Beiträge von mochilero

    Ich habe die Kombi 4mm EVA+ X-lite aus den von fatrat genannten Gründen.

    Ich benutze die Matte auch als Rückenpolster im Rucki. Einfach zusammen gewickelt, da muss man nicht mit dem Lötkolben ran - mir reicht das so völlig. Wiegt auch so um die 100-150 g. Je nachdem wie groß man das Stück macht - unter den Beinbereich kann ja auch noch der Rucksack oder das Regenzeug gelegt werden.

    Ich finde es praktisch, wenn man eine Matte zum Sitzen hat oder zum in die Wiese liegen ohne das man die Luftmatte aufpumpen und dann wegen Durchstichgefahr aufpassen muss...

    Alternativ kannst du zwei Stücke nehmen und dann mit Drucknöpfen o.ä zum Schlafen verbinden. Dann kann ein Teil in den Rucksack als Rückenpolster und ein zweites Teil kann als Sitzpolster griffbereit sein. Ich habe auch eine Matte aus einem Stück z-lite für den Torso und 3 mm EVA für die Beine. Das Stück z-lite ist auch ein gutes Rückenpolster - gibt ja x Möglichkeiten.

    Ich habe vor Jahren zwei Stück EVA 4mm von Extex 100x200 cm für 17/Euro pro Stück gekauft und daraus dann verschiedene Matten zurecht geschnibbelt.. Hält ja lang das Zeug

    Ich habe tatsächlich relativ wenig Probleme mit einer harten Schlafunterlage. Ich hatte relativ lang auch nur eine TAR Z lite. Und ich bin jetzt nicht besonders gut gepolstert mit 190/73-75 kg. Inzwischen habe ich eine 4mm EVA+x-lite. Meine Schwierigkeiten mit der Schaum-Matte sind eher dadurch bedingt, dass der Boden uneben ist oder mir Isolation von unten fehlt und ich daher von unten kalt werde. Abdrücke von der Matte habe ich auch an manchen Stellen, finde ich aber nicht schlimm.

    Ich finde aber es ist tatsächlich auch eine Gewöhnungssache (vorausgesetzt man hat jetzt nicht irgendwelche Gebrechen). Ich schlafe inzwischen teilweise in Dienstzimmern auf dem Boden auf einer z-lite, die ich immer im Auto habe (zum Sport machen), weil ich Rückenschmerzen/ Verspannungen bekomme, wenn ich auf weichen, durchhängenden Matratzen liegen muss.

    Ich persönlich finde, dass sich mein Rücken nachts einfach am besten erholt, wenn ich auf einer harten Unterlage und überwiegend platt auf dem Rücken liegend schlafe. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es für die meisten Rücken da draußen wahrscheinlich besser wäre, sie würden auf härteren Matratzen schlafen. Allerdings merke ich immer dass ich ein paar Nächte brauche, um mich an die z-lite zu gewöhnen, wenn ich länger nicht darauf geschlafen habe...

    Ich denke, wenn du mit der Exped Flex Mat Plus so überhaupt nicht zufrieden bist, wirst du es wahrscheinlich auch nicht mit einer der anderen Eierkarton Matratzen - denn die von dir genannte ist schon eine der dickeren und damit wahrscheinlich weicheren/bequemeren. Die Kombi mit 4mm EVA plus Luftmatte ist doch auch nicht schlecht. Guter Schlaf auf Tour ist ja auch nicht unwichtig... Mit einer reinen EVA-Matte brauchst du wahrscheinlich eine gewisse Dicke für genügend Isolation und da ist das Packmaße dann schnell ungünstig - das ist ja gerade der Vorteil der Eierkarton-Matten, dass sie relativ viel Dicke für relativ wenig Material bieten

    Alles gut, Patirou , ich freue mich über jedewedes Mitdenken hier im Forum und jede Anregung - wenn ich dazu ein Vorhaben etwas präzisieren muss, damit mich diejenigen, die ich ums Mitdenken bitte auch verstehen, dann mach ich das gern ;)

