer bedenken hat wegen dem Albedo seiner Kleidung, kann sich mehr oder weniger beliebig mit andersfarbigen Stoffen eindecken. Ich würde halt keine Wunder erwarten.

    Helle Farben heizen sich langsamer auf.

    Ohne den Test gesehen zu haben, Farbe des Stoffes ist am Ende eher marginal bis völlig egal. Bei Hitze in der Sonne trägt man idealerweise weite luftige Kleidung. Farbe wurscht. Dunkel gefärbter Stoff schützt angeblich besser vor UV-Strahlung.

    "Atmungsaktivität" (ich halte diesen Begriff grundsätzlich für ziemlich albern) spielt auch kaum eine Rolle, wenn die Kleidung weit und luftig ist.

    Warum tragen Tuareg dunkle Sachen?
    Wenn die Sonne scheint, wird es in einem dunklen T-Shirt richtig heiß. Helle Kleidung ist dagegen im Sommer viel angenehmer. Warum tragen dann viele Tuareg in…
    www.morgenpost.de
    Zu heiß für Schwarz? – DW – 15.01.2010
    In den Emiraten ist es so warm, dass man auch im Winter in T-Shirt herumlaufen kann. Die Einheimischen tragen aber meist lange Gewänder, die Frauen sogar…
    www.dw.com