Beiträge von FNZ

    Für den ungewöhnlichen Fall eines Bisses, weiss ich wie man sich zu verhalten sollte ( betroffenes Körperteil mit Kompresse abbinden und nicht bewegen ) .

    Und wenn du dann da irgendwo bewegungslos verharrst, wie geht's dann weiter? Ist natürlich nur diese theoretische Frage "Was ist wenn" aber die Gefahr ist in Australien natürlich größer als bei ner Schlenderei durch den Pfälzerwald.

    Naja, sobald man gebissen wurde muß man unbedingt einen Notruf absetzen, falls kein Empfang vorhanden ist... dafür habe ich einen PLB dabei.

    Es hilft halt nur, so schnell wie möglich das Gegengift zu bekommen.

    Wobei es aber auch möglich ist, das die Schlange einen "Dry Bite" macht, also zubeisst ohne Gift, leider läst sich das ohne Arzt nicht so einfach feststellen.....

    Es gibt ca. 3000 gemeldete Schlangenbisse in Australien pro Jahr, davon Todesfälle 1-2.

    Tote durch Verkehrsunfälle ca. 1000 / Jahr.

    Triffst Du in Australien eigentlich irgendwelche speziellen Vorkehrungen gegen Schlangen?

    Also die Gefahr von Schlangen gebissen zu werden ist gering, da diese meistens fliehen, bevor man diese selbst entdeckt.

    Für den ungewöhnlichen Fall eines Bisses, weiss ich wie man sich zu verhalten sollte ( betroffenes Körperteil mit Kompresse abbinden und nicht bewegen ) .

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 4

    Mannus State Forest ( Tumbarumba ) - Namadgi National Park, Nass Valley Fire Trail

    16.11.25 - 23.11.25

    389 Km

    10795 +
    10781 -

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Immer noch auf dem ( einsamen ) Hume & Hovell Trail ( insgesamt sehe ich dort nur 2x andere Hiker, auf einer länge von 340 Km ) geht es weiter Richtung Norden. Nach wie vor, schaffe ich es jede Nacht einen Platz zu finden an dem ich Wild Campen kann.

    Pelikane und Kormorane


    Brumbies ( Wildpferde )


    Emus

    Blowering Reservoir

    Yellow-tailed black cockatoo  

    Ausblick vom Mount Wee Jasper


    In Wee Jasper ( einem ganz kleinen Ort ) verlasse ich den Hume & Hovel Trail um in den Brindabella National Park zu gelangen.

    Bin dann kurzfristig im Australian Captial Territory ( ACT, der nun insgesamt 3. Bundestaat durch den ich hike ).

    Gang Gang cockatoo ( HelmKakadu )

    Crimson Rosella ( Pennantsittich )

    Murrumbidgee River ( Murrumbidgee Discover Trail )

    Namagdi National Park ( ACT )


    Im Namadgi National Park wechsele ich auf den Australian Alps Walking Track ( da ich diesen ca. 650 Km langen Fernwanderweg, über die australischen Alpen, schon komplett im Jahr 2023 absolviert habe, nutze ich nur die ersten ( sehr steilen ! ) 4 Km um dann auf einen Firetrail und den National Trail ( Australiens längster Fernwanderweg ) zu kommen. Diesen werde dann ich aber nach mehren Kilometern wieder verlassen.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 3 B ( leider liessen sich keine Bilder mehr hochladen, so daß ich diesen Teil nochmal aufteilen musste )

    Strathbogie Area - Mannus State Forest ( near Tambarumba )

    Blue tongued Skink


    Hier führte der HHT über ein Privatgrundstück mit einer Kamelherde ( vielleicht habe ich auch den Wegweiser falsch interpretiert ).

    Aus der nahe sind diese ganz schön groß und impossant. Es hat mich auch ausgiebig beschnüffelt, bevor ich dieses passieren konnte.

    Als ich mich dann nochmal umgedrehte, hatten sich drei Kamele im Karawanen Modus formiert und sind mir gefolgt....

    Da habe ich dann beschleunigt so gut es ging und hab mich schnellstens über den nächsten Zaun auf die Strasse gemacht..... Führungspositionen liegen mir nicht so......

    Brücke inmitten einer Kuhweide, darf von Hikern und Kühen benutzt werden.

