Beiträge von zergcheese

    Wäre es nicht am besten, GAR KEIN Zelt zu kaufen?

    Das einzige Problem scheint doch die Privatsphäre bei gelegentlichen Campingplätzen zu sein. Spanne dein Tarp + Bivy als A-Frame, vorne und hinten mit Handtuch o. ä. zuhängen, fertig! (bei Hitze überall geöffnetes/hochgerolltes Protrek, Rainbow etc. bietet auch keinen Sichtschutz...)

    Provokanter Einwand. Gefällt mir!

    Zwei, drei Problemchen:

    1. Mein aktuelles passendes Tarp ist aus UltraTNT (Packmaß). Müsste also mir noch eins aus Silpoly nähen/kaufen.
    2. Ein Bug Bivy wäre mir für längere Touren zu beengend. Da müsste schon ein Innenzelt her. Also wieder mehr Kosten und Gewicht und ixh nehme mir etwas die Flexibilität eines (Flat) Tarps
    3. Ich fürchte meine Packliste gibt nichts passendes her um die Eingänge zu verhängen 🫠 

    Ich könnte mir sowas wie das Protrail selbst designen und nähen (an das Thema CatCut habe ich mich aber noch nie gewagt). Das Protrek mit der Asymmetrie traue ich mir nicht zu.

    Und gekauft wäre das preis- und gewichtstechnisch in einer ähnlichen Liga wie das Protrek.

    Ich bin der Meinung du solltest das Protrek bestellen. Hier warten schließlich alle auf einen Erfahrungsbericht! Das Zelt passt gut zu deinen Anforderungen, kostet nicht übermäßig viel - und du hast ja tatsächlich Bedarf! Ich meine hey, statt 1,7 kg! Also ich kaufe Zelte wenn sie so gut zu den Anforderungen passen auch gänzlich ohne Bedarf :D

    Einziger Einwand: ich würde mal bei Outdoorline anfragen ob sie das zeitnah in den Shop nehmen.

    Aktuell schwanke ich zwischen dem Rainbow und dem Protrek, wobei mich letzteres auch wegen der Novität eher reizt.

    Outdoorline hatte ich kurz überlegt, aber ich meine ein Selbstimport wäre etwas günstiger (zumindest beim Rainbow). Dafür kürzere Versandzeiten (bis Sommer ist genug Zeit). Wie sieht das mit Garantiefällen aus? Läuft das dann über Outdoorline oder müsste das Zelt so oder so zu Tarptent?

    Falls es das Protrek wird müsstet ihr euch eh mindestens 1-2 Monate auf einen Erfahrungsbericht gedulden.

    tereglu Danke für deine Argumente, gehe da größtenteils mit.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass ich quasi ein Schönwetterzelt suche. Wenns kalt und nass wird und Kondensation wieder eine relevante Rolle spielt bin ich wieder zu Fuß mit Tarp (und Bivy) unterwegs.

    Spontan fallen mir folgende Argumente für das Protrek/gegen das Rainbow ein:

    • Leichter und (etwas) günstiger
    • Bessere Belüftung (nicht zu unterschlagen bei den zu erwartenden Tropennächten)
    • Würde auch beim Trekking für mich in Frage kommen

    auf purem Stein/Beton umständlich aufstellbar

    Wäre jetzt auch mein Punkt. So als Bikepacker bist du doch viel auf Campingplätzen unterwegs? Hast du da immer den Boden für.

    Tatsächlich ja. Auf den vergangenen Touren fällt mir nur ein Spot direkt am kroatischen Kiesstrand ein, wo ein Trekkingstockzelt tatsächlich nicht funktioniert hätte.

    Und wenn man eh keine Stöcke dabei hat, wären Zelte mit Gestänge doch gleich noch interessanter? Also ggf eher was (Semi-)freistehendes?

    Durch die Bedinung, dass das Zelt mit dem Außenzelt zuerst aufbaubar sein muss fallen ganz viele Optionen weg. Da bleibt fast nur das X-Dome in dem Budgetbereich und dem Gewichtsziel <1kg.

    Ich hab ein Yamah Cirriform, das ist auch vorne hoch und hinten niedrig. Aber ja, is nicht das selbe. Der tiefe hintere Stock nimmt erstaunlich schnell viel Höhe weg, ich würde das nicht unterschätzen, dann kommt noch das Innenzelt dazu.

