Beiträge von Moosbär

    Gewicht soll bei der Überlegung erst mal keine Rolle spielen

    Come ooon...:P

    Toggles bzw. Knebel in gewisser Größe, also mit Handschuhen nutzbar, sind doch eine leichte und stabile und reparable Variante. Aber trotz Überlappung wohl nicht "wintersturmtauglich" dicht. Aber mit Rolleingang, a la Rollverschluß?

    Der Schlaucheingang ist in Sachen Gewicht und Ausfallsicherheit sicherlich optimal und bewährt.

    Das stimmt, der Ranger SL wirkt zwar wie ein vollwertiger Kompaß hat aber seine Grenzen. Mit etwas Erfahrung und ohne sich nur auf den Kompass zu verlassen kann man das gut kompensieren, auch der eher kleine Spiegel stört mich da nicht (mehr). Letztlich ist es ein Kompass zum Wandern in strukturiertem Gelände. Whiteout oder einfach Nebel sind eigentlich kein Problem wenn man seinen Standort in Relation zum Ziel definieren kann und den Faktor Zeit mit einbezieht, z.B. mittels Pacer Beads. Linien lassen sich natürlich einfacher finden als Punkte.

    Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ich hab noch das Lunar Solo und ich bin mit dem nie so richtig warm geworden.

    Das Setup von dem ich vorhin schrub war das Wild Oasis, das Lunar Solo war das dritte Zelt im Bunde. Beide haben sich dort wacker geschlagen, auch wenn die Stange mal nen Bogen gemacht hat. Aber wie geschrieben, immer Glück mit dem Wetter und ein Trailstar als Ausweichmöglichkeit.

    Bohnenbub schrieb vom Alter und das man gern mehr Platz hat und das fühle ich (46) auch, früher war es experimenteller in gewisser Hinsicht nun möchte man die gewonnenen Erfahrungen anwenden. Mehr Substanz beim Zelt ist da auch mein Wunsch. Also Duomid statt Solomid für vermeintlich besten Kompromiß aus Gewicht, Platz, Stellfläche und Windanfälligkeit?

    Ich habe nur Kompaß und Karte, GPS nutze ich nicht. Eine besonderen Kompaß habe ich dafür nicht, es ist ein Spiegelkompaß (wichtig zum Peilen um seinen Standort auf der Karte zu finden) mit drehbarer Lünette (um einen Kurs in Grad einzustellen). Eine Anlegekante macht die Kartenarbeit etwas einfacher. Einstellmöglichkeiten für Hemisphäre oder Mißweisung brauchte ich bisher (Skandinavien) nicht, aber z. B. in Neuseeland oder Kanada ist das wichtig.

    Ich nutze Silva Ranger SL mit 25 gr sowie Suunto Clipper als Backup, manchmal nur den Suunto.

    Und wie WonderBär sagt, wenn du den Weg und die Karte im Blick behältst wirst du den Kompaß selten aus der Tasche holen. Aber eine Karte ohne Kompaß kann recht nutzlos sein, genau wie ein Kompaß ohne Karte.

    Ich liebäugel eher mit einem Tarptent Stratospire 1 oder Tarptent Dipole 1

    Was würdet ihr dazu sagen?

    Vielleicht auch das TT Moment? Dieses bzw das Dipole 1 wären meine Tarptent-Favoriten fürs Fjäll. Rundum geschlossen und mit Solid Inner im Grunde ausreichend bei ca 1 kg trail ready. Sturm? Da war/bin ich mir unsicher, hatte mich deshalb fürs Saor entschieden.

    Aber dieses halbe Kilo "extra" wäre so einfach zu sparen wenn man ohnehin ein neues Zelt kauft. So bin ich gedanklich wieder zurück zur Pyramide. Die ich ja vorher auch viele Jahre genutzt habe wobei ich mit dem Wetter immer Glück hatte. Dieses Setup wog ca. 500 gr und war recht zugig, ein "richtiges Zelt" stand aber immer daneben (mit meinem Kumpel drin).

    Das Solomid XL lockt mich momentan mehr als das Saor, ähnliche Stellfläche, wenig Heringe, 8er Zipper(!), ....

    Bei allen um die 60 l fassenden Modellen mit Rahmen die ich bisher hatte war ab ca. 15 kg die Last spürbar auch auf den Schultern, bis ungefähr 18 kg noch tragbar. Wenn die Etappenlänge etwas angepasst wurde. Diese Rucksäcke (ÜLA, Litewave, Lowe Alpine, Exped) wogen zwischen 1300 und 1600 gr, oft noch etwas optimiert. Da hättest du doch schon 1 kg weniger zum Osprey.

    Schau doch mal auf dem Gebrauchtmarkt, kaufe zwei oder drei und probiere sie parallel aus. So kann man immer noch mal zurück zum evt. schon aussortierten Modell was sich insgesamt gesehen dann vielleicht besser eignet. So kannst du auch Erfahrungen mit Rucksäcken sammeln die schwerer erhältlich sind (Import) oder zu teuer scheinen. Wenn er wirklich gut paßt relativiert sich der Aufwand oder Preis am Ende.

    "L" ist die Lehne, oder? Gerade das bzw. die Kombination aus sitzen und anlehnen macht es für mich aus. Man kann sich ja im Grunde überall anlehnen aber oft nicht vernünftig sitzen, oder anders herum. Einen Stuhl ohne Lehne würde ich deshalb nicht tragen wollen.

    Ich hab auch den Ground Chair, mit Beutel 660 gr. Den Zero Chair hab ich wegen der Einsinkproblematik nie in Erwägung gezogen. Gerade auf Sand.

    Wenn die Abende aufgrund der Jahreszeit deutlich länger sind ist es soo viel angenehmer als das gebeugte "sitzen" auf Baumstamm. Ich isoliere mit GG Thinlight, gefaltet.

    Ich werde mich mal daran machen einen leichteren Bezug zu nähen, am Ende baut man das Gestänge noch aus Carbon?

    Ich habe so etwas noch nie benutzt, daher kann ich eigentlich nichts dazu sagen.

    Aber ich denke daß man ohne etwas Erfahrung trotz Rechner zuviel (erstmal ok) oder zuwenig (sehr schlecht) Essen mitnimmt. Dazu kommt ja auch noch der Brennstoffverbrauch. Je nachdem was man unterwegs zubereitet, und wie, schwankt das doch stark.

    Wo geht es denn hin?