Beiträge von Moosbär

    Die Silver Air sieht aus wie die Vango Aotrom, hat aber doch andere Maße und Eigenschaften.

    Aber die Silver Reflect in Munienform sowie etwas schmaler und kürzer wäre schön gewesen. Die wäre doch bei deutlich unter 400 gr gelandet. Das sie aus 40D ist gefällt mir wiederum, aber evt. ist da die Qualität der TPU-Beschichtung entscheidender als die Fadenstärke.

    Essen würde ich da auf keinen Fall lagern. So gut verpacken, verstecken oder vergraben lässt sich das kaum, als dass Tiere das nicht finden würden.

    In jedem Fall würde ich aber einen Zettel beilegen, der Auskunft gibt über Zweck und Datum, wann es deponiert wurde, sowie wieder abgeholt wird. Sowie eine Kontaktmöglichkeit vorsieht.

    Vorher müsste auch Erlaubnis eingeholt werden vom Grundeigentümer. In einem Naturschutzgebiet verbietet es sich soundso.

    Damit hast du mich!

    Beim Essen dachte ich an die typische Trekkingnahrung zum aufgießen, ewig haltbar und stabil verpackt. Aber für Tiere nicht stabil genug und unter Umständen gefährlich.

    Trotzdem hast du dir Gedanken zur Optimierung eines solchen Vorhabens gemacht, vielen Dank.

    Der Hinweis auf die Erlaubnis bzw. Schutzgebiete ist natürlich korrekt. "Mein" Gebiet ist ein LSG, übernachten ist prinzipiell gestattet (in einem gewissen Rahmen).

    Danke auch für die anderen Antworten, und ich dachte schon wir tauschen hier Koordinaten unserer Caches :P.

    Ich würde mich für die 10-fache Vergrößerung entscheiden. Gerade auf Distanz ein echter Mehrwert. Der Gewichts- und Größenunterschied zwischen 8-fach und 10-fach ist nicht sehr groß, aber der Objektivdurchmesser macht das Fernglas schwer. Kleine, also leichte, Objektivdurchmesser sind in der Dämmerung nicht sehr gut. Da sieht man oft mit dem bloßen Auge mehr, aber eben nicht vergrößert. Und Tierbeobachtungen, Vögel ausgenommen, sind eher in der Dämmerung möglich.

    Für Markierungen, z.B. rote Ts habe ich ein Luger 6x18, nur faustgroß und recht leicht, ein Monokular mit größerer Linse wird folgen.

    Aber für Naturbeobachtungen nehme ich die 10-fache Vergrößerung, ein weites Sichtfeld kann ein fehlendes Stativ teilweise ausgleichen.

    Der Poncho ist bei mir auch Tarp und Sonnen- oder Windschutz in längeren Pausen. Deswegen auch bei Tagestouren dabei und eben aus Stoff statt Folie. Eine einstellbare Kapuze ist mir sehr wichtig, hab ein paar Modelle probiert deshalb.

    Klar, der Einwegponcho hält länger als einmal. Die Idee kann ich auch absolut nachvollziehen. Ist mir aber zu improvisiert, irgendwie.

    Andererseits kann man mit einem etwas stabileren Poncho wiederum besser improvisieren denke ich. Das wiegt für mich das Mehr an Gewicht und Volumen auf zumal das komplett überschaubar ist.

    Einen Reiseführer zu schreiben stelle ich mir sehr schön vor, hin und wieder träume ich davon.

    Ich bin gespannt welcher Weg es wird, ein wenig hast du ja verraten.

    Gern lese ich etwas über Flora und Fauna am Wegesrand, auch geologische Informationen finde ich interessant. Aber da hat wohl jeder sein Steckenpferd. Natürlich muß so etwas gut recherchiert und eher kompakt geschrieben sein.

    Was nicht fehlen darf sind Informationen über Verkehrsmittel (gerne ausführlich) sowie Wetter und gefährliche Stellen oder Situationen. Auch Einkaufsmöglichkeiten und Wasser sind essentiell. Eine Basis-Packliste? Zeltplatzempfehlungen folge ich eigentlich nie.

    Ein kleiner Erste-Hilfe-Teil und das Verhalten bei Rettung (bzw. die Vermeidung dieser) sollte gerade in den handlichen Reisebüchlein immer einen Platz finden, so man es dann auch im Gepäck hat.

    Ansonsten mag ich eher grob beschriebene Routen mit wenigen Empfehlungen wo man noch rechts und links hinkönnte, es sei denn es liegt dem Autor am Herzen. Ich mag auch gar nicht so genau wissen wie der Weg ist, auf der Karte sieht man ja schon viel, umso größer ist oft die Überraschung :).