    Kuhweide

    Normalerweise sind Echidnas sehr scheu und graben sich ein oder rennen weg, wenn man sich ihnen nähert. Diesen konnte ich, aus einiger Entfernung, eine ganze Weile beobachten und fotografieren.

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 3 A

    Strathbogie Area - Mannus State Forest ( near Tambarumba )

    05.11.2025 - 15.11.2025

    537 Km

    13445 HM +
    12877 HM -

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Das Wetter ist etwas durchmischt, teilweise bewölkt und es regnet auch mal oder gewittert, aber sobald die Sonne scheint, ist es schon sehr, sehr warm und das lockt auch die Buschfliegen an. Routenmässig läuft soweit alles nach Plan und ich musste nur geringfügige Änderungen vornehmen ( meist um die Wasserversorgung sicherzustellen ).

    Es wird bergiger und zum erstmal geht es auf 1000m hoch ( und auch wieder runter ).


    Nachdem ich schon Koalas in einer Nacht gehört hatte, bekommen ich diese nun auch zu Gesicht ( alle drei innerhalb 45 Minuten, die ersten beiden haben sich selbst bemerkbar gemacht durch Ihre lauten Grunzgeräuschen, ansonsten hätte ich diese nicht entdeckt ).

    Zikade


    Erster Berg mit Aussicht: Golden Mountain

    Paradise Falls ( Alpine National Park )


    Woolshed Falls ( nahe Beechworth )


    Sulphur Crested Cockatoos ( Gelbhaubenkakadus )


    Kookaburra ( Jägerliest, auch Lachender Hans genannt, Hörprobe )

    Murray River in Albury ( New South Wales ), hier beginnt der Hume & Hovell Track ( HHT ), welcher 426 Km lang ist und in Yass endet.

    Diesem folge ich bis Wee Jasper. Der HHT einen längeren Abschnitt der entlang einer Hauptstrasse führt und dann auch sehr viel über Farmland ( Kuhwiesen ), aber auch durch National Parks, Natur Reservate oder ähnlichen.

    Die Abschnitte über Farmland gingen grösstenteils steil bergauf ( und wieder bergab ) und man musste vielfach ( manchmal alle 500m ) über Steighilfen die Stacheldrahtzäune überwinden und auch aufpassen, das man nicht in Kuhfladen tritt, welche wiederum eine grössere Anzahl von Buschfliegen anlocken.


    Eastern Hill Reserve

    Possum


    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 2

    Keilor ( Motel ) nach Strathbogie Area

    27.10 - 4.11

    452 Km 

    3287 Hm + 

    2785 Hm -

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Von meinem Motel in Keilor, einem kleinen Ort ca. 10 vom Melbourne Airport entfernt, startete ich bei bedeckten Himmel und kühlen Temperaturen los nach Bacchus Marsh wo ich einen Zeltplatz auf einem Caravan Platz gebucht hatte. Der Weg verlief unspektakulär an mehreren Hauptstrasse entlang, auf Fuß oder Radwegen.
    In Bacchus Marsh startete ich dann, nach einer frostigen Nacht, am nächsten morgen auf den Lerderderg Track der dann später in den Goldfields Track überging, welcher in Bendigo endet. Ab da ging es dann Forst und Nebenstrassen weiter bis in die Strathbogie Area.

    Sonnenaufgang über der Skyline von Melbourne


    Echidna ( Ameisenigel ) , eierlegendes Säugetier

    Nachtplatz neben einer offenen Wasserpipeline ( leider zu tief um Wasser zu schöpfen )


    Über etliche Kilometer führte der Weg an dieser ( alten ) Pipeline vorbei.

    Leider war es nur an ganz wenigen Punkten möglich Wasser daraus zu schöpfen und das Wetter war sehr, sehr warm.


