Für mich klingt das nach "Dehnen" und "Fazienrolle".
Danke für den Tip, vielleicht muss ich das noch intensivieren. Gerade in der letzten Zeit habe ich das Dehnen schon etwas vernachlässigt.
Habe ich zuletzt auch öfter als Brausetablette nach dem Laufen eingenommen, aber keine Besserung dadurch festgestellt.
Verhärtungen könnten sein, obwohl der Autor von dehnen spricht.
Das Gefühl in den Muskeln ist schwer zu beschreiben. Vielleicht so ähnlich wie ein abklingender Muskelkater... und ja, gedehnt wird eigentlich schon.
Dass es so ausartet, dass man regelmässig nach einem Intervalltraining sich 2-3 Tage kaum bewegen kann ist bei dem eher leichten Trainingprogramm doch recht ungewöhnlich (gut ich kenne das Alter und die Vorgeschichte nicht).
Also klar kann ich mich noch bewegen, aber dieses Gefühl in den Muskeln hält in letzter Zeit immer länger an, obwohl ich nix Wildes mache. Bei ähnlichem Pensum hat sonst eine Nacht zur Erholung völlig gereicht. Gut, ich bin jetzt auch kein junger Gott mehr und habe sicherlich den Zenit meines Lebens schon überschritten. Vielleicht kommen hier einfach Alter und Winterkälte ungünstig zusammen...
Grundsätzlich finde ich eine Ferndiagnose schwierig.
Das ist mir klar, zumal ich die Beschwerden kaum in angemessene Worte fassen kann.
Da kommen viele Fragen auf:
Größe/ Gewicht / Fettanteil?
Kalorienbedarf?
Micronährstoffversorgung? ( Ernährung tracken)
Proteinmenge?
Schlafverhalten?
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Zu diesen Fragen möchte ich hier nicht alles im Detail veröffentlichen.
Aber deine Fragen zielen ja schon auch die Ernährung und sonstige Lebensweise ab. Prinzipiell lebe ich nicht nach irgendeiner Lehre besonders gesund. Aber ich versuche schon abwechselungsreich zu essen (Müsli, Milch, Obst, Vollkornbrot, Quark, Joghurt, Käse, Gerichte mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Fisch, Fleisch usw.) und ausreichend zu schlafen (7-9 Stunden). Gegenüber der beschwerdefreien Trainingszeit habe ich jedoch meine Lebensweise nicht geändert, daher weiß ich nicht, ob die Beschwerden wirklich durch die Ernährung kommen.
Hatte früher ähnliche Beschwerden und dachte das wäre normal, bis ich mich etwas eingelesen habe und ein paar einfache Richtlinien für mich übernommen habe:
Okay, deine Überlegungen gehen also auch Richtung Ernährung, aber hier mehr das Timing. Werde ich mal ein wenig ausprobieren!
Ob und was davon bei dir funktioniert, kannst du leider nur selbst herausfinden. Alle Körper sind nun einmal verschieden.
Danke, werde ich testen. Gerade die komplexen Abläufe im Körper, die auch noch von so vielen anderen Faktoren abhängen, machen einfache Analysen und Lösungen quasi unmöglich...
Bzgl. Ernährung hatte ich auch ein paar mal versucht nach dem Training im "open window" einen Regenerationsdrink mit Eiweis und Kohlenhydrate zu nehmen, da mir das auf den ersten Tagen einer längeren Tour immer gut geholfen hatte. Damit konnte ich bisher aber keine wahrnehmbare Verbesserung erzielen.