Versand sind 8€
Weiterversand in D schätze ich günstigstenfalls Warensendung 2,70€?
Ggf. macht es Sinn, in Klumpen zu denken, ich frage mal in der Berliner Blase, da könnte man dann lokal weiterverteilen.
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Was man nicht im Kopf hat, hat man ja auf der Packliste ![]()
10g die 15cm
Ein Freund hat über AliExpress vom irgendeinem Verkäufer übrigens irgendwelche anderen (ohne die Coghlans Verpackung) zugesandt bekommen, die murks waren, viel weicher und direkt gebrochen.
Fand die SP auch toll zu Anfang, vor allem als Handgepäck Reisender, aber bin weitestgehend von weg. Wenn ich unterwegs bin, dann eher auf langen Touren, bei denen sich der Boden eben wandelt und schwer erwartbar ist, was kommt. die Nische, in der sie funktionieren ist da einfach zu schmal.
Die SP haben nicht nur bei steinigem Boden Probleme, sondern eben auch bei hartem, trockenen, verdichteten Boden - und bei zu weichen, losen Boden, auch bedingt durch ihr spezifisches Design, das immer senkrechtes, komplettes Versenken erfordert. Und - sie biegen sich nicht nur, wenn man wie wild drauf tritt oder schlägt, sondern auch leicht bei ausreichend Widerstand eben auch schon beim ruhigen, gleichmäßigen belasten und eintreiben.
Habe nur noch zwei 90er dabei für die Kopf- und Beinfreiheit der Halbpyramide, falls ich mal bodenbrüten muss, ohne die das Tarp aber auch zu stellen wäre.
Stattdessen bin ich mit den billigen Plastik Coghlans seit Jahren hoch zufrieden, sind tatsächlich meine hauptsächlich genutzten - auch, wenn ich nicht mit Handgepäck reise.
Herrschaften - ich glaube, ihr redet aneinander vorbei.
Christian Wagner bezog sich schätze ich lediglich auf mein eines Modell, dass ich hier hochgeladen - und nicht noch der Allgemeinheit auf einer Plattform zur Verfügung gestellt habe, wovon alle etwas hätten - völlig richtig.
(Nur ist mir das noch gar nicht so geheuer, ein noch nicht weiter erprobtes, funktionales Teil dort der breiten Masse als 'fertig' zu präsentieren - und es gibt ja auch schon ein paar andere Halter dort.)
Es soll hier ja auch vielmehr um das Sammeln von Links zu Modellen mit UL-Bezug gehen.
Und das hat natürlich insofern einen Mehrwert, dass man das ein- oder andere vielleicht noch gar nicht im Kopf hatte, also auch nicht aktiv danach gesucht hätte, wenn man nicht hier von einem anderen ULer darauf aufmerksam gemacht wird.
Wenn darüber hinaus auch noch eigene Kreationen präsentiert werden, ist das natürlich auch klasse.
Aber lasst uns doch die gezückten Sandkastenschäufelchen wieder einpacken - und auch die grundsätzliche 3D Druck Diskussion wenn Bedarf ist andernorts fortführen, danke.
Weiter geht's zum Frühstück nach Kaleücagiz.
Ganz beschauliches Dörfchen, eher Individualtourismus statt Bettenburgen, wie in vielen Orten hier.
Und - brauchbaren Kaffee gibt's, dank Vater und Sohn, die sich wohl auf Reisen von Hipstercafes etwas haben inspirieren lassen. Das Wetter ist ungewohnt mäßig, es ist sogar Regen angekündigt, da ist außer den obligatorischen, deutschen Urlaubsfrühaufstehern mit der Brechstange neben uns am Tisch noch nicht viel los. Die Anzahl der Ausflugsboote verkündet aber auch hier eine eher geschäftige Hauptsaison.
Der Hafen und die Bucht von Kaleücagiz ist gleich von zwei vorgelagerten Inselketten geschützt - was für ein uneinnehmbarer Ort das einmal gewesen sein muss.
