Beiträge von Schwarzwaldine

    @Mods: Vielleicht sollten wir den Titel des Strangs ändern? Meine ursprüngliche Frage im Titel ist ja längst beantwortet; die nachfolgende Diskussion ist aber weit darüber hinaus wichtig und fruchtbringend. Vorschlag: "Schultergurt-Ansätze" – das ist hinreichend klar und gleichzeitig mehrdeutig genug, alles zu erfassen.

    Und vielleicht noch die Geschlechter-Frage dazu? Ich habe auch verdammt lang gebraucht, um einen Rucksack zu finden, bei dem sich die Schulterriemen anschmiegen UND die Lastenkontrollriemen dann noch einen Winkel nach oben bilden und angezogen werden können (und jep, das funktioniert definitiv auch ohne Rahmen bei einem gut gepackten Rucksack), das war auch schon zu UH-Zeiten so. Die Bilder der Hersteller waren dazu niemals tauglich, weil es bei mir seltenst so funktioniert hat. (Weiterer Game-Changer bei mir bei der Suche nach einem gut sitzenden Rucksack: die Rückenlänge gekonnt ignorieren und ein gutes Stück länger wählen als empfohlen, dann ist Schluss mit dem ständig hochrutschenden Hüftriemen, aber das wäre nochmals ein anderes Thema).

    Auf Bikepacking-Touren nehmen wir gerne die örtliche Infrastruktur in Anspruch und gehen essen, wann immer möglich. Trotzdem habe ich auch immer 1-2 Portionen Tütenkram dabei, weil es durchaus vorkommen kann, dass es am Abend vor Ort nichts gibt und wir keine Lust mehr haben, noch großartig in der Gegend rum zu düsen. Mit kommt aber schon lange nicht mehr das Trekkingzeug, sondern Tüten aus dem Bioladenregal: Couscous mit Geschmack, Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln, diverse Nudelcups, da gibt es genügend Auswahl. Die Portionen sind kleiner, aber dafür wesentlich günstiger und auch mit 3 Tüten kommt man noch nicht auf den Preis von einmal Decathlon. Angerührt wird das dann in der großen Titantasse.

    Für meine Hängemattenovernighter stelle ich mir gern eigenes Tütenfutter zusammen, sei es pimpen einer der obigen Vorlage (insbesondere mit proteinhaltigen Zutaten) oder komplett zusammengestellt. Da ist ja gerade der Witz, im Wald bleiben zu können.

    Ich finde ja Handschuhe mit klappbaren Finger- und Daumenkappen ziemlich praktisch, erspart ständiges Aus- und Anziehen. Wasserdicht können die natürlich nicht sein, aber die hier von Montbell halten bei Regen erstaunlich lange durch und ich trage sie auch im Alltag zum Radfahren sehr gerne.

    Erster Hängematten-Overnighter mit der Robens als Wärmebooster zum 20°F-Underquilt: passt bzw. fast schon zu warm. Angekündigt war -1°C als Tiefsttemperatur, aber ich denke, das hat es nicht gehabt, es gab keinen Reif außerhalb des Waldes - vermutlich hätte der Lynx auch so gereicht. Als Rückenpad macht sie sich gut, als Sitzkissen ebenfalls, in der Brückenhängematte hatte ich sie halbiert gefaltet, was bis Hüfte inklusive gereicht hat.

    Danke! :) wieviel Gramm Daune ist denn in deinem 250g Quilt, und bis zu welcher Temperatur reicht der Dir denn? Hab gerade geguckt, ob Du den irgendwo schon vorgestellt hast, aber das leichteste Gefundene waren (immerhin) 310g. Befürchte, dass Daune immer noch das beste Wärme-Gewichtsverhältnis hat, selbst gegenüber Alpha.