    Sulphur crested cockatoo ( Gelbhaubenkakadu )


    Pink Cliffs , Heathcote


    Grasstree

    ca. 18 Km schnurgeradeaus ohne Kurve :)

    Von Melbourne nach Sydney zu Fuß - Teil 1

    Hier meine Reisebericht von meinem Thruhike in Australien, von Melbourne nach Sydney.
    Meine selbst zusammengestellte Route , ausgelegt auf 105 Hikingtage ( wegen festen Rückflugdatum ), bestand aus existierenden Fernwanderwegen, Wanderwegen, Bikepacking / Railtrails, Firetrails, Forststrassen, aber auch normale Nebenstrassen/Strassen und ein wenig Autobahn ( wo keine andere Möglichkeit vorhanden war ).
    Zudem habe ich die Strecke auch so gewählt, das ich spätestens alle 300 Km an einer Einkaufmöglichkeit vorbeikam.
    Ich habe alles zu Fuß gemacht, Public Transport, Hitchhiking, Lift ( Mitnahmeangebot von freundlichen Autofahrer), Fähre, etc. habe ich von vornherein ausgeschlossen, bzw. nutze ich generell nie auf meinen Hikes.
    Da ich auch die Strecke vom und zum Flughafen zu Fuß zurücklegte, mussten die Unterkünfte bei Ankunft und Abflug nicht allzuweit vom jeweiligen Flughafen entfernt liegen und gaben somit den Start und Endpunkt vor.

    Die im vorhinein geplante Route war auf ca. 4200 km ausgelegt, aber mir war klar, das ich flexibel sein musste um diese jederzeit anpassen zu können wegen Streckensperungen, Karten- oder Planungsfehler, Bushfire, Überschwemmungen, Wasserknappheit bzw. auffinden von zuverlässigen Wasserquellen oder ähnlichen.
    All diese Punkte sind dann auch eingetreten. Am häufisten allerdings waren es Kartenfehler, da viele Wege als öffentlich gekennzeichnet waren, aber sich vor Ort herausstellte, das diese über Privatgrundstücke verliefen oder in Trinkwassereinzugsgebiete gelegen waren und somit kein Zutritt erlaubt war.

    Die Reisezeit war nicht optimal gewählt, aber ich hatte kein anderes Zeitfenster.
    Da ich schon mehrmals in Australien war, machte ich mir am meisten Sorgen über die zu erwartende Hitze, Bushfire und Buschfliegen Plage.
    Ist alles mehr oder minder eingetreten.
    Die Temperaturen reicht von 0 Grad ( nachts, am beginn des Hikes ) bis zu 38 Grad.
    Bushfire hatte ich zum Glück nur in der Ferne gesehen und einmal ich bin Wochen nach einem Bushfire durch dieses Gebiet gekommen.
    Buschfliegen waren ab Anfang November präsent und erst Mitte Dezember wurde sie weniger.
    Meist reisten dann 20 bis 100 Buschfliegen auf meinem Rucksack mit und stürtzten sich ( nicht alle auf einmal !) in einem ausgeklügelten System von Angriffs- und Ruhezeiten auf Naseneingang, Augen, Ohreneingang und Mund um ein paar Hautschuppen oder ähnlich eiweißhaltiges zu ergattern.
    Die wirksamste Methode sich dagegen zu wehren, war mit einen ( abgefallen ) Eukalyptuszweig immer schön über die rechte und linke Schulter im Wechsel zu wedeln und das permanent.
    Irgendwann abends sind diese dann verschwunden, aber dann kamen auch meistens die Mücken .......


    Trail Daten:


    TrailZeit: 27.10.25 - 07.02.26 = 104 Trailtage
    Start Ort: Keilor ( Melbourne, Victoria )
    Ziel Ort: Sydney ( New South Wales )
    Distanz: 4808 Km
    Höhenmeter +: 103210 Meter
    Höhenmeter -: 102733 Meter
    Höchster Punkt: 1577 Meter ( Barrington Tops National Park)
    Nächte: 103 (1 x Caravan Park, 99 x Wildcamping, 3 x Campground mit Facilities (kostenlos) (National Park oder dergleichen))
    Pausentage: 0


    Hier eine Karte der Route die ich dann letztendlich gelaufen bin.
    ( Bitte das Höhendiagramm ignorieren, da es fehlerhaft ab 1800 keine Höhemeter mehr anzeigt und ich weder dies beheben konnte, noch habe ich es geschaft dies gänzlich auszublenden ).

    Quelle: Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap


    Fotos folgen dann ab Teil 2.

    Wie fallen die Größen aus?

    Mein Octa-Pulli von denen habe ich ne Nummer größer gebraucht. Ist jetzt aber schon 3 Jahre her oder so.

    Normal, würde ich sagen.

