Beiträge von Schwarzwaldine

    Haben die also tatsächlich den "Samowar" noch mal "erfunden"??? Jetzt muss er noch leichter, effizienter und bezahlbar sein, der "Peakboil".

    Er passt wohl nur in spezielle Töpfe und es muss wohl eine Abdichtung (fehleranfällig) zwischen Topfkörper und "Peakboil" geben. Nahrung darin zubereiten kann man darin auch eher nicht. Wie sieht denn der Brenner aus?

    Nette Spielerei.

    Ist an dem Teil irgendetwas anders/neu als am Kelly Kettle (und weiteren ähnlichen Produkten)?

    Nachdem "ultraleichte Torte mit Bezug zu Ultraleichtwandern und Jubiläum 500" oder so ähnlich nicht genügte, habe ich "Zuckerwatte und Carbonkerzen" vorgegeben. "Daunen" wurden leider mehrfach als unappetitlich graue Federn dargestellt. Mit dem Rucksack bin ich natürlich auch nicht zufrieden, aber "aus Dyneema Composite Fabric" half ebenso wenig wie das Nennen von Markennamen. Aber wer schon einmal eine Torte gebacken hat weiß, dass das eben seine Zeit braucht. ;)

    Das soll Zuckerwatte sein??? Hab es für Schnee gehalten ... ;)

    Hach, bei der Etappe Kirn - Kirschwiler fange ich an, in Kindheitserinnerungen zu schwelgen, Danke! Meine Großeltern haben in einem OT von I-O gewohnt und die Orte, die du nennst, kenne ich alle gut, war aber schon ewig nicht mehr dort. Dabei habe ich neulich erfahren, dass meine Geschwister und ich sogar ein kleines Waldstück in der Nähe von Kirschweiler geerbt haben.

    Gegen kalte Füße hat bei mir der konsequente Umstieg auf Barfuß geholfen, ging damals erstaunlich schnell, schon nach einem Monat habe ich eine deutliche Verbesserung gemerkt. Damals hatte ich in Norwegen aber auch allerbeste Walduntergründe direkt vor der Tür. Mit der Rückkehr nach D konnte ich das leider nicht mehr aufrechterhalten, heute trage ich nur noch Barfußschuhe und bin wärmetechnisch mittendrin: besser als in der Vorbarfußzeit, aber nicht mehr so toll wie ganz barfuß. Filmsohlen und weiter Wollsocken für die Nacht reichen nach einem Tag mit Bewegung für die Outdoornacht aus.

    Heiß machen und Wellpappe Stückchen tauchen.

    Musste das direkt mal ausprobieren mit altem Kerzenwachs. Ergebnis sehr zufriedenstellend, aber der Herstellungsprozess eher nicht. Ich hab ein Schälchen mit dem Wachs in den Backofen gestellt. Alleine beim Rausholen hab ich schon (vielleicht mangelnde mentale Vorbereitung) eine ziemliche Sauerei veranstaltet. Wie macht ihr das?

    Hab das noch nie gemacht, aber beim Lesen dachte ich an ein Teelicht, dessen Wachs ja durchs Brennen lassen flüssig wird - und das gleich auf eine passende Unterlage stellen.

    Also willst du im Liner, im Schlafsack mit Quilt darüber schlafen?

    Klingt nach nem langem Auf-und Abbau und ich persönlich finde Liner super nervig. Dann hättest du ja auch 3 "Säcke" mit Kordeln und der RV vom Schlafsack wäre für die Nutzung umsonst.

    Den Liner würde ich ohne Kordeln bestellen. Ich werde mir das dann mal zuhause anschauen und gucken wie ich damit zurecht komme.

    Schau dir mal noch das Cosy Cover von Nordisk an. Ich hatte im Frühjahr ein Restexemplar super günstig bekommen, Gr. S/M, ist sogar leichter als angegeben (279g), allerdings noch nicht bei kälteren Temperaturen getestet, sondern nur in einer relativ milden Sommernacht. Zunächst Solo (als Topquilt in der CrossHammock), in der zweiten Nachthälfte in Kombination mit dem StS Flame 0 - als innere Schicht war es dann zu warm, locker außen drüber gezogen genau richtig. Es erspart einem das nervige Einsteigen in den Liner.

    Wollfilzsohlen sind prima für Barfußschuhe. Ich bestelle meine immer bei der Schäfereigenossenschaft Finkhof, ab 44/45 sind sie breit genug und lassen sich auf Barfuß-Zehenboxen zuschneiden. Bevor ich Zehensocken (und jetzt auch Fivefingers) getragen habe, war ich im Alltag häufig ohne Socken in den Schuhen unterwegs, nur mit den Filzsohlen im Schuh, so fand ich es auch nicht problematisch, wenn Feuchtigkeit reingekommen ist. War allerdings immer gut, wenn ich sie abends zum Trocknen auf die Heizung legen konnte, ich hatte dann immer zwei Paar im Wechsel am Start.

