Beiträge von mochilero

    Golfbälle für die Füße?

    Ja gelegentlich. Neu war für mich der großzügige Einsatz an Waden und Oberschenkel Rückseite. Halt diese Igelbälle die hier noch rum lagen. Ich habe dieses Rumgemache mit Faszienrollen usw bisher eher als unnötig betrachtet und bin jetzt einfach eines besseren belehrt - deshalb auch der Post hier...

    Ich werde das definitiv in die Routine einbauen, damit es nicht wieder so weit kommt dass ich irgendwo Schmerzen bekomme..

    langsame Kniebeugen zu machen ( Oberschenkel ganz runter auf Unterschenkel ) und dabei die Fusssohlen vollständig auf dem Boden zu lassen.

    Tiefe Kniebeugen, erst Recht womöglich noch mit zusätzlichem Gewicht haben ein hohes Verletzungsrisiko! Hier bitte echt Vorsicht walten lassen. Die Beweglichkeit und die Technik müssen für diese Übung echt passen. Man soll ja nicht aus einem Problem zwei Probleme machen...

    Sobald psych. unangenehme Aspekte, Emotionen und schlechte Gedanken auch noch ins Spiel kommen, ist dieser sich selbstverschlimmernde Effekt beinahe schon garantiert. -

    Kann ich so sofort unterschreiben. Ich habe damit mehr Probleme, wenn ich z.B. Nachtschichten habe. Von daher guter Punkt.

    der Orthopäde (der die Entzündungen ansonsten als nicht behandlungswürdig betrachtete)

    Die Ratschläge der Kameraden aus diesem Fachbereich waren bei meinen Problemen noch weniger hilfreich. Mir wollte man schon ein Gelenk versteifen und eine Sehne verlegen. Die Tips von Seiten guter Physiotherapeuten haben mir wesentlich mehr geholfen!

    Ich habe mich aufgrund meiner nach einem Unfall vorgeschädigten Haxen bisher nicht an Barfuß- / Minimalschuhe gewagt. Ich glaube auch da ist ein vorsichtiges Vorgehen und langsames Herantasten angesagt, damit sich Gelenke, Sehnen und Bänder daran gewöhnen können. Da ich tatsächlich wieder sehr viel zu Fuß unterwegs sein kann (für meine Verhältnisse), ist das vielleicht in Zukunft auch mal einen Versuch wert. Die steifen Radschuhe sind halt so ziemlich das Gegenteil davon ;(


    Meine Bemühungen werden in der nächsten Zeit hauptsächlich auf der Bearbeitung meiner Beinrückseite liegen, um Beweglichkeit zurückzugewinnen. Desweiteren mache ich gerade wieder mehr Bodyweight-Training, das tut auch gut insbesondere für die Rumpfstabilität - aber das ist ein anderes Thema..

    Wichtig ist mir, dass die Leute mit den o.g. Problemen (Plantarfasziitis, Fersensport, Achillessehne etc. pp), den eigenen Körper auf die geschilderten Dinge anschauen. Ich denke ich bin damit ja wirklich nicht alleine und vielleicht kann sich der eine oder andere eine Odyssee ersparen...

    Hallo Freunde des mehr oder weniger intensiven Lauf- und Fahrrad-Trainings.

    Ich weiss, Gesundheitsthemen sind in Internetforen manchmal nicht unproblematisch. Ich hoffe, es ist trotzdem okay, wenn ich hier mal wieder meine Erfahrungen mitteile, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen doch. Es soll ein Erfahrungsbericht sein und keine medizinische Beratung.

