Spannend, ich habe auch die letzten Wochen daran gedacht, einen Faden zu diesem Thema aufzumachen. Hab jetzt nur kurz in den verlinkten Artikel reingeschaut, scheint sich aber mit meinen Erfahrungen zu decken. Ich laboriere seit einer Coronainfektion im Dezember mit einer doppelseitigen Achillessehnenentzündung herum (Wechseljahre machen das auch nicht besser ... ). Radfahren konnte ich zm Glück die ganze Zeit, zu Fuß gehen wurde aber schon bei kleinen Strecken schmerzhaft - der Orthopäde (der die Entzündungen ansonsten als nicht behandlungswürdig betrachtete) empfahl mir angesichts meiner Zehensocken Fivefingers. Da hatte ich noch ein Paar da, und tatsächlich, in denen konnte ich die Alltagsstrecken schmerzfrei bewältigen, die Kombination aus leichter Dämpfung und Zehenaktivität ist für mich super, ich trage ja seit zwölf Jahren keine normalen Schuhe mehr und vn festen Sohlen tun mir schon lange schnell die Füße weh. Seitdem trage ich fast nur noch Fivefingers.
Außerdem habe ich Mitte Juni die Ernährung umgestellt, nach zwei Wochen Basenfasten (das ich öfter mache) dieses Mal konsequent auf Milchprodukte, Fleisch und Zucker verzichtet, was eine deutliche Lockerung der Wadenmuskulatur mit sich gebracht hat.
Seit Mitte September kann ich wieder zu Fuß trainieren (mein Osteopath hat mir das empfohlen) und versuche, mich an den Schmerzpunkt ran zu tasten, der erste Spaziergang mit 2,5 km war noch zu lang, da wusste ich kaum, wie ich den Rückweg bewältigen sollte, so taten beide Sehnen wieder weh, aber das führte nicht zu dem befürchteten Rückschlag, sondern zur Besserung. Mittlerweile kann ich 6 km ohne Schmerzen zurücklegen, es ist zwar noch lange nicht geschafft, aber es geht eindeutig voran. Vor einer Woche könnte ich sogar wieder den ersten Overnighter zu Fuß für dieses Jahr machen.
Dehnen, Faszienrollen und -messer kommen natürlich noch dazu.