Beiträge von hmpf

    Ich nehme als Radnavi ein Elemnt Bolt 1. Das hat vor 3 Jahren gebraucht 60€ gekostet, ist sehr leicht, der Akku hält ewig und ich kann während der Aktivität die Route ändern.

    Außerdem hat es einen guten Kontrast und eine gute Größe, damit lässt sich das Display gut ablesen auch bei Sonne.

    Andere Lösungen mit Handy oder Uhr waren nicht ansatzweise so praktikabel. Weil zu klein, zu frickelig, zu störanfällig, zu stromhungrig, zu schwer.

    Man braucht aber zwingend ein Smartphone fürs Routing, das native ist beim Bolt V1 nicht gut, bei der nächsten Version dann schon besser.

    Grün ist zu hoch, du brauchst blau. Grün ist ein zügiger Dauerlauf an der Grenze zum Tempodauerlauf.

    Blau ist ein ruhiger Dauerlauf, hier sollte der Großteil des Trainings liegen.

    Genau, danke Patirou , ich meine die Prozente von der Schwelle. Wobei die Uhr diese Bereiche scheinbar auch an die Trainingswerte anpasst. Da bin ich unsicher. Die geposteten Werte sind jedenfalls die Standard-Werte.


    Je geringer der Drop, desto besser muss deine Lauftechnik sein. Da du Anfänger bist, unterstelle ich jetzt Mal, dass deine Lauftechnik auch noch am Anfang ist.

    Gerade die Achillessehne wird sonst zu stark beansprucht. Du hast was von Muskelschmerzen geschrieben, die tagelang anhalten. Das ist für mich ein Indiz von gereizten Bändern und Sehnen.

    Eine Ergänzung noch zu den Pulsbereichen von Garmin, die sind nämlich leicht missverständlich:

    Garmin - Zonen:

    • Z1 - Aufwärmen: 65-80 % der LTHR
    • Z2 - Leicht: 80-89 % der LTHR
    • Z3 - aerob: 89-95 % der LTHR
    • Z4 - Schwelle: 95-100 % der LTHR
    • Z5 - Maximum: > 100% der LTHR

    Abweichungen:

    • Garmins "leichte" Zone 2 ist traditionell die aerobe Zone, also da wo die meiste Zeit trainiert werden sollte.
    • Zone 3 "aerob" ist sonst die Tempozone, also alles für Tempoläufe. In diesem Bereich bist du gerade unterwegs und machst vermeintlich zuviel.
    • Garmin hat eine Zone mehr als sonst (Zone 1, sonst beginnt es erst ab 85%).

    Tipps:

    • 80% deiner Läufe in Zone 2
    • Zone 3 für Tempoläufe
    • Zone 4 & 5 für Intervalle

    Was mache ich falsch? Die Trainings sind zu 90% im mittel- und hoch-aeroben Bereich, meist je zwischen 30 und 45 Minuten irgendwo zwischen 3,5 und 8km ohne große Höhenmeter, anaerob kommt vielleicht alle 14 Tage mal bei kurzen Intervallen. Nach den Laufeinheiten mache ich meistens noch ein sanftes passives Dehnen. Meine Laufstrecken führen zu 90% über geschotterte Forstwege, 10% Asphalt, als Schuh kommt ein Altra Lone Peak 7 zum Einsatz.

    Ah, ich habe den vermeintlichen Fehler gefunden und schließe mich Mr.Tidy und Namie an.

    Nach Garmin-Terminologie entspricht Zone 3 einem Bereich von etwa 87–93 % der Herzfrequenz an der Laktatschwelle. Das ist kein lockerer "Easy Run" mehr, sondern bereits ziemlich fordernd. (Quelle)

    Die weit verbreitete 80/20-Regel besagt, dass 80 % des Trainings im lockeren Bereich (Zone 1 & 2) und 20 % im intensiven Bereich (Zone 3–5) stattfinden sollten.


    Zone 3 und "hoch aerob" verbessern zwar die Laktatschwelle, VO2max und Ausdauer aber die Grundlage fehlt völlig. (Quelle)

    Mein Rat: Geduld und Tempovarianz

    • 80 % deiner Läufe locker (Zone 1 & 2) – das fühlt sich wie "Großeltern-Tempo" an, eine entspannte 3/10.

    • 20 % in den höheren Zonen (3–5) – Tempoläufe so schnell, dass du dich nur noch stichpunktartig unterhalten kannst, Intervalle so, dass du am Ende kein Wort mehr herausbekommst und ein Intervall mehr geht.

    • Weniger auf die Herzfrequenzmessung verlassen – Der optische Sensor ist oft ungenau. Wichtiger ist, ein Gefühl für dein Tempo zu entwickeln.

    Hi Christian.

    Ich habe nur überflogen aber hier meine Tipps:

    1. Aktivierung vor dem Lauf. Die ersten 5 Minuten der Laufzeit mit ein paar Übungen beginnen, die deinen Bewegungsapparat in Schwung bringen. bspw. so:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    2. Kein Dehnen danach! Stretching, Dehnen und mobility an einem anderen Tag oder direkt am Morgen machen. Das Laufen verletzt deine Muskulatur, wenn du sie dann noch dehnst, wird es schlimmer.

    3. Schuhe mit mehr Drop! Mindestens 6 mm, eher 8mm. 3mm und drunter geht nur mit jahrelangem Techniktraining. (Wandern zählt nicht, die Laufbewegung ist komplett anders).

