Beiträge von Mucki

    Klar funzt auch son Plastikschlitten, wenn dir die Größe ausreicht.

    ja, die Größe würde, so denke ich, locker ausreichen.

    PositivDenken  Bohnenbub danke für dein Feedback und den Link. Ich find halt irgendwie auch 200 Euro für son bissel Plastik irgendwie echt viel, muss ich zugeben.. Ich brauch halt echt nur was, wo ich den Rucksack drauf schmeißen kann, weil meine Schneeschuhe nur bis 70 KG gehen und mit Rucksack könnte das knapp werden. (Muss mich mal nochmal wiegen). Und ja, ich habe keine Skiausrüstung, aber vielleicht denk ich da mal drüber nach.

    Der Plan is, erstmal oben in Tromsø zu starten (mit der Hoffnung auf Polarlichter) und die restliche Zeit will ich versuchen per Hitchhike richtung Süden zu kommen und immer wieder verschiedene Pots einlegen. Daher wäre etweder ne einfache, transportable Option, oder ne super günstige, sperrige Option gut, weil Sperrig könnte ich zur Not einfach irgendwo an na Mülltonne Parken, und dann kann sich wer anders dran erfreuen.

    Danke schonmal für eure Anregungen und Gedanken.

    Jetzt mal ne eventuell ziemlich blöde Frage. Könnte ich nich einfach son Plastikschlitten nutzen und den modifizieren? Der hätte halt den Vorteil, dass ich den auch selbst für Abfahrten nutzen könnte, da ich mit Schneeschuhen unterwegs sein will.

    Ginge das nich auch, oder hab ich nen Denkfehler? Die Dinger wiegen doch auch nich viel, das Einzige wäre, dass das nich klein Zusammpackbar wäre. 😅

    Hey,

    ich wollte mir eigentlich von der Marke Jemltländer die Pullpac 8L holen, aber leider ist die jetzt ausverkauft. Ich könnte mir aber aus Budget Gründen auch vorstellen, selbst was zu bauen.


    Gesucht werden Ideen für eine DIY Pulka, die ich möglichst unkompliziert im Flieger mitnehmen kann und die sich gut verstauen, bzw am Rucksack anbringen lassen kann. Sone Hybridlösung find ich super praktisch.

    Mein Rucksack hat so um die 55 Liter und der Plan is, damit wieder nach Norwegen.

    Hat da wer Ideen für mich bzw Erfahrungen mit? :)

    jedoch hab ich das Problem, dass 2 von 5 Personen meine Check In Nachrichten nich erhalten

    Du verschickst die wie (sms, telegram, mail) und konfigurierst die wo genau? Das ist bei Protehear recht freakig gelöst....

    ich mach das über die mobile Internetseite von garmin explore. 🙈 Dort hinterlege ich die Nummern (alle auf die gleiche Art und Weise) und kann auch die Check in Nachrichten Editieren.

    Über die Seite von Protegear aktiviere/deaktiviere ich nur den Dienst.

    Hey, ich hab heute eine E-Mail von Garmin bekommen, dass meine gebuchte SAR (Serch and Rescue) Versicherung nur noch bis zum Ende der Laufzeit besteht.

    Hat wer Tips für Alternativen?

    Insgesamt find ich das mit Garmin irgendwie nervig und ziemlich am Kunden vorbei.

    Ich bin irgendwann mit meinem allgemeinen Tarif für die Nutzung des Inreach Mini zu Protegear gewechselt, was ich an sich super finde, da man auch Tageweise den Dienst buchen konnte, jedoch hab ich das Problem, dass 2 von 5 Personen meine Check In Nachrichten nich erhalten (hat anfangs funktioniert) und ich hab keine Ahnung wieso. Hatte das schon wer und hat nen Tip für mich, wie ich das Problem fixen kann?

    Cold finger

    Hi,

    ich trage Größe XS/S (Herren).


    Wieso muss die Tour mindestens 4 Monaten dauern? Ich hätte in den nächsten Monaten minimum 2 Urlaube mit Wanderungen geplant, eventuell kommt noch ne 1-2 Wöchige Trekkingtour in Norwegen dazu, die befindet sich aber noch in der Planung und hängt von verschiedenen anderen Faktoren ab.

