Beiträge von dee_gee

    Stelle mir den Winkel, in dem es am Stock befestigt ist, nicht so vorteilhaft vor, womit man nicht so hoch über die horizontale hinaus kommt oder?

    Vielleicht eher senkrecht auf die Spitze die maximale Höhe?

    Das probier ich dann mal aus. Aber mit dem Ding auf dem Trekkingstock gewinne ich schon mal einiges an Höhe -- das reicht wohl i.d.R. für viele Areale, die man ohne Leiter sonst nicht abpflücken kann, und die (daher) meistens noch gut Früchte tragen. Auch die Stelle für die Einkerbung ist evtl. noch nicht optimal ... aber eine neue Variante ist ja schnell geschnitzt und dann aufgeschraubt. Und: Ist ja eher ein Gelegenheitsding -- ich mach das ja nicht professionell. Dafür wird es wohl ganz sicher reichen. :)

    Gemäß des letzten Links habe ich jetzt mal eine Version für den Trekking-Stock gebastelt.

    1. Das oberste Drittel einer Wasserflasche mit Cuttermesser abgetrennt.
    2. Kabelbinder durch den Deckel gezogen
    3. Deckel mit Kabelbinder auf Trekkingstock fixiert (zusammen mit einem Mittelfinger-Stück eines Einweg-Gummihandschuhs, damit nichts rutscht)
    4. "Flaschenkopf" auf den fixierten Flaschendeckel aufgeschraubt. 

    Et voila!
    Die Schraubvorrichtung für den Trekkingstock (Deckel mit Kabelbinder und Gummifingerling) wiegt 3 g.
    Alles zusammen mit dem aufzuschraubenden Flaschenteil 13 g.

    Theoretisch könnte ich nun verschiedene Varianten aus Flaschen anfertigen, und sie auf den Deckel aufschrauben, je nachdem, welche Variante am besten funktioniert, oder auch für unterschiedliche Früchte/Obste. Die Kirschensaison ist hier zu Ende ... vermutlich werd ich es dann bei den Pflaumen/Zwetschgen mal ausprobieren.

    Damit das Ding nicht ständig am Trekkingstock klebt oder ich immer wieder neue Kabelbinder einziehen muss, besorge ich mir noch wiederverwendbare Kabelbinder. Dann kann ich saison- und routenbedingt das Teil mitnehmen und aufsetzen, z.B. bei Tagestouren hier in der Gegend.

    :)

    Vor einigen Jahren gab es mal von Kai Sacki Sackmann ein Video zum Thema Gewitter. Ich habe es mir jetzt nicht nochmal angeschaut, um die Dinge zu prüfen. Kenne mich auch nicht damit aus. Habe es nur damals interessiert angeschaut, weil es mich einfach stresst, wenn es beim Hiken gewittert. Das passiert ja u.a. auch häufiger im Juli/August im deutschen Mittelgebirge, wo ich gerne unterwegs bin. Ich mag es wirklich sehr, in Deutschland unterwegs zu sein. Aber diese "Sommergewitter" auf Touren gehen mir echt auf den Sack. :rolleyes: Diesbzgl. fand ich meine nahezu gewitterfreien 3500 km Caminos in Spanien bisher immer sehr entspannt. Wird vermutlich auch Statistiken geben, welche Gewitter (und Blitzeinschläge) mit Regionen in Beziehung setzen.

    EDIT Infos aus ChatGPT: 
    Spanien erlebt deutlich mehr Blitze in absoluten Zahlen – 2024 fast eine halbe Million CG-Blitze – verglichen mit ~210.000 in Deutschland. Pro Quadratkilometer kann die Blitzdichte im Höhepunktmonat in Spanien sogar höher sein als im deutschen Mittel. Gewittertage hingegen sind in beiden Ländern vergleichbar; allerdings treten in Spanien lokal häufiger Gewitter auf (insbesondere Gebirgsregionen).

    Solche Sammler müssten sich doch aus einer Plastikflasche schnitzen lassen. Am Wanderstock befestigt kommt man damit einigermaßen hoch.

    Ja, an sowas hatte ich gedacht. Mal schauen, ob mir da noch die zündende Idee kommt.

    Ansonsten

    Häufig ist man nicht der Erste, der das an Ort und Stelle versucht, und die leicht erreichbaren Areale sind schon abgepflückt.

    Nicht remote genug unterwegs :P

    Manchmal ja, manchmal nein. ;)

    Was mir nur aufgefallen ist, ist, dass häufig die oberen Bereiche der Bäume voll mit tollen Früchten hängen, deren sich selbst die Vögel oder andere Tiere nicht annehmen. Gerade in den oberen Bereichen bekommen Früchte/Obst auch gut Sonne. "Schade" hab ich da schon das ein oder andere Mal gedacht. Und da ich jetzt im Sommer viel zu Fuß in der Gegend unterwegs bin, komme ich an relativ vielen Bäumen vorbei, die im unteren Bereich abgeerntet, ab 2 m Höhe aber prächtig voll sind. Für eine Tageswanderung kann ich natürlich so einen Erntehelfer/Obstpflücker mit Teleskopstange in den Rucki stecken. Aber warum, wenn ich schon die Trekking-Stöcke dabei hab?

    Mal sehen, irgendwas wird sich schon finden. Ich wollte die Idee nur nicht wieder eine ganze Saison verschleppen. ^^

    ggf das Bäumchen einfach schütteln?

    manchmal klappt das wohl (z.B. kleinere Äpfel oder Pflaumen-Bäume), bei Kirschen wohl weniger.

    Bisher habe ich mit den Trekkingstöcken die höheren Äste etwas runtergezogen. Das klappt manchmal auch ganz gut; ist aber irgendwie auch immer ein K(r)ampf. ^^

    Hallo,

    ab Mitte des Jahres lachen einen auf kleinen oder größeren Touren ja manchmal die Früchte von den Bäumen an (habe gehört, manch ein Birnbaum flüstert sogar).

    Ich liebe es, bei Wanderungen oder Mehrtagestouren hier und da süße Snacks von Obstbäumen zu pflücken (wo erlaubt, oder mit Erlaubnis). Frisch vom Baum/Strauch in den Mund.

    Häufig ist man nicht der Erste, der das an Ort und Stelle versucht, und die leicht erreichbaren Areale sind schon abgepflückt.

    Habt ihr MYOG-Lösungen oder Hacks (z.B. in Kombi mit Trekkingstöcken), um euch Kirschen, Pflaumen, Mirabellen, Äpfel, Birnen & sonstiges von den Bäumen zu pflücken?

    Bin gespannt. :)

    Wie nebenan geschrieben: bottle clips und Shockcord.

    Danke, hatte den Thread nicht gesehen.

    "Den Gerät" hatte ich auch mal bei Ali bestellt, und etwas damit am Levity rumprobiert; kam damit aber nicht so recht voran. Vielleicht versuche ichs nochmal damit. ;)

    Alternativ- Nylonstrümpfe. Oben ein toggle angebracht für die daisy chain, unten auf gewünschter Länge einfach um den Schultergurt Knoten. Credits an derray für die Idee. Je höher der DEN Wert der Strümpfe, desto robuster. Hatte bei Calzedonia besonders robuste gefunden.

    An Nylonstrümpfe hatte ich auch schon gedacht, da für das Volumen schön flexibel. Gibt es von der beschriebenen Lösung zufällig ein Foto, dass ich das besser nachvollziehen kann?

    Hallo,

    ich trage immer noch gerne den Osprey Levity (40 + 60 L) auf diversen Touren. Als großen Nachteil empfinde ich aber, dass diese Modelle (so wie auch die Exos-Serie) keine Flaschen-Taschen/Waterbottle-Holder vorne an den Schultergurten haben. Ich habe zwar schon mit einigem rumprobiert (u.a. AliExpress-Produkten), bin dann irgendwie bei einer rumgefrickelten Lösung mit OMM Go Pods (siehe Foto) gelandet, so richtig glücklich bin ich damit aber nicht, weil die Lösung nach 1000 km nun von der Befestigung her schwächelt, und ich keine Lust habe, diese Bastelei immer wieder umständlich in Stand zu halten.

    Daher:

    Hat jemand von euch für die Osprey-Modelle eine einfache, gut funktionierende Lösung gefunden, 2 Wasserflaschen (0,5-0,75 Liter) links und rechts vorne an den Schultergurten zu befestigen?

    Ja? Wie sieht eure Lösung aus? Ich bin gespannt.

    Ich habe immer eine kleine Menge Teebaumöl (10 ml in kleinem Glasfläschchen, 22 g) dabei:

    • 1-2 Tropfen zum Mundspülen/Gurgeln nach dem Zähneputzen
    • für sanfte Desinfektion / Auftragen nach dem Entfernen von Zecken (ich bilde mir ein, dass es was nützt)
    • 1-3 Tropfen zwischen den Handflächen verreiben und unter die Achseln reiben -- ich finde, dass das sehr geruchshemmend (beseitigend & präventiv) wirkt

    Seit ein paar Monaten nutze ich im Alltag ab und an die alverde MEN Fresh Narure 48h-Deocreme von DM. Finde ich angenehm; davon hatte ich auch auf meiner letzten Tour etwas in so einer 10 g Salbendose mit. Bietet alles, was ich brauche. :)

    Weils im aktuellen Dan Becker Video kam:

    Adventurer Shade Shifter Sun Hat

    [ https://youtu.be/w45gXJc3Xj0?t=236 ]

    Breite Krempe, 91 g

    ach komm der ist einfach nur häßlich

    Meinen Geschmack trifft er auch nicht, und das Gewicht überzeugt mich auch nicht. Bin mit Cap und Sun-Hoodie-Kombi sehr zufrieden. Ich wollte ihn einfach mal hier erwähnen, weil die Möglichkeit, ihn kompakt zu verstauen und die breite Krempe schon ganz nette Features sind.

    Außerdem gilt in modischen angelegenheiten: heute pfui, morgen hui (und vice versa) ;)

    Nicht nur dort; das war am Saar-Hunsrück-Steig vor einem Monat. Schmierereien von rivalisierenden Fußballfans (Trier gegen Köln?), verbogene Regenrinnen, ich nehme an von Klimmzügen, eingeschlagene Holzwand. Die Hütte ist ganz neu.

    Ich kann ja noch irgendwie nachvollziehen, dass Leute, die keinen direkten Bezug zur Hütte als Unterkunft/Schutzraum haben oder diese als "Party-Ort" verstehen, dort ihren vandalistischen Impulsen Ausdruck verleihen. Die Stimmung, die Kumpels, die "Botschaft" oder was auch immer treibt sie wohl dazu.

    Vielleicht ist die von dir dokumentierte Form von Verschmutzung/Zerstörung ähnlich wie die, die auch bei Zügen, Bussen, Telefonzellen etc. zu sehen ist, einzuordnen?

    Die Beschädigung von Schutzhüten oder die Zerstörung sicherheitsrelevanter Komponenten, das Verfeuern kompletter Brenn-Holzbestände usw. kann ich dagegen gar nicht nachvollziehen, weil ich angenommen hatte, dass Menschen, die sich an solch abgelegenen Orte in den Bergen begeben, ein umfassendes Verantwortungsbewusstsein haben. Naja, haben die meisten ja wohl auch. Ausnahmen bestätigen - vermutlich auch hier - die Regel. Anyway...

    Video:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Ist jetzt kein direkter UL-Bezug, aber man kann sich vorstellen, wie Vorbehalte, Einschränkungen, Vorschriften usw. auch für UL-Wanderer aus derartigen Verhaltensweisen resultieren. In Skandinavien hat man mit Vandalismus in Hütten vielleicht kein Problem? Vermute ich mal.

    Sind es dann eher "Touri"-Wanderer, übermütige Testosteron-Bubis im gruppendynamischen Prozess, unreflektierte Egoisten, die sowas machen?

    Schade, wenn durch solches Verhalten die überwiegend "vernünftige" Mehrheit irgendwann durch Wegfall von Hütten oder einschränkende Vorschriften das Nachsehen hat. Vom Ärger, den diejenigen, die sich um die Einrichtungen kümmern, haben, ganz zu schweigen. :(

    Das soll jetzt kein Schimpf- oder bedauernswerter Post sein, keine "früher war alles besser"- oder "die Menschen sind so schlecht"-Tirade;
    ich bin nur gerade erstaunt, dass sowas tatsächlich (anscheinend zunehmend) passiert.

    Also, ich hatte mir für meine letzte Spanien-Tour diesen PAC-Bucket-Hat (38 g in Größe S/M) besorgt,
    habe dann aber stattdessen doch wieder die Schirmmütze von Decathlon mitgenommen -- da Kombi mit Sunhoodie und/oder Poncho durch den stabilen Schrim besser für mich funktioniert.

    Das Packmaß vom Buckethat ist aber super. Der hat eine "Tasche", lässt sich also in sich selbst verpacken und passt flach in meine Handfläche. Schätzungsweise 10 x 8 cm.