    Ich habe nach unserer Sommertour entlang der Alps Divide Strecke beschlossen, dass ich diesen Winter fitter auf dem Rad werden möchte und vor etwa einem Monat angefangen, häufiger härter Rad zu fahren und auch begonnen, intensivere Intervalle ins Training einzubauen. Im Gegensatz zur Sommertour habe ich dann Probleme mit Schmerzen unter der Fußsohle bekommen und auch der Ansatz der Achillessehne hat manchmal etwas gezwickt. Ich kenne die Probleme von früher und weiß, dass hier Vorsicht geboten ist, wenn man nicht längere Zeit außer Gefecht sein möchte. Ich habe das früher immer mit ausgiebigen Dehnübungen der Muskulatur an der Beinrückseite, v.a. der Waden aber auch der Hüftbeuger und der Adduktoren immer wieder in den Griff bekommen. Sobald die Beweglichkeit im Sprunggelenk besser wurde, haben sich die Beschwerden auch gelegt. Irgendwie geht es da aber gerade nicht so richtig vorwärts und ich habe in letzter Zeit wirklich Probleme mit verhärteter und verkürzter Muskulatur der Beinrückseite und auch eingeschränkter Beweglichkeit. Meine Dehnerei bringt mich nicht weiter. Das ganze wird durch das Radfahren deutlich verstärkt. Jetzt kamen dann beim Intervalltraining auch noch Schmerzen an der Innenseite des Kniegelenkes dazu. Da war ich dann erstmal frustriert und auch etwas ängstlich, ob ich das Training überhaupt so weiter führen kann. Ich habe mit der Sitzposition und der Position der Cleats experimentiert und mir auch überlegt, ein Bikefitting zu machen. Vielleicht braucht es doch professionelle Hilfe.

    Glücklicherweise habe ich mich an einen Artikel erinnert, den ich vor Jahren einmal gelesen hatte und der mir mit den ersten beiden Problemen wirklich geholfen hat. Ich habe die letzten Tage hart an meiner Wadenmuskulatur gearbeitet und diesmal nicht nur mit Dehnübungen sondern auch mit Massagen, zB mit dem Igelball, der hier noch herum lag. Heute bin ich ein für meine Verhältnisse ein härteres Intervalltraining auf der Rolle gefahren und siehe da: keine Schmerzen mehr an den Knien und deutlich weniger im Bereich der Fußsohle. Die nächsten Wochen werden zeigen ob ich auf dem richtigen Weg bin. Ich werde berichten, falls es Leute mit ähnlichen Schwierigkeiten gibt und Interesse besteht. Ich kann nur jedem empfehlen, bei solchen Beschwerden nicht untätig zu bleiben, sondern die zugrunde liegenden Probleme zu bearbeiten. Ich denke, dass wahrscheinlich 90% sportlich aktiver Männer Probleme mit einer harten, verkürzten Muskulatur der Beinrückseite haben, wenn ihr Sport nicht gerade Gymnastik ist... Dies hat dann Überlastungserscheinungen an anderen Stellen zur Folge, wie eben Plantarfasziitis und Achillessehnenprobleme. Und scheinbar auch mit Knieschmerzen.

    Bei den Tageskilometerleistungen, die viele hier im Forum bei Langstreckenwanderungen tage- und wochenlang abspulen, sind solche Überlastungserscheinungen vorprogrammiert, wenn man die Leistung zu schnell steigert und sich nicht um die Beinrückseite kümmert, wenn man da schon die genannten Probleme mitbringt...

    So, das soll es mal gewesen sein für den Moment.

    Happy /healthy winter training allerseits!

    Gerade wieder mal ein Bike von der Frau sauber gemacht - ich habe echt keine Bock mehr auf schwarze Pfoten und ne halbe Stunde lang Dreck aus der Kassette und den Schaltwerksrollen popeln - letzte Woche war mein Hardtail und mein gravel dran. Einfach einmal mit dem Gartenschlauch abspritzen und mit dem Lappen abwischen, Ketten in den Topf - fertig... Ich will vorerst kein Öl mehr an meinen Rädern soweit es Witterung/ Klima irgendwie zulassen..

    Ich habe für mich das Thema Pinion bei der letzten Reisebike-Recherche schnell wieder abgehakt, habe also keine persönliche Erfahrung damit.

