Beiträge von kantoreck

    Das ist ein bekanntes Problem, das ich nur zu gut kenne. Es passiert mir auf Wandertouren in Deutschland ziemlich oft, dass ich Touren zuhause am Computer plane und dann unterwegs feststelle, dass es einen Weg nicht mehr gibt.

    Deshalb habe ich vor einigen Jahren angefangen mich als OSM-Mapper zu betätigen. Auf der Internet-Seite kannst Du Dich anmelden. Dort gibt es auch ein schönes Einführungs-Video, wie das gemacht werden sollte.

    Was macht ein Mapper?

    Er korrigiert Wege in der OSM-Karte. Das mache ich übrigens nur im häuslichen Umfeld, d.h. im Umkreis von ca. 10-15 km um meinen Wohnort herum. Dort kenne ich jeden noch so kleinen Trampelpfad. Finde ich einen Pfad, der nicht auf der OSM-Karte zu finden ist, dann trage ich den dort ein. Ich trage auch neue Sitzbänke usw ein, sozusagen alles, was ein Wanderer gebrauchen könnte, der durch meine Gegend läuft.

    Irgendwann erscheint dann die Korrektur in den verschiedenen Apps, die auf OSM-Karten basieren. Einige Apps tun das sehr schnell, bei anderen Apps dauert das Monate.

    Ich wohne im Harzvorland, genau auf halber Strecke zwischen Halle und Eisleben.

    Der Harz ist sozusagen mein "Trainingsgebiet". Um den Harz herum liegen mehrere bekannte Ortschaften, wie Eisleben, Sangerhausen (beide Harzvorland), Herzberg, Osterode, Seesen, Goslar, Thale uva, um nur die bekanntesten zu nennen. Neben den bekannten Wanderwegen, dem Harzer Hexenstieg und dem Karstwanderweg, die ich schon gegangen bin, habe ich es in den letzten Jahren so gemacht, dass ich Routen von den genannten Orten zu einem anderen Ort von meiner Planungssoftware (das gut alte Basecamp) planen ließ. Also zB von Osterode zu meinem Heimatort oder von meinem Heimatort nach Goslar. Einfach quer oder längs mitten durch den Harz, ohne Beachtung irgendwelcher bekannter Wanderwege. Da sind wunderschöne Wanderrouten rausgekommen.

    Die genannten Orte sind leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so dass die An- und Abreise kein Problem darstellen sollte.

    Ich kann jetzt gerade nicht erkennen was daran ein "Leichtes Mini Tool" im Sinne des Threads sein soll - vielleicht im neues Thema verschieben? aber okay deine Schellen sind Tools um Kram am Rahmen fest zu tackern.. ;)

    Ja, stimmt. Ich habe kurz überlegt, wo ich den Beitrag hinstecken könnte. Mir ist nichts besseres eingefallen:)

    am Unterrohr wird die Flasche dazu noch richtig eingesaut , wie das an den Sitzstreben ist keine Ahnung..

    Deshalb haben meine Flaschen alle eine kleine Abdeckung über dem Mundstück

    Also ich will das ja nicht schlechtreden, aber ich sehe hier schlichte Schlauchbinder mit einer Schraube durch.

    Schau Dir bitte mal das Teil genau an. Nicht "schlichter Schlauchbinder mit einer Schraube durch", sondern "schlichter Schlauchbinder mit einer Schraube dran". Das ist der kleine aber feine Unterschied. Wenn Du die Schraube durch das Band machst, würdest Du das Band schwächen.

    Ich hoffe die waren nicht allzu teuer.

    Und ob, die waren "sauteuer":). Kannst Du ja auf der Internetseite sehen ...

    Habe überlegt, wie man die selber herstellen könnte. Schlauchschelle vom Baumarkt:) und jemand, der "Punktschweißen" kann?

    Aber dieses kleine geniale Teil ist die Lösung aller meiner Befestigungsprobleme (Trinkflaschen, Taschen usw) am Fahrrad...