    Zum Thema Patirou s Walensee-Alternative: Anschauen kann man das ja auch auf jeden Fall mal. Elektronisch und ggf. auch auf einem Scouting-Kurz-Trip. Wenn der Weg reizvoll, die Aussichten lohnend usw. Sind - dann macht es vielleicht Sinn, ein Stück Hike-a-Bike einzuplanen. Auf der Alps Divide gibt es auch Schiebe-Passagen auf Wanderpfaden. An eine Tagesetappe kann ich mich auch erinnern wo wir kurze Stücke tragen mussten, um felsige Steilstufen oder ein kleines Blockfeld zu überqueren - war alles machbar auf der Alps Divide. Ich habe aber Aufnahmen von zB der Heckmair-Transalp o.ä. gesehen und da sind zB Stellen dabei, wo es auch mal ordentlich runter geht, also Absturzgefahr herrscht. Zu Fuß kein Problem, aber voll bepackte Räder möchte ich da nicht rüberschleppen - wenn das bergerfahrene Mountainbiker mit Tagesrucksack machen, dann passt das bestimmt. Für meine Frau und mich aber wahrscheinlich ein bisschen zu viel... Deshalb hatte ich alternativ die Gravel packing Schweiz Route in den Blick genommen...

    Aber du schreibst ja in deinem Edit, dass es eher mit Bike leider doch nicht möglich ist...

    Hehehe bin vor einer Woche meine Haustour gegen die Richtung gejoggt und habe da schon gemerkt, was es für einen Unterschied macht. Ich würde es jedoch nicht einfach verwerfen, sondern mal aufzeichnen und das Profil genauer ansehen. Die Wildmannli-Bike (St-Gallen-Sargans) ist in diesem Fall Profiltechnisch in beide Richtungen sehr gemässigt (kannst Du dir direkt anzeigen lassen). Nachteil, die Route führt im A3 Tal lang und ist noch sehr bewohnt. Die Variante über Walensee/Panixerpass ist dann viel wilder.

    Ich meine damit nicht nur das Höhenprofil!!!!

    Viel relevanter ist oft, dass bei in einer vorgesehenen Richtung geplanten MTB-Strecken die Anstiege zB auf Gravelwegen oder Asphalt stattfinden und es dann auf einem heftigen Trail bergab geht - wenn du den hochschieben musst und dann auf der Straße bergab fährst ist das irgendwie echt nicht soooo geil... Bei viel befahrenen Trails könnte das auch gefährlich sein, wenn die Biker von oben runter geschossen kommen während du da hoch stiefelst. Wir waren zum Glück in der Nebensaison auf dieser Tour in Frankreich unterwegs, haben das dann aber umgeplant, weil es zu schwierig für uns war - und da war eben ein Faktor die falsche Richtung (und zusätzlich: wir sind MTB-technisch wenig erfahren und waren dazu mit vollem Übernachtungsgepäck unterwegs)

    Du fährst ja das Decathlon Riverside 920, das ist ja sowas ähnliches wie mein Cutthroat denke ich. Von daher fährst du wahrscheinlich ähnliche Strecken wie wir mit den Hardtails...

    Wie gesagt, wenn ich die nächsten Wochen mal Zeit habe, bastel ich noch mal an der Geschichte....

    Hallo Patirou , danke dir schonmal für deine sehr ausführliche Antwort!

    ich gehe darauf ein wenn ich etwas mehr Zeit habe (vermutlich in den Weihnachtstagen) und stelle evtl. auch noch mal den Track in einer komfortableren Form ein.

    Nur so viel falls oben unklar formuliert:

    - wir möchten bei dieser Reise von Zuhause auf der schwäbischen Alb starten und an der Adria ankommen

    - eine evtl. folgende Tour irgendwann in der Zukunft könnte dann die Hope 1000 oder ein ähnliches Projekt sein, dann hätten wir eines Tages insgesamt mit den drei Reisen die Alpen von der Adria bis Cote d'azur überquert - da es die Hope 1000 und die Alps divide schon gibt, soll dieser Tourvorschlag hier eine Ergänzung dazu sein, falls jemand hier es auch toll findet unser großes südliches Gebirge einmal komplett zu durchqueren (so ne klassische "Alpenüberquerung" a la Obersdorf -Meran ist doch einfach bissle kurz bei einem so großen Gebirge, findet ihr nicht ;) )

    - natürlich könnte man so ein Projekt auch von Wien aus starten a la 3 Peaks bike race und dann in Monaco aufhören - aber Adria --> Cote d azure ist doch auch nett, oder?

    - von der schwäbischen Alb wird es wohl ähnlich deiner Route vom letzten Sommer (mit der Fähre über den See nach Romanshorn oder Rorschach)

    - in der Schweiz sind leider viele Täler voller Autobahn... Deine Walensee Alternative schau ich mir an, aber wie gesagt, zu MTB-lastig darf es nicht werden - Rad auf dem Rücken + Gepäck + schwieriger Weg geht (wahrscheinlich ) nicht..