    Gründe dagegen sind für mich v.a.

    -Schlechterer Wirkungsgrad

    -deutlich höheres Gewicht

    -Drehgriff ist doof

    -teuer (auch weil keine Gebrauchtteile oder kaum Sonderangebote)

    -Kombi mit Rennradhebeln nur elektronisch möglich (und ich will eigentlich keine zusätzliche Elektronik)

    -Spezieller Rahmen nötig

    -Tausch bei Defekt unterwegs nahezu unmöglich

    Die hier haben wieder zurück zur normalen Kettenschaltung gewechsel, nachdem es mal mit dem Pinion Probleme gab, ich weiß aber nicht mehr was das Problem war. Vielleicht ist es interessant..


    Zum Thema GRX 1x11 optimieren:

    Eigentlich sollte eine 11-51 Kassette mit dem langen Schaltwerkskäfig ( SGS) der MTB-Schaltungen schaltbar sein und dieser Käfig auch auf die GRX Schaltung passen - damit hat man einen ziemlich großen Übersetzungsbereich der nicht mehr soweit von den moderneren 1x12 Schaltungen weg ist...

    Umbau auf 2x11 wäre eine Alternative und mit Teilen von Kleinanzeigen wahrscheinlich auch mit vertretbaren Kosten machbar. Jedenfalls gibt es oft 11x Teile günstig, wahrscheinlich weil alle 12x oder jetzt bald 13x wollen. Für 2x braucht man aber glaub ich auch ein anderes Schaltwerk, das weiß ich nicht mehr sicher. Wichtig ist das die Schaltung insgesamt eine ausreichend große Kapazität hat um die Kettenlänge aufzunehmen zwischen größtem Gang und kleinstem Gang. Wenn es darum geht, den Übersetzungsbereich zu maximieren, dann ist es möglich hinten eine 11-40 oder sogar mit Goatlink o.a. Umbauten eine 11-42 Kassette zu verbauen. Sollte mit 46-30 Kettenblättern gehen. Ich hatte das damals recherchiert, mich dann aber aus Gründen für 1x12 entschieden, da neues Bike. Müsste so dann aber bei einem ähnlichen Übersetzungsbereich sein wie das Pinion, oder zumindest nicht weit davon weg.

    Auskunft gibt da der Ritzelrechner, falls noch nicht bekannt. Da kann man auch ein bisschen rumspielen und schauen, was für einen selbst die optimale Schaltungsvariante ist.

    Da meine gewachsten Ketten beim Gravel und MTB eigentlich Recht sauber sind, kann ich mit der normalen Kettenschaltung leben. Ich fahre die GRX 800 1x12 am Gravel und bin damit zufrieden. Mehr Übersetzungsbreite brauche ich nicht, auf der Straße /in der Gruppe fehlen mir die engeren Gangsprünge einer 2x Schaltung - aber für die paar Male wo mich das stört, gehe ich nicht zu 2x zurück..

    My 2 cents...

    Ich nutze seit drei Jahren fast nur Heißwachs auf meinen beiden neueren Rädern (Harstail und gravel)

    Vorteile

    Ist viel weniger Sauerei und der Putzaufwand ist geringer

    (Gefühlt) Ketten halten länger

    Wachsintervall mit Heißwachs länger als mit Öl, ich würde auch sagen deutlich über 250 km

    Unterwegs kann man mit Flüssigwachs überbrücken (allerdings deutlich kürzere Intervalle als mit Öl )

    Ich bin schneller wenn ich mehrere Räder versorgen muss als mehrere richtig versaute/verölte Ketten zu reinigen. Einfach nach dem Radeln Ketten in den Topf, Rest sauber machen, Ketten raus und vor dem nächsten Radeln drauf fädeln

    Da ein Rad ziemlich neu ist und das andere gerade eine neue Kassette bekommen hat werde ich jetzt zwei Ketten im Wechsel verwenden, dann muss der Wachstopf wesentlich seltener Ran.