Es geht die Küste entlang Richtung Kale(köy), dem historischen Hafen und Burg der Bucht mit der Simena Nekropolis.
Vorbei an den Trockendocks, wo die schönen Holzboote, für die die Türkei bekannt ist, für die Saison fit gemacht werden.
Hier ist dann Restaurant- und Anlegertechnisch schon etwas größer aufgefahren - die Ruine aber auch wirklich toll gelegen - und von Steinsarkophargen übersäht - selbst im Wasser!
Weiter an sich im Bau befindlichen Holzbooten - beeindruckend
Und Plaste-Gewächshäusern und deren eher weniger beeindruckender Umgebung
Schweinemast und Armut auf der einen - Luxusresort auf der anderen Straßenseite - die berühmte Schere, um die sich der Schweinemastgestank jedoch nicht schert - Karma...
Es nieselt inzwischen leicht, der Boden wird lehmig-klebrig - und das skinout weight je Schuh gefühlt ein Kilo schwerer.
Wir treffen trotzdem immer wieder Tageswanderer, die die historische Landschaft erkunden - und ein Truppe halbstarker Kartoffeln auf erster Wandertour
Vor Demre hat sich das Wetter wieder etwas beruhigt, der Anfang der Bucht ist ganz hübsch, der Rest eher weniger - und so kürzen wir die lange Schnellstraße in die Stadt hinein per Taxi ab, als jemand auf Kundenjagd vorbeikommt.
Wir kaufen ein, schlagen uns in Demre den Bauch ordentlich voll - und beäugen dabei eher mäßig amüsiert, wie sich der Himmel wieder verdunkelt, geht es doch recht hoch hinaus in's Landesinnere. Und so halten wir uns noch eine ganze Weile an immer neuen Fressalien auf.
Aber was soll's, wird schon - so zumindest der Gedanke.
Der erste Aufstieg mit Blick auf die Obst- und Gemüseproduktion ist noch ganz passabel trotz Regen - allerdings wird es eher mehr als weniger.
Es fängt an zu dämmern - und regnet immernoch ordentlich - also laufen wir einfach weiter - wird schon aufhören - und weiter - wird schon...irgendwie nicht! Die Kopflampen reichen im Wolkenbruch und schon länger vollständiger Dunkelheit auch nicht allzu weit, der Weg schneidet durch den Hang, geeignete Campspots Mangelware, Stunde um Stunde.
Irgendwann stehen wir mitten am Wegrand, Stunden von einer Ortschaft entfernt an einem kleinen Flachbau - eine winzige Moschee.
It may - or may not be, dass wir, inzwischen klatschnass - im Gebetsraum übernachtet haben - mit ziemlich mulmigem Gefühl.
Und dass der automatische Tonband-Muezinruf uns ordentlich Schrecken eingejagt hat.
Auf Nächstenliebe gebaut hoffentlich mit dem Bemühen um Respekt rudimentär akzeptabel.
Der Tacho meldet knapp 25km, 1200hm rauf, 300 runter
Bei dem Szenario muss ich aber wahrscheinlich nicht den Urlaub abbrechen und kann noch irgendwie drauf schlafen?
Das stellt man sich so vor, aber in vielen Fällen nicht wirklich. Mit einer Riesenbeule unter dem Rücken war's das. Und - wenn sie erstes Kammer gepoppt ist, sind die danebenliegenden stärker beansprucht und ein Dominoeffekt setzt ein, sobald man mit Gewicht belastet, da hilft auch weniger aufblasen kaum.
Löcher lassen sich flicken - wenn man sie denn findet. Und mit groundsheet würde ich mir da auch nicht zu viel Sorgen machen.
Die Tage gleichen sich irgendwann etwas - zumindest mit dem inzwischen schon etwas größeren, zeitlichen Abstand.
Viel hübsche Küste, viel verlockendes Wasser, viiiiel Sonne.
Pause in der Bucht von Sisla Mevki. Hier ist ein Cafe verzeichnet, jedoch steht hier nur ein ziemlich verlassen wirkender Foodtruck.
