Ich bin schon lange nicht mehr geflogen und noch nie mit einem UL-Rucksack - bei den UH-Teilen habe ich den Hüftgurt um den Rucksackkörper geschlossen und die Bänder so verknotet, dass nichts ins Laufband kommen konnte. In Gardermoen (Oslo) wurden die Plastikwannen oft eingesetzt, aber auch nicht immer. Für UL-Ruckies würde ich wohl auch zum Müllsack greifen, sollte ich nochmals fliegen.
Beiträge von Schwarzwaldine
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Falls du dich doch noch umbesinnst (die Variante mit dem Schiff würde ich dir auch empfehlen und Tromsø ist einen Aufenthalt auf jeden Fall wert) auf die Finnland-Variante: Fahr doch spätestens ab Inari mit dem Rad und nimmt die tolle Landschaft mit - ich hatte anno 2000 das Glück, per Zufall an eine privat organisierte Gruppenradtour durch Lappland zu geraten und denke sehr gerne an diese Tour zurück. Die Anreise erfolgte allerdings aus Zeitgründen bis Ivalo mit dem Flieger.
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Mit Langstreckenbussen in Norwegen kenne ich mich auch nicht gut aus. Entur kennst du als Planungstool? Mit Fahrrad und Bus wird es allerdings gleich wieder schwieriger, die Fahrplanauskunft hat mich bei Bodø - Kirkenes gleich aufgefordert, das sykkel wieder zu entfernen, weil das nicht immer mitgenommen würde.
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Ich habe gerade Christine Thürmers Reisebericht über die Wanderung von Koblenz bis Tarifa gelesen, sie ist da Ende August gestartet und war Ende Februar Anfang Februar da. Rumdrehen, um die Sommerhitze nicht in Spanien zu haben, wäre da sicher eine Möglichkeit.
Oder einfach der Jakobsweg von der Haustür aus gestartet? Da gibt es ja so viele Varianten, dass es nie weit zu einer sein dürfte.
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So, auf dem Wintertreffen kam der Quilt zum Einsatz. Auch, wenn sich die Umstände nicht ganz vergleichen lassen, würde ich vorsichtig behaupten, dass er wirklich mehr kann als der Apex 167. Die Kombination von Lynx 20° F-Underquilt mit Tyvek-Protector und Ven als Isolation von unten + Primaloft-Quilt, Passion 3 und in der zweiten Nachthälfte noch das Nordisk Cosy Cover als Innenquilt (das Ding ist echt gut!) hat mich in der 1. Nacht bei 0° prima warm gehalten und in der 2. mit -5° hatte ich noch zusätzlich die Vango Faltmatte und das MUT im Schlafsack + Daunenpuffy an, auch wieder fein warm. Am zweiten Abend war die Ponchofunktion auch eine feine Sache.
Und alles Gepäck zusammen hat in den 50l-Huckepacks gepasst, das hätte mit dem Apexquilt nicht mehr funktioniert.

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Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber schon länger im Hinterkopf: der Sonnencreme-Stick von Rosenrot (Naturkosmetik, mineralisch) kommt in einer Pappehülse daher, die sollte man kürzen können.
Oder vorsichtig ein schmelzen und in eine leere Lippenstift-Hülse abfüllen?
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Ich habe noch kein Bild, aber für das Wintertreffen habe ich mir, weil ich schon bei einstelligen Plustemperaturen eine unangenehm kalte Nase bekomme, aus einem Rest Merinojersey eine Art Balaclava mit Netzstoffeinsatz für den Mund und einer Nasenüberdeckung genäht, zweiteilig, mit Mütze/Stirnband für den oberen Teil (und mit Pferdeschwanz-Ausgang inklusive). Bin mal gespannt, ob sie sich bewährt und ein Bild kommt natürlich auch noch. Sie wiegt mit 36g auch noch weniger als mein alter Merinobuff.
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Ginge nicht auch ein Sarong?
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Die Erkenntnis des Tages für mich: du heißt gar nicht zwergcheese, wie ich die ganze Zeit gelesen habe!
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Meine Erfahrungswerte stammen aus dem Alltag, nicht vom Trail: Mein Mann zerlegt Socken unter der Ferse extrem schnell, neben den Merino-Mischgeweben von Falke halten sich die 100%-Merino-Socken von Devold bei ihm erstaunlich lange.