    Am Fahrrad (Rahmen, Gabel) gibt es ja diese "angeschweißten" Muttern, wo verschiedenes Zubehör angeschraubt werden kann. Weil ich den Innenbereich des Rahmens für eine passende Rahmentasche brauche, blieb natürlich nicht mehr viel Platz für die Trinkflaschenbehälter übrig. Nach intensiver Suche im Internet bin ich auf diese "Befestigungsschellen" (so will ich das einmal bezeichnen) von King Cage in den USA gestoßen.

    Die Trinkflaschenhalterungen sitzen jetzt hinten, wo sie mich nicht stören.

    Die Oberrohrtasche kann ich jetzt mit dem Mounting-Set von Ortlieb und den Befestigungsschellen von King Cage über den Bowdenzügen auf dem Oberrohr befestigen.

    Auf dem 2.Bild ist unten eine 3.Flaschenhalterung mit Kabelbindern montiert. Das geht, verrutscht aber "gelegentlich". Auch die ursprüngliche Befestigung der Oberrohrtaschen mit Kordelschnur ist dort noch zu sehen. Jetzt kann ich die Oberrohrtasche einfach "ausklicken" und mitnehmen.

    - Tabellen sind für mich die Quintesenz von Wanderguides

    Das sehe ich ebenso.

    Als ein Beispiel für mich mag das Appalachian Trail Data Book von Daniel D.Chazin dienen.

    Vor mir liegt gerade die Ausgabe von 2018. In diesem Jahr habe ich mich intensiv mit diesem Trail beschäftigt.

    Das ist die Quintesenz, die ich mir vorstelle. Informationen komprimiert auf technische Informationen. Man kann sie nutzen, muss es aber nicht.

    Macht ihr euch da keine Sorgen dass ihr euch da die Matte kaputt macht wenn ihr drauf liegt?

    Ich benutze seit Jahren eine aufblasbare Schaumstoffmatte, die TaR ProLite Small (120 cm lang). Bisher konnte ich keine sichtbaren Schäden feststellen, egal welche Methode (Knopflochgummi mit Knebelknöpfen oder elast. Kordelschnur mit S-Binern) ich verwendete. Beide Methoden haben so gut wie keine scharfen Kanten.

    Bezüglich der Mattenbefestigung gäbe es auch die Knoplochgummi-Methode

    Das war auch einige Jahre meine bevorzugte Quilt-Matten-Befestigung. Leider haben sich in der Nacht regelmäßig die Knebelknöpfe gelöst. Das Wiedereinfädeln und das Verstellen war meistens so, dass man danach hellwach war. Also suchte ich nach einer neuen Methode.

    Das ist eine gelbe elast. 3 mm-Kordelschnur, etwas rote feste 2 mm-Kordelschnur und 2 S-Biner. Die S-Biner werden mit einem Prusik-Knoten (3-fach ?) an der elast. Kordelschnur befestigt.

    An meinem Quilt habe ich auf jeder Seite 2 kleine Laschen. Auf der einen Seite waren zwei Knebelknöpfe angebracht, die ich entfernen konnte. In die Laschen habe ich jeweils einen kleinen Ring elast. 3 mm-(ca. 1,5 cm Durchmesser) Kordelschnur eingefädelt. Beim Herrichten des Schlaflagers straffe ich die Prusik-Knoten einmal.

    Das Bild zeigt die Verbindung auf einer Seite des Quilts.

    Bedenken hatte ich, dass die S-Biner in der Nacht drücken könnten. Aber da drückt nichts und da löst sich auch nichts. Die Verstellung ist denkbar einfach, indem die Prusik-Knoten einfach auf der gelben Schnur in die gewünschte Position verschoben werden. Das funktioniert auch im Halbschlaf.

    Schon die oft "übliche" Version der Reißverschluss-Zugentlastung mit einer kleinen Schnalle oder diesem ZPacks-Doppelhaken ist ja von innen schwierig zu handhaben mit normallangen Armen (und wenn der Boden nicht trocken ist, hat man dreckignasse Knie). Spannen kann man diese Schnur hier doch eigentlich nur, indem man von außen zieht - oder habe ich einen Denkfehler?