Na dann gibt's eben Selbstverpflegung. (Wrap mit Schokocreme aus der Tube an Haferflocken, garniert mit Babybrei aus dem Quetschie und Cashews - da hält doch eh kein Cafe mit!
)
Auch Wasser ist erst im Ort verzeichnet - und da wir schon wieder ziemlich leer sind, schnaufen wir extra noch einmal bergauf zum Auffüllen.
Nur, um bei der Rückkehr in die Bucht mitzuerleben, wie der Foodtruck seine Ladenklappe öffnet - und sich das perfekt arrangierte Produktangebot offenbart - gefolgt vom frei zugänglichen Wasseranschluss an der Bruchbude daneben, der uns entgangen war. Nun gut, was man nicht im Kopf hat...Schwamm drüber und weiter Richtung Kaleücagiz.
Wieder viel Meerblick, dann ein abermals hübscher Schlenker in's Landesinnere,
dann wieder Meerblick und tolle Buchten, gepaart mit Ruinen, die wir eine ganze Weile erkunden - und den ikonischen Steinsarkophargen, die uns die nächsten Tage begleiten werden.
Es läuft sich wie immer passabel - und so schlappen wir wieder einmal bis in die Dunkelheit, ehe wir kurz vor Kaleücagiz Lager machen, um dort am nächsten Tag zum Frühstück aufzuschlagen.
Der Tacho meldet 28km, 750hm hoch, 800 runter
Bei Sonnenaufgang schälen wir uns langsam aus den Penntüten,
genießen ein bisschen die ersten warmen Strahlen - und sodann die überraschend funktionierenden Strandduschen.
Uns dünkt, dass das der Strand gewesen sein könnte, der Eintritt kostet, wie wir irgendwo bei der Vorbereitung gelesen hatten - denn hier bei Gelemis gibt es auch eine ganze Menge Ruinen zu betrachten
Beim in die Höhe schrauben gibt es noch mal einen schönen Weitblick zurück auf den nicht enden wollenden Strand von gestern (und besagte Ruinen),
ehe ehe es wieder mit etwas Abstand und Weitblicken die Küste entlang geht und das Auge sich am türkisen Wasser und der abwechslungsreichen Küstenlandschaft erfreut,
bis wir bei Kalkan bis Kas mit dem Bus abkürzen, um uns die fast 30km parallel zur Schnellstraße zu ersparen.
Nach Kalkan rein zieht es sich ewig. Der Ort ist schon früh zum greifen nah - das Umlaufen der langgezogenen Bucht im steilen Küstengelände und bei voller Sonne frittiert gefühlt die letzten Nerven. Da werden in Kalkan erst mal die Supermärkte geplündert zur Abkühlung.
Am Busbahnhof lernen wir, dass auf der Fahrtsrecke gerade ein Radrennen läuft und eine Weile lang erst mal nichts fährt.
Also gut - what can you do - dann eben futtern, bis wir wieder weg kommen, auf nach Kas.
Kas ist schon ordentlich touristisch, aber ganz nett gemacht und (zur Nebensaison) auch nicht übermäßig voll.
Speaking of voll - wir völlen ordentlich - und laufen sodann noch wie so oft weiter als geplant in die Dunkelheit, bis wir mit dem Campspotangebot zufrieden sind - und den uns folgenden Hund los - dafür aber von ganz schön großen Spinnen umringt. Manchmal freue ich mich über meinen Hängemattencocoon mit Moskitonetz ganz besonders...![]()
Knappe 30km, 600hm hoch, 690 runter
210T Polyster wiegt ungefähr 800g.
Es ist halt der Gedanke etwas selber zu machen aber ich halt kaum Plan habe.
Perfekte Voraussetzungen zum Ausprobieren. Wenn was schief geht, lernt man auch - und das Teil ist eh sackschwer. Wenn es funktioniert, macht's eh Sinn, das ganze noch mal mit leichtem Stoff zu replizieren, damit der multiuse Mehrwert gewichtsmäßig auch wirklich zu Buche schlägt. Bei dem Gewicht liege ich ja mit Tarp und Poncho einzeln noch bei der Hälfte des Gewichts.