    - zumindest die eine verlinkte MTB-Tour führt in der falschen Richtung nach St. Gallen - in Frankreich sind wir mal eine MTB-Tour gegen die vorgesehene Richtung gefahren, das machen wir so einfach nicht mehr (hätte man wissen können, dass Anstiege und Abfahrten beim Radfahren eine andere Rolle spielen als beim Wandern - wir sind am Ende dann sehr viel gewandert statt geradelt ;) )

    Danke schon mal!

    Wie viel Stoff brauche ich denn ca für eine Hose in Größe L?

    Ich habe mit 3m Stoff locker eine Hose und einen Hoody hinbekommen . Schneide doch das Schnittmuster einfach mal aus dann kannst du es ja vermessen. Üblicherweise ist der Stoff ca 150 cm breit

    Wäre dieses Gummiband geeignet?

    Kannst du bestimmt mit sowas machen - aber dadurch wird es deutlich schwerer. Ich glaube das ist eher elastisches Einfassband. Ich habe unten an den Bündchen der Beine nur ein bisschen Hosengummi verwendet und oben einen alten Schnürsenkel als Schnürzug eingezogen - da ich die Hose meistens im Rucksack habe passt das so

    Hallo zusammen,

    was macht man nicht alles wenn es draußen kalt und neblig ist und man erkältet das Sofa platt drückt statt radeln zu gehen...

    Nachdem uns unsere Bikepacking Tour letzten Sommer so gut gefallen hat muss natürlich das nächste Projekt aus der Taufe gehoben werden. Wir waren in lockerem Reisetempo mit Ruhetagen auf der Strecke des Alps Divide Ultra Races unterwegs und waren begeistert. Die Strecke führt von Menton an der französisch italienischen Grenze am Mittelmeer über die Westalpen bis nach Thonon-les-bains am Genfer See. Man überquert mehrfach die Grenze und kommt so durch Frankreich, Italien und die Schweiz. Eine wunderschöne Tour durch alpine Landschaft auf überwiegend ruhigen Nebenstrassen, alten Militärwegen, sowie das eine oder andere Stück Trail oder Landstrasse im Tal. Wir sind das Ding mit Hardtails gefahren und das war für uns auch die richtige Wahl. Die Route ist so gestaltet, dass man fast alles fahren kann (wenn man etwas fitter ist als wir:-), die Anstiege sind eher auf Straßen mit Asphalt oder Gravel und die "spannenden" Sachen bergab. Hike-a-bikes gibt es auch, aber die sind überschaubar. Kurz: die Route ist wirklich sehr durchdacht und wir haben gemerkt, dass die Macher, die das gescoutet haben, wirklich Arbeit reingesteckt haben.

    Was wäre, wenn wir das nächstes Jahr über die Ostalpen machen würden? Da ich keine vergleichbare Strecke gefunden habe, habe ich mich daran gemacht, selbst etwas aus bestehenden Routen zusammenzuschustern. Verwendet habe ich u.a. Gravelpacking Schweiz, Sneak Peaks, Slovenia West Loop, Lynx Trail. Die Strecke vom Bodensee an die Strecke Gravelpacking Schweiz werde ich noch genauer überarbeiten, ebenso evtl. das Teilstück zwischen der Sneak Peaks Strecke und dem Slovenia West Loop. Das ist nur grob geplant.

    Das Ziel soll sein:

    - vom Bodensee starten. Wir wollen auf der schwäbischen Alb zuhause starten und irgendwann dann noch die Hope 1000 (Strecke: Bodensee- Genfer See) fahren um damit einmal den Alpenbogen abgefahren zu sein

    - Gravel- und kleine Asphaltstrassen mit wenig Verkehr. Definitiv möglichst wenig viel befahrene Alpenpässe voller Motorradfahrer und Wohnmobile...

    - keine zu trail-lastige Alpenüberquerung, die eher ein Fully+Rucksack+Hüttenübernachtung als ein bepacktes Hardtail mit Campingzeug erfordert. Wir wollen eher biwackieren/zelten als in Hütten pennen und für richtige MTB-Strecken haben wir nicht die Skills und sind auch zu risiko-scheu

    - nicht zu harte Hike-a-Bikes (ab und zu schieben ist voll okay aber steile Geröllfelder mit 20kg+ Bike+Gepäck auf dem Rücken oder Stellen mit zu starker Absturzgefahr ist nicht drin)

    - fahrbar mit dem Hardtail mit "leichtem" Gepäck (ca. 7-8 kg + Wasser und Essen) - UL kriege ich auf dem Bike bisher nicht hin (oder sogar mit dem etwas flotteren Cutthroat mit "nur" 50 mm Reifen?)