    Ich habe ja auch ein zpacks-Tarp mit dem Doppelhaken-Verschluss in Benutzung. Das mit den "dreckig-nassen Knien" löse ich, indem ich mich beim Öffnen der Flügeltür mit den Knien oder Ellenbogen auf meine Campschuhe (oder Wanderschuhe) stütze. Irgendwelche Schuhe stehen immer im Eingangsbereich herum.

    Den Doppelhaken von zpacks habe ich auch etwas bei meinen MYOG-Tarps (nach einem Capere -Entwurf) aus XFOIL und Camo-DCF modifiziert.

    Ich habe nur vorne eine einzige Abspannschnur, die das ganze Tarp spannt. Alle anderen Abspannpunkte sind mit einfachen Schlaufen ziemlich bodennah abgespannt.

    (1) ist eine feste Kordelschnur, die das Zelt spannt (siehe 1.Bild). (2) ist eine elast. 3-mm Kordelschnur zum selbstgebauten Doppelhaken aus einer Fahrradspeiche. Die elast. Kordelschnur ist hinter einem Knoten (3) an der festen Kordelschnur befestigt, nicht unten am Hering.

    An der herunterhängenden elast. Kordelschnur kann ich von innen ziehen, die ganze Abspannung etwas entlasten und die gelbe Schlaufe auf der rechten Seite aushängen. Natürlich muss ich dazu auf die Knie gehen:).

    Ich würde ungerne ein Schnittmuster teilen, zumal das Zelt ja eh nicht perfekt ist.

    Hier gibt es einige User (zB wilbo , Christian Wagner , Capere , xfoil usw), die mir schnell in den Sinn kommen, die ihre Schnitte und ihr damit verbundenes Wissen an das Forum weitergeben. Ich kann mir vorstellen, dass die, die das gewerblich betreiben, dadurch den einen oder anderen Kunden verlieren. Trotzdem tun sie es...:)

    An deinem Tarp fallen mir die Falten auf, die in Richtung der hinteren Naht verlaufen.

    Liegt das am Abspannen oder am Vernähen?

    Hallo,

    meine geplante Solo-Wandertour für den Januar 2026 war ursprünglich:

    1. Flug nach Lissabon, dann zu Fuß weiter
    2. Von Lissabon nach Santiago de Cacem (Startpunkt des historischen Weges)
    3. Von Santiago de Cacem zum Cabo de Sao Vicente auf dem historischen Weg
    4. Vom Cabo de Sao Vicente über Lagos nach Faro

    Insgesamt sind das von Lissabon bis Faro ca. 480 km.

    Jetzt hat meine Enkeltochter von meinen Planungen "Wind bekommen" und angefragt, ob sie mitkommen kann. Ich habe natürlich nicht nein gesagt. Aber meinen Solo-Plan musste ich "etwas" umstoßen. Wegen der Semesterferien starte ich jetzt erst Mitte Februar, meine Eneltochter kommt nach und wir treffen uns am nördlichen Startpunkt des Fischerweges.

    Der neue Plan:

    1. Flug nach Lissabon, dann zu Fuß weiter
    2. Von Lissabon nach Santiago de Cacem (Startpunkt des historischen Weges)
    3. Von Santiago de Cacem nach Praia de Sao Torpes (Startpunkt des Fischerweges)
    4. Von Praia de Sao Torpes zum Cabo de Sao Vicente auf dem Fischerweg (mit Enkeltochter)
    5. Vom Cabo de Sao Vicente über Lagos nach Faro (evtl. auch mit Enkeltochter, aber noch nicht sicher)

    Auch das sind ca. 480 km.

    Wildcampen oder auf Campingplätzen übernachten würde die ganze Übernachtungsgeschichte für mich wesentlich entspannter machen. Aber meine Enkeltochter möchte unbedingt in Unterkünften übernachten, nur im äußersten Notfall im Zelt. Auf dem Caminho Portugues von Porto bis SdC, wo sie mich auch schon begleitete, war das mit den Pilgerherbergen kein Problem.

    Wie sieht das auf dem Fischerweg Ende Februar/Anfang März mit preiswerten Unterkünften aus?

    Als Wanderführer habe ich mir "Rota Vicentina" von Rother gekauft.