    Meld dich gern bei mir, wenn das vielleicht trotzdem passt für dich. :)

    Grüße

    Mucki

    Grüße ausm westlichen Karwendelgebirge in Bayern. 😁

    Falls wer Bock hat auf den gesamten Tourenbericht:

    Mucki
    26. Juli 2025 um 15:22

    Ich hatte Sehnsucht nach Bergen, aber nur einen Tag Zeit ... und da ich eh nach München musste, stieß ich bei meinen Recherchen für eine mögliche Tour auf den Mittenwalder Klettersteig. Ein Grat-Klettersteig im westlichen Karwendelgebirge, das klang in meinen Ohren sehr gut.

    Ich fuhr also um 04:51 mit dem Zug von München nach Mittenwald (Fahrzeit ca. 2 h). Gegen 07:30 hatte ich mich dann auch endlich mal fertig sortiert und begann den Aufstieg... im strömenden Regen.

    Der Weg führte mich durch durch den Wald immer weiter nach oben. Nach ca. einer halben Stunde war ich bereits pitsch nass bis aufn Schlüppa, weil ich der Meinung war, ein neues Regensetup testen zu müssen. 😅

    Der Weg war wirklich schön, aber Aussicht hatte ich leider keine. Mit der Zeit wurden die Bäume immer weniger und es wurden immer mehr schroffe Felsen sichtbar.

    Je weiter nach oben ich kam, um so nebliger wurde es...

    ... aber die Natur meinte es gut mit mir und gab doch immer mal wieder die Sicht frei auf die umliegende Landschaft.

    Gegen 12:30 hatte ich den größten Teil des Aufstiegs geschafft umd kam an der Station der Karwendelbahn und am Karwendelbräu, eine kleine Brauerei mit Restaurant, an.

    Die Aussicht... gleich null... hervorragend... immerhin sagte die Karte vor mir, was ich theoretisch sehen könnte, wenn die Natur es denn wollen würde 😅


    Ich machte hier eine Pause und stärkte mich für den bevorstehenden Klettersteig, war aber auch recht schnell genervt von den ganzen Menschen, die sich von der Gondel haben hochfahren lassen, so dass ich gegen 13:30 meine Tour fortsetzte und startete den ersten Klettersteigteil, der zwar recht kurz war, aber mir dennoch schonmal einen guten Einblick gab auf das, was mich noch erwarten würde.

    Ich war auch nich allein, sondern hatte etwas Gesellschaft.

    Nun kam ich zum zweiten Teil des Klettersteigs... jetzt ging es richtig los mit der Kraxelei... und mit dem Regen...

    Ich befand mich ca. 20 Minuten im Klettersteig, als ichs aufeinmal in der Ferne donnern hörte... Scheiße, was was das denn, Gewitter war doch garnich angesagt... ich lauschte... wieder Donner... und diesmal schon deutlich dichter... das Gewitter rückte immer näher. Bei Gewitter wollte ich überall sein, aber auf keinen Fall in einem Grat-Klettersteig. Auch wenn es mir sehr schwer fiel, entschied ich mich an der Stelle abzubrechen und kehrte um so schnell ich konnte, denn auch wenn ich das Abenteuer liebe, war mir bewusst, dass Gewitter im Klettersteig Lebensgefahr bedeutete.

    Ich war zurück am Beginn des 2. Teils, dort gabelte sich der Weg und ich hatte dort die Möglichkeit, direkt ins Tal abzusteigen... ich lauschte weiter nach dem Gewitter, da das Donnern auf einmal wieder leiser wurde, prüfte ich das Wetter sowohl über meine Wetterapp, als auch über mein Garmin Inreach Mini. Das Gewitter zog immer weiter weg und ich brachte es nich fertig, den Abstieg anzugehen... ich kam doch für den Klettersteig... ich überlegte hin und her... hin und her... auf der einen Seite wollte ich unbedingt diesen Klettersteig machen, aber ich wollte auch nich leichtsinnig sein und mein Leben riskieren. Ich schaute in den Himmel und sah, dass es wieder deutlich heller wurde, daher entschloss ich mich, es nochmal zu versuchen und stieg zurück in den Klettersteig ... zum Glück... denn der Regen verzog sich und klatsch nass kletterte ich dort nun also fröhlich am Grat rum und freute mich des Lebens.