    - Badeseen / Badeflüsse unterwegs

    - regelmässiger Resupply damit die Bikes nicht zu schwer sind

    - Stellen zum regelmässig mal Espresso-Trinken oder Lecker-essen-gehen sollten in Italien ja machbar sein ;) - evtl. wollen wir mal ohne Camping-Küche unterwegs sein (aus Gewichts- und Platzgründen)

    - Start-Zeit Ende August/Anfang September

    - die Route kann evtl. in Richtung Balkan verlängert werden (wenn wir ein Sabbat-Jahr einlegen und Bock haben und es im Herbst bei uns kühl wird ;)

    - wir finden es echt cool irgendwie am Meer, mindestens am Wasser anzukommen


    Es ist bisher eher eine fixe Idee und nur eine grobe Planung ohne dass ich mir einzelne Abschnitte besonders genau angeschaut habe - falls jemand sich in den Landstrichen entlang der Route auskennt und Ideen oder Ergänzungen hat würde ich mich mega freuen - ich kenne bisher die Ostalpen bis auf wenige Ausnahmen kaum. natürlich freue ich mich auch, wenn jemand aus dem Forum vielleicht auch dort unterwegs wäre und man sich zufällig treffen würde!

    Die Statistik soweit ungefähr: 32k Höhenmeter, 1300 km

    Ich freue mich besonders über:

    - tolle Highlights die unbedingt noch zur Route hinzugefügt werden müssen

    - Teilstücke die unbedingt umfahren werden müssen (technisch zu schwierig, zu viel Verkehr, gefährlich, hässlich usw.)

    - schöne Camping-Spots oder das eine oder andere Hotel am Weg


    Was meint ihr?

    Ich hoffe es ist okay den Screenshot von Brouter Web Client (brouter.de) zur Verbesserung der Anschaulichkeit hier zu posten...

    Alps-Divide-East-1-V2

    Alps-Divide-East-2

    Alps-Divide-East-3

    ultraleicht-trekking.de/attachment/14414/

    Material Pertex Quantum Air, dass auch ziemlich robust und langelebig ist.

    Das finde ich auch für das Gewicht der Sachen. Und zudem finde ich das Material auch relativ angenehm auf der Haut. Meine Windhose aus billigem leichten Schlafsacknylon klebt viel mehr auf der Haut und fühlt sich schwitziger an

    Zum Wandern nehme ich oft tatsächlich billige "Jogginghosen" von (momentan) Decathlon.

    Same here. Wenn ich tagsüber aufgrund der Temperatur überwiegend lang unterwegs bin - reicht vollkommen und ist nicht zu schwer wenn doch im Rucksack

    Sonst Shorts in Kombination mit Windhose wenn die Regenhose Zuhause bleiben kann (alpin bevorzuge ich etwas mehr Wetterschutz oder auf langen Reisen wenn die Wetterverhältnisse nicht so gut abschätzbar sind.

    Wenn es kühl ist finde ich die Kombination Windhose mit Alpha Hose sehr interessant. Wirklich warm, schnell trocken, sehr flexibel beide Teile evtl als Teil des Schlafsystems und sehr leicht (ca 60g und ca 100g in der leichtesten Ausführung bei mir)

    Das Windshirt ist bei mir aber sehr viel häufiger in Gebrauch als die Hose und auf jeder Tour dabei!

    Mir hat Cumulus mal vor Jahren ganz unkompliziert nach Absprache per Email Daune und Pertex Quantum zu einem sehr guten Preis verkauft (glaube das waren 10 Euro/100g). Dürfte 15 Jahre her sein. 2020 oder 2021 hatte ich nochmals angefragt, da haben sie das leider nicht mehr gemacht. Vielleicht ging das aber auch mit den unterbrochenen Lieferketten zur Corona Zeit zusammen dass sie keine Materialien mehr hergeben wollten.. s. Oben

    Golfbälle für die Füße?

    Ja gelegentlich. Neu war für mich der großzügige Einsatz an Waden und Oberschenkel Rückseite. Halt diese Igelbälle die hier noch rum lagen. Ich habe dieses Rumgemache mit Faszienrollen usw bisher eher als unnötig betrachtet und bin jetzt einfach eines besseren belehrt - deshalb auch der Post hier...