    Wann kann man denn mit einer Veröffentlichung rechnen?

    Das Thema Notfall und der Umgang damit, also von außen betrachtet, ist schon nochmal ein eigenes.

    Die meisten Helikopter fliegen sicher nicht für Wanderer, andere Freizeitbeschäftigungen sind deutlich gefährlicher.

    Ein Hüttenwart setzt kaum sein eigenes Leben aufs Spiel (und er würde es tun) wenn ich auch noch einen Schlafplatz brauche.

    Diese Struktur aus Noträumen oder Hütten ist auch dafür gemacht eventuelle Fehler in der Planung auszugleichen, sie ist dafür gemacht mehr Menschen in die Natur zu bringen ohne vorher alles genau zu bedenken, zu buchen und zu bezahlen.

    Denn das gelingt nicht immer und jedem.

    So, ich war ein paar Tage unterwegs, konnte aber mitlesen bzw. überhaupt lesen. Zum schreiben waren die Finger dann doch zu kalt.

    Danke für die weiteren Antworten bisher.

    Nun bin ich zwar oft dort gewesen (in besagtem Fjäll), mit eben diesem Wild-Oasis-Setup aber für die Zukunft möchte ich mehr Schutz. Denn ich gehe allein, habe nur Karte und Kompaß (jeweils doppelt). Und einen DNT-Schlüssel sowie ein Telefon (nicht smart). Sei es weil der Platz nicht optimal ist oder in einem Notfall.

    Falls dieser eintritt würde ich trotzdem eine Hütte vorziehen wenn ich die Wahl hätte. Rechtfertigen müßte ich meine Wahl dort nicht, weder der Route noch der Ausrüstung. Aber es sollte mir eine Lehre sein.

    Alte Reiseberichte aus dem anderen Ul-Forum hab ich mir angeschaut und dabei vor allem auf die mitgeführte Behausung geachtet. Vielleicht etwas experimenteller als heute (alle älter geworden oder an Erfahrung reicher:/).

    Jörgen Johansson wurde hier auch erwähnt, ihn schätze ich schon sehr lange, sein Bericht über die Brooks Range und seine dahingehenden Anpassungen an seine ansonsten bewährte (und leichte) Ausstattung war für mich jetzt auch nochmal zielführend.

    Tatsächlich habe ich auch ein Trailstar, hatte ich vor dem Wild Oasis benutzt und war in der Dreierkonstellation unserer Touren nicht nur Schlafplatz für einen sondern ob der schieren Größe auch Treffpunkt, Frühstücksraum und eine Option für den Notfall wenn eins der anderen Shelter schlapp gemacht hätte. Das dritte Zelt war ein Lunar Solo. Was ich damals schon gemütlicher fand als mein Wild Oasis. Die Stellfläche eines Trailstar wäre mir heute aber zu groß.

    Ich habe mich für das Trekkertent Saor entschieden, und auch nochmal zur DCF-Variante geschielt (nicht bahnbrechend leichter). Zum Glück :).

    Die Clips für den Aufbau wurden auch hier positiv erwähnt, das Solid Inner ohnehin, auch längere Heringe werde ich künftig dabeihaben.

    Vielen Dank Leute, wenn es da ist mach ich gern eine kleine Vorstellung.


    Gruß, Martin

    Wenn ich so etwas machen würde, dann würde ich Luftmatte, Kunstfaserschlafsack, Küche (Spiritus) sowie Essen und ein Tarp deponieren.

    Tatsächlich eher von einfacher Qualität.

    Mit dem Auto oder Fahrrad kommt man nicht hin, im Frühjahr dort lassen und im Herbst wieder mitnehmen war mein Gedanke.

    Das betreffende Gebiet läßt sich in ein, zwei Tagen durchqueren, es gibt relativ viel Wasser und so bliebe mir eine Gürteltasche mit Flasche, Filter und Jacke sowie etwas Proviant. Und Erste-Hilfe-Set, Telefon usw..

    Man könnte Trailrunning machen.

    Man ist aber auch nicht so flexibel.

    Mir ist aufgefallen daß Aktivitäten wie Klettern oder eben auch Geocaching eher mit Depots in Verbindung gebracht werden als reines Wandern.

    Ok, ok...

    Vielen Dank für all die sehr hilfreichen Antworten und auch Verweise auf andere Beiträge, sehr, sehr interessant für mich.

    Ob der Informationsdichte brauch ich etwas länger für eine adäquate Antwort.

    Das eine oder andere werde ich mir gar notieren und es mal etwas auf mich wirken lassen.