Vielleicht bietet es sich sogar an, eine günstige Regenjacke wie die Standard Decathlon von ihrer Kapuze zu befreien und hier zu verbauen - war zumindest mein Gedanke als bekennender Nählegastheniker ![]()
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Gut Holz jedenfalls - und lass uns am Ergebnis teilhaben.
Bin gerade über den Baltic Express gestolpert, der zwischen Tschechien und Polen verkehrt.
adaptive Kapuze.
Was meinst Du damit? Dir Verstellbarkeit? Das wird schon irgendwie funktionieren oder? Ich frage mich eher wie der TO, wo man die am besten positioniert und das ganze dann als poncho trägt, wenn die Maße des Tarps zu groß für einfach nur überwerfen sind.
Wieso nimmst Du nicht ein GateWood Cape?
Dafür gibt es inzwischen auch ein passendes inner.
Ich find ja das pyraomm Poncho Teil interessant - das dürfte im Wind deutlich besser stehen, als das GWC...
Die scheinen den Swiss Piranhas ähnlich zu sein. Bekommst du die auch in steinige Böden? Mit den Swiss Piranhas funktioniert das nicht und ich vermute die Böden am Lykischen Weg könnten ebenfalls steinig sein. Aber vielleicht berichtest du noch dazu.
Bis auf das beide aus Plastik sind, haben die eigentlich überhaupt nichts gemeinsam. Die Piranhas müssen ja senkrecht bis zum Kopf versenkt werden, um vernünftig Haltekraft zu entwickeln.
Die Coghlans werden wir normale stakes benutzt. Mit den Swiss Piranhas habe ich mich auf dem hrp in die Nesseln gesetzt, nie weit genug rein bekommen. Mit den Coghlans keine Probleme, seit Jahren. Selbst jetzt gerade in den Hochalpen nicht.
Hat der Flug mit Handgepäck trotz Trekkingstöcke und Heringe geklappt?
Ja, problemlos. Stöcke im Rucksack, bei Heringen bin ich ohnehin nur mit Plastik unterwegs.
Weiter geht's, die Sonne weckt uns und es geht wieder die abwechslungsreiche Küste entlang - und immer mal etwas in's Landesinnere, das um diese Jahreszeit ebenso überraschend hübsch anzusehen ist in vollem grün und blütenfrohen Farbenspiel.
Und so laufen und laufen wir - und saugen die Landschaft auf. Immer mal wieder kommt man auch durch kleine Siedlungen oder an Straßenständen vorbei - die auf Wanderpublikum eingestellt sind.
In der Abendsonne vor Karadere nähern wir uns dem über zehn Kilometer landen Standabschnitt, über den sich ein wohl eher weniger spannender Umweg in's Landesinnere abkürzen ließe, allerdings durch Furten eines bereits auf der Karte recht breiten Flusses. Ob wir uns das heute noch antun? Ein paar Zeltplätze sind auf OSM auch hier und da verzeichnet, also los und mal gucken, wie's läuft.
Schilder weisen aus, dass der Strand wegen Schildkröten und deren Gelegen abends nicht betreten werden soll, aber nachdem selbst einige PKW im Sand munter Pirouetten drehen und Motorräder Wheelies ziehen, halten wir uns für das geringste Übel, die einheimischen Youngster winken eh ab, als wir mit Google Translate danach fragen.
Ein derart langer, breiter, schnurgerader, platter, wilder Strandabschnitt ist auch mal eine Erfahrung. Da war selbst der Fishermen's Trail nichts dagegen.