    Wichtig ist

    Antrieb muß komplett fettfrei sein! Sonst hält das Wachs nicht richtig (eine gebrauchte Kette kriegt man glaube ich niemals so sauber). Muß man aber nur einmal machen weil der Antrieb danach eigentlich immer mit Wasser abgespritzt ausreichend sauber ist.

    Kette nach Regen möglichst etwas abtrocknen

    Flüssigwachs nach dem Radeln auftragen und ausreichend trocknen lassen (auf Tour also abends dran denken..)


    Zuhause bleib ich glaube ich bei Heißwachs. Auf Tour habe ich bisher noch wenig Erfahrung mit langen Reisen. Bisher nur die GTMC und Alps divide mit Wachs bei überwiegend trockenen Verhältnissen. Das war auf jeden Fall gut aber eine abschließende Meinung habe ich mir noch nicht gebildet. Flüssigwachs muss halt so alle 150 km drauf - eigentlich auch kein Problem wenn man dafür so gut wie keine Kettenputzaktion mehr hat...

    Lustig - 60 Beiträge zu diesem Thema... Mal wieder... Okay vielleicht premiere hier im neuen Forum...

    Kurz:

    Einfach machen: Sprich, bei richtigem Kack-Wetter mit dem Biwaksack draußen übernachten - Wahrscheinliches Outcome: Faszination Biwaksack=aus und vorbei.

    Lang:

    Es ist eigentlich ganz einfach. Man holt sich einen günstigen Biwaksack, wie er in den Bergen (je nach Tour) als Notfallausrüstung ohnehin in den Rucksack gehört. Dann geht man in den kommenden Herbstmonaten einige Tage raus, vielleicht ein paar kleine Mittelgebirgswanderungen im Umland (Harz, Schwarzwald, Vogesen whatever). Am besten wenn ein bisschen Regen angesagt ist... Idealerweise ist ein Unterschlupf für den Notfall in der Nähe. Eine Nacht, max. Zwei Nächte im Sch**Wetter im Biwaksack. Und vorbei ist es mit der "Faszination Biwaksack"... War zumindest bei mir so. Wenn man das durch hat, kann man sich nämlich das Geld für ein teures Ausrüstungsteil vielleicht ganz einfach sparen. Ich sags mal so: meine Erfahrung mit "wasserdichten" und "atmungsaktiven" Superduper-Ganz-Toll-das-gabs-noch-nie-Wundermateralien für einen ganzen Berg Euros ist, naja, vorsichtig gesagt, nicht so geil....

    Selbst wenn der Schlafsack im Biwaksack trocken bleiben würde - es fehlt trotzdem Platz zum Essen, Lesen, Kochen, Rucksackpacken, Umziehen oder auch einfach nur richtig schlechtes Wetter aussitzen, wenn man nicht weiter möchte oder kann... Teilweise sind bei uns die Etappen bei schlechtem Wetter auf längeren Touren einfach deutlich kürzer, weil wir keine Lust mehr haben - dann wird aber die Zeit im Camp automatisch länger...

    Ist ja nix dagegen zu sagen, dass man sich Gedanken macht - irgendwann ist ein Proof of concept aber sinnvoll. Ich würde dem TE einfach mal den Praxisversuch empfehlen, vielleicht ist das Thema ja dann auch durch (wie bei wahrscheinlich vielen von uns)...