    Das Cirriform wird aber im Vergleich zum Protrek deutlich tiefer aufgebaut (112cm im "high pitch" vs 120-125cm beim Protrek). Wie sehr sich die asymmetrischen Stangen auf das Raumgefühl auswirken kann ich aus der Ferne mit den wenigen Reviews eher schwer einschätzen.

    Eine gewisse Enge bin ich vom Tarp ja durchaus gewohnt.

    Das Deshutes Plus hatte ich gar nicht auf dem Schirm, nur das normale mit dem Serenity Net Tent.

    Auf dem ersten Blick sehr verlockend, ABER: Mit geöffneter Tür kein Insektenschutz. Das alleine ist schon ein Ausschlusskriterium.

    Außerdem bezweifel ich, dass ein Pyramidentarp mit 125cm Aufbauhöhe für meine Größe geeignet ist.

    Ich wollte es mir auch direkt bestellen, als es angekündigt wurde. Bin leider wieder davon abgekommen, als ich das Video mit den Instruktionen zum Aufbau gesehen habe. Ich verwende Faltstöcke und die Wahrscheinlichkeit, dass die Länge dafür passt, ist recht gering -.-

    Beim Trekking müsste ich mir auch etwas einfallen lassen, da ich aktuell 130cm Faltstöcke verwende.

    Das Video kenne ich. Glaub mir, ich habe alle Erfahrungsberichte gelesen und gesehen die man aktuell finden kann 🫠

    Im Vergleich zu Pyramidenzelten wie dem Desuchtes oder Lunar Solo spricht mich vor allem das Platzangebot im Kopf- und Fußbereich an. Die Rückwand ist bei allen Designs ähnlich einschränkend.

    Ich bin ja immer wieder angetan von Henrys Designs. (Still a Fan) ;)

    Das Protrek sieht von Aufbau her interessant aus, sodass ich mir das gerne einmal live anschauen würde. -> Also kaufen!

    Falls es das Protrek wird schicke ich das gerne mal in den Norden.

    Für mich fällt es raus, da ich meistens beim Kochen auf meiner linken Seite liege. Als Rechtshänder sollte für mich das Setup gespiegelt sein, die Kopfseite rechts liegen.

    Über sowas habe ich mir tatsächlich gar keine Gedanken gemacht.

    Beim Kochen sitze ich gerne, wenn es der Shelter zulässt. Und Platz zum Sitzen sollte im Eingangsbereich ja hoffentlich genug da sein.

    Schlafen kann ich auf beiden Seiten - zu Hause eher auf der rechten Seite (als Rechtshänder). Da würde das Design für mich ja passen.

    Eine geschlossene Fußbox ist grundsätzlich leichter und es gibt weniger Fehlerquellen (RV). Außerdem musst du dir keine Sorgen um das kleine Loch im Fußbereich machen, das bei vielen Designs mit offener Fußbox bleibt. Viele behelfen sich damit das mit Socken oder sonstiger Wechselwäsche zu stopfen.

    Eine offene Fußbox ist natürlich viel flexibler in der Nutzung - vor allem der Poncho-Modus bei einigen Quilts ist eine nette Sache.

    Bei meinen beiden Quilts habe ich mich für eine geschlossene Fußbox entschieden. Beim Sommerquilt geht die etwa den halben Unterschenkel hoch, beim 3-Jahreszeiten Modell bis zu den Knien. Vermisst habe ich eine offene Fußbox bisher noch nie (zugegeben der Sommerquilt ist neu und ungetestet).

    Eine richtige Antwort auf das Thema gibt es vermutlich nicht, da hängen zu viele subjektive Faktoren dran. Wenn du die Möglichkeit hast irgendwie mal beide Optionen (also offen und geschlossen) zu testen würde ich das vor so einer großen Investition definitiv machen.

    Du willst ja abgehalten werden... Es ist sooo eng – willst Du DAS wirklich?

    Eng im Sinne des Raumgefühls? Ist schwer einzuschätzen von den bisherigen ersten Impressionen, die man so findet.