    Ich werde das definitiv in die Routine einbauen, damit es nicht wieder so weit kommt dass ich irgendwo Schmerzen bekomme..

    langsame Kniebeugen zu machen ( Oberschenkel ganz runter auf Unterschenkel ) und dabei die Fusssohlen vollständig auf dem Boden zu lassen.

    Tiefe Kniebeugen, erst Recht womöglich noch mit zusätzlichem Gewicht haben ein hohes Verletzungsrisiko! Hier bitte echt Vorsicht walten lassen. Die Beweglichkeit und die Technik müssen für diese Übung echt passen. Man soll ja nicht aus einem Problem zwei Probleme machen...

    Sobald psych. unangenehme Aspekte, Emotionen und schlechte Gedanken auch noch ins Spiel kommen, ist dieser sich selbstverschlimmernde Effekt beinahe schon garantiert. -

    Kann ich so sofort unterschreiben. Ich habe damit mehr Probleme, wenn ich z.B. Nachtschichten habe. Von daher guter Punkt.

    der Orthopäde (der die Entzündungen ansonsten als nicht behandlungswürdig betrachtete)

    Die Ratschläge der Kameraden aus diesem Fachbereich waren bei meinen Problemen noch weniger hilfreich. Mir wollte man schon ein Gelenk versteifen und eine Sehne verlegen. Die Tips von Seiten guter Physiotherapeuten haben mir wesentlich mehr geholfen!

    Ich habe mich aufgrund meiner nach einem Unfall vorgeschädigten Haxen bisher nicht an Barfuß- / Minimalschuhe gewagt. Ich glaube auch da ist ein vorsichtiges Vorgehen und langsames Herantasten angesagt, damit sich Gelenke, Sehnen und Bänder daran gewöhnen können. Da ich tatsächlich wieder sehr viel zu Fuß unterwegs sein kann (für meine Verhältnisse), ist das vielleicht in Zukunft auch mal einen Versuch wert. Die steifen Radschuhe sind halt so ziemlich das Gegenteil davon ;(


    Meine Bemühungen werden in der nächsten Zeit hauptsächlich auf der Bearbeitung meiner Beinrückseite liegen, um Beweglichkeit zurückzugewinnen. Desweiteren mache ich gerade wieder mehr Bodyweight-Training, das tut auch gut insbesondere für die Rumpfstabilität - aber das ist ein anderes Thema..

    Wichtig ist mir, dass die Leute mit den o.g. Problemen (Plantarfasziitis, Fersensport, Achillessehne etc. pp), den eigenen Körper auf die geschilderten Dinge anschauen. Ich denke ich bin damit ja wirklich nicht alleine und vielleicht kann sich der eine oder andere eine Odyssee ersparen...

    Hallo Freunde des mehr oder weniger intensiven Lauf- und Fahrrad-Trainings.

    Ich weiss, Gesundheitsthemen sind in Internetforen manchmal nicht unproblematisch. Ich hoffe, es ist trotzdem okay, wenn ich hier mal wieder meine Erfahrungen mitteile, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen doch. Es soll ein Erfahrungsbericht sein und keine medizinische Beratung.

    Ich habe nach unserer Sommertour entlang der Alps Divide Strecke beschlossen, dass ich diesen Winter fitter auf dem Rad werden möchte und vor etwa einem Monat angefangen, häufiger härter Rad zu fahren und auch begonnen, intensivere Intervalle ins Training einzubauen. Im Gegensatz zur Sommertour habe ich dann Probleme mit Schmerzen unter der Fußsohle bekommen und auch der Ansatz der Achillessehne hat manchmal etwas gezwickt. Ich kenne die Probleme von früher und weiß, dass hier Vorsicht geboten ist, wenn man nicht längere Zeit außer Gefecht sein möchte. Ich habe das früher immer mit ausgiebigen Dehnübungen der Muskulatur an der Beinrückseite, v.a. der Waden aber auch der Hüftbeuger und der Adduktoren immer wieder in den Griff bekommen. Sobald die Beweglichkeit im Sprunggelenk besser wurde, haben sich die Beschwerden auch gelegt. Irgendwie geht es da aber gerade nicht so richtig vorwärts und ich habe in letzter Zeit wirklich Probleme mit verhärteter und verkürzter Muskulatur der Beinrückseite und auch eingeschränkter Beweglichkeit. Meine Dehnerei bringt mich nicht weiter. Das ganze wird durch das Radfahren deutlich verstärkt. Jetzt kamen dann beim Intervalltraining auch noch Schmerzen an der Innenseite des Kniegelenkes dazu. Da war ich dann erstmal frustriert und auch etwas ängstlich, ob ich das Training überhaupt so weiter führen kann. Ich habe mit der Sitzposition und der Position der Cleats experimentiert und mir auch überlegt, ein Bikefitting zu machen. Vielleicht braucht es doch professionelle Hilfe.

