Beiträge von PositivDenken

    Letztlich muss das jeder so machen, wie er es selbst für richtig hält und mit welchem Konzept er am besten zurechtkommt. Meiner Erfahrung nach ist da nicht so viel Unterschied zwischen Rock und Hose. Mit Rock schwitze ich weniger und ich bekomme ihn viel schneller an und wieder ausgezogen. Wichtig ist, dass man schnell reagiert auf veränderte Bedingungen. So lange ich mich bewegen kann, ist mir der Rock genug. Kann ich mich aufgrund von Verletzung, Erkrankung oder Erschöpfung nicht mehr bewegen, würde mir wohl eine Hose auch nicht mehr helfen können. Dazu habe ich ein (einigermaßen) verlässliches Zelt dabei.

    [edit] jedenfalls optimiere ich meine Ausrüstung nicht hin auf den Extremfall, sondern sehe zu, dass ich für die zu erwartend wahrscheinlichsten Bedingungen ein Konzept habe, mit dem ich mich möglichst wohl fühle.

    Wie es werden wird, kann dir keiner sagen. Bist du Anfang oder Ende August unterwegs? Auch das kann einen großen Unterschied machen. Es kann halt durchaus passieren, dass es sehr warm ist und aber viele Mücken hat. Und zwar für die gesamte Dauer deiner Wanderung. Ich setze seit Jahren auf einen Regenrock in Kombination mit einer normalen Hose, weil ich so für alle Eventualitäten gewappnet bin. Keep it simple stupid.

    Ich kombinere normalerweise Unterhose, Long Johns und die Running Shorts. Das ist dann für mich die Alternative zu einer klassischen langen Wanderhose

    Das dachte ich mir schon. Ich hätte vielleicht gleich dazuschreiben sollen, dass es dabei um Schutz vor Mücken und ähnlichen Beisserchen geht. Die beißen dich einfach direkt durch die Long Johns.

    Klamotten könnte man echt ein bisschen abspecken. Ich würde schon mal gar nicht erst auf kurze Hose setzen und dafür dann die Long Johns oder aber die Alpha pants daheim lassen.

    Trailrunner sind normal kein Problem. Und sealskinz oder so halte ich persönlich für überflüssig.

    Aber ich würde auch das GG One als problematisch erachten, außer du hältst den Wetterbericht und die Hütten gut im Auge. Auf jeden Fall würde ich dir zu den normalen Groundhogs oder anderen, guten Heringen von gleicher Länge raten. Zumindest für die kritischen Abspannpunkte.


    [edit] Sonnencreme, zumindest fürs Gesicht. Sonnenbrille? Evtl Liner/Hüttenschlafsack für die Hütten.

    Ich bin dieses Jahr auch das Gröna Bandet gegangen und habe das komplett anders erlebt.

    Auf dem letzten Abschnitt von Sälka nach Abisko waren natürlich deutlich mehr Leute mehr oder weniger gut gelaunt wegen der vielen Schneefelder unterwegs

    Dann warst du aber auch offenbar deutlich früher und allgemein früh in der Saison unterwegs.

    Dass nach Storlien oder Åre nicht mit vielen Leuten zu rechnen ist, sollte auch nicht weiter verwundern. Darüber habe ich ja nichts gesagt.

    Die Frage war eher, sollte man dazu Berichte schreiben oder lieber still sein, keine Fotos posten etc damit das auch so bleibt.

    Heisses Thema für mich dieses Jahr auf dem Gröna Band. Bin zeitweise mit zwei Australiern - die ersten von dort, die das GB machen - unterwegs gewesen und die haben für sich beschlossen niemandem davon zu erzählen um nicht zu zerstören, was sie erlebt haben. Auch wir mussten letztlich ein paar Meter auf dem nördlichen Kungsleden laufen und spätestens da war mir klar, dass an ihrem Ansatz durchaus was dran ist.

    Generell waren auf den markierten und namhaften Wegen Lapplands viel mehr Menschen unterwegs als erwartet. Egal ob Lapplandsleden, Padjelantaleden, Kungsleden, Nordkalottleden. Auf allen waren beträchtlich mehr Leute unterwegs als noch vor ein paar Jahren.

    Die neuen Matten werden halt auch immer dicker und dicker. Absolut nerviger Trend. Erstens ist es viel mehr Mühe, die aufzublasen - aber ja, die meisten bringen dann zusätzlich eine Pumpe mit - zweitens wird der Platz im Zelt immer weniger. Drum müssen dann folglich auch die Zelte immer größer und größer werden. Die Industrie weiß vor allem eines sehr gut: den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen.

    Ich denke nicht dass das Naturehike schlecht ist.

    Es fehlt aber doch das entscheidende, die „pitch lock corners“. Damit wird das Zelt zwar angehoben, dh es bietet mehr Angriffsfläche für den Wind, aber die Stabilisierung fehlt. Kommt der Wind von der Seite, drückt es die kleinen Stäbe einfach weg. Heißt, es wird wackeln wie ein Kuhschwanz im Wind, wie man so schön sagt. Man kann das auch schon gut im Video erahnen.

    Könnte es sein, dass die unterschiedlichen Erfahrungen mit dieser Mattenart auch davon abhängt, ob man einen Schlafsack oder einen Quilt benutzt? Der Quilt ist ja nicht zwischen Matte und Körper, kann dann in diesen Löchern auch nicht isolieren.

    Nicht nur das, an den tiefen Kerben schließt ein Quilt auch nicht ab. Dadurch zieht es wie Hechtsuppe.

    Bin mir sicher, es gab dazu auch schon mal eine Thread im blauen Forum, wo ich meine durchweg schlechte Erfahrung mit diesen Matten zusammen mit Quiltnutzung geschildert habe.

    Bequem fand ich sie als Seitenschläfer aber schon.

    äh, ja... wieso muss die Tour mindestens 4 Wochen dauern, meinte ich auch 😅

    Für mich wär‘s schon interessant zu wissen, wie das Ding ausschaut, nachdem es drei bis vier Mal gewaschen wurde (je öfter, desto besser). Ich hab einen aus irgendeinem Alpha-ähnlichen Primaloft-Material, der sieht mittlerweile echt mau aus …

    Da ich kein echtes Alpha Direct Fleece habe, kann ich allerdings auch nicht einschätzen, ob es sich mit dem „Original“ besser verhalten würde.

    Vielleicht kommt es auch auf die Definition dessen an, was eigentlich ein Verein ist? Ich bin hier in Stockholm Mitglied einer Gruppe, die sich lose über eine Internet-Platform organisiert. Wir haben ca 10.000 Mitglieder auf dem „Papier“ aber vermutlich so um die 100-200 Aktive. Jeder, der will, kann Events organisieren, alles ist kostenlos und unverbindlich. Aber so gibt es halt einen festen Kern von Leuten, die sich mehr oder weniger zufällig mehrmals im Jahr treffen. Veranstaltungen gibt es aber praktisch - je nach Jahreszeit - jedes Wochenende.

    Es reicht doch vollkommen die Aufmachung und den Titel zu beurteilen. Beides präsentiert in reißerischer Art und Weise und stellt somit auf Münchhausen-Art die Panikmache und die Problemstellung erst her, deren Lösung sie vorgibt zu sein. Es geht hier um nichts anderes als dass einem Zeit gestohlen wird, um damit Geld zu verdienen. Genau dafür gebe ich mich nicht her und deshalb schaue ich auch ganz sicher das Video nicht.

    In einer anderen Welt wäre der Titel vielleicht so oder so ähnlich: „Warum du als Wanderer vor Wölfen keine Angst zu haben brauchst“. Nur klickt dann halt keiner, weil die Antwort schon im Titel steckt. Eine Welt ohne Zeitbanditen und Brainrot. Nicht auszudenken!

    Und natürlich will ich mich mitteilen. Du ja auch. Warum postest du das Video und fragst nach Meinungen, wenn dir dann der Widerspruch nicht gefällt? Weil die Welt nur zum Beifallklatschen da ist?