Der Sand ist recht fest, in der einbrechenden Dämmerung flüchten die Krebse immer erst viel zu kurz vor uns. Die Zeltstellen erweisen sich allerdings eher als weniger unseren Vorstellungen entsprechend - und so ziehen wir immer weiter, bis wir irgendwann in der kompletten Dunkelheit im bescheidenen Kegel der Kopflampen, die durch die Feuchtigkeit in der Luft nicht sonderlich weit reicht, vor besagtem Fluss stehen. ChatGPT bestätigte uns auf dem Weg noch, dass wir auch noch zur Unzeit der Flut angekommen sind, aber so richtig überzeugend sind auch hier die Campoptionen nicht.
Also Schuhe aus, alles empfindliche halbwegs wasserdicht im Liner verpackt, den Rucksack unter die Achseln gezogen und los.
Hmm...ganz schön tief...hier auch...ich seh nichts...ich auch nicht...
Irgendwo hatte ich gelesen, dass man relativ weit raus in's Meer waten sollte zum Furten, da sich erst dort der Sand auftürmte und es weniger tief wird.
Also forschen und füßeln wir uns Schritt für Schritt rein. Die Sicht im Lichtkegel ist in den Wellen noch schlechter - an Sicht im Wasser ist nicht zu denken - weniger angenehmes Gefühl, als noch am Strand gedacht.
Mal fühlt es sich so an, als hätte man eine geeignete Stelle gefunden, dann beim nächsten Schritt wieder nicht, es geht weiter und weiter, die Wellen schwappen unangenehm hoch und klatschen von unten schon ordentlich gegen den Rucksack, es scheint tiefer und tiefer zu werden. Wir sind kurz davor, abzubrechen, da merken wir, dass wir den Tiefpunkt überschritten zu haben scheinen, stürmen an's andere Ufer und feiern klatschnass, aber euphorisch in der Dunkelheit diesen Type2 Spaß, da tatsächlich noch durchgewatent zu sein.
Auch auf der anderen Seite geht der Strand noch ein gutes Stück weiter, bis wir am Ende an einer Strandbar eine Plattform und eine wackelige Holzpergola finden, die wie bestellt für Boden- und Hängemattenschläfer sind - und wir nach dem langen Tag ziemlich direkt wegknicken.
Kassensturz: 44km, 1570hoch, 2000 runter
Mit dieser Materie habe ich mich schon länger auseinandergesetzt.
Bist Du dabei gedanklich schon irgendwo raus gekommen?
Ich überlege auch immer wieder, ob sich in mein Hängematten/Bodentarp nicht noch irgendwie eine Kapuze einbauen ließe, das wäre multiuse-heaven!
Anreise und Einstieg
So weit, so geräuschlos. Flug mit kleinem Handgepäck, Einreise, Bus zum Hotel nahe Busbahnhof für die Weiterfahrt am nächsten - alles so wie problemlos. ppil gar Verspätung und so laufen wir uns auf dem Weg in's Hotel köfte futternd in die Arme - im Halbdunkel erst auf den spannenden Rucksack - und dann das bekannte Gesicht fokussiert ![]()
Die truly-UL-Hotelslipper kommen noch mit in's Gepäck
Morgens direkt auf dem Weg zum Bus mit Börek versorgt - uns dünkt, das könnte eine ziemliche Völlerei werden hier - und wird es partiell auch. Das morgendliche Antalya auf dem Weg macht direkt Laune auf Land und Leute.
In Fethiye einkaufen - und dann weiter mit dem Dolmus nach Ölüdeniz - noch mal den Adana-Ayran-Pegel nach justieren und dann ab auf den Trail. Während das Hotel wirklich günstig war, sind es die Schlemmerei und der Einkauf absolut nicht. Inflationsbereinigt hohe Preise für Importwaren hatte ich erwartet, die Preise für heimische Güter überraschen. Wie funktioniert das bei Durchschnittseinkommen von <500€?
Ehe wir vollgefressen in die Gänge kommen und am Trailhead stehen, ist es nach 15 Uhr, die Sonne brummt ordentlich. Fast Übersehen wir das angegebene brandneu installierte Schild hinter Baugerät, fotogen ist es so nicht nicht, aber immerhin.