    Glücklicherweise habe ich mich an einen Artikel erinnert, den ich vor Jahren einmal gelesen hatte und der mir mit den ersten beiden Problemen wirklich geholfen hat. Ich habe die letzten Tage hart an meiner Wadenmuskulatur gearbeitet und diesmal nicht nur mit Dehnübungen sondern auch mit Massagen, zB mit dem Igelball, der hier noch herum lag. Heute bin ich ein für meine Verhältnisse ein härteres Intervalltraining auf der Rolle gefahren und siehe da: keine Schmerzen mehr an den Knien und deutlich weniger im Bereich der Fußsohle. Die nächsten Wochen werden zeigen ob ich auf dem richtigen Weg bin. Ich werde berichten, falls es Leute mit ähnlichen Schwierigkeiten gibt und Interesse besteht. Ich kann nur jedem empfehlen, bei solchen Beschwerden nicht untätig zu bleiben, sondern die zugrunde liegenden Probleme zu bearbeiten. Ich denke, dass wahrscheinlich 90% sportlich aktiver Männer Probleme mit einer harten, verkürzten Muskulatur der Beinrückseite haben, wenn ihr Sport nicht gerade Gymnastik ist... Dies hat dann Überlastungserscheinungen an anderen Stellen zur Folge, wie eben Plantarfasziitis und Achillessehnenprobleme. Und scheinbar auch mit Knieschmerzen.

    Bei den Tageskilometerleistungen, die viele hier im Forum bei Langstreckenwanderungen tage- und wochenlang abspulen, sind solche Überlastungserscheinungen vorprogrammiert, wenn man die Leistung zu schnell steigert und sich nicht um die Beinrückseite kümmert, wenn man da schon die genannten Probleme mitbringt...

    So, das soll es mal gewesen sein für den Moment.

    Happy /healthy winter training allerseits!

    Gerade wieder mal ein Bike von der Frau sauber gemacht - ich habe echt keine Bock mehr auf schwarze Pfoten und ne halbe Stunde lang Dreck aus der Kassette und den Schaltwerksrollen popeln - letzte Woche war mein Hardtail und mein gravel dran. Einfach einmal mit dem Gartenschlauch abspritzen und mit dem Lappen abwischen, Ketten in den Topf - fertig... Ich will vorerst kein Öl mehr an meinen Rädern soweit es Witterung/ Klima irgendwie zulassen..

    Ich habe für mich das Thema Pinion bei der letzten Reisebike-Recherche schnell wieder abgehakt, habe also keine persönliche Erfahrung damit.

    Gründe dagegen sind für mich v.a.

    -Schlechterer Wirkungsgrad

    -deutlich höheres Gewicht

    -Drehgriff ist doof

    -teuer (auch weil keine Gebrauchtteile oder kaum Sonderangebote)

    -Kombi mit Rennradhebeln nur elektronisch möglich (und ich will eigentlich keine zusätzliche Elektronik)

    -Spezieller Rahmen nötig

    -Tausch bei Defekt unterwegs nahezu unmöglich

    Die hier haben wieder zurück zur normalen Kettenschaltung gewechsel, nachdem es mal mit dem Pinion Probleme gab, ich weiß aber nicht mehr was das Problem war. Vielleicht ist es interessant..


    Zum Thema GRX 1x11 optimieren:

    Eigentlich sollte eine 11-51 Kassette mit dem langen Schaltwerkskäfig ( SGS) der MTB-Schaltungen schaltbar sein und dieser Käfig auch auf die GRX Schaltung passen - damit hat man einen ziemlich großen Übersetzungsbereich der nicht mehr soweit von den moderneren 1x12 Schaltungen weg ist...

    Umbau auf 2x11 wäre eine Alternative und mit Teilen von Kleinanzeigen wahrscheinlich auch mit vertretbaren Kosten machbar. Jedenfalls gibt es oft 11x Teile günstig, wahrscheinlich weil alle 12x oder jetzt bald 13x wollen. Für 2x braucht man aber glaub ich auch ein anderes Schaltwerk, das weiß ich nicht mehr sicher. Wichtig ist das die Schaltung insgesamt eine ausreichend große Kapazität hat um die Kettenlänge aufzunehmen zwischen größtem Gang und kleinstem Gang. Wenn es darum geht, den Übersetzungsbereich zu maximieren, dann ist es möglich hinten eine 11-40 oder sogar mit Goatlink o.a. Umbauten eine 11-42 Kassette zu verbauen. Sollte mit 46-30 Kettenblättern gehen. Ich hatte das damals recherchiert, mich dann aber aus Gründen für 1x12 entschieden, da neues Bike. Müsste so dann aber bei einem ähnlichen Übersetzungsbereich sein wie das Pinion, oder zumindest nicht weit davon weg.