Und bei mir als Zehensocken-Trägerin hat sich Montbell Merinomix bewährt. Injinji war leider sehr schnell durch bzw. der Wollflor weg, die mittleren Montbell-Socken zeigen auch im dritten Winter mit häufigem Tragen noch keinerlei Abrieb (hatte lange nur zwei Paar und trage die quasi abwechselnd den ganzen Winter durch, seit ein paar Wochen haben sie Verstärkung mit einem dritten und einem Paar von der dickeren Ausführung).
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Wie schon erwähnt, verwende ich meine Myog-Quilts als zusätzliche Wärmequelle und für ein verbessertes Feuchtigkeitsmanagement über dem Dauenschlafsack in der (Quer/Brücken-)Hängematte. Und damit die Wärmequelle vielseitig und doppelt nutzbar wird, verpasse ich ihnen grundsätzlich noch einen verschließbaren Schlitz für eine Poncho-Funktion. Ginge auch ohne ( Kay hat mal ein Bild von ihrer Poncho-Nutzung gepostet, wenn ich mich richtig entsinne), ich finde es aber praktischer so. Damit verzichte ich grundsätzlich auf eine geschlossene Fußbox, denn diese würde die Poncho-Funktion zwar nicht unmöglich machen, aber einschränken.
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Die Kante der Stoffe vorsichtig mit einem Feuerzeug abflammen könnte auch nützlich sein, schützt vor weiterem Ausfransen. Allerdings geht das auch schnell schief (weiß ich aus Erfahrung ... ).
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Quilt zum Beispiel geht für mich nur im Sommer. Im Winter viel zu zugig. Da will ich einen geschlossenen Schlafsack, mich stört es nicht, daß ich da so eingesperrt bin. Ich habe mal den Cumulus Quilt 450 probiert - viel zu kalt bei 0°C ... jeder hat ein anderes Temperaturempfinden.
Genau deshalb kombiniere ich gern in der kühleren Jahreszeit - innen (Daunen)schlafsack, außen Kufa-Quilt. Hilft gleichzeitig beim Feuchtigkeitsmanagement.
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Bist du eher Kalt- oder Warmschläfer? Das wäre die erste Frage ... mir als Frau hat der Cumulus 250-Quilt mit 250g Füllung bis ca. 10° Komfort (Zelt) gereicht, meine Daunentüte (Nordisk Passion 3) mit 300g geht bis 8° in der Hängematte. Meines Wissens sind die Quilt-Angaben Herstellerschätzungen, nicht genormt und man geht von kräftig Unterbau in Form von Schlafklamotten aus. Ich würde den Angaben also durchaus mit einer gesunden Skepsis gegenüber stehen.
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So, die Suche/Überlegungen haben sich überraschend erledigt, da mir mein Mann eine Panasonic Lumix DC-FZ82D zum Geburtstag geschenkt hat. Hätte ich mir nach euren Rückmeldungen vermutlich nicht ausgesucht und was Staub und Feuchtigkeitsschutz angeht, ist sie sicher nicht die erste Wahl als Outdoorkamera. Aber yeah, fotografieren macht richtig Spaß und der Zoom ist absolut überzeugend. Ich hatte sie gestern auf einem Schneespaziergang im Südschwarzwald dabei und habe eifrig rumprobiert - die Schwarzweiß-Funktionen haben es mir besonders angetan.
Die folgende Zoomaufnahme vom Feldberg zeigt das Maximum, was mit dem Zoom rauszuholen ist, Luftlinie dürfte mindestens 20km betragen:
Mit diesem Bild bin ich zwar noch nicht hundertprozentig zufrieden, was den gewählten Ausschnitt angeht, aber da überlege ich einen Ausdruck:
Ich freue mich jedenfalls auf weiteres Ausprobieren!
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Zwar keine Zelt- sondern Hüttenübernachtung mit Spaziergang in der Sonne im Südschwarzwald:
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- Die Hemden sind überhaupt nicht aero und fressen dir sämtlichen Vorteil, den du dir mit Arschrakete etc. erkaufst locker wieder auf - und natürlich sind zwei zuviel
Den Widerspruch weiß ich ja. Problem ist halt, dass sich luftige, lockere Klamotten bei der Hitze viel besser anfühlen ans Fahrrad-Jersey oder andere enger geschnittenen Oberteile.