    Das Rainbow und das Lanshan bieten sicher etwas mehr Platz. Beim X-Mid 1 gehen die Erfahrungsberichte von großen Menschen weit auseinander. Manche loben das Platzangebot, andere stören sich an den Schrägen (also gleiches "Problem" wie beim Protrail).

    Für den sekundären Einsatzzweck beim Trekking sind mir beide aber deutlich zu schwer. Das Rainbow wäre aktuell meine zweitliebste Option. Dann wäre es aber ein reines Bikepacking-Zelt.

    Das Skyscape (oder auch das LHG Solong 6, das aus Budgetgründen rausgeflogen ist) bieten mit den meisten Platz für ein Trekkingstockzelt. Dafür hat das Skyscape aber andere Probleme. Vor allem das Zusammenspiel aus Absiden und Innenzelt bereitet mir Bauchschmerzen. Falls es über Nacht unerwartet regnen sollte wird das Innenzelt nass, wenn die Türen auf sind (außerdem warum nur Einweg-RV??).

    Das Protrek bietet ähnlich gute Belüftungsmöglichkeiten wie das Skyscape, nur kann man guten Gewissens vor allem die kleine Tür am Kopfende geöffnet lassen.

    Du willst ja abgehalten werden. Also:

    Neues Design und bisher sehr wenige Erfahrungsberichte

    das wäre schon mal für mich ein grundsätzlicher Grund.

    Gut, dass nicht alle so denken - sonst ginge es ja nie voran.

    Ja das hält mich auch am meisten vom Kauf gerade ab. Aber wie gesagt habe ich ein gutes Grundvertrauen in die Marke (ohne je bisher Kunde gewesen zu sein).

    Ich denke mal der Aufbau ist bei einem Rainbow schon deutlich einfacher.

    Sind denn beim ProTrek die Aufstellstangen schon dabei? Auf der Homepage gibt es ja verschiedene Gewichtsangaben.

    Ja, das Gewicht und der Preis vom Protrek sind inklusive 1x Carbon PolyPole und 1x Folding Strut Pole 27".

    (Bei den anderen Trekkingstockzelten sind es die Durston Poles, bzw beim Lanshan die von 3FUL).

    Beim Trekking müsste ich eventuell die kleine Strut Pole ebenfalls mitnehmen, aber Hauptaugenmerk liegt ja beim Bikepacking.

    Gude zusammen,

    wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben bin ich gerade dabei meine Bikepacking-Packliste zu überarbeiten.

    Ich denke aber dieses wichtige Thema verdient einen eigenen Thread und die Idee von Bauerbyter zum X-Mid hat mir gefallen. Ich bitte euch also darum mir Argumente zu liefern warum das Protrek NICHT die richtige Wahl ist.

    Die Einsatzbedingungen habe ich im Shakedown-Thread schon genauer formuliert, zur besseren Übersicht hier nochmal in Kurzform:

    • Sommertouren mit dem Rad in Mittel- und Südeuropa; viel Sonne/Hitze, wenig Regen, gelegentliche Gewitter
    • Außenzelt MUSS (ohne Groundsheet) zuerst aufbaubar sein.
    • Körpergröße: 1,94m. Schlafsarg ca. 200*65*50cm.
    • Bevorzugt Silpoly, Silnylon wäre kein Ausschlusskriterium. DCF/UltraTNT kommt wegen dem Packmaß nicht in Frage
    • Tarp & Bivy kommt wegen gelegentlicher Übernachtungen auf Campingplätzen nicht in Frage (Privatsphäre)
    • Gewicht vom Zelt inkl. Gestänge unter 1kg - weniger gerne immer.
    • Gestänge gefaltet maximal 45-50cm (endlich mal ein Vorteil groß zu sein 🥳)
    • Budgetobergrenze bei ca. 400€

    Nach einiger Recherche hat sich diese Auswahl ergeben. Gewicht und Preise inkl. Gestänge und evtl. anfallenden Versand- und Zollgebühren. Beim Preis pro Nacht (PPN) habe ich mal 30 Nächte pro Jahr angesetzt.

    Das X-Dome habe ich wegen der Verfügbarkeit und den Problemchen mit dem Gestänge (man liest auch heute noch immer mal wieder von losen Alu-Stiften) ausgeschlossen.