    Der Klerttersteig war wirklich beeindruckend und hat sehr viel Spaß gemacht. Durch das Wetter, welches der handelsübliche Wanderer wohl ehr als "schlecht" bezeichnen würde, hatte ich den Klettersteig für mich und konnte in Ruhe rumspielen 🤪

    Die Schilder und Kreuze auf meinen Weg zeigten jedoch, dass das hier kein Spielplatz ist, sondern dass hier auch immer wieder Unfälle passieren, die leider auch oftmals tötlich enden.

    Die Natur ist gnadenlos und verzeiht keine Fehler, also immer schön vorsichtig weiter gehen.

    Immer wieder, manchmal nur für 2-3 Minuten, lichtete sich der Nebel und ich konnte die beeindruckende Ladschaft um mich sehen. Fernblick jedoch hatte ich leider nich, aber vielleicht auch gut, weil ich sonst aus dem Staunen und Fotos machen garnich mehr raus gekommen wäre.

    Die Landschaft war wirklich episch und durch den vielen Nebel wirkte alles total mystisch, ich mag das sehr.

    Vorallem die Grat-Kletterei hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Sicht meist recht begrenzt war.

    Nun hatte ich so langsam aber sicher die Zeit im Nacken zu sitzen... ich musste mich ranhalten, denn der Abstieg war lang und hart. Es war alles nass, rutschig und mittlerweile regnete es auch wieder... und wieder wurde ich pitsch nass... diesmal hielt der Regen auch an, bis ich im Tal ankommen würde, das bedeutete, 3 Stunden dauerregen...

    Kurz vor Mittenwald hörte es endlich auf zu regnen und ich hatte nochmal einen schönen Blick auf die umliegenden Berge.

    Total fertig, aber glücklich erreichte ich gegen 22:15, also nach fast 15* Stunden, 19,6 km und ca. 1700 Höhenmetern den letzten Zug, der mich zurück von Mittenwald nach München fahren würde.

    Was für eine wahnsinns Tour.

    Der härteste Teil der Tour war definitiv die Rückfahrt nach München, da ich nich nur todesmüde war, sondern auch nasse Klamotten anhatte. Mir war so schweinekalt, aber half ja nix. Im Hotel gönnte ich mir noch ne heiße Dusche, kuschelte mich danach in mein Bett und schlief ratz fatz ein.

    Ich werd den Klettersteig auf jedenfall nochmal bei schönem Wetter gehen, auch wenn dann weit mehr Menschen unterwegs sein werden. Wer von euch mal in der Region sein sollte, dem empfehle ich definitiv, sein Klettersteigset einzupacken und die Tour zu machen. 🤩


    *meine Uhr zeigt 14 h an, weil ich während meiner Pause im Karwendelbräu die Aufzeichnung pausiert hatte, tatsächlich war ich aber fast 15 h unterwegs.

    falls wer Zeit und Lust hat... ich hsb mal versucht meine Reise etwas ausführlicher in Worte zu fassen...

    Mucki
    23. Mai 2025 um 22:04

    Ich versuche mich mal an einem kleinen Reisebericht zu meiner kürzlich getätigten Minitour in Süd-Norwegen zu schreiben.

    Am 16.05.2025 bin ich von Berlin (BER) mit dem Flugzeug bis nach Oslo (Gardermoen) geflogen. Von dort ging es via Zug nach Oslo (ca. 30 min) und dann weiter bis nach Bø (ca. 2 h).

    In Bø angekommen, suchte ich mir einen Schlafspot in der Nähe der Stadt, da ich den nächsten Tag vormittag noch zivilisiert verbringen wollte, denn in Norwegen war am 17.05.2025 Nationalfeiertag und das wollte ich mir gern ansehen.

    Ich fand ein schönes Plätzchen im Wald zwischen Bäumen, Mücken und Gras, dort machte ich es mir gemütlich.

    Die Stadt war nur ca. 1/2 Stunde zu Fuß entfernt, aber es war dennoch erstaunlich ruhig dort.


    Am nächsten Morgen war es ab ca. 04:30 schon taghell... ich murmelte mich aber nochmal in meinen Schlafsack und schlief wieder ein. Kurz vor 7 wurde ich wieder wach und stelle fest, dass um mich rum wohl eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 500 % herrschen musste... alles war pitsche nass, auch mein Schlafsack. Da die Sonne aber schon kräftig schien, war das nich so wild, weil innerhalb von paar Minuten wieder alles trocken war, als ich die Sachen auf die Leine gehängt hatte.