    Auskunft gibt da der Ritzelrechner, falls noch nicht bekannt. Da kann man auch ein bisschen rumspielen und schauen, was für einen selbst die optimale Schaltungsvariante ist.

    Da meine gewachsten Ketten beim Gravel und MTB eigentlich Recht sauber sind, kann ich mit der normalen Kettenschaltung leben. Ich fahre die GRX 800 1x12 am Gravel und bin damit zufrieden. Mehr Übersetzungsbreite brauche ich nicht, auf der Straße /in der Gruppe fehlen mir die engeren Gangsprünge einer 2x Schaltung - aber für die paar Male wo mich das stört, gehe ich nicht zu 2x zurück..

    My 2 cents...

    Ich nutze seit drei Jahren fast nur Heißwachs auf meinen beiden neueren Rädern (Harstail und gravel)

    Vorteile

    Ist viel weniger Sauerei und der Putzaufwand ist geringer

    (Gefühlt) Ketten halten länger

    Wachsintervall mit Heißwachs länger als mit Öl, ich würde auch sagen deutlich über 250 km

    Unterwegs kann man mit Flüssigwachs überbrücken (allerdings deutlich kürzere Intervalle als mit Öl )

    Ich bin schneller wenn ich mehrere Räder versorgen muss als mehrere richtig versaute/verölte Ketten zu reinigen. Einfach nach dem Radeln Ketten in den Topf, Rest sauber machen, Ketten raus und vor dem nächsten Radeln drauf fädeln

    Da ein Rad ziemlich neu ist und das andere gerade eine neue Kassette bekommen hat werde ich jetzt zwei Ketten im Wechsel verwenden, dann muss der Wachstopf wesentlich seltener Ran.

    Wichtig ist

    Antrieb muß komplett fettfrei sein! Sonst hält das Wachs nicht richtig (eine gebrauchte Kette kriegt man glaube ich niemals so sauber). Muß man aber nur einmal machen weil der Antrieb danach eigentlich immer mit Wasser abgespritzt ausreichend sauber ist.

    Kette nach Regen möglichst etwas abtrocknen

    Flüssigwachs nach dem Radeln auftragen und ausreichend trocknen lassen (auf Tour also abends dran denken..)


    Zuhause bleib ich glaube ich bei Heißwachs. Auf Tour habe ich bisher noch wenig Erfahrung mit langen Reisen. Bisher nur die GTMC und Alps divide mit Wachs bei überwiegend trockenen Verhältnissen. Das war auf jeden Fall gut aber eine abschließende Meinung habe ich mir noch nicht gebildet. Flüssigwachs muss halt so alle 150 km drauf - eigentlich auch kein Problem wenn man dafür so gut wie keine Kettenputzaktion mehr hat...

    Lustig - 60 Beiträge zu diesem Thema... Mal wieder... Okay vielleicht premiere hier im neuen Forum...

    Kurz:

    Einfach machen: Sprich, bei richtigem Kack-Wetter mit dem Biwaksack draußen übernachten - Wahrscheinliches Outcome: Faszination Biwaksack=aus und vorbei.

    Lang:

    Es ist eigentlich ganz einfach. Man holt sich einen günstigen Biwaksack, wie er in den Bergen (je nach Tour) als Notfallausrüstung ohnehin in den Rucksack gehört. Dann geht man in den kommenden Herbstmonaten einige Tage raus, vielleicht ein paar kleine Mittelgebirgswanderungen im Umland (Harz, Schwarzwald, Vogesen whatever). Am besten wenn ein bisschen Regen angesagt ist... Idealerweise ist ein Unterschlupf für den Notfall in der Nähe. Eine Nacht, max. Zwei Nächte im Sch**Wetter im Biwaksack. Und vorbei ist es mit der "Faszination Biwaksack"... War zumindest bei mir so. Wenn man das durch hat, kann man sich nämlich das Geld für ein teures Ausrüstungsteil vielleicht ganz einfach sparen. Ich sags mal so: meine Erfahrung mit "wasserdichten" und "atmungsaktiven" Superduper-Ganz-Toll-das-gabs-noch-nie-Wundermateralien für einen ganzen Berg Euros ist, naja, vorsichtig gesagt, nicht so geil....

