Beiträge von Azes

    Mit Schneeschuhen kannst du bei vielen Bedingungen mit Skifahrern mithalten.

    Das kann ich so pauschal nicht bestätigen.

    Vielleicht unterhalb der Baumgrenze im bewaldeten Bereich, wo man mit Ski eh nicht gut bedient ist.
    Ein weiteres Szenario wäre beim Ziehen einer Pulka mit Skiern und Fellen. Wobei ich selbst dabei den Kalorienumsatz mit Ski für geringer halte.

    Nur mit Rucki bleibt, gerade im Fjäll, jeder Schneeschuhwanderer weit hinter einem Skifahrer zurück.

    Ich habe die Teile früher im Hochharz benutzt, und fand sie unglaublich anstrengend v. A. bergauf im Tiefschnee. Gut. Ich war nie eine Kontionsmonster. aber schon ziemlich fit damals. Wenn ich die Wahl hätte: Skier.

    Grüße Azes

    So. Ich habe mal eine andere Variante getestet.

    Ich lasse die Apple Watch komplett aus und streame den Text vom Handy auf meine Hörgeräte.

    In schwierigen Situationen hole ich dann eben das Handy raus und schaue aufs Display.

    Getestet habe ich erst mal Komoot:

    fällt nach 300m schon durch. 1. Abzweigung nicht genannt (fast 90° Winkel!) und beim absichtlichen falsch Abbiegen nach 70m noch keine Meldung.

    Mapy:

    Abzweigungen genannt. Jedoch beim falsch Abbiegen erste Reaktion nach 60m. Dabei war der Text falsch. "in 60m biegen sie ab links". Dann: "in 70m biegen sie ab links". Gemeint war jedoch: drehen sie um und biegen sie dann links auf die ursprüngliche Strecke ab.

    Outdooractive:

    Abzweigung wird 20m vorher angekündigt, dann bei 0 m noch eine Aufforderung. Falsche Abbiegungen wurden spätestens nach 20m erkannt und gewarnt. Alles genau so, wie ich es mir wünschen würde. Da sind sie also Spitze. Leider ist die große Karte von Mapy um Längen besser. Zumindest in meinem Bereich.

    Vielleicht hilft dies hier anderen älteren KollegInnen, die schlecht hören, es mal mit einem guten Hörgerät zu versuchen ;)

    Grüße Azes

    Ein Letztes, dann soll es wieder um deine Wanderungen im Harz gehen,

    Am Schlimmsten war die Zeit im Mai, Anfang Juni dort oben.

    Wenn man ins Vorland fuhr blühten die Bäume und die Wiesen, die Insekten brummten und die Vögel sangen.

    Zurück im Hochharz: graugrünes Gras vom letzten Jahr. Schneereste oft in den Farben gelb und bräunlich.

    Einmal haben wir am 27.Mai 15 cm. Neuschnee bekommen.

    Also nee. Da willst du nicht wohnen!

    Grüße Azes

    Du weißt aber schon, dass es im Hochharz richtiges Scheiß Wetter geben kann?

    Bei den Jagden fragte meivn Chef immer, ob jeder seinen Kompass dabei hätte. Da wurde gelacht.

    Na ja, wenn die Wolken aufzogen, mussten wir mache erst suchen, oder sie waren nach Torfhaus abgetrieben worden. (Kein GPS).

    Und auf 800 m Seehöhe zu Wohnen ist alles andere als spassig, v. A. mit kleinem Kind.

    Und manchmal hat man morgens 50 cm Schnee vor der Haustür, einen großen Hof und einen weiten Weg bis zur Straße.

    Sorry. wenn ich da so einsteige. aber romantisch ist das nur für Besucher gewesen.

    Im Westharz gab es ab 1987 das "Walderneuerungsprogramm Harz".

    In den fogenden Jahren wurden viele Millionen Buchen, Bergahorne und andere Laubhölzer unter die älteren Fichtenbestände gepflanzt.

    Das erfolgte auf ca. 6000 ha Fläche (also enorm) in meist kleineren Unterflächen und war sehr oft erfolgreich.

    Nur: das erkennt der normale Wanderer gar nicht. Letztens im Okertal waren einige dieser "Voranbauten" zu sehen, aber meine Frau hat die nicht erkannt. Denn so viel höher sind diese Buchen und Ahorne nach 40-50 Jahren noch gar nicht als spätere Pflanzungen oder Fichten Naturverjüngung. Grund ist einmal der langsame Wachstumsfortschritt im jungen Alter (Buche) und anfängliche Probleme mit Wildverbiss.

    Es wurde also schon recht früh gegengesteuert (in den Landesforsten!), aber leider braucht es echt lange, bevor man als Laie etwas Positives erkennen kann.

    Erst mal vielen Dank für die schönen Fotos und für deinen Ansatz, das Schöne im Harz zu sehen.

    Denn da gibt es wahrlich genug zu sehen!