    Die Norweger leiteten ihren Nationalfeiertag (17. Mai) mit Salutschüssen ein, die durch die umliegenden Berge nen ziemlichen Radau machten. Ich packe meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg in die Stadt. Unterwegs traf ich noch dieses wunderschöne Tierchen...

    In der Stadt angekommen, standen überall die Menschen und hatten sich zurecht gemacht. Viele der Norweger trugen ihre Bunad, so nennt sich die norwegische Tracht. Männer, Frauen und selbst die Kinder trugen ihre Bunad voller Stolz und hatten alle kleine Norwegenflaggen dabei. Um 10:30 startete eine Kinderparrade hoch zur Kirche.

    Gegen 12 Uhr entschied ich mich dann, mich in den Wald zurück zu ziehen und begann endlich meine Wanderung in die umliegenden Berge.

    Geplant hatte ich 63 km und ca. 2000 Höhenmeter auf 2,5 Tage... aber alles lief nach Plan, nur der Plan war kacke... oder irgendwie so... Ich gelangte zu einem Wegweiser und an dem Befand sich ein Schild in eine Richtung, in die es aber laut meiner Karten-App (Mapy.com) keinen Weg gab. Spannend... ich ging ein Paar Meter in die Richtung, um mir einen kleinen Überblick zu verschaffen und musste feststellen, dass der Weg zu spannend aussah, um einfach geradeaus weiter zu gehen...

    Ich entschied mich also dafür, auf meinen Plan zu Pfeifen und dem spannenden Weg zu folgen, stellte aber ziemlich zeitnah fest, dass mich der Weg in die Richtung führte, aus der ich gerade kam. Da aber umdrehen für mich keine Option war, hab ich meine Tour kurzerhand umgeplant und bin dann über das Bryggefjell gelaufen. Auf dem Weg nach oben eine Norwegerin getroffen, die den ganzen Feierlichkeiten entfrohen war. Am Gipfel trennten sich dann unsere Wege und ich suchte nach einem Weg, wieder auf meine ursprünglich geplante Strecke zu gelangen.

    Hier mal eine kleine Übersicht, was ich eigentlich geplant hatte (blaue Linie) und was ich tatsächlich dann gelaufen bin (orangene Linie). Der Gepunktete Bereich war der Weg, den meine Karte nich kannge, der aber dennoch markiert war vor Ort.

    Der Weg war Landschaftlich echt toll und auf drm Weg vom Bryggefjell hinunter auf meine eigentliche Strecke habe ich einen tollen Spot gefunden, wo ich auch die Nacht verbracht habe.

    Am nächsten Tag kam ich dann wieder auf meinem eigentlichen Weg an. Ich lief viel an Bächen und wunderschönen Bergseen vorbei und hatte strahlend blauen Himmel und die Sonne knallte ohne Ende, aber durch den Wind im Fjell, merkte ich die Sonne nich so und hab mir ordentlich den Nacken verbrannt.

    Ich lief viel über Wege, die Mapy kannte, aber keine Wegmarkierung hatten und an etlichen Stellen konnte man den Weg auch nur erahnen. Manchmal lief ich aber auch einfach quer Feld ein, einfach weils Spaß machte. Ich sah mich in der Landschaft um, und auf einmal entdeckte ich ein Loch in der Felswand... ein riesiges Loch... ich schätze mal, ca. 30 Meter hoch in den Felsen... da wollte ich hin... ich wollte wissen, wie tief es dort rein geht... was is dort... wohnen dort die Trolle? Ich überlegte erst noch einen Moment, ob ich echt zusätzliche Höhenmeter in Kauf nehmen will, aber ich konnte nich anders und kraxelte dort hoch. War garnich so einfach, aber ich kam irgendwann dort an... völlig durch, aber total begeistert, auch wenn es nur 3 -5 Meter rein ging. Ich packte meine kleine Drohne aus und konnte mit ihrer Hilfe ein echt cooles Video machen, wo man gesehen hat, wie weit oben diese Höhle eigentlich war. Am erstaunlichsten fand ich, dass diese Höhle nirgends auf meiner Karte zu finden war, obwohl die Höhle offensichtlich menschengemacht war....

