Beiträge von Martin

    Bei April/Mai und September/Oktober nehme ich meinen Tar Vesper 20 mit 340 g Daunen mit. Bei Cumulus komme ich gut mit den limit-werten klar.

    Bei meinen gewohnten eng geschnittenen Quilts würde ich 250-300g Füllung nehmen.

    Der Semi Rect wird aus meiner Sicht auf keinen Fall funktioniert.

    Das Volumen von Kunstfaser ist unterirdisch, so 2-3 fache von Daune. Das macht also auch gar keinen Sinn.

    Also am ehesten einen Lite line 300, evtl in large. Einen Vesper 20 oder Vesper 32 large (die Temp Ratings sind total über trieben.

    Oska

    Ich bin den PCT zwar nicht gewandert, aber nach allem, was man darüber liest und sieht (YT und Insta) würde das für dich mittlerweile ausscheiden.

    Ist wohl mittlerweile total überlaufen, teilweise haben die alten Trailangels schon aufgegeben, wegen der vielen „Partywanderern“ auf dem Trail.

    Das ist Humbug. Ich war 2019 nobo in SoCal unterwegs und 2022 sobo die andere Hälfte.

    Partywandern habe ich gar nicht erlebt. Nobo war schon mehr los, aber auch da, nix im Vergleich zu Kungsleden oder WHW. Oder die Massen auf dem Jakobsweg, dir ich in den Pyrenäen überholen musste.

    Sobo war einsam. Ich habe insgesamt vielleicht 5 SoBo Hiker kennengelernt in den 2 Monaten. Ich bin 2 Wochen durch Washington gelaufen, ohne Fußspuren cor mir im Schnee zu sehen. Man sieht dann später in 3 Wochen lang jeden Tag NoBos aber auch nicht so viele.

    Vielleicht einfach mal nichts sagen, wenn man keine Erfahrung hat.

    Ich nutze seit Jahren kein Kufa mehr, weil Daune einfach besser ist. Bei 810g für 0 Grad Limit denke ich, das sind 350-400g zu viel. Beispiel: Ein TAR Vesper 32F wiegt nur 440g.

    In der warmen Zeit ist mein Cumulus Taiga 150 super, keine Ahnung warum ich mir einen 140g(40%) schweren Kufa Sack durch die Gegend tragen sollte.

    Dieses "Daune Kollabiert" kenne ich nur aus Märchen, nie erlebt in 15 Jahren und ein 300+ Nächten draußen...

    Ich war im September auf dem Cape Wrath Trail mit einem Yama swiftline 2p. Nur ne Woche, mehr Zeit hatte ich nicht. Aber das war das Stück an der Isle of Sky / hinter ihr.

    Es gab richtiges Dreckwetter da mit Sturm und 100mm Regen in 24h (horizontal). Die Zeit hab ich in einer Bothy mit Tee und Buch verbracht. Den Rest der Zeit war es eigentlich nur mäßig Böig, ich war aber jeden abend nass. Ob Regen oder Schweiß wae nicht wirklich festzustellen. Die Wege waren auch die meiste Zeit Flüsse, ich hab aber Camp-Spots gefunden.

    Nen Shelter groß genug Abends nasses Zeug gut umziehen können, nen Bathtub floor und nen Auge auf die Karten wegen Notfallunterkünften wäre meine Strategie. Auf dem Kungsleden/Nordkottleden war ich im September mit Tarptent Aeon Li und Titannägeln. Das hat funktioniert, aber ich hätte lieber mein Mid gehabt, das das Aeon echt klein ist (und echter Heringe - aber das war ein vertauschter Packsack). Ob also das letzte bissel Sturmbunker rausgekitzelt werden muss- vielleicht eher nicht. Aber ich laufe auch dort 35km am Tag und bekomme daher mehr Zeltplätze zu Gesicht/ laufe eher weiter als einen nicht so guten zu nehmen.

    Ich war mit einem Cumulus Taiga 150 unterwegs, hat immer gut gepasst, außer einer Nacht die wir auf dem Berg verbracht haben. Da war es unter null grad. Wir haben auch immer schöne Stellen in den Buchenwäldern gefunden, meist auf alten Köhlerplätzen. Wildcampen ist dort kein Thema.

    Hingefahren sind wir über Basel nach Genua, dann den lokal Bus den Berg hoch, zurück gehts mit FlexBus oder dem Flieger.

    Wege sind alles Single Trails, von Serpentinen haben die nie etwas gehört. Fahrrad wäre krass, ich hab stellenweise viel das GPS benötigt.

    Der Trail ist sehr anstrengend, auch als ULer und mit ordentlich Erfahrung.

    GPS Track kann ich raussuchen, ist aber auch frei auf einer Website verfügbar

    Ich hab in den letzten Jahren vllt. 3000km in Europa auf Trails gemacht und den PCT in den USA.

    Europa ist nett, weil du ständig in ein Restaurant gehen kannst, dafür hörst du auch ständig Straßen oder schaust wo du Campen kannst, um nicht so nah an einem Haus zu sein. Es ist recht einfach bei uns zum Trail zu gelangen und auch wieder weg. Aber es ist auch sehr cool 200km auf einem Single Trial unterwegs zu sein, ohne eine Straße zu überqueren oder ein Auto zu hören.

    Das Essen bei uns ist besser, es ist günstiger.

    Auf der anderen Seite ist es schwer den Kungsleden zu genießen, wenn du jeden Tag 30 Leute überholst (im September).

    Die Kultur auf dem PCT ist wie auf einer Klassenfahrt, es gibt lauter gleichartig verrückte Leute. Hier in Europa fühle ich mich eher wie auf nem Rentnertrip.

    Es ist vielleicht einfach auch eine Frage, was du machen willst. Ich genieße es von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu laufen, mein Picknick irgendwo bei schönster Aussicht zu haben und den ganzen Tag nur einen Menschen zu sehen. 3 Mal schlafen- 200km weiter gekommen.

    Andere gehen lieber Mittags aufm Marktplatz was essen und schlafen Abends in einer Herberge. Viel Kultur gesehen und gekostet, einen entspannten Urlaub genossen. Das habe ich in den Vogesen, auf Korfu, in der Normandie oder in Cornwall geliebt. Es ist aber die zweite Seite der Medaille (oder Würfels) des Wanderns. Es gibt einfach mehr als eine Art des Lebens und unserer gewünschten Erlebnisse.

    Ich hab das so gemacht, das ich alle paar Tage in einer Unterkunft war und mein Zeug getrocknet hab. Oder ich hab in einer Bothy übernachtet.

    Bin auch in Schweden auf dem Kungsleden im September oder in Schottland im September mit Einwand Zelten gut klar gekommen.

    Ich seh nicht wie es mit Dopppelwand besser sein soll. Im Regen aufbauen, am Morgen dann nass abbauen, nächsten Abend sind das 2 nasse Lappen, statt einer. Was macht das besser?

    Paprika, Avocado, Zwiebeln, Kohl (als Salatersatz) halten sich 3 Tage im Zipper für Sandwiches oder Wraps.

    Äpfel kaufe ich gern, Bananen wenn ich absehen kann, das ich die Schale noch entsorgt bekomme.

    Getrocknetes Obst, Datteln etc. betrachte ich als Süßigkeiten- nicht als "gesunden Snack". Ober getrocknetes Gemüse wertvoller ist, als Chips wage ich zu bezweifeln...

    Ich stopfe mich einfach bie resupplys mit richtigem Essen voll.

    Ich würde sagen, Ernährungsempfehlungen sind eher etwas für den Alltag und zielen darauf ab, das du über Jahre im Mittel eine gesunde Ernährung hast. Auf Tour anders zu Essen ist völlig OK. Zumal ja auch 2000kcal pro Tag für einen Erwachsenen empfohlen werden. Auf Tour hält das niemand für eine gute Idee.

    chummer_fc danke für den Tip mit dem Couscous. Ich hab auch meine Probleme mit Getreide, daher war Couscous bei mir bisher Tabu.

    Ich verpflege mich in Deutschland meist mit Saatenbrot, gibt es in allen Supermärkten "das Pure" oder ähnlich genannt. Und Brotbelag findet sicher jeder Deutsche was passendes mit vielen kcal.

    So geht für mich auch "no cook". Jede Menge geiles Körnerbrot, Käse, Oliven, Frischkäse, Aufstrich aus aludosen (Russisch oder Türkische Abteilung), evtl. Müsli und dann hoffen das man unterwegs mal ein Restaurant finden für Abwechslung

    Ich sags ma so: Nur die besten packen genau so viel ein wie sie verbrauchen. Wir normalos nehmen instinktiv zu viel mit.

    Ich habe meine Strategie dahingehend angepasst und nehme pro Tag 2500kcal mit. Das ist zu wenig und trotzdem reicht es immer.

    Weil:

    •  Auf kurzen Strecken/ in der ersten Woche isst man noch nicht so viel.
    • Beim Resupply stopfe ich mich immer voll mit Dingen die ich nicht mitnehmen kann und ich kaufe meist nochmal irgendwas  spontan
    • Ich bin meist schneller als geplant
    • Unterwegs finde ich immer Essen oder Bier

    Ich habe seit Jahren keine Trekkingmahlzeiten mehr gekauft.

    Ich mache gern:

    - Rahmenbombs

    - Knorr Penne mit Brokkoli (oder andere Versionen davon)

    - mealprep mit Tomatensoßepulver, sojaschnitzel, kleine nudeln

    - dr Oetker instant Milchreis mit Milchpulver

    Frühstück immer Müsli mit Milchpulver (bis es mir ausgeht)

    Mittag ist meist Brot oder Tortilla mit aufstrich/ käse/ salamie oder eine Tüte Chips/Kracker/Salzstangen/.... Irgendwelche salzigen Snacks.

    Ich habe das Problem mit Ruß und langsamer Kochzeit ebenfalls und dadurch gelöst den Windschutz zu vergrößern. Ich habe nicht den originalen sondern einen selbstgebauten Cone. Ich habe den Cone umgedreht.

    Ist der Abstand zwischen Topf und Windschutz 1-1.5 cm benötigt der x Boil die halbe Zeit, rußt nicht mehr und erwärmt das Wasser stärker.

    Die 65g wären mir zu viel. 10-15g ok, geschenkt. Aber das ist doch Etikettenschwindel oder Probleme bei der Qualitätskontrolle. Bei meinen Quilts Cumulus, Therm a Rest und EE hatte ich nie Probleme.

    Und mal ehrlich - da wird immer die gleiche Schablone für den selben Stoff genutzt und es muss immer die gleich Nahtlänge sein und auch Füllung etc. muss für jede Kammer exakt gewogen werden. Man hat nicht einfach 65g zu viel...