Einige eher erschöpft und selbst auf ihrem letzten Metern noch immer gequält dreinblickende Gruppenwanderungsteilnehmer stolpern uns mit ihren gigantomanen Rückschein entgegen. Ein Anblick, der sich die Tour über nicht wirklich ändern wird.
Der Trail bolzt direkt mit eyecandy Küstenblicken ohne Ende.
Die Abendsonne tut ihr übriges zum Kitsch.
Das zieht vorwärts - und so laufen wir bis zum Sonnenuntergang (~20:00) immerhin noch 16km und 1k hm raus, suchen uns einen szenischen Lagerplatz mit Ausblick für Hängematte und Tarp (vorher nachher Bild) -
und machen zufrieden und neugierig auf mehr einen Haken an den Resttag1.
Und der mit Abstand ungeduldigste Leser
Hail the edit button ![]()
Ende April ergab sich relativ kurzfristig ein knappes Zeitfenster von nicht ganz zehn Tagen - und nach abgleichen der Trail-Bucketlists mit ppil war relativ schnell klar, dass es für unsere Tendenz zu Wärme und einigermaßen gut erreichbar der Lykische Weg werden sollte.
2016 war das guidebook schon geordert, als es mich stattdessen noch kurzfristiger nach Japan spülte - nun also nach fast zehn Jahren ein neuerlicher Anlauf.
Interessanterweise fanden sich in der UL Bubble in all den Jahren kaum noch Erfahrungsberichte, der Hype, den ich ab 2014 mit erscheinen des Führers im Hinterkopf hatte, schien abgeebbt. Ob der Weg noch taugt - oder sich inzwischen durch Bettenburgen schlängelt? Ein bisschen misstrauisch machte mich das schon.
Planung wie so oft eher grobkörnig. Reise gebucht (Sun express, eher zufällig gefunden, von den meisten Suchmaschinen nicht mit abgedeckt), bisschen reingelesen, welche Abschnitte man sich ggf. sparen kann, denn die 540km werden es wohl in der Zeit nicht komplett werden, SIM Karte besorgt, erste Nacht in Antalya und Bus mech Fethiye gebucht, der Rest wird sich finden.![]()
Wie's der Zufall wollte, marodierte Barbarix kurz vor uns die Strecke lang - und konnte mir ein paar gute Hinweise geben - und mir die Sorge vor einem nicht mehr ganz so spannenden Weg nehmen, danke dafür!
Auch das aktuelle paar MT.King2 ist gerade wieder nach ziemlich genau 600 eher gerölligen Kilometern durch.
Profil weggeraspelt bis auf die Zwischensohle, das sogar schon deutlich früher. Die Dämpfung sieht vorne auch schon übel aus - und der Oberstoff ist wieder an der gleichen Stelle offen, wenn auch noch nicht so drastisch, aber da reicht ja dann ein Mal etwas rutschen.
Durch den flachen Wald kann man sie sicher noch spazieren tragen, mehr aber auch nicht.
Mein letztes Paar gehortete Mit King sind auch gerade durch. Die frühere Generation mit vibram Sohle hält etwas besser, das paar hier hat immerhin knapp 800km absolviert (knapp 400 Lykischer Weg, knapp 400 Westalpen).
Der Lykische weg war zwar auch geröllig, aber noch im Rahmen, was den Schuh ggf. A etwas geschont hat, die Westalpen haben ihn dagegen im Zeitraffer zersägt. In Sachen grip und Halt im Schuh hatte er durchaus auch schon gen 6-700 hätte in Rente gehen können. ![]()
Das übliche Bild. Sohle weg bis auf die Zwischensohle, wenn auch nicht ganz so arg. Von Profil nicht mehr viel zu sehen. Dazu das übliche Loch an der äußeren Knickstelle - und neu bei diesem Modell - ein sich völlig ablösender Zehenschutz, ohne den der Schuh selbst nur unzureichend vernäht und geschlossen ist - das letzte Drittel war eher ein wide Option selbstgemacht...![]()