    TypAktuellGewicht aktuellNeuGewicht neuKostenErsparnis€/gPPN 1 JahrPPN 5 Jahre
    ZeltMongar 21761gTT Rainbow839g400€922g0,43€4,44€2,67€
    ZeltMongar 21761gTT Protrek793g385€968g0,40€4,28€2,57€
    ZeltMongar 21761gDurston X-Mid 1 (3S)896g377€865g0,44€4,19€2,51€
    ZeltMongar 21761gSMD Skyscape Trekker946g367€815g0,47€4,30€2,56€
    ZeltMongar 21761gLanshan 2 Pro Silpoly1041g231€720g0,32€2,57€1,54€

    Warum also das Protrek?

    • Geringstes Gesamtgewicht. Es wäre leicht genug dass ich es auch für die eine oder andere Trekkingtour in Betracht ziehen würde. Allerhöchstens das X-Mid mit dem 4-Seasons Innenzelt (müsste extra gekauft werden) würde ich ansonsten beim Trekking im Winter in Betracht ziehen.
    • Exzellente Belüftungsmöglichkeiten in alle Richtungen
    • Abside bieten Platz zum Kochen und können teilweise auch bei Regen geöffnet bleiben (looking at you Skyscape 👀)
    • Wände des Innenzelts am Kopf- und Fußende nahezu vertikal. Laut Tarptent ist das Zelt für Menschen bis 6'6"/1,98m geeignet.
    • Ich habe großes Vertrauen in die Marke Tarptent in Sachen Qualität, Design und Service.
    • Nach dem Lanshan das beste €/g Verhältnis

    Meine Bedenken:

    • Neues Design und bisher sehr wenige Erfahrungsberichte
    • Die Seitenwand gegenüber der großen Tür raubt etwas Raumgefühl, lässt sich aber extra abspannen.
    • Etwas komplizierterer/langsamerer Aufbau im Vergleich zu (semi-) freistehenden Zelten wie dem Rainbow

    Ich würde mir gerne für den Trail und Alltag eine leichte, klappbare Geldbörse wie die von Hawbuck nähen.

    Welchen Stoff würdet ihr dafür empfehlen? Sehs nicht ein die Kosten für einen halben Meter DCF/DCH dafür zu zahlen (falls wer zufällig etwas Reste ruemiegen hat, die er gegen Porto und Obulus loswerden möchte, gerne PN :)).

    Ich hätte evtl über TX50 nachgedacht, weiß aber nicht ob es das Genknicke so mag.

    Da schreibe ich mir die Tage mal ne Tabelle wo die meißten Gramm pro Euro gespart werden.

    Hm, ich finde die Kosten "pro Tag on Trail" oft interessanter. So wie, "ich kann 100€ pro Tag für ein Hotel zahlen, oder 5€ für ein Hilleberg"

    Gute Idee, habe ich direkt mal umgesetzt:

    • Ich habe beim Preis pro Nacht (PPN) 30 Nächte pro Jahr angesetzt. Darauf komme ich beim Bikepacking mindestens.
    • Die Kosten sind inklusive Versand, Zollgebüren (falls welche anfallen) und zusätzlichen Stagen (PolyPole und Strut beim Protrek, Z-Flick Poles beim X-Mid und SMD und die 3FUL Stangen beim Lanshan)
    • Gewicht natürlich auch inklusive Gestänge
    TypAktuellGewicht aktuellNeuGewicht neuKostenErsparnis€/gPPN 1 JahrPPN 5 Jahre
    ZeltMongar 21761gTT Rainbow839g400€922g0,43€4,44€2,67€
    ZeltMongar 21761gTT Protrek793g385€968g0,40€4,28€2,57€
    ZeltMongar 21761gDurston X-Mid 1 (3S)896g377€865g0,44€4,19€2,51€
    ZeltMongar 21761gSMD Skyscape Trekker946g367€815g0,47€4,30€2,56€
    ZeltMongar 21761gLanshan 2 Pro Silpoly1041g231€720g0,32€2,57€1,54€
    IsomatteX-Lite LW508gUltra 1R Mummy MW375g110€133g0,83€3,67€0,73€
    IsomatteX-Lite LW508gNemo Tensor Elite RW295g275€213g1,29€9,17€1,83€
    RegenjackeMontbell260gRab Cinder Downpour185g100€95g1,05€3,33€0,67€

    Für Alternativvorschläge - vor allem beim Thema Regenjacke - bin ich sehr dankbar.