    Und schon Gelesenes schau ich mir nochmal an, auch mal durch eure "Brille".

    Danke Leute und guten Rutsch sowie eine schöne Neujahrswanderung falls ihr eine macht.


    Gruß, Martin

    In einem Gebiet wo ich viele Wanderungen und Übernachtungen mache gibt es viele Felsüberhänge und vereinzelte Rettungsboxen mit Trage (mit zwei kurzen Holzstämmen ein Bett mit Sitzhöhe) sowie ein, zwei Decken. Also ein für den Sommer durchaus taugliches Setup.

    Macht man aber natürlich nicht, weil es eben eine Rettungsbox ist(!).

    Bleibt der Felsüberhang und die Idee eines oder mehrerer Gearcaches denn in der Rettungsbox ist ja z.B. auch kein Kocher. Ich nutze meist die gleichen Schlafplätze, habe so fünf, sechs verschiedene. Ausrüstung die man erst am Lagerplatz braucht liegt dort in einem Packsack oder einer Box versteckt.

    Diese Idee löste, in der Familie vorgetragen, Kontroversen aus.

    Wie steht ihr dazu? Übertrieben? Kein echtes Wandern? Umweltverschmutzung? Oder eher wie ein großer Geocache zu betrachten? Praktisch? Genial?

    Gruß Martin

    Vom Gewicht her sind dann alle ungefähr gleichauf. Bei ähnlicher Stellfläche und Platz im inneren, abgesehen vom Mid.

    Auch andere Zelte dieser Art die ich mir angeschaut habe sind deutlich über einem Kilo.

    Muß man wohl akzeptieren, einen Tag essen und man hats wieder rein. Eigentlich ein Startgewichtproblem.

    Die eigentliche Frage, also die nach dem Konzept bzw. der Konstruktion, kann ich für mich gerade nicht beantworten.

    Wäre eine dieser Formen, wenn man sich nun schon entscheiden kann, deutlich besser geeignet als die anderen?

    Ich würde auch lieber verändern als erneuern.

    Die Länge passt auch bodennah, so steht es fast immer.

    Stabilere Stange und Heringe und ein Bathtub-Floor (dafür kein bivy) würden auf jeden Fall etwas bringen.

    So käme ich auf 800 gr. trail weight, aber nach Island möchte ich damit trotzdem nicht fahren.

    Deshalb denke ich über eins der obigen Zelte nach.

    Hej und danke schon mal für eure Antworten.

    Mir geht es um einen kurzen Vergleich von verschiedenen Konzepten in der gleichen Umgebung, in diesem Fall Skandinavien, aber auch in Island oder Grönland möchte ich mein neues Zelt nutzen können.

    Mein Kit bestand bisher aus SMD Wild Oasis mit Nylon-Unterlage, Easton Carbonstab, sechs Heringe. Geschlafen wurde auf Laufbursche-Matte mit 100 cm Ridgerest in einem Cumulus Quilt350.

    Wir waren bisher eher im September unterwegs. Ich werde die nächsten Wanderungen allein unternehmen, die Jahreszeit bleibt die gleiche.

    Nun frage ich mich ob mein bisheriges Konzept, was eher knapp bemessen war aber durch die Redundanz und Dynamik sowie Sicherheit einer Gruppe funktioniert hat, einen Hang zur Fahrlässigkeit bekommt.

    Ich habe das Gefühl daß mein Zelt die fehlenden Aspekte kompensieren muß.

    Soweit alles gut, aber was wiegt so etwas im besten Fall?

    Der angesprochene Vergleich bezieht sich auf folgende Zelte, alle doppelwandig mit gutem bis sehr gutem Packmaß.

    - Hilleberg Enan, bewährt, schnell aufgebaut, trail weight 1100 gr.

    -Trekkertent Saor Silpoly, wenig Erfahrungen gefunden, andererseits eben ein 4S-Kuppelzelt, trail weight 1500 gr.

    -Liteway Pyraomm Duo, kommt mir fragil vor, 3er Zipper und sehr dünner Boden, trail weight 1000 gr.

    -Durston X-Mid 1, deutlich besser geworden (Gen 3), trail weight 1250 gr.

    Trail weight ist Fly, Inner, Pole(s), 6 Heringe mit Schnur und ein Reparaturkit (Hülse, Tape, Schnur).

    Keine Trekkingstöcke, kein Carbon, kein DCF.

    Nun sind die alle recht schwer, ich hatte gehofft etwas um 800 gr. zu finden, komplett geschlossen mit einem stabilen Boden.

    Ist das nur mit anderem Material möglich wenn man eine gewisse Größe und Stabilität braucht?


    Gruß, Martin