    Und falls Du einen Alphaqulit bastelst würde ich mich (und andere bestimmt auch) sehr über ne kurze Vorstellung/Einschätzung freuen!^^

    Kein Quilt, sondern Schlafsack: mein StS Flame 0 wiegt 215 g und hat, wenn ich mich richtig erinnere, 125g Daune. Mir als normal verfrorener Frau reicht das bis 14°, im Zelt neben meinem Mann auch bis 12°.

    Stimmt, wenn es um eher kurze Isolierdauer für Mittagspause und Feierabend geht, reicht die gute Isolierfähigkeit der Thermos auch ohne ihren Becherdeckel, trotz dann mehr Wärmeverlust am Flaschenhals. Und dann ist ein anderer/besserer Becher +/- gewichtsneutral, um zumindest im Herzen ein bisschen was zum UL beizutragen 😅👍

    Insbesondere, weil Thermos diesen Gedanken wohl auch gehabt hat und die Isolierflasche mit UL im Namen gleich ohne Becher daher kommt. Für die nutze ich auch gerne den kleinen Wildo-Cup.

    Aus den Ripstop-Nylon-Resten vom Primaloftquilt habe ich mir einen einfachen Rock mit Tasche genäht, mit der Schlafleggins kombiniert, kann der als Stadtkleidung dienen. Und damit er auch noch Multi-Use wird, hat er oben und unten einen Tunnelzug bekommen, so kann er auch als Packsack für Kleinkram dienen, z.b. für Socken und die Wechselunterhose. Gewicht: 31g.

    Ich würde mir in jedem Fall den Doppelnutzen eines Ponchos mit einbauen.
    Es war wirklich sehr angenehm sich in diesen Tagen bei einer längeren Pause einkuscheln zu können. Auf einer Isomatte sitzend, am Baum gelehnt, kann ich den Poncho über die angezogenen Beine legen und in aller Ruhe meinen Tee genießen. Das ist purer Luxus!

    Genau das habe ich auch gedacht.

    Ansonsten, Assel , danke für den Bericht! Ich schwöre für die (Brücken/Quer-)Hängematte auch auf die Kombi von Daunenschlaftüte und Kufa-Außenquilt, gerade in feuchten Nächten, da könnte ein Alpha-Quilt noch eine gute Ergänzung sein. Meine Quilts habe ich aber immer mit einen Poncho-Schlitz versehen. Und wenn es dich tröstet: das Gekämpfe und Gefluche bei Quiltnähen habe ich auch jedes Mal, Nylon mit einem weiteren (bei mir war es Wollmusselin) Stoff ist aber eindeutig am Schlimmsten.

    Prima Thread, da habe ich auch etwas: Bio-Vollmilchpulver von Biovitera - kann ich leider nicht mehr für mich verwenden, da ich mittlerweile endlich kapiert habe, dass ich eine Kuhmilcheinweiß-Unverträglichkeit habe. Eine Packung ist noch zu, MdH bis 6/26, wenn jemand zwei geöffnete mag (war zu vertrottelt, dass noch eine offene da war ...), könnten die auch noch abgegeben werden (einmal 3/26 und einmal 6/26). Ach ja, und eine geöffnete Packung Bio-Whey Protein-Pulver (MhD 10/26) liegt auch noch rum. Darf alles gegen Porto weiterreisen, pmt mich einfach an.


    Edit: Whey- und geöffnetes Milchpulver bis 6/26 ist weg, die verschlossene Packung und das Märzzeug ist noch da.

    Ich habe mehrere Sandalen aus Sohlenplatten von Extex, die 4mm Supernewflex, wenn es ganz leicht werden soll und die Vibram Claw für mehr Grip und für ganz dünn die Nora Astral. Nur auf letzere habe ich Leder geklebt, bei allen anderen habe ich die Oberfläche so gelassen, fühlt sich gut an, nicht rutschig oder miefanfällig (wie bei manchen Tevas). Die Befestigung habe ich unterschiedlich gewählt, Paracord im Huaraches-Design, Gummikordel doppelt mit Tankeschnürung im Huaraches-Design, Original-Teva-Riemen abmontiert und an der Vibram Claw befestigt (das sind die Sandalen, mit denen Trekking am besten funktioniert), Rips- und Gummibänder für "normale" Sandalen, ohne Zehentrenner.