    Kosten würden sich je nach Preisentwicklung in den nächsten Wochen und Monaten auf ca 920€ belaufen. Im Gegenzug bekomme ich durch den Verkauf der übrigen Taschen hoffentlich um die 220-250€ wieder rein.

    Uff - das Geld würde ich dann lieber in Kaffee-Stops und Essengehen investieren.

    Ich weiß nicht, ob es was bringt aber hier meine Liste, die für eine Tour zu zweit ausgelegt ist. Alleine würde ich ein Tarp nehmen und die Fronttasche weglassen: https://lighterpack.com/r/rt1479

    Das wären ja die maximalen Kosten. Die Taschen finanzieren sich einigermaßen selbst durch die Verkäufe. Das einzige, was wirklich angeschafft werden muss, damit das Taschenkonzept aufgeht, wäre ein neues Zelt. Und das könnte ich bestimmt auf der einen oder anderen Trekkingtour verwenden.

    Da gäbe es die Budget-Variante mit dem Lanshan 2 Pro (wie hast du das bitte für 100€ ergattert? Silnylon nehme ich an?) oder die etwas teureren.

    Das Lanshan wäre mir zu schwer fürs Trekking, weshalb ich hier eher gewillt bin etwas Geld zu investieren.

    Alles darüber hinaus ist Bonus. Da schreibe ich mir die Tage mal ne Tabelle wo die meißten Gramm pro Euro gespart werden.


    Tarp habe ich schon begründet warum es nicht in Frage kommt.

    Ich würde dann halt doch notfalls eines oder beide Räder in den Shelter-Aufbau integrieren (wenn es lokal keine Bäume/Stöcke gibt - früher war ich auch mit Tarp unterwegs). Aktuell haben wir das xmid 2 mit carbonstangen. Aber du hast Recht, auf dem Camping ist das naja, suboptimal. Wir zelten oft wild und nehmen zum waschen/erholen einmal pro Woche ein Hotel - aber manchmal muss man halt doch auf den Camping...

    In Großstädten wie Budapest oder Split gehe ich auch lieber ins Hostel/Hotel. Im ländlichen Raum eher schwierig. Da ich unterwegs oft spontan umplane lässt sich sowas im Vorhinein sehr schlecht vorhersagen wo ich sein werde wenn eine solche Nacht ansteht.

    Je nachdem wie gut ich unterwegs aufladen und waschen konnte gönne ich mir alle 4-7 Tage eine Unterkunft. Ansonsten Wildcanping, da wäre ein Tarp sicher eine gute Idee.

    Balkan sollte mit lokaler Kulinarik doch zumindest günstiger sein zum Einkehren ;)

    Kenne bisher nur Slowenien, Kroatien und Bosnien. Slowenien durchschnittlich etwas günstiger als D/AT. Kroatien ist in den Touri-Regionen sau teuer, ansonsten ähnlich wie Slowenien. Bosnien ist wirklich ein Schnapper (ca. halber Preis vs D/AT). Eine Einkehr war oft günstiger als ein Einkauf im Dorfladen. Supermärkte gibts nur in größeren Städten.

    Bin auf die Situation im restlichen Balkan gespannt.

    Drei Anmerkungen von mir:

    +1 für den Tailfin Träger. Ich hab den Aeropack mit einer selber gemachten Tasche, weil es damals noch nicht die Variante mit den Außentaschen gab. Oben drauf ein Gurt quer und ein Spanngummi. Was ich mag: größer als Arschrakete, bombenfest auf leichtem MTB Terrain, schnell abgemacht, kein Problem mit Carbon-Rahmen/Sattelstütze, kein Scheuern, praktisch zum packen, nicht im Weg wie Panniers beim Schieben oder Tragen. Anschraubmöglichkeiten für Cages, Flaschenhalter oder Befestigungen für zB die Zeltstangen seitlich. Ich finde etwas zusätzlichen Stauraum hilfreich, Rucksack mag ich nicht so.

    Arschteuer leider.

