Wenn Techniken über Denken/Imagination, Atmen und bewusste Muskelentspannungsmethoden bisher nicht funktionieren, kämen evtl. Klopf- und Selbst"massage"-/Selbstumarmungstechniken etwa aus dem QiGong, Kum Nye oder der somatischen Körperarbeit (auch in der Trauma-Therapie angewendet) in Betracht, da sie, würde ich mal sagen, entwicklungsbiologisch am "tiefsten" ansetzen und man auf diesem Weg bereits Neugeborene und Kleinkinder runterreguliert, noch lange bevor ein angespanntes/ängstliches/überdrehtes Menschlein zu anderweitigen komplex-abstrakten Methoden überhaupt fähig wird. Man erreicht damit typischerweise das Fasziengewebe und Nervensystem, insbesondere eben das in diesem Fall anvisierte parasympathische Nervensystem bzw. der (ventrale) Vagus-Nerv-Anteil werden angesprochen. - Das sollte auch in engen Schlafsäcken halbwegs machbar sein.
Wenn es richtig akut zugeht, etwa bei Gewitter oder Unruhe draußen im Unterholz und man innerlich richtig überdreht, dürften Mantras, Selbstaffirmationssprüche oder auch Beten wohl als Notfall-"Mittel" noch am geeignetsten sein, da man sie noch zwischen sich und die komplette Panik "schieben" kann, wo alles andere schon viel zu anspruchsvoll wäre.
Oder man wandert mit Hund o.ä., denn Fell-Kontakt wirkt auch prima ;o)