Ob 51er, 56er oder breiter, ist, denke ich, für Seitenschläfer auch nicht nur von der