    Richtig nass werden sie allerdings zu Putzlumpen. Hatte ich erst einmal, beim Radfahren, als ich eine Furtstelle unterschätzt hatte.

    Spannend, ich habe auch die letzten Wochen daran gedacht, einen Faden zu diesem Thema aufzumachen. Hab jetzt nur kurz in den verlinkten Artikel reingeschaut, scheint sich aber mit meinen Erfahrungen zu decken. Ich laboriere seit einer Coronainfektion im Dezember mit einer doppelseitigen Achillessehnenentzündung herum (Wechseljahre machen das auch nicht besser ... ). Radfahren konnte ich zm Glück die ganze Zeit, zu Fuß gehen wurde aber schon bei kleinen Strecken schmerzhaft - der Orthopäde (der die Entzündungen ansonsten als nicht behandlungswürdig betrachtete) empfahl mir angesichts meiner Zehensocken Fivefingers. Da hatte ich noch ein Paar da, und tatsächlich, in denen konnte ich die Alltagsstrecken schmerzfrei bewältigen, die Kombination aus leichter Dämpfung und Zehenaktivität ist für mich super, ich trage ja seit zwölf Jahren keine normalen Schuhe mehr und vn festen Sohlen tun mir schon lange schnell die Füße weh. Seitdem trage ich fast nur noch Fivefingers.

    Außerdem habe ich Mitte Juni die Ernährung umgestellt, nach zwei Wochen Basenfasten (das ich öfter mache) dieses Mal konsequent auf Milchprodukte, Fleisch und Zucker verzichtet, was eine deutliche Lockerung der Wadenmuskulatur mit sich gebracht hat.

    Seit Mitte September kann ich wieder zu Fuß trainieren (mein Osteopath hat mir das empfohlen) und versuche, mich an den Schmerzpunkt ran zu tasten, der erste Spaziergang mit 2,5 km war noch zu lang, da wusste ich kaum, wie ich den Rückweg bewältigen sollte, so taten beide Sehnen wieder weh, aber das führte nicht zu dem befürchteten Rückschlag, sondern zur Besserung. Mittlerweile kann ich 6 km ohne Schmerzen zurücklegen, es ist zwar noch lange nicht geschafft, aber es geht eindeutig voran. Vor einer Woche könnte ich sogar wieder den ersten Overnighter zu Fuß für dieses Jahr machen.

    Dehnen, Faszienrollen und -messer kommen natürlich noch dazu.

    Bohnenbub : ich konnte in Norwegen zwar keine längeren Touren machen, hatte auf meinen drei- bis viertägigen Nordmarka-Touren rund um Oslo sowie auf zahlreichen Overnightern und Tagestouren (dann auch zum Grillen) fast immer den Pico 239 dabei (damals war hatte ich schon von ul gehört und war am Umstellen - und im Vergleich zum vorherigen Benzinkocher war der Pico, mit Dosenspirituskocher und kleiner Spiritusflasche als Backup, schon ein deutlich leichteres System!). Den habe ich nur nicht in Holzbetrieb genommen, wenn es von der Trockenheit zu gefährlich gewesen wäre, ansonsten war es in diesem Waldgebiet nie ein Problem, genügend so trockene Äste zu finden (ganz ohne Starthilfen, da genügend Kamineffekt). Bei Regen habe ich meistens die trockenen Tannen- und Fichtenäste in Stammnähe abgebrochen, die waren immer trocken genug, rußt halt etwas mehr, war mir aber egal (Outdoorkessel auf norwegisch heißt svartkjele, aus gutem Grund, einmal schwarz macht man die nicht mehr sauber ;)). Das Backup habe ich nur selten gebraucht, eigentlich nur, wenn ich, z.B. bei Regen, am Morgen keine Lust hatte, aus dem Zelt zu kriechen und lieber in der Apsis gekocht habe. Nichts desto trotz waren Hobos damals (2012-2014) wenig verbreitet, meine norwegischen Freunde, die das Ding kennengelernt hatten, waren aber alle begeistert.

    Auf der Hardangervidda (war keine langtur, sondern hatte mein Zelt stationär in der Nähe von Finse aufgestellt und von dort aus Tagestouren gemacht) hatte ich genügend Spiritus dabei. Etwas weiter unten hätte es aber schon wieder gereicht für den Hobobetrieb.