    Dein letzter Kommentar dazu trifft perfekt den Punkt warum ich nicht Mal darüber nachdenke 🙃

    Kram an der (Feder)Gabel:

    Ich habe teilweise 950 ml Flaschen in normalen Flaschenhaltern dran gehabt, die fliegen auf raueren Abfahrten dauernd raus und brauchen zusätzliche Sicherung. Zu zweit transportiere ich für uns beide oft insgesamt 4 l und hatte dann vorne auch schon 2x1,5l Nalgene in Cages dran. Das hält Bombenfest. Insgesamt ist aber zu viel Gewicht an der Gabel meiner Meinung nach suboptimal, wenn man nicht ausschließlich auf Asphalt/Forstautobahn unterwegs ist. Das Fahrverhalten der Kiste ist bescheiden...

    Ja das mit dem Fahrverhalten ist auch einer der Gründe warum ich abspecken möchte. Auf gerader Strecke kein großes Thema, sobald aber etwas Handling gefragt wird merkt man das Gewicht der Gabeltaschen und Lenkerrolle schon. Das ist auch mein Hauptgrund warum ich am liebsten auf die Rolle verzichten würde, müsste dafür aber zu viele Abstriche in Sachen Komfort machen (ist ja immernoch Urlaub und kein Ultra-Race).

    Gewicht:

    Du schreibst ja das unbedingt zB eine Küche mit muss. Ich ticke eigentlich auch so. Schon allein wegen dem Kaffee am morgen und der Möglichkeit was warmes in den Bauch zu kriegen wenn man wild übernachtet. Ausreichend warmes Schlafsetup/Ersatzklamotten sind mir auch wichtig, wenn man auf längeren Touren das Wetter nicht so genau absehen kann oder man die Möglichkeit für Übernachtung in den Bergen haben möchte. Aber: ich werde das nächste Mal noch viel mehr auf das Gewicht schauen. Denn sobald viele Höhenmeter oder gelegentliche Tragepassagen dabei sind, viel Wasser transportiert werden muss - es macht sich einfach jedes kg mehr wirklich stark bemerkbar - hätte ich nicht gedacht, man denkt ja immer, man hat den Kram nicht auf dem Rücken wie beim Wandern...

    Wenns nur um den morgendlichen Kaffee gehen würde wäre mein Esbit Setup von meiner Trekking-Packliste ideal und seeehr UL. Aber da ich es mir finanziell und zeitlich nicht leisten möchte jeden Tag 1-2 Mal einzukehren kommt da das minimale Setup an seine Grenzen. Trekkingnahrung würde theoretisch funktionieren, bekommt man aber im Balkan echt nur in den großen Städten.

    Mit meiner jetzigen Küche erkaufe ich mir für +221g Basisgewicht (und etwas Volumen) viel Freiheit.

    Edit: Insgesamt bedeutet das für mich/uns, dass die nächste Tour auf jeden Fall spartanischer wird - vielleicht nicht ganz ultra-cycling-mässig aber auch nicht mehr mit Küche (locker -500g) und vielen Ersatzklamotten, leichterer Quilt -200, leichtere Matte -200, Tarp statt Zelt (= -200g Stangen), nur eine 10.000er power bank -300 usw...

    Tarp dann mit Ridgeline oder wie habe ich die -200g Stangen zu verstehen?

    Wie oben bereits geschrieben fehlt mir beim Tarp die Privatsphäre auf dem Campingplatz. Klar könnte man ein Pyramidentarp à la Bonfus Middus nehmen, das ist dann aber am Ende nichts anderes als ein doppelwandiges Trekkingstockzelt 🫠


    Ich habe mir mal die Zeit genommen euer Feedback in eine theoretische neue Packliste umzuwandeln. Die mit einem Stern markierten Items wären Neuanschaffungen. Bei einigen Items habe ich mehrere Optionen gelistet und bei meinem Favoriten (Stand heute) die Anzahl auf 1 gesetzt.

    Wie ihr seht sind noch ein paar Entscheidungen offen, vor allem beim Thema Zelt.

    Es gäbe aber noch weiteres Einsparpotential wie leichtere Flaschen & Halter, Platy-Bottle statt Kopfkissen oder das Weglassen der Nitecore Powerbank.

    Kosten würden sich je nach Preisentwicklung in den nächsten Wochen und Monaten auf ca 920€ belaufen. Im Gegenzug bekomme ich durch den Verkauf der übrigen Taschen hoffentlich um die 220-250€ wieder rein.