    PS: für mich wäre der Biwaksack außerhalb der Notfallausrüstung nur für ganz spezielle Anwendungszwecke denkbar. ZB im Rahmen von Ultra-Rennen im Lauf- oder Bikepacking-Bereich. Oder auch Hüttentouren, wo man sich nur gelegentlich irgendwo hinlegen möchte, wenn es um die Übernachtung an ganz besonderen Stellen geht (zB Fotographie von Tieren oder Sternen). Da ich das aber alles nicht mache, bleib ich beim Zelt. Es findet sich eigentlich immer ein Platz irgendwo. Auch in den Alpen, Pyrenäen usw. Die Anlässe wo die Platzsuche echt schwierig war, waren echt die absolute Ausnahme. Wenn man das Zelt 6 Wochen lang jeden Abend aufbaut, geht das auch fix in wenigen Minuten von der Hand. Man kann ja das Nudelwasser parallel warm machen... Wenn ich (bei gutem Wetter) raus schauen will, mach ich die Seiten auf und liege (fast) wie unter einem Tarp. Nachts bin ich meistens einfach müde, da wird gepennt. Auf längeren Touren finde ich eine gute Erholung (=ein gewisser Komfort) essentiell, das spielt auch eine große Rolle beim Schlafsetup. Der Bock ist nämlich sonst nach ein paar Kack-Nächten ganz schnell alle - und die Stimmung untereinander leidet auch extrem (wenn man nicht alleine unterwegs ist). Sternekucken gibt's nur bei der "Pinkelpause" oder wenn man sowieso früh aufsteht. Gewichtsvorteile sehe ich keine wesentlichen beim Biwaksack - schon gar nicht wenn man was atmungsaktives mit einem Apex Quilt kombiniert.

    My two cents.

    Wollte kurz Rückmeldung geben:

    Ich muss mich selbst leider korrigieren. Ich habe oben die Restrap Bumper Bar zur Stabilisierung der Lenkerrollen empfohlen.

    Dadurch bekommt man die Rolle etwas tiefer befestigt als mit einem Frontgepäckträger wie ich es auch schon hatte und vermeidet trotzdem das Schrabbeln am Steuerrohr und Probleme mit den Bremsschläuchen und dem Schaltzug.

    ABER: nach ca 2000 bis 2500 km mit dem Teil hauptsächlich Gravel und Offroad mit dem Hardtail hat es uns jetzt auf der Alps Divide eines der beiden Teile zerlegt. War wohl doch nicht so ganz für das dauerhafte Gerüttel gemacht. War maximal mit ca 2kg belastet (Doppelquilt mit 1,2 kg plus Regenjacke), Hauptlast auf dem Lenker..

    Werde also die Tailfin Teile holen sobald wieder verfügbar. Einer der Träger für den Aeropack sind jetzt ca 4500 km in Betrieb ohne jede Probleme. Super stabil , praktisch im Handling... Oute mich als Fanboy...

    Hallo zusammen!

    Wollte noch kurz Rückmeldung geben und mich für die Nachrichten bedanken. Der Weg scheint in dieser Ecke ja nicht sonderlich viel begangen zu sein - bleibt also auf der Liste... Leider scheint es in den Alpen mittlerweile überall ziemlich voll zu sein. Wir sind doch wieder mit dem Rad los und sind auf der Alps divide Strecke unterwegs. Geile Tour , besonders wenn man ein wenig fitter ist als wir! Meine Hochachtung vor den Jungs und Mädels die das Ding in 6 Tagen fahren wächst aber täglich...

    Tailfin hat heute den Bar-Cage veröffentlicht. Sieht meiner Meinung nach sehr interessant aus!

    Ist nun nicht gerade ein ganz neues Konzept. Gibt ja ähnliches schon länger von Revelate oder Salsa... Und günstig ist das Tailfin Zeug nun auch nicht gerade.

    ABER: wir haben selbst den Aeropack mit dem entsprechenden Träger. Die Tailfin-Sachen sind wirklich sehr durchdacht und rock solid. Da wackelt und klappert nichts. Dazu super einfach an- und abnehmbar. Die universelle Steckachse passt auf viele Räder.. Von daher, wem der Preis egal ist, bekommt mit diesem Teil sicherlich eine wunderbare Lösung um die Lenkerrolle zu befestigen... Von der Qualität der anderen Sachen auf den Bar cage geschlossen, sicher ein super Teil...

    Ich werde bei meinem neuen Tourenrad aber versuchen die Lenkerrolle/tasche irgendwie noch an den Aerobars festzumachen oder ein entsprechendes Harness-System dafür zu basteln, sodass es gar keine Extrateile mehr dafür braucht...

    Wenn du ernsthaft trails fahren möchtest muss das Zeug vorne richtig fest geschnallt sein. Dazu braucht es mehr als die zwei Straps an der Lenkstange weil die Rolle sonst rauf und runter hoppst. Mindestens eine Befestigung braucht man noch die in einem anderen Winkel angreift. ZB einen Gurt unten um das Steuerrohr. Das haben eigentlich alle fertige Lenkerrollen. Dazu kommt dass du auch noch schauen musst dass nichts scheuert. Sowohl Rolle an Rahmen als auch mit den ganzen Kabeln, die müssen frei laufen können und dürfen nicht Knicken. Das Gerüttel macht dir sonst relativ schnell etwas kaputt. Deshalb wäre ein dünner Packsack aus silnylon jetzt auch nicht meine erste Wahl. ich habe das bei mir mit der Restrap Bumper Bar gelöst. Wiegt leider ca 200g. Aber damit bekommst du sicher auch eine Ortlieb Rolle bombenfest ans Rad und es scheuert auch nichts. Ich würde in Zukunft aber auch eher zu einem Harness System tendieren weil man das ja jeden Morgen und Abend an und ab bauen muss...

    So sieht es bei mir aus:

    Die schwarzen kurzen Gurte fixieren die Rolle am Lenker. Der mittige orange lange Gurt (neben Navi) geht einmal durch die Bumper Bar und um Rolle und Lenker.

    Insgesamt ist das aber ein ziemlicher Kompromiss mit dem Gepäck am Rad. Ich habe wenig MTB Erfahrung und traue mir daher vielleicht sowieso weniger zu. Aber mit Gepäck und Wasser am Rad sind die Fahrteigenschaften nicht so berauschend. Also Vorsicht walten lassen. Nicht dass es durch eine harte Landung für dich heißt "summer isch over"

    PS ich habe hier noch einen racktime viewit Gepäckträger liegen, den könnte ich abgeben

    Hallo zusammen,

    Wir sind gerade noch an der Urlaubsplanung für diesen Sommer und können uns vor lauter Ideen mal wieder nicht entscheiden ;)

    Radfahren oder Wandern?

    Wir würden gerne mal wieder längere Zeit richtig draußen in der Natur sein, einfach nur Essen, Laufen, Schlafen...

    Eine Idee wäre daher ein Stück auf dem Sentiero Italia zu gehen, weil wir mal wieder richtig Bock auf Berge haben - und weil man in Italien bekanntlich sehr gut essen kann, das haben wir auf der GTA wirklich geschätzt ;) Wir könnten in der Ecke um Bozen los laufen und irgendwie Richtung Engadin gehen. Ich kenne die Region gar nicht. Es gibt scheinbar viele Hütten, die Etappen sind auch meist von Hütte zu Hütte beschrieben. Da wir meist mit Zelt unterwegs sind und unsere Gehstrecke gerne nach Lust, Laune, Fitness und Wetter flexibel gestalten wollen: hat jemand Erfahrung mit dertigem Unterwegssein in dieser Ecke oder mit dem SI in dieser Region? Wir waren für unsere längeren Wanderungen bisher immer eher in den Westalpen oder den Pyrenäen, da ist es eigentlich immer problemlos gewesen... Gelaufen sind wir in diesem Stil bisher GTA, GR5, GR 11, HRP, Teile des GR 10 und viele kürzere GRs in Frankreich..

    Freu mich, wenn jemand dazu was sagen kann!

    VG, m

    Experimentiere mit der Sattelneigung: Mehr nach hinten gekippt -> mehr Druck auf dem Intimbereich & weniger auf den Händen

    Guter Punkt. Evtl auf dem MTB beachten dass die Federung etwas Sag hat - sprich wenn man drauf sitzt geht es vorn beim Hardtail etwas runter. Ich habe etwas gebraucht bis ich das rausgefunden hatte ;)

    Heißt dass der Sattel unbelastet evtl etwas nach vorne oben zeigen muss. Hat bei mir etwas gebracht gegen das nach vorne rutschen und den Druck auf den Händen...

    Für die Hände würde ich ebenfalls vorschlagen folgendes zu probieren:

    Lenker: mehr Rise und v.a. mehr backsweep. Gerade die altmodischen sehr geraden und breiten MTB Lenker haben bei mir eine Überlastung der Sehnen an der Außenseite des Handgelenks verursacht und die abgeknickte Haltung durch den geraden Lenker kann auch den Karpaltunnel enger machen was evtl eingeschlafene Pfoten erklären könnte

    Kürzerer Vorbau. Lässt mich aufrechter sitzen und hat etwas den Druck auf den Pfoten verringert.

    Sattel ist ziemlich individuell. Man kann die Breite der Sitzbeinknochen messen und den Sattel entsprechend auswählen. Hauptsache ist das die Nerven für und die sensiblen Teile keinen Druck bekommen...

    Mir hilft sowohl für die Hände als auch für den Hintern das Sitzen mit etwas runderem unteren Rücken. Erfordert aber etwas mehr Rumpfkraft sprich Bauchmuskeln. Wenn die Arme in den Ellenbogen leicht gebeugt sind hilft mir das auch gegen eingeschlafene Hände.

    Letztlich hilft es dir vielleicht tatsächlich mehr wenn du mal jemand drauf schauen lässt wie du auf dem Rad sitzt - ich werde für mein nächstes Rad wahrscheinlich mal ein bike fitting machen. Das viele Rumprobieren mit verschiedenen Bauteilen verursacht ja auch Kosten...

    Das Rad sieht für mich jetzt schon relativ traillastig aus???

    So bin gerade auf Radtour unterwegs. Das Edge 1040 tut soweit was es soll. Insbesondere die Akku Laufzeit ist echt gut, meistens verliert es max. 20% Akku am Tag. Ich pausiere die Aufzeichnung und schalte es für längere Pausen in den Ruhemodus. Wir haben eine 20000er Powerbank mit und da man eh ab und an mal zum Waschen auf einen Campingplatz oder ins Hotel geht passt das so.

    Du hast ja nach einen Navigationsgerät zum Bikepacken gesucht, dass dieses Produkt unter dem Namen "Bikecomputer" verkauft werden soll/muss hattest Du nicht erwähnt, oder???

    Gerade die Akkulaufzeit ist ein riesengroßes Kontra für das Telefon als Navi am Lenker... Steht auch in den ersten zwei Posts oder so...

    Mit dem MTB bin ich oft so langsam dass für mich auch kein Nabendynamo Sinn macht. Solar hat bei uns beim Wandern im Sommer ganz okay funktioniert beim Radeln war die Ausbeute an Strom aber letztes Mal deutlich schlechter.

    Was mir sonst noch aufgefallen ist:

    Das automatische rerouting unterwegs kann man vergessen, das muss ich unbedingt ausschalten - das Gerät bleibt auch manchmal dabei hängen ich habe das Gefühl dass es damit zusammenhängt dass unser gpx track mehrere 100 km lang ist. Mit kurzen Tracks war das rerouting teileweise Quatsch aber das Gerät ist nicht hängen geblieben.

    Gpx tracks offline mit dem Handy über Kabel austauschen scheint nicht zu funktionieren ( leider denn das war ein Grund für das Garmin im Gegensatz zum coros dura)

    Töne sind bei mir ausgeschaltet. Sonst piept das Ding ständig nur weil ein mini Aufstieg von 150 m kommt o.ä. ich bin langsam genug unterwegs dass ich die Abbiegehinweise mittels Ton nicht brauche. Vielleicht finde ich noch raus dass man auswählen kann wann es piepsen soll und wann nicht...

    Soviel für den Moment...