    Um in der Höhle die Nacht zu verbringen, war es jedoch viel zu früh, also zog ich weiter des Landes. Die Landschaft war atembersubend schön, wenn auch karg. Ich kam wiedereinmal zu einem See und entschied mich, eine kleine Pause einzulegen und mich etwas auszuruhen.

    Nach einem kleinen Päuschen zog ich dann weiter, ich wollte nämlich die Nacht dort verbringen, wo mans normalerweise nich macht... auf nen Berg in völlig exponierter Lage... aber das Wetter war perfekt für solche Abenteuer.

    Auf dem Weg zum Gipfel traf ich auf ein ziemlich großes Altschneefeld, welches ich aber umgehen konnte.

    Endlich auf dem Gipfel angekommen... und nun... Wind... über all starker Wind... so stark, dass es richtig frisch war und ich mir schnell meine Daunenjacke und meine Windjacke anzog.

    Nach etwas mehr als 1200 Höhenmeter auf ca. 22 Kilometer an einem Tag, merkte ich meine Beine nun doch etwas, also baute ich fix mein Setup auf und suchte mir einen schönen Platz, um den Sonnenuntergang und mein Abendessen zu genießen.

    Die Sonne ließ sich so viel Zeit mit dem Untergehen, dass ich gegen 23:30 einfach eingeschlafen bin.

    Am nächsten Morgen pfiff der Wind mir immernoch unverändert um die Ohren... so doll, dass ich mich fragte, wie ich dabei überhaupt schlafen konnte, aber ich hab geschlafen wie ein Baby.

    Am letzten Tag von meiner geplanten Wanderung ging es nun mehr als 1200 Höhenmeter wieder runter bis nach Bø.

    Mein Weg führte an viel Altschnee vorbei und wieder an unzähligen Bergseen. Einige der Schneefelder musste ich auch überqueren, was aber ganz gut ging.

    Ich kam an einem kleinen Bergbach vorbei, der noch komplett von einer Schneedecke bedeckt war, aber das Wasser konnte unten drunter lang fließen, das fand ich irgendwie ziemlich beeindruckend. Am liebsten wäre ich mit meiner Drohne einmal unter der Schneedecke lang geflogen, aber da hatte ich nich genug Vertrauen in meine Flugkünste.

    Kurz bevor ich wieder die Straße erreichte, die mich zurück in die Stadt führen würde, musste ich noch eine ziemlich abenteuerliche Brücke überqueren.

    Da wurde selbst mir ein bisschen mulmig zu Mute, da dieses Gebilde nich gerad sicher wirkte, aber gab keine andere Option, als da fix drüber zu flitzen.

    Als ich in Bø dann ankam, schaffte ich gerade noch so den Zug nach Drammen, das liegt ca. 1/2 h vor Oslo. Dort Wollte ich meine Vorletzte Nacht verbringen, da ich am nächsten Tag verabredet war, um meine selbst getöpferte Tasse abzuholen, die ich im Dezember 2024 gemacht hatte... was man halt so macht, wenn es lange und viel dunkel is. 😅

    In Drammen gibts es einen wahnsinnig tollen Spot, wo ich jetzt schon das 2. Mal geschlafen habe und auch noch öfter schlafen werde.

    Man is der Stadt so nah, aber irgendwie doch so weit weg von all den Menschen, das is irgendwie immer cool, aber natürlich bei Weitem kein Vergleich zu der Ruhe, die man im Fjell hat.

    Nachdem ich dann irgendwann noch den Rest des Tages in Oslo verbracht hatte, bin ich dann schon zum Flughafen gefahren, da am nächsten Morgen mein Flieger um 07:30 gehen würde. Da ich jedoch nich gewillt war, für ein Hotelzimmer 120 Euro zu bezahlen, habe ich mir ein schönes, verstecktes Plätzchen in der Nähe des Flughafens gesucht. Zum Glück is ab 22:00 Uhr Nachtflugverbot.

    Die Flugzeuge flogen quasi direkt über meinen Kopf... wieder und wieder... irgendwie wars schon cool, aber eben auch sehr laut.

    Alles in allem war es wieder eine sehr abenteuerliche Tour und ich hab die Ruhe und das Allein sein wieder sehr genossen.

    Nach der Tour is bekanntlich vor der Tour... also plane ich natürlich schon den nächsten Kurztrip. 🤪

    Danke fürs Lesen, falls jemand bis hierher überhaupt durchgehalten hat. 🤣