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  • Früh Bahnhof, Zug / Zug / Bus / Bus. Halb zwölf im gut ausgestatteten und höchstgelegenen Edeka Deutschlands in Sachsen, sehr praktisch an der Endhaltestelle in Oberwiesenthal. Eine Hans-Wolfsfell-3-Tage-30-Kilometer-dann-Spa-Tour aber auf eigene Faust im Unbekannten.

    Saison war dieses Jahr von zirka Sylvester bis vielleicht Ende Februar.

    Wir sind falsch angezogen. Den Berg hoch ists gefühlt 20 Grad zu warm und wir machen Pause in der ersten Jausenstation. T-Shirt-Wetter, heftig Durst, aber an die Vorräte wollen wir noch nicht ran.

    Es läuft coole Mucke der 80er und 90er mit deutschen Texten toxisch-männlichen Saufinhalts. Meine Freundin kümmert sich um die Bestellung, ich mach Fotos. Sturztrunk, schmeckt komisch. Mir wurde ein grosser Gin Tonic hingestellt statt einem grossem Ginger Ale. Versprecher, früh am Tag. Ich schiebe die Pommes hinterher, dann ist mir flau.

    Alles gut saniert hier und schicker als in NRW oder Brandenburg.

    Am Kleinen Fichtelberg Schatten zum Ausnüchtern.

    Dann um die Ecke zum grossen Fichtelberg, den ein anderer Wanderer verlässt, während wir den weiten Blick suchen.

    An der nächsten Sitzgelegenheit labern wir mit einer Schulklasse aus Chemnitz, alle sind gut drauf, wir auch.

    Am Biathlonstadion mache ich ein Foto von einem meiner neuen ultraleichten Stöcke, die ich gut finde. Sie waren aber und auch im übrigen so überflüssig wie Thermosflasche, lange Unterhose, Handschuhe und Mütze.

    Und schwupps, Tschechien, yeah. Die beiden höchsten Gipfel Sachsens auf einen Streich. Keine blöden Aufkleber hier, weder "Schön hier, aber kennen Sie BaWü" noch Wolfsfell-Quatsch.

  • Die Ginger Ale Verwechslung ^^ Hoffentlich ging es dir dann bald wieder besser.

    Erinnert mich an meine Fichtelberg Tour im Februar vor ein paar Jahren mit den Schneeresten der Piste im braun grau des ausgehenden Winters. Wir hatten nur null Aussicht, aber dank deines Fotos konnte ich das nun nachholen.

  • Kay ja, bedenkliche Wortfindungsstörungen nach wenig Schlaf.

    - Anfang März muss man sich merken als Jahreszeit, top of off season. Da muss man offensichtlich schon Glück haben, wenn mal nicht die Sonne knallt.

    Oder vor Sonnenaufgang unterwegs sein.

    (am Rand von Boží Dar / Gottesgab, höchstgelegenes Dorf Tschechiens).

    Halb acht macht der Konzum auf, labberige Riesenbrötchen, Kippen in small und dünn, drei Schulklassen auf Klassenfahrt zeigen sich zum Dauerlauf. So Jahrgangsstufen 5, 8 und 12.

    Bei Adelka selbstgebackenes Brot und Espresso und draussen sitzen,

    Frühstück mit Bären.

    Der Naučná stezka Božídarské rašeliniště ein must. Links und rechts Seifen, dahinter Dorf.


    Sodann Stück Berg hoch, scheint ein Gebirge mit sanftesten und minimalen Höhernmetern to do zu sein.

    Weitere Schulklasse, Wandertag, Rucking mit besonders schweren Schuhen und Gewichten.


    Erstmal Snack und den Skifahrern beim Skifahrn zugucken. Urst superbe Wurst.

    Und ich habe nicht aus Versehen eine Bloody Marie geordert. Einfach die Brause genommen, die die Kids hatten.

  • Weiter den Berg rauf.

    Vorgipfel des Klinovec (Keilberg), mit 1244 Metern Höhe der Mont Blanc des Erzgebirges und schneesicher bis Ende April weiss das Internet.

    Auf der Zielgeraden überholen wir die letzte Skitourerin des Jahres. Die Kapuze wegen der Sonne.

    Oben riesen Hotel,

    Eher ziemlich lost, der Turm neben der blauen Tonne in der Saison begehbar.

    BIßchen Kunst bringt Frabe rein.

    Und der Blick ist gut, hier stehen Liegestühle rum, man braucht also keine Sitzgelegenheit mitbringen.

    Foto von mir im Liegestuhl müssen wir beim nächsten Mal machen.

    Dann Abstieg.

    Ich habe einen neuen Freund, den ich gern mitgenommen hätte. Sind auch die Hunde der Bergrettung hier, sehr freundliche Tiere.

    Nächsten Morgen wird es lange geradeaus durch den Wald.

  • Aufstieg zum Spicak 1046, Bozidarsker Vulkankegel, Gipfel 4, ziemlich keine Aussicht.

    Vor sechs Tagen, am 28.02., war hier noch ein Langlauf-Marathon (der weisse Zettel).

    Mann mit Foliant im Wald.

    Das gute Buch ein Schlagwerkzeug der Kulturgeschichte.

    Gipfel Nr. 5 (Plessberg).

    Mit Blick zurück zum Klinovec.


    Abstieg links neben dem Lift paar Meter Biketrail runter dann neben der Piste.

  • Das obere Kaff bzw. was davon noch steht.

    Das untere Kaff.

    Das ethymologische Wörterbuch bedarf einer Berichtigung. Kaff war älter. Im frühen 19 Jahrhundert (Wörterbuch) mögen halt Goethe und Schiller hier mondän durch die Gegend gekurt und aufs Kaff gestossen sein (Umgangssprache).:P

    Dann die Regio Mouse. Wir brauchen zum ersten Mal Bargeld, die andere Fahrgästin hilft uns aus.

  • Das grosse Hans Wolfsfell Finale: 3 Tage 5 Gipfel dann Spa.

    Espresso im Cafe Imperial, mehr Spa ist nicht drin, ich dusche ja auch sonst nur alle paar Wochen.

    Standesgemässe Unterkunft mit Aussenklo.

    Am wohlsten fühl ich mir vorm Cafe Oblatka.

    Becherovka muss mit.

    Am Bahnhof nochmal die Regio Mouse von Merklin.

    Aufkleber dalassen!


    Bei Gelegenheit mal um die Hügel von Karlsbad ziehen.

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