    Den Longleeve habe ich in L genommen, weil meine Standardgrösse M ( bei 178 und 75 Kg ) nicht mehr lieferbar war. Ärmel und Body sind ein wenig länger und liegen auch nicht zu eng an.

    Gibts eigentlich noch Alternativen zu den drei oben genannten, ggf nicht von Arcteryx?

    Wenn die von Liteway nicht so hässlich wär.... Gibts eigentlich irgendwelche pysikalischen Gründe warum die alles in Schwarz machen?

    Die von EE bleibt an sich die leichteste, oder? Sieht preislich jetzt auch ok aus - im Vergleich?

    Momentan für 65,00 € ( nur noch in schwarz ) Radjacke Endura GV500 Isolierende Jacke für Herren, Primaloft Gold Isolierung, 245 Gramm ( Herstellerangabe )

    Habe mir jetzt so eine Jacke bestellt, vielleicht kann die Infos ja jemand gebrauchen.

    Da es eine Radjacke ist habe ich diese mal in L ( normal habe ich M ) bestellt.

    •  Sie wiegt inkl. aller Etiketten 288 gramm, ( Etiketten ca. 10 gramm )
    • Front Reissverschluss ist 2 Wege
    • Kapuze ist ( von hinten ) verstellbar
    • 2 Handwärmer Taschen mit Reissverschluss, Jacke läst sich in eine der Taschen verpacken
    • Saum und Bündchen sind nur wenig elastisch, keine Verstellung im Saum
    • Hinten länger geschnitten ( von Schulter gemessen ca. 73 cm in der Mitte )
    • gegenüber meiner EE Torid ( mit 7D Stoff ) in Grösse M wirkt diese dünner ( siehe Foto )
    • Insgesamt ist die Jacke gut verarbeitet.
    • allerdings lädt diese sich sehr schnell statisch auf



    Gibts eigentlich noch Alternativen zu den drei oben genannten, ggf nicht von Arcteryx?

    Wenn die von Liteway nicht so hässlich wär.... Gibts eigentlich irgendwelche pysikalischen Gründe warum die alles in Schwarz machen?

    Die von EE bleibt an sich die leichteste, oder? Sieht preislich jetzt auch ok aus - im Vergleich?

    Momentan für 65,00 € ( nur noch in schwarz ) Radjacke Endura GV500 Isolierende Jacke für Herren, Primaloft Gold Isolierung, 245 Gramm ( Herstellerangabe )

    Alternativ gibt es wohl auch den Hack in den Slot für die Erdung etwas hineinzuschieben um die Verriegelung zu lösen und dann den Eurostecker direkt einzustecken. Problem dabei kann sein das die runden Pins entweder zu gut oder zu schlecht festgehalten werden da die Steckdosen für eckige Pins konstruiert sind und wenn man das Netzteil in einem Pub oder Shop zum laden abgibt dürfte das auch schwer zu erklären sein :S Hat das schon mal jemand probiert?

    Das gleiche Prinzip nutzt RollingSquare bei seinem Pocket Travel Charger, hab das noch nicht testen können, sieht aber nicht sehr vertrauenwürdig aus, wenn man das mal mit einem richtigen UK Stecker vergleicht....

    Gibts eigentlich noch Alternativen zu den drei oben genannten, ggf nicht von Arcteryx?

    Wenn die von Liteway nicht so hässlich wär.... Gibts eigentlich irgendwelche pysikalischen Gründe warum die alles in Schwarz machen?

    Die von EE bleibt an sich die leichteste, oder? Sieht preislich jetzt auch ok aus - im Vergleich?

    Es gibt noch diese Jacke von der Radmarke Canyon. Laut Webseite und nachfrage beim Support ist das Gewicht 200 gr ( mit 100 gr/m2 Primaloft Füllung !!! ). Was für mich fehlt ist ein verstellbarer Gummizug im Saum, sonst hätte ich die mal zu Probe bestellt.

    Ich verwende eigentlich nur die Easton Nano. Die anderen liegen rum, weil sie zu einem Zelt dazugehören.

    Manchmal packe ich noch ein paar von den Titannägeln von Vango(?) ein.

    Nachdem ich bei Frost drei Köpfe von den Easton abgerissen habe, suche ich noch die DAC V-Heringe mit 20 cm Länge. Kann ich in Europa leider nirgends finden.

    Meinst Du diese hier

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