Beiträge von Mucki

    WonderBär keine Sorge, für mich is das einfach nur spaßig... das größte "Problem" besteht bei mir immer darin, dass ich beim rumtollen draußen gern mal vergesse, dass ich die Nacht im Zelt verbringe und nich in na warmen Hütte, wo über Nacht alles trocken kann 🤣 Aber gut, is auch kein Drama 🤣


    Old School ich war mit Schneeschuhen unterwegs, aber bin nich wirklich vorran gekommen, weil er Schnee so pulvering war, dass ich immer voll eingesunken bin und das Laufen nen einziger Krampf war. Hab dann nach 3 Tagen im Schnee umgeplant mangels Zeitgründen und bin nun auf der Weiterreise Richtung Süden und werde dort eine weitere Tour in einer neuen Region starten. Ziel ist es diesesmal, eine kleine Abenteuerreise von Tromsø bis nach Oslo zu machen, dabei wird aber dieses Mal nich alles erwandert, sondern einfach so auf verschiedenste Möglichkeiten das Land erkundet. 😊

    Bohnenbub Danke, varsom.no hab ich schon von gelesen, das check ich auf jeden fall noch aus vorher und mach mich damit vertraut.

    wilbo hatte mehrfach von 1mm gelesen, daher hätte ich das genommen. und es sollte vorsllem auch gut Rollbar sein dann.

    @PositivDenken wieso hast du deine innerhalb von 4 wochen geschrottet, was is passiert?

    Konradsky wäre auch meine erste "Pulkaerfahrung", aber find einfach dieses Hybride Modell echt super praktisch.

    Bohnenbub ja, langfristig is das mit den Skiern sicherlich ne Überlegung Wert, aber nich für die aktuell bevorstehende Tour (mangels Geld).


    Wie viel Wandern und wie viel Hitchhiking werde ich wohl davon abhängig machen, wie die Gegebenheiten vor Ort sein werden. Es wird nur ne Grobe Planung geben und alles Weitere werd ich spontan entscheiden.


    caficon Ich könnte mir vorstellen, dass ne Pulka im Bus ok wäre in Norwegen, da die ja im allgemeinen sehr entspannt sind, aber bei Hitchhiking wieds wohl ehr schwer mit na richtigen Pulka.


    Snuggelz ne, hab ich nich dran gedacht, abee wenn ich jetzt dran denke, dann trotzdem ne, weil ich da ja wieder "gebunden" bin, weil ich die dann vor Ort abgeben muss und so und das is ja auch mit Kosten verbunden.

    Klar funzt auch son Plastikschlitten, wenn dir die Größe ausreicht.

    ja, die Größe würde, so denke ich, locker ausreichen.

    @PositivDenken  Bohnenbub danke für dein Feedback und den Link. Ich find halt irgendwie auch 200 Euro für son bissel Plastik irgendwie echt viel, muss ich zugeben.. Ich brauch halt echt nur was, wo ich den Rucksack drauf schmeißen kann, weil meine Schneeschuhe nur bis 70 KG gehen und mit Rucksack könnte das knapp werden. (Muss mich mal nochmal wiegen). Und ja, ich habe keine Skiausrüstung, aber vielleicht denk ich da mal drüber nach.

    Der Plan is, erstmal oben in Tromsø zu starten (mit der Hoffnung auf Polarlichter) und die restliche Zeit will ich versuchen per Hitchhike richtung Süden zu kommen und immer wieder verschiedene Pots einlegen. Daher wäre etweder ne einfache, transportable Option, oder ne super günstige, sperrige Option gut, weil Sperrig könnte ich zur Not einfach irgendwo an na Mülltonne Parken, und dann kann sich wer anders dran erfreuen.

    Danke schonmal für eure Anregungen und Gedanken.

    Jetzt mal ne eventuell ziemlich blöde Frage. Könnte ich nich einfach son Plastikschlitten nutzen und den modifizieren? Der hätte halt den Vorteil, dass ich den auch selbst für Abfahrten nutzen könnte, da ich mit Schneeschuhen unterwegs sein will.

    Ginge das nich auch, oder hab ich nen Denkfehler? Die Dinger wiegen doch auch nich viel, das Einzige wäre, dass das nich klein Zusammpackbar wäre. 😅

    Hey,

    ich wollte mir eigentlich von der Marke Jemltländer die Pullpac 8L holen, aber leider ist die jetzt ausverkauft. Ich könnte mir aber aus Budget Gründen auch vorstellen, selbst was zu bauen.


    Gesucht werden Ideen für eine DIY Pulka, die ich möglichst unkompliziert im Flieger mitnehmen kann und die sich gut verstauen, bzw am Rucksack anbringen lassen kann. Sone Hybridlösung find ich super praktisch.