    Meine kamen gestern auch an, entweder hatte ich Glück oder meine Küchenwaage ist nett, 91 und 92g. Sie passt komplett und ohne weiteren Zuschnitt als Rückenpad an meinen Huckpacks. Für Sommernächte sollte sie auch als Isolation in der Crosshammock oder in der Brückenhängematte ausreichen (da spielt der fehlende Liegekomfort ja keinerlei Rolle), das hat mit der Xfoil-Testmatte auch schon geklappt - und im Gegensatz zu der hat sie ein besseres Packmaß.

    Edit: damit komme ich für Sommerovernighter mit warmen Nächten inklusive Luxusitem Stecktisch auf unter 3000 g Basisgewicht (dann allerdings mit dem Faltrucki von Decathlon und nicht dem Huckepacks).

    Gänsefingerkraut - als Tee, wirkt gegen Unterleibskrämpfe, insbesondere bei Periodenschmerzen.

    Breit- und Spitzwegerich: zum Einreiben bei Insektenstichen und zur Erstversorgung von kleinen (Schnitt)Wunden (wirkt blutstillend und entzündungshemmend) - als Kind habe ich oft einfach mehrere Spitzwegerichblätter um den Finger gerollt und eventuell noch mit Grashalmen gesichert, fertig war das Outdoorpflaster und mehr hat es meistens auch nicht gebraucht.

    Thymian - neben Geschmack fürs Tütenfutter auch als Tee gegen Husten (schleimlösend), aber auch frisch gekaut in kleinen Mengen gut gegen Übelkeit und Magenverrenkungen.

    mir fällt noch eine Matte ein und da gibt es bestimmt mehr

    Die Vango Therma Tek https://www.campingwagner.de/de/p/vango-the…x56x1-7cm_90217

    Die Vango ist ziemlich dünn und dürfte sich sehr schnell platt liegen. Ich hatte angesichts des verführerischen Gewichts gekauft (263 g nachgewogen) und das Packmaß ist auch sehr gut, aber lange nie verwendet und hier im Marktplatz stehen, bis das Wintertreffen kam und ich alles zusammengekratzt habe, um in der Hängematte in der Nacht warm zu bleiben. Nach dieser Erfahrung werde ich sie doch behalten, sie dürfte etwas wärmer sein als die Frilufts Canisp, die ich (ebenfalls sehr leicht mit 277g, aber etwas größer im Packmaß) ansonsten oft verwende - vier Panels habe ich mir als Rückenpad zurecht geschnitten und verbinde sie mit Camsnaps an den Rest.

    Ich schätze Faltmatten, verwende die aber in erster Linie in der (Brücken-/Quer-)Hängematte, auch in der Hinsicht "Backup-Funktion", die ich bisher aber nie gebraucht habe. Auf dem Boden habe ich also bisher nur kurz zum Probeliegen drauf gelegen. Etwas umständlicher in der Handhabung und sicher nicht ganz so robust, aber dafür bequem und vom Packmaß her günstiger und keine Luma wären selbstaufblasende Torsomatten. Da habe ich die Nordisk Ven (290g), allerdings leider derzeit nirgends mehr erhältlich.

    Dann bringst du ja schon Näherfahrung mit, beste Voraussetzung. Softshell ist mir auch zu schwitzig, außerdem relativ schwer - mit Alpha und Windjacke wird es wesentlich flexibler und leichter.

    Für Leggins könnte auch Snag was sein, die haben nicht nur große Größen im Programm, sondern auch die Modells dazu am Start, finde ich prima. Nur die Lieferzeiten sind ziemlich lang. Eine Viskose-Leggins habe ich von denen, die ist ziemlich robust, und mit wirklich guter Passform, allerdings jetzt nicht super leicht. Aber getragen stört das ja nicht weiter.