Ich komme mit eng anliegenden Fahrradtrikots auch nicht gut klar und fahre so lang wie möglich mit langen, locker anliegenden Ärmeln als Sonnenschutz. Hier haben sich für mich Hemden aus Modal/Tencel bewährt, gibt es nur nicht oft zu kaufen (was ich absolut nicht verstehe), hab schließlich eine Langarm-Tunika von Frilufts gekauft und umgenäht - gekürzt, Kragen als Nackenschutz dran und die Knopfleiste verlängert. Wiegt 150g. Aero ist das auch nicht, aber der Punkt ist mir wumpe.
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Mir fiele noch der Sierra Design Felix Capacitor 40-60 ein. Denn hatte ich, in der alten Version, auf meinem Thruhike auf dem Nord Süd Trail dabei. Da war ich noch nicht komplett UL unterwegs und hatte je nach Verpflegung bis zu 13 kg und wenn noch ein Bier für Abends dabei war auch schonmal mehr dabei. Der Rucksack hat die Last immer sehr gut auf die Hüfte übertragen. Der Hüftgurt ist auch ausreichend dimensioniert.
Trotzdem würde ich mich meinen Vorrednern anschließen und das Baseweight deutlich reduzieren. Stichwort: Don't pack your feares! Wofür benötigts du ein zweites Handy?
Den Flex Capacitor hätte ich jetzt auch vorgeschlagen, der bringt die Last beeindruckend gut auf die Hüfte. Ich habe meinen allerdings wieder verkloppt, weil ich mit der Lastenübertragung des halb so schweren Huckepacks Phoenix ebenfalls zufrieden bin und derzeit eh nur Overnighter machen kann.
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Bei mir ist es unterschiedlich: auf Hängemattentouren reicht mir die Faltisomatte bzw. vier Segmente von der, die auch als Rückenpolster dienen, gegen Nässe und Kälte von unten in Pausen. Am Abend habe ich dann ja die Hängematte als Sitzmöbel.
Auf Bikepackingtouren kommt für meinen Mann häufig der Zero L mit und ich habe den Isomatten-Aufnahme-"Stuhl" von StS dabei, da kommt die Eva 50 gefaltet rein (notfalls geht es auch ohne) - ist zwar auf dem Boden, aber man hat eine Rückenstütze, das finde ich deutlich bequemer und angenehm. Mein Mann geht dezent auf die 80 zu, da ist ein ordentlicher Sitzplatz am Abend kein Luxus mehr, sondern Bedingung, dass er überhaupt noch auf Zelttouren geht. Da wir aber in der Regel auf Campingplätzen übernachten und die sich mehr und mehr an die Bedürfnisse von Radlern und Wanderern anpassen und so oft vor Ort Tisch-Bank-Kombinationen sind, gehen wir bei kürzeren Touren auch oft das Risiko ein.
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Gerade drüber gestolpert: Montbell Shirt . Mit dem ganz leichten Wickron-Jersey habe ich zwar noch keine Erfahrung, aber mit dem normal starken - greift sich fast wie Baumwolle und der Müffelfaktor ist bei mir ok, bei meinem Mann super (beim Montbell-Hemdenstoff noch besser).
Das Material hat jedoch fast eine Netzstruktur. Wie da der Sonnenschutzfaktor ist, weiss ich nicht. Mangels Sonne kann ich es auch nicht ausprobieren. Falls Sonnenschutz ein Thema ist, würde ich wahrscheinlich sowas hier vorziehen. Die Innenseite ist ein wenig aufgeraut, dadurch klebt es nicht so schnell.
Da ich eh noch Handschuhe von Montbell wollte und mit den Shirts über die Portofrei-Grenze kam, habe ich für mich und meinen Mann die Dinger geordert. Laut Beipack-Zettel hat das Gewebe einen UV-Cut von 90%, was nach diesem Reddit-Beitrag einer UVP 10 entsprechen soll. Für stundenlange Sonnentrips im Hochgebirge sind sie so definitiv nichts, ein gewisser Schutz sollte aber vorhanden sein. Zwischen Cool und Cool Light scheint es keinen Unterschied zu geben, was den UV-Schutz angeht, vom Gewicht her schon.