    Mein Rucksack hat so um die 55 Liter und der Plan is, damit wieder nach Norwegen.

    Hat da wer Ideen für mich bzw Erfahrungen mit? :)

    jedoch hab ich das Problem, dass 2 von 5 Personen meine Check In Nachrichten nich erhalten

    Du verschickst die wie (sms, telegram, mail) und konfigurierst die wo genau? Das ist bei Protehear recht freakig gelöst....

    ich mach das über die mobile Internetseite von garmin explore. 🙈 Dort hinterlege ich die Nummern (alle auf die gleiche Art und Weise) und kann auch die Check in Nachrichten Editieren.

    Über die Seite von Protegear aktiviere/deaktiviere ich nur den Dienst.

    Hey, ich hab heute eine E-Mail von Garmin bekommen, dass meine gebuchte SAR (Serch and Rescue) Versicherung nur noch bis zum Ende der Laufzeit besteht.

    Hat wer Tips für Alternativen?

    Insgesamt find ich das mit Garmin irgendwie nervig und ziemlich am Kunden vorbei.

    Ich bin irgendwann mit meinem allgemeinen Tarif für die Nutzung des Inreach Mini zu Protegear gewechselt, was ich an sich super finde, da man auch Tageweise den Dienst buchen konnte, jedoch hab ich das Problem, dass 2 von 5 Personen meine Check In Nachrichten nich erhalten (hat anfangs funktioniert) und ich hab keine Ahnung wieso. Hatte das schon wer und hat nen Tip für mich, wie ich das Problem fixen kann?

    Cold finger

    Hi,

    ich trage Größe XS/S (Herren).


    Wieso muss die Tour mindestens 4 Monaten dauern? Ich hätte in den nächsten Monaten minimum 2 Urlaube mit Wanderungen geplant, eventuell kommt noch ne 1-2 Wöchige Trekkingtour in Norwegen dazu, die befindet sich aber noch in der Planung und hängt von verschiedenen anderen Faktoren ab.

    Meld dich gern bei mir, wenn das vielleicht trotzdem passt für dich. :)

    Grüße

    Mucki

    Grüße ausm westlichen Karwendelgebirge in Bayern. 😁

    Falls wer Bock hat auf den gesamten Tourenbericht:

    Mucki
    26. Juli 2025 um 15:22

    Ich hatte Sehnsucht nach Bergen, aber nur einen Tag Zeit ... und da ich eh nach München musste, stieß ich bei meinen Recherchen für eine mögliche Tour auf den Mittenwalder Klettersteig. Ein Grat-Klettersteig im westlichen Karwendelgebirge, das klang in meinen Ohren sehr gut.

    Ich fuhr also um 04:51 mit dem Zug von München nach Mittenwald (Fahrzeit ca. 2 h). Gegen 07:30 hatte ich mich dann auch endlich mal fertig sortiert und begann den Aufstieg... im strömenden Regen.

    Der Weg führte mich durch durch den Wald immer weiter nach oben. Nach ca. einer halben Stunde war ich bereits pitsch nass bis aufn Schlüppa, weil ich der Meinung war, ein neues Regensetup testen zu müssen. 😅

    Der Weg war wirklich schön, aber Aussicht hatte ich leider keine. Mit der Zeit wurden die Bäume immer weniger und es wurden immer mehr schroffe Felsen sichtbar.

    Je weiter nach oben ich kam, um so nebliger wurde es...

    ... aber die Natur meinte es gut mit mir und gab doch immer mal wieder die Sicht frei auf die umliegende Landschaft.

    Gegen 12:30 hatte ich den größten Teil des Aufstiegs geschafft umd kam an der Station der Karwendelbahn und am Karwendelbräu, eine kleine Brauerei mit Restaurant, an.

    Die Aussicht... gleich null... hervorragend... immerhin sagte die Karte vor mir, was ich theoretisch sehen könnte, wenn die Natur es denn wollen würde 😅


    Ich machte hier eine Pause und stärkte mich für den bevorstehenden Klettersteig, war aber auch recht schnell genervt von den ganzen Menschen, die sich von der Gondel haben hochfahren lassen, so dass ich gegen 13:30 meine Tour fortsetzte und startete den ersten Klettersteigteil, der zwar recht kurz war, aber mir dennoch schonmal einen guten Einblick gab auf das, was mich noch erwarten würde.

    Ich war auch nich allein, sondern hatte etwas Gesellschaft.

    Nun kam ich zum zweiten Teil des Klettersteigs... jetzt ging es richtig los mit der Kraxelei... und mit dem Regen...