    Kann man sich da nicht was aus so einem Kanister oder IBC bauen? Das Material dürfte da PE sein. Ich sehe in diesem "Pullpac" nicht mehr als einen aufgeschnittenen Kanister. Solche Kanister gibt es ja in zig Variationen und Größen. Ca. 50 cm Breite könnten doch hinkommen?

    Da bekommt man auf der rechten Seite des IBC-Tanks noch einen 2.Pullpac "rausgeschnitten". Und da muss man nichtmal die Seiten so "kunstvoll" aufschneiden, dass sie sich zur Rundung formen lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese "aufgeschnittenen" Seiten potentielle Fehlerquellen unter Belastung sind.

    Das Konstruktionsprinzip werde ich mir merken;)

    Es geschehen noch "Zeichen und Wunder" in der dt. Support-Landschaft.

    In meinem letzten Post #26 berichtete ich, dass der Text der Check-In-Meldungen aus dem Garmin InReach nicht automatisch in die korrespondierenden Telegram- oder SMS-Nachrichten in der Protegear Web Console übernommen werden kann.

    Heute meldete sich der Support-Mitarbeiter von Protegear mit dem ich gestern telefonierte per Mail, dass das doch funktioniert. Also reduzieren sich die 6 Ereignisse (3 für Telegram und 3 für SMS) auf 2 Ereignisse (1 für Telegram und 1 für SMS).

    Meine SMS-Nachricht in der Protegear Web Console:

    Meine Telegram-Nachricht in der Protegear Web Console:

    Getestet habe ich das allerdings nicht (mein Garmin InReach ist bereits deaktiviert). Ich gehe davon aus, dass das funktioniert:)

    Nach meinem Kontakt mit dem Support von Protegear per Mail kam wenige Minuten! später eine erste Antwort von Protegear.

    Die doppelten Nachrichten entstanden, weil ich die Nachrichten zwar zu unterschiedlichen Zeiten abschickte, aber die Satelliten-Übertragung der einen Nachricht sich verzögerte. So trafen die Nachrichten gleichzeitig bei Protegear ein und dadurch auch bei mir.

    Dann konnte ich noch telefonisch klären, was PRESET1, PRESET2 und PRESET3 im Event-Handler des angelegten Ereignisses in der Protegear Web Console bedeuten.

    PRESET1 gehört zur 1.Check-In-Meldung auf dem InReach. Analog PRESET2 und PRESET3. Durch das Senden der 1.Ceck-In-Meldung auf dem InReach wird in Protegear der Event-Handler mit PRESET1 "getriggert" und die damit verbundene Nachricht im Ereignis (hier die Telegram-Nachricht) ausgelöst und mit den hinterlegten Informationen an den Empfänger gesendet. Der Text aus der 1.Check-In-Meldung wird nicht übernommen. Es wird also nur "getriggert". Wer also möchte, dass die 3 Check-In-Meldungen des InReach textmäßig mit den Telegram-Nachrichten übereinstimmen, muss 3 Telegram-Ereignisse anlegen (PRESET1, PRESET2 und PRESET3) und die Texte aus den Check-In-Meldungen in die jeweiligen Telegram-Nachrichten kopieren. Anders geht es nicht, lt. Auskunft von Protegear.

    Eine lustige Geschichte gab es noch am Rande des Telefongesprächs. In meinem Bild weiter oben ist eine Position mitten auf einem Ozean zu sehen. Damit Protegear im Testmodus keine Position 0,0 anzeigen muss, haben sie einfach die Zahlen Pi (3,1415...) und die Euler-Zahl e (2,718...) zur Pseudo-Anzeige verwendet. Da hat es offenbar einen kreativen Entwickler gegeben.

    Auch SMS-Meldungen habe ich getestet. Wegen der begrenzten Zeichenzahl habe ich neben einem kurzen Text nur die Position (Breitengrad, Längengrad) mitgeschickt.

    Ich habe also jetzt 6 Ereignisse, 2 mit PRESET1 (Telegram und SMS), 2 mit PRESET2 (Telegram und SMS) und 2 mit PRESET3 (Telegram und SMS). Allerdings habe ich die 3 SMS-Ereignisse erstmal deaktiviert.

    Noch Fragen? Dann fragen...