    Vielleicht eine kleine Ergänzung von mir:

    ich hatte Anfang der 90er Jahre eine Försterei im Hochharz. Also richtig hoch! Der große Sonnenberg und der Bruchberg gehörten u. A. dazu.

    In diesen Jahren habe ich genau 200 Stück Fichten gepflanzt. Und zwar Ballenpflanzen mit denen eine Weg zugepflanzt wurde, der nicht mehr belaufen werden sollte. Sonst wurde alles getan, um Laubholz zu Begünstigen, zu Pflanzen und zu Schützen. In den Lagen grob unter 800m Primär mit BAh und Bu, an den Bächen mit Roterle. In den echten Hochlagen mit Eberesche und Moorbirke, die dort natürlich vorkommen. Leider geht das Wachstum in diesen Höhenlagen nur sehr langsam vorwärts. Aber, wie du richtig schreibst, der junge Wald steht überall in den Starlöchern, man muss den Blick nur von den alten, toten Fichten losreißen.

    Ich war diesen Sommer mal wieder auf dem gr. Sonnenberg. Der Blick zum Bruchberg war grün! Natürlich mit senkrechten, grauen Streifen drin.;)

    Die Jagd auf Rotwild ist natürlich der entscheidene Faktor zur Verjüngung des Waldes. Hier gibt es leider auch die meisten Widerstände zu überwinden.

    Und ja. Peter Wohlleben ist bei uns nicht anerkannt.

    Kleine Anmerkung noch: das Klima auf dem Brocken ist meiner Ansicht nach subalpin.

    Ich habe noch ein Foto vom Harz (Forst) aus den 90ern für euch. Der hatte auch damals in vielen Bereichen meiner Försterei überhaupt nicht die Anmutung eines Holzackers wie in den Anti - Fichten - Fotos. Fichten sind außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebiet im Dickungsstadium immer trostlos. Da werden dann die Fotos gemacht. Später waren die überlebenden Altbestände immer grün und mit Bodenvegetation.

    Dies Foto ist westlich von Oderbrück kurz vor dem Oderteich entstanden.

    Trecker Ich möchte dich ermutigen.

    Ich habe beruflich bedingt viele Jahre Lowa Stiefel genutzt. Jeden Tag. Den ganzen Tag.

    Im Sommer bekam ich dann mit, dass alle anderen außer mir Barfußschuhe tragen. Auch beim Bogenschiessen.

    Also habe ich die getestet. Ging Super. Keine Probleme auch beim Klettern im Gelände (Mittelgebirge, also nicht wirkliches Klettern) .

    Jetzt im Oktober habe ich mir den LonePeak bestellt, auch wegen dieses Forums.

    Was soll ich sagen? Ich habe noch nie auf Anhieb so gut passende und angenehm zu tragende Schuhe gekauft.

    Ein bisschen das Gefühl wie auf Wolken zu gehen.

    Aber Obacht! Ich bin kein wirklicher Tester und meine Strecken sind nicht lang. Ist halt ein sehr subjektives positives Gefühl bei diesen Schuhen.

    Grüße Azes

    ...

    Aber meine Lieblingslampe ist immer noch eine 15 Jahre alte Petzl Tikka XP2. Aus heutiger Sicht sackschwer (knapp 90g oder so) und eine dämmerige Funzel. Braucht AAA Batterien, kein USB.

    ...

    Interessant. Ich habe ein ITP AAA Stirnlampe. Auch ca. so alt. Das ist leider eine echte Funzel, die ich ersetzen muss. Außerdem habe ich noch 2 Taschenlampen von Xeno Light in Betrieb, eine mit AA + Li Akku und eine mit 18650 Akku. Beide haben 3 Helligkeitsstufen und keinen Schnickschnack.

    Das ist die F8 V6. Beide liebe ich- aber sie sind nicht UL und keine Stirnlampen.

    Die Idee mit der Acebeam H16 finde ich sehr interessant, ein Plätzchen für einen Ersatzakku findet sich überall.

    Aber brauche ich wirklich so viel Licht so lange? Vermutlich nicht. Vielleicht ist das eher ein Fall von "don´t pack your fears"!

    Deshalb ist für mich der Hinweis auf die Smini Fly von Silva sehr hilfreich. Die scheint ja auch mit wenigen Funktionen auszukommen, anders als die Nitecore Teile.

    Grüße Azes

    Allerdings dachte ich an "Schmutz" Handschuhe, weil der kleine Titanhobo etwas fummelig zum Auf- und Abbauen ist.

    Dafür sind die Piloten Handschuhe okay.
    Ein Rechter liegt bei meinem Ofenset zum Auseinanderbauen vom Korpus und Ofenrohr.

    Oder gleich das Übel bei der Wurzel packen und einen Pico-239 besorgen. ;)

    Erst mal teste ich den Titan Hobo mit 119g incl. Tasche. Der Pico wiegt mehr als das Doppelte.

    Eins nach dem Anderen...


    Grüße Azes