    Ich befand mich ca. 20 Minuten im Klettersteig, als ichs aufeinmal in der Ferne donnern hörte... Scheiße, was was das denn, Gewitter war doch garnich angesagt... ich lauschte... wieder Donner... und diesmal schon deutlich dichter... das Gewitter rückte immer näher. Bei Gewitter wollte ich überall sein, aber auf keinen Fall in einem Grat-Klettersteig. Auch wenn es mir sehr schwer fiel, entschied ich mich an der Stelle abzubrechen und kehrte um so schnell ich konnte, denn auch wenn ich das Abenteuer liebe, war mir bewusst, dass Gewitter im Klettersteig Lebensgefahr bedeutete.

    Ich war zurück am Beginn des 2. Teils, dort gabelte sich der Weg und ich hatte dort die Möglichkeit, direkt ins Tal abzusteigen... ich lauschte weiter nach dem Gewitter, da das Donnern auf einmal wieder leiser wurde, prüfte ich das Wetter sowohl über meine Wetterapp, als auch über mein Garmin Inreach Mini. Das Gewitter zog immer weiter weg und ich brachte es nich fertig, den Abstieg anzugehen... ich kam doch für den Klettersteig... ich überlegte hin und her... hin und her... auf der einen Seite wollte ich unbedingt diesen Klettersteig machen, aber ich wollte auch nich leichtsinnig sein und mein Leben riskieren. Ich schaute in den Himmel und sah, dass es wieder deutlich heller wurde, daher entschloss ich mich, es nochmal zu versuchen und stieg zurück in den Klettersteig ... zum Glück... denn der Regen verzog sich und klatsch nass kletterte ich dort nun also fröhlich am Grat rum und freute mich des Lebens.

    Der Klerttersteig war wirklich beeindruckend und hat sehr viel Spaß gemacht. Durch das Wetter, welches der handelsübliche Wanderer wohl ehr als "schlecht" bezeichnen würde, hatte ich den Klettersteig für mich und konnte in Ruhe rumspielen 🤪

    Die Schilder und Kreuze auf meinen Weg zeigten jedoch, dass das hier kein Spielplatz ist, sondern dass hier auch immer wieder Unfälle passieren, die leider auch oftmals tötlich enden.

    Die Natur ist gnadenlos und verzeiht keine Fehler, also immer schön vorsichtig weiter gehen.

    Immer wieder, manchmal nur für 2-3 Minuten, lichtete sich der Nebel und ich konnte die beeindruckende Ladschaft um mich sehen. Fernblick jedoch hatte ich leider nich, aber vielleicht auch gut, weil ich sonst aus dem Staunen und Fotos machen garnich mehr raus gekommen wäre.

    Die Landschaft war wirklich episch und durch den vielen Nebel wirkte alles total mystisch, ich mag das sehr.

    Vorallem die Grat-Kletterei hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Sicht meist recht begrenzt war.

    Nun hatte ich so langsam aber sicher die Zeit im Nacken zu sitzen... ich musste mich ranhalten, denn der Abstieg war lang und hart. Es war alles nass, rutschig und mittlerweile regnete es auch wieder... und wieder wurde ich pitsch nass... diesmal hielt der Regen auch an, bis ich im Tal ankommen würde, das bedeutete, 3 Stunden dauerregen...

    Kurz vor Mittenwald hörte es endlich auf zu regnen und ich hatte nochmal einen schönen Blick auf die umliegenden Berge.

    Total fertig, aber glücklich erreichte ich gegen 22:15, also nach fast 15* Stunden, 19,6 km und ca. 1700 Höhenmetern den letzten Zug, der mich zurück von Mittenwald nach München fahren würde.

    Was für eine wahnsinns Tour.

    Der härteste Teil der Tour war definitiv die Rückfahrt nach München, da ich nich nur todesmüde war, sondern auch nasse Klamotten anhatte. Mir war so schweinekalt, aber half ja nix. Im Hotel gönnte ich mir noch ne heiße Dusche, kuschelte mich danach in mein Bett und schlief ratz fatz ein.

    Ich werd den Klettersteig auf jedenfall nochmal bei schönem Wetter gehen, auch wenn dann weit mehr Menschen unterwegs sein werden. Wer von euch mal in der Region sein sollte, dem empfehle ich definitiv, sein Klettersteigset einzupacken und die Tour zu machen. 🤩


    *meine Uhr zeigt 14 h an, weil ich während meiner Pause im Karwendelbräu die Aufzeichnung pausiert hatte, tatsächlich war ich aber fast 15 h unterwegs.