    Selbst wenn der Schlafsack im Biwaksack trocken bleiben würde - es fehlt trotzdem Platz zum Essen, Lesen, Kochen, Rucksackpacken, Umziehen oder auch einfach nur richtig schlechtes Wetter aussitzen, wenn man nicht weiter möchte oder kann... Teilweise sind bei uns die Etappen bei schlechtem Wetter auf längeren Touren einfach deutlich kürzer, weil wir keine Lust mehr haben - dann wird aber die Zeit im Camp automatisch länger...

    Ist ja nix dagegen zu sagen, dass man sich Gedanken macht - irgendwann ist ein Proof of concept aber sinnvoll. Ich würde dem TE einfach mal den Praxisversuch empfehlen, vielleicht ist das Thema ja dann auch durch (wie bei wahrscheinlich vielen von uns)...

    PS: für mich wäre der Biwaksack außerhalb der Notfallausrüstung nur für ganz spezielle Anwendungszwecke denkbar. ZB im Rahmen von Ultra-Rennen im Lauf- oder Bikepacking-Bereich. Oder auch Hüttentouren, wo man sich nur gelegentlich irgendwo hinlegen möchte, wenn es um die Übernachtung an ganz besonderen Stellen geht (zB Fotographie von Tieren oder Sternen). Da ich das aber alles nicht mache, bleib ich beim Zelt. Es findet sich eigentlich immer ein Platz irgendwo. Auch in den Alpen, Pyrenäen usw. Die Anlässe wo die Platzsuche echt schwierig war, waren echt die absolute Ausnahme. Wenn man das Zelt 6 Wochen lang jeden Abend aufbaut, geht das auch fix in wenigen Minuten von der Hand. Man kann ja das Nudelwasser parallel warm machen... Wenn ich (bei gutem Wetter) raus schauen will, mach ich die Seiten auf und liege (fast) wie unter einem Tarp. Nachts bin ich meistens einfach müde, da wird gepennt. Auf längeren Touren finde ich eine gute Erholung (=ein gewisser Komfort) essentiell, das spielt auch eine große Rolle beim Schlafsetup. Der Bock ist nämlich sonst nach ein paar Kack-Nächten ganz schnell alle - und die Stimmung untereinander leidet auch extrem (wenn man nicht alleine unterwegs ist). Sternekucken gibt's nur bei der "Pinkelpause" oder wenn man sowieso früh aufsteht. Gewichtsvorteile sehe ich keine wesentlichen beim Biwaksack - schon gar nicht wenn man was atmungsaktives mit einem Apex Quilt kombiniert.

    My two cents.

    Wollte kurz Rückmeldung geben:

    Ich muss mich selbst leider korrigieren. Ich habe oben die Restrap Bumper Bar zur Stabilisierung der Lenkerrollen empfohlen.

    Dadurch bekommt man die Rolle etwas tiefer befestigt als mit einem Frontgepäckträger wie ich es auch schon hatte und vermeidet trotzdem das Schrabbeln am Steuerrohr und Probleme mit den Bremsschläuchen und dem Schaltzug.

    ABER: nach ca 2000 bis 2500 km mit dem Teil hauptsächlich Gravel und Offroad mit dem Hardtail hat es uns jetzt auf der Alps Divide eines der beiden Teile zerlegt. War wohl doch nicht so ganz für das dauerhafte Gerüttel gemacht. War maximal mit ca 2kg belastet (Doppelquilt mit 1,2 kg plus Regenjacke), Hauptlast auf dem Lenker..

    Werde also die Tailfin Teile holen sobald wieder verfügbar. Einer der Träger für den Aeropack sind jetzt ca 4500 km in Betrieb ohne jede Probleme. Super stabil , praktisch im Handling... Oute mich als Fanboy...

    Hallo zusammen!

    Wollte noch kurz Rückmeldung geben und mich für die Nachrichten bedanken. Der Weg scheint in dieser Ecke ja nicht sonderlich viel begangen zu sein - bleibt also auf der Liste... Leider scheint es in den Alpen mittlerweile überall ziemlich voll zu sein. Wir sind doch wieder mit dem Rad los und sind auf der Alps divide Strecke unterwegs. Geile Tour , besonders wenn man ein wenig fitter ist als wir! Meine Hochachtung vor den Jungs und Mädels die das Ding in 6 Tagen fahren wächst aber täglich...