    4. Du brauchst nur verschiedene Schuhe, wenn du krass unterschiedliches Tempo laufen willst. Also einen für langsame long runs, einen für schnelle Tempoläufe oder einen für superschnelle Intervalle. Ansonsten ist es kontraproduktiv für die Muskulatur, sich jedes Mal an einen anderen Schuh zu gewöhnen. Wenn dein jetziger Schuh Problem macht, tausch ihn aus. Aber mach keine Rotation draus.

    5. Wahrscheinlich kennst du deine Leistungsbereiche nur annähernd und der Pulsmesser ist selbst bei 500€ Uhr nicht genau. Und dadurch kann dann ein Übertraining entstehen.

    Verlass dich da nicht so sehr drauf, sondern mehr auf dein Gefühl!

    Das war früher auch nicht anders. Ich finde ja die Auswirkung des Rahmenmateriels auf das Gesamtgewicht wird oft überschätzt.

    Da beim MTB ja eine Federgabel hinzukommt stimmt das.

    Beim Gravel mit Starrgabel aus gleichen Material hingegen nicht. Da liegen 750Gramm - 1500 Gramm zwischen Carbon und Alu und nochmal 500 zu Stahl.

    Dieses Gewicht kann man durch viel Geld mit dem Laufradsatz wiedergutmachen oder mit noch mehr Geld beim Antrieb.

    Rahmen und Gabel zu tauschen ist weitaus aufwendiger als alle anderen Komponenten.

    Das ist in etwa so, wie wenn eines deiner Big Three items 1Kg zuviel wiegt, du es aber nicht tauschen darfst.

    Was völlig unterschätzt wird ist jedoch die Geometrie und das Fahrverhalten. Da hat das Material auch einen gewaltigen Impact drauf und man muss ausprobieren, was passt.

    Ich bin sehr gespannt, welches Bike es am Ende bei masui_ wird.

    Da haben Fahrräder mit MTB-Komponenten oder ein Gravelbike definitiv mehr Möglichkeiten.
    Ersteres mehr, Gravelbikes lassen sich u.U. mit MTB-Komponenten umrüsten.
    Ist dann im Einzelfall zu prüfen.

    Es gibt genug Gravelkomponenten mit großer Bandbreite. Bei Sram XPLR, bei Shimano GRX, bei Campagnolo Ekar, bei L-Twoo GRT, bei Sensah GRX.

    Ebenso sind die Gravelkomponenten oft kompatibel mit denen vom Rennrad, da gibt es genug Kombinationsmöglichkeiten.

    MTB-Schaltungskomponenten werden am Gravel nicht mehr benötigt. Das ist nur attraktiv, wenn man gebrauchte Einzelteile kauft, Geld sparen will und sich genau auskennt und wirklich jeden Einzelfall prüft. Lohnt sich m.E. aber nicht mehr. Vor 5 Jahren sah es noch anders aus, da musste man MTB mit Rennradkomponenten mixen.

    Das Decathlonrad schau ich mir an. Hoffentlich vor Ort erhältlich.

    Das Riverside 920 wurde im Nachbarforum empfohlen. Hier der Thread dazu: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/13…eisen/#comments

    Es ist nicht sonderlich leicht (12Kg) aber stabil (170Kg Systemgewicht) und hat eine fantastische Ausstattung.

    Der Rahmen ist eher Richtung MTB als RR ausgerichtet. Also eher eine aufrechte Sitzposition, viel Reifenfreiheit, kurzer Vorbau und damit direkte Lenkung.

    Würde ein Trekkingeinsteiger mich nach einem erschwinglichen, leichten Zelt für Touren in Deutschland fragen, bei dem man nicht viel falsch machen kann, wäre meine Antwort: Lanshan 1, GWC oder Lunar Solo. Gibt es solche Antworten auch fürs Bike?

    Dabei würde ich tatsächlich auf dieses Riverside Touring 920 verweisen. Denn alles was leichter ist, kostet entweder deutlich mehr oder hat weniger Ausstattung. Und bei der Ausstattung weiß man am Anfang noch nicht, was einem taugt und was nicht.


    Noch viel viel besser (Klima, Geld, Lernkurve) wäre natürlich ein Gebrauchtkauf. Da würde ich ein Cube Nuroad empfehlen. Davon gibt es sehr viele im Gebrauchtmarkt und der Rahmen ist eine perfekte Basis. Dann kann man Stück für Stück gucken, was man noch dranschraubt oder abschraubt.

    Also für mich ist das non-Plus-Ultra ein Tragesystem wie bei Trailrunning-Westen.

    Dadurch verteilt sich das Gewicht flächig auf den Oberkörper. Die Schultergurte schneiden nicht ein, der Pack ist stabil und ich kann sehr viele Taschen an den Trägern verwenden.

    Vorteile von Trailrunningträgern als Liste:

    • Flächige Belastung und keine punktuelle Belastung
    • Hohe Stabilität
    • Viel Stauraum
    • Sehr anpassbar an die Anatomie (im Brustbereich besonders wichtig)
    • Atmungsaktiv, da nur Mesh und kein Polsterkern

    Richtig ultraleicht bekommt man das Logo per Laser auf die Kleidung. Ist zwar nur schwarz/weiß dafür spart man aber Gewicht. Und je größer das Logo, desto mehr Gewicht ist gespart :D.