Beiträge von MadCyborg

    Danke für eure Zahlen aus der Praxis. Ich habe eine Fenix 7 Solar in Betrieb, kann aber nicht sagen, wir wir ich wirklich damit käme, weil Navigation und Tracking bei mir der Edge übernimmt. Ich habe mir der Uhr aber schon Tagestouren getrackt und navigiert, da verschwinden eher mehr als 20 % Akku. Da muss man dann auch aufpassen, wovon wirklich gesprochen wird. Tracking, oder Routenverfolgung ("Navigation"), oder beides (kann man das überhaupt trennen?). Ob man die Karte auf dem Schirm hat, oder eine Datenseite, soll ja auch einen Unterschied ausmachen. Jedenfalls ist meine Uhr jetzt (heute genau^^ ) 4 Jahre alt, und wenn ich damit nichts mache, halt der Akku definitiv noch über 2 Wochen. Versprochen waren mal 19 Tage +3 Tage durch solar.

    Realistisch schon, schließlich muss man die Telefonnutzung nur so lange einschränken, bis es eben 5 Tage lang reicht. Wenn das Ding komplett offline ist, hat es ja eh kaum noch Nutzungsmöglichkeiten, von Kamera, Navigation und Lesen abgesehen. Lesen macht man halt nicht, navigieren mit der Uhr.

    Ob man mit der Uhr wirklich 5 Tage mit 8 Unterwegsstunden schafft, würde ich schon eher bezweifeln.

    Wenn man dann noch ein Inreach dabei hat, und somit das Telefon nicht zwingend für Notrufe herhalten muss, und alle drei Geräte zur Navigation herhalten können, dann kann man das schon so machen.

    Mit wär's zu sehr auf Kante genäht. Aber das hängt halt auch davon ab, wo man unterwegs ist. Wenn es sowieso definitiv kein Mobilfunknetz gibt, gibt es halt auch wenig Grund, das Telefon zu nutzen.

    Ich wasche mein Alphazeug einfach mit Sportwaschmittel (kann bis zu 6 % schneller machen*) im Sportprogramm (kann bis zu 13 % schneller machen*). Das kann das ab, meiner Meinung nach ist das ziemlich robust. Nicht vergessen: Das Zeug würde fürs Militär entwickelt (oder so in der Art). Das da jemand eine Sonderlocke für bestimmte Stoffe fährt, glaube ich nicht.


    *Laut einer Umfrage unter Nutzern.

    Wenn du es so angehst, würde ich dir dazu raten, den Schnitt und den Prozess mit billigstem Fleece (Ikeadecke) zu testen.

    Raten würde ich dir zu einem Abend Studium in der Youtubeuniversität, und vielleicht zur Investition in ein fertiges Schnittmuster. Viel gelernt habe ich auf den Kanälen von Learnmyog und Mommymade. Vielleicht ist es schlau, mit dem Alpha-Schnittmuster von Learnmyog anzufangen, das ist zwar keine Jacke, aber sehr anfängertauglich. Damit habe ich angefangen, und das hat sehr gut funktioniert.

    Wie verpackt ihr euren Trekkingrucksack als Aufgabegepäck beim Fliegen?

    Gar nicht mehr. Meinen 60L hatte ich bei meinem letzten Flug in eine blaue Mülltüte gewickelt. Da wurde mir in Hannover gesagt das sei nicht nötig. Die Rucksäcke gelten sowieso als Sperrgepäck, kommen somit zur Handabfertigung und da in eine dieser Plastikwannen. Damit wäre auch ausgeschlossen, dass sich beim Transport über die Rollbänder die Gurte in den Rollen verfangen oder ähnliches.

    Das gilt allerdings keinesfalls generell. Ich bin teilweise im Wochenabstand am gleichen Flughafen mit dem gleichen Rucksack und bei der gleichen Fluglinie unterschiedlich behandelt worden.

    Beim Laptop kann ich nichts ändern, ich könnte mal fragen, ob es ein leichteres Ladegerät gibt....

    Wenn du via USB-C laden kannst (alles andere würde ich 2026 nicht mehr akzeptieren...), dann kannst du buchstäblich irgendwas nutzen. Es kann allerdings passieren, dass das Netzteil es nicht schafft, das Gerät während der Nutzung auch zu laden (also den Akkustand zu erhöhen). Manche Geräte verweigern im eingeschaltetem Zustand die Nutzung sehr schwacher Netzteile, aber spätestens wenn sie aus sind, laden auch sie an einem 18-W-Mininetzteil.

    Für Dienstreisen würde ich einen leichten Würfel mit 2 Ausgängen und rund 45 W nehmen. Dann kann man über Nacht 2 Geräte laden und zum Arbeiten reichen 45 Watt in der Regel aus, wenn die Arbeit nicht besonders stromhungrig ist (CAD, Renderaufgaben, Dinge für die man traditionell keinen Laptop nutzt(e)).

    dermuthige Ich will hier mal eine dickes Danke dalassen.

    Wie im kurze-Fragen-Thread angedeutet, arbeite ich gerade an einer Kameratasche. Ich hatte die Tage auch mal in deine Reddit-Posts geguckt, und dabei gesehen, dass du das Konzept der Thinktank Rotation kennst, aber nicht nachbauen wolltest. Das habe ich jetzt quasi vor, allerdings möchte ich eben nur die Kameratasche nachbauen. Da Original ist mir bei einer Tour in Schweden (mit/trotz Regenhülle) irgendwann gefühlt durchgesuppt, und der Reißverschluss läuft schon länger nicht mehr rund. Also baue ich die Tasche jetzt aus RX30 nach, aber mit einem Rollverschluss.

    Ohne deine detaillierten Einblicke in die verschiedenen Entwicklungsstufen, inklusive der Ausführungen, was warum eine Sackgasse für dich war, würde ich das wahrscheinlich nicht angehen. Ein sehr großer Teil deiner Erkenntnisse wird sich wiederfinden, und ich bin wirklich froh, dadurch mit deutlich weniger Zwischenschritten zum Ziel zu kommen. Also: Vielen Dank!

    Neulich hatte ich endlich mal Zeit, das Thema anzugehen. Laminat und Tape gab's bei ExTex. Interessant ist, dass das dem Originalmaterial sehr sehr ähnlich ist.


    Wie man sieht, habe ich die konstruktiv einfache Variante gewählt. Weil ich im Bereich Kopfrechnen bis 10 wohl nicht so gut bin, habe ich um ganze 3 cm verlängert. :D:S
    Naja, habe ich halt mal geübt. Die Dichtbandaufbringung ist nicht die schönste, vielleicht muss ich da noch mal drüber. Das ganze ist einfach 1x genäht, danach habe ich noch die Nahtzugabe so weit zurückgeschnitten, dass das Tape sicher überlappt.

    Was habe ich gelernt:
    -richtig rechnen: Wenn man 5 cm Verlängerung möchte, braucht man 5 cm, + 2*1 cm Nahzugabe am eingesetzten Teil, + 2*1 cm als Ersatz für die Nahtzugabe am vorhandenen Kleidungsstück.
    -Tape aufbügeln nervt, vor allem mit einem normalgroßen Bügeleisen, da ist irgendwas sehr kleines sicher sinnvoll
    -wegen des Tape-Nervs würde ich mir beim nächsten Mal gut überlegen, ob es nicht noch mehr Gründe dafür gibt, das ganze Ärmelende neu zu machen, dann muss man eben nur 1x rundrum kleben, nicht 2x

    So eine schwammige Antwort ist bestimmt nicht, was du auf so eine konkrete Fragen hören wolltest

    Genau :D.

    Ich wollte es ausnahmsweise mal richtig machen und sowieso neue Nadeln besorgen. Auch Garn würde ich neu besorgen, wenn irgendwas gegen Gütermann Allesnäher 100 spricht, was wahrscheinlich nicht der Fall ist.

    Und wo ich deine Aufmerksamkeit habe: Welche Stichlänge würdest du wählen?

    Die genannten Temperaturen sind jedenfalls weit jenseits jeder üblichen Spezifikation für Endkundenelektronik. Dass eine RX100 da besser funktioniert als ein Smartphone, würde ich nicht als gesetzt betrachten. Ich würde nach Geräten suchen, von denen der Hersteller selbst sagt, dass sie für wenigstens -10°C taugen. Bei Kameras der nicht ganz günstigsten Kategorie ist das der Fall.

    So kalt wie genannt, hatte ich selbst aber noch keinen Bedarf, daher keine Erfahrung.

    Mein Gratis-Tipp zum Thema: Drahtlose Bildübertragung vor dem Trip einrichten. Dann kann die kalte Kamera in Tasche bleiben, wenn man in die Wärme kommt, und man kommt trotzdem an seine Bilder.

    Nur am Rande und eigentlich noch nicht so richtig.
    Ich habe mir im Herbst ein Rock-Front-Schlafsystem zugelegt und bin leider noch immer nicht zum Testen gekommen. Aber Quilt-Erfahrung ist natürlich sowieso nicht gleich Schlafsackerfahrung.
    Was ich eigentlich anmerken wollte: Bei den Preisen direkt bei Rock Front darf man nicht vergessen, dass da noch die Einfuhrumsatzsteuer dazukommt. Ich habe mein System dann bei Backpackinglight.dk bestellt, weil das in Summe günstiger war. Außerdem war bei mir auch die Größe kritisch, ich hätte evtl. retournieren müssen, was innerhalb der EU sicherlich auch einfacher ist. Ich habe keine Ahnung, ob/welche Einfuhrabgaben evtl. rückerstattet werden können, und wie aufwändig das ist.

    Der Zollsatz für "Zelte aus Spinnstoffen" liegt bei 12 %, bei "Zelte aus Kunststoffolien" werden nur 6% Zoll fällig.

    Und das ist, was mich stutzig gemacht hat. Entweder es wurde für die Einfuhr nicht der Wert von 310 € angegeben, oder es wurde nur Einfuhrumsatzsteuer berechnet, denn da ergibt sich ziemlich genau deine Zahlung an DHL inklusive einer Gebühr (310€*1,19=368,9 € -> rund 5 € Raum für Gebühren, wobei ich dachte, dass DHL dafür 8 € nimmt).


    (Ich bin kein Zollfahnder 8o)