Beiträge von ChristianS

    Irgendwie suche ich in deinem Text vergeblich danach, an wie vielen Tagen pro Woche du läufst, Kraft- und Beweglichkeitstraining machst. Habe ich etwas übersehen?

    Naja, so 4-6 mal pro Woche Lauftraining, das Meiste davon in der Mittagspause (30-40min) und meist einmal am Wochenende länger (50-65min). Für spezielles Kraft- oder Beweglichkeitstraining kann ich mich nur ganz selten motivieren, weil das im Winter drinnen stattfinden muss und ich will raus.

    Du hast eine Uhr im bereich 500€+, willst kein Rennen gewinnen, sorgst dich vor Formverlust durch 3 Wochen Ruhe, läufst über den Fußballen (eher für schnelles Laufen gedacht) mit Minimalschuhen, bist auf unebenem Untergrund unterwegs, hast Schmerzen/Probleme die auf Überlastung deuten können, bisher keine Lauftechnik checken lassen und folgst Trainingsplänen einer Uhr für Sportler mit Ambitionen.

    Nicht so ganz, obwohl es so von außen betrachtet wahrscheinlich schon in die richtige Richtung geht.

    • Keine Minimalschuhe sondern Altras mit 25mm Sohle plus Superfeet-Einlage
    • 3 Wochen Ruhe bedeuten neben Formverlust auch weniger Kalorienverbrauch und mehr Wampe ;). Außerdem hilft mir der tägliche 30-50min Sport für die mentale Ausgeglichenheit. Aber hier sollte ich vielleicht mehr Abwechslung in das Bewegungsprogramm bringen, nicht nur laufen...
    • Die Uhr kenn ja mein Alter, da bin ich von einem angemessenen Belastungsfokus ausgegangen. 

    Bist du sicher, dass du keine Vorstellungen deines Laufens hast, denen dein Körper noch nicht gerecht werden kann und du ihm weniger Beachtung schenkst als deiner Garmin?

    Tja, da es viele Wochen gut funktioniert hatte, war ich erstmal ratlos warum es zuletzt nicht mehr lief. Daher auch hier mal die Frage an Außenstehende, das hilft am eigenen Brett vorm Kopf vorbei zu schauen. :)

    Wie schnell läufst du denn? Oder anders gefragt, hast du mal mit anderen Schuhen und anderer Lauftechnik getestet und/oder zusätzlich gezieltes Beinmuskeltraining betrieben?

    Ich werfe mal noch die Schuhfrage in den Raum, ich selbst versuche eigentlich, wann immer möglich, mit Straßenlaufschuhen zu laufen, Trailrunner nur wenn es der Untergrund unbedingt erfordert. (Ich mag True Motion, aber das ist schon eher exotisch) Mit dem LP kam ich gar nicht klar.

    Eine Laufanalyse in einem guten Laufladen wäre der beste Einstieg.

    Okay, da könnte ich auch mal mit rumprobieren, bzw. eine Laufanalyse machen lassen. Für das bisschen Fitness sollte sich der Aufwand aber stark in Grenzen halten, ich will ja keine Rennen gewinnen oder so. Aber Lauftechnik kann schon ein Thema sein, weil ich mit zunehmender Routine mehr darauf achte über die Fußballen zu laufen.

    Erstmal Beileid. Was sagt Deine Fenix denn zur HFV (falls Du die auch Nachts tragen solltest)?

    Die HFV ist im grünen Bereich. Mein Herz-Kreislauf-System wird ja von der Uhr ganz gut getrackt, aber sie kriegt nix von der muskulären Belastung mit. Ich mache ja auch nicht mehr, als mir die Uhr vorschlägt, im Gegenteil versuche ich möglichst genau die Trainingsvorschläge einzuhalten.

    Klingt ja stark nach mangelnder Regeneration.

    So fühlt es sich ehrlich gesagt auch an. Zumindest was die Muskulatur angeht. Vom Kreislauf her fühle ich mich fit (und die Uhr schlägt mir auch entsprechende Trainings vor).

    Mal 2-3 Wochen wirklich nix machen, also pausieren und voll einen auf Erholung machen.

    Auch wenn ich dann in den Formverlust gehe, werde ich wohl jetzt genau das mal machen. Wegen Migräne-Malessen bin ich jetzt schon 3 Tage nicht mehr gelaufen, heute nur ein Spaziergang in der Mittagspause. Wenn eine längere Pause dann auch keine wirkliche Verbesserung bringt, gehts mal zum Arzt und zur Laufanalyse...

    Für mich klingt das nach "Dehnen" und "Fazienrolle".

    Danke für den Tip, vielleicht muss ich das noch intensivieren. Gerade in der letzten Zeit habe ich das Dehnen schon etwas vernachlässigt.

    Magnesium?

    Habe ich zuletzt auch öfter als Brausetablette nach dem Laufen eingenommen, aber keine Besserung dadurch festgestellt.

    Verhärtungen könnten sein, obwohl der Autor von dehnen spricht.

    Das Gefühl in den Muskeln ist schwer zu beschreiben. Vielleicht so ähnlich wie ein abklingender Muskelkater... und ja, gedehnt wird eigentlich schon.

    Dass es so ausartet, dass man regelmässig nach einem Intervalltraining sich 2-3 Tage kaum bewegen kann ist bei dem eher leichten Trainingprogramm doch recht ungewöhnlich (gut ich kenne das Alter und die Vorgeschichte nicht).

    Also klar kann ich mich noch bewegen, aber dieses Gefühl in den Muskeln hält in letzter Zeit immer länger an, obwohl ich nix Wildes mache. Bei ähnlichem Pensum hat sonst eine Nacht zur Erholung völlig gereicht. Gut, ich bin jetzt auch kein junger Gott mehr und habe sicherlich den Zenit meines Lebens schon überschritten. Vielleicht kommen hier einfach Alter und Winterkälte ungünstig zusammen...

    Grundsätzlich finde ich eine Ferndiagnose schwierig.

    Das ist mir klar, zumal ich die Beschwerden kaum in angemessene Worte fassen kann.

    Zu diesen Fragen möchte ich hier nicht alles im Detail veröffentlichen. ;) Aber deine Fragen zielen ja schon auch die Ernährung und sonstige Lebensweise ab. Prinzipiell lebe ich nicht nach irgendeiner Lehre besonders gesund. Aber ich versuche schon abwechselungsreich zu essen (Müsli, Milch, Obst, Vollkornbrot, Quark, Joghurt, Käse, Gerichte mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Fisch, Fleisch usw.) und ausreichend zu schlafen (7-9 Stunden). Gegenüber der beschwerdefreien Trainingszeit habe ich jedoch meine Lebensweise nicht geändert, daher weiß ich nicht, ob die Beschwerden wirklich durch die Ernährung kommen.

    Hatte früher ähnliche Beschwerden und dachte das wäre normal, bis ich mich etwas eingelesen habe und ein paar einfache Richtlinien für mich übernommen habe:

    Okay, deine Überlegungen gehen also auch Richtung Ernährung, aber hier mehr das Timing. Werde ich mal ein wenig ausprobieren!

    Ob und was davon bei dir funktioniert, kannst du leider nur selbst herausfinden. Alle Körper sind nun einmal verschieden.

    Danke, werde ich testen. Gerade die komplexen Abläufe im Körper, die auch noch von so vielen anderen Faktoren abhängen, machen einfache Analysen und Lösungen quasi unmöglich...:rolleyes:

    Bzgl. Ernährung hatte ich auch ein paar mal versucht nach dem Training im "open window" einen Regenerationsdrink mit Eiweis und Kohlenhydrate zu nehmen, da mir das auf den ersten Tagen einer längeren Tour immer gut geholfen hatte. Damit konnte ich bisher aber keine wahrnehmbare Verbesserung erzielen.

    Hallo und Servus,

    ich verbringe aufgrund meiner Arbeit viel Zeit im Sitzen am Schreibtisch und habe dann in der Freizeit selten viel Zeit für regelmäßige ausgedehnte Wanderungen. Um im Alltag trotzdem die Form für das Wandern zu halten bzw. aufzubauen, habe ich vor wenigen Jahren begonnen mehrmals pro Woche ein paar niedrig-intensive Laufeinheiten zu absolvieren. Vor einem guten halben Jahr habe ich mir dann noch eine Garmin Fenix angeschafft, die mir Trainingsvorschläge für das Laufen macht. Diesen Vorschlägen bin ich nun schon viele Wochen gefolgt und habe meine ziemlich schlechte Kondition erfolgreich langsam aus dem Keller gehoben. Doch während ich zuerst primär mit der Herz-Kreislauf-Anstrengung zu kämpfen hatte, häufen sich in letzter Zeit eher Beschwerden mit der Beinmuskulatur.

    Zwischen den Laufeinheiten scheint sich die Muskulatur nicht mehr richtig zu erholen, auch mit 2-3 Tage Pause zwischen den Trainings. Es fühlt sich nicht an wie Muskelkater, sondern irgendwie überlastet, steif und ungeschmeidig. Während ich mich in Grundlagengeschwindigkeit irgendwann etwas einlaufen kann, komme ich bei Intervallen muskulär nicht mehr richtig auf Touren. Nach dem Laufen bewege ich mich mit der Eleganz eines 80ig-Jährigen, besonders Treppen hoch und runter ist schlimm. Und dieser Zustand hält inzwischen mehrere Tage an. Bei den ersten Monaten Lauftraining hatte meist eine Nacht Ruhe oder spätestens ein Pausentag zur vollständigen Regeneration der Beinmuskulatur gereicht (gefühlt).

    Was mache ich falsch? Die Trainings sind zu 90% im mittel- und hoch-aeroben Bereich, meist je zwischen 30 und 45 Minuten irgendwo zwischen 3,5 und 8km ohne große Höhenmeter, anaerob kommt vielleicht alle 14 Tage mal bei kurzen Intervallen. Nach den Laufeinheiten mache ich meistens noch ein sanftes passives Dehnen. Meine Laufstrecken führen zu 90% über geschotterte Forstwege, 10% Asphalt, als Schuh kommt ein Altra Lone Peak 7 zum Einsatz.

    Vielleicht gibt es hier ja den einen oder anderen, der sich mit Lauftraining und meinen Problemchen auskennt und ich wäre für Tips und Hinweise dankbar!

    Nun wurde hier ja viel über den Oberschuh diskutiert, aber wie sieht es aus mit der Sohle?

    Topo hat eine Vibram Sohle, nun zieht Altra auch bei den Lonepeak 9+ nach. Ich konnte bisher vor allem einen besseren Nässe-Grip mit Vibram ggü. den Altra-Normalsohlen feststellen. Beim Verschleiß nehmen sie sich in meinen Augen nicht viel, Vibram scheint mir hier nur minimal besser.

    Was sind eure Erfahrungen?
    Zippi : Sind deine LP9+ inzwischen angekommen? Wie ist dein erster Eindruck?

    Hier 6 Weiterreistests für eine grobe Orientierung. the bush-gear atelier Ich entwerfe seit vielen Jahren Tarps und Ausrüstung aus unterschiedlichen Materialien. In den letzten Jahren haben sich dabei einige Entwürfe als besonders… http://www.youtube.com

    Herzlichen Dank an fatrat für die Bearbeitung!

    Cool! Vielen Dank für deine weitere Forschung! Man sieht glaube ich ganz gut, dass die Reißfestigkeit von neuem DCF schon ab dem 18g/qm Material mehr als ausreichend ist. Die Schwächen von DCF liegen hal wo anders. Interessant wäre jetzt nochmal das 12g/qm Material und ein Zugtest diagonal zur Faserausrichtung.

    Mit was verklebst du das? Welchen kleber nimmt man her. Reicht das oder ist nähen besser?

    DCF kann man mit Transferklebeband kleben, z.B. mit diesem. Normalerweise reicht das dicke, dazu gibt es viele Erfahrungsberichte von entsprechenden Eigenbauten, die auch einen kompletten CDT gehalten haben. Früher habe ich zuerst auch lieber eine Doppelkappnaht genäht plus einem Tapestreifen drüber zur Abdichtung, aber das ist overkill. Voraussetzung ist jedoch, dass man ein gutes Transferklebeband verwendet und die Klebestelle ordentlich entfettet hat. Ansonsten sind solche Klebestellen bei tiefen Minustemperaturen auch schon mal auseinander gefallen ;)

    Bei nem Quilt fehlt mir dann halt aber unten, Richtung Isomatte die Füllung. —> ich weiß natürlich das das keine Rolle bei der Wärme spielen würde, da die Füllung vom Schlafsack ja da sowieso zerdrückt und die Wärmeleistung zunichte gemacht wird. Ich denk mir das dann einfach als zusätzliche „Polsterung“ das es bequemer auf der Matte wird…

    Oh, oh, junger UL-Padawan, einen langen Weg du noch vor dir hast.;)

    Eine Bekannte hatte das Zpacks aus Camo-DCF und würde keins mehr kaufen. Das ist schon bedeutend schwerer durch das ganze Klebeband. Und dann sind das meist Single-Wall-Tents .... Wie viel Gewicht spart man da eigentlich noch bei einem Double-Wall? Das IZ bleibt ja vom Gewicht gleich. Dann bleibt nur noch das AZ das den Gewichtsvorteil bringen muss.

    Das muss nicht so sein. Mein MYOG DCF Camo Außenzelt wiegt 220g, das Innenzelt 240g, in Summe also 460g. Allerdings nicht käuflich am Markt verfügbar ;)

    Ob diese Konsum-Strategie jetzt besonders nachhaltig ist, wage ich zu bezweifeln.

    Prinzipiell gebe ich dir Recht. Aber ca. 200 Nächte Nutzung bedeutet für die meisten Anwender etwa 10 Jahre Haltbarkeit, danach fallen ca. 500g Plastikmüll an. Da gibt es vergleichsweise ganz andere Quellen von viel mehr sinnloserem Plastikmüll... Auch wenn man z.B. so eine Matte mit doppelt so schweren Materialien konstruiert und die Haltbarkeit verdoppelt, hat man am Ende über Zeit die gleiche Menge Müll. Insofern ist UL nicht umweltschädlicher/weniger nachhaltig, weil man am Ende einer vielleicht kürzeren Haltbarkeit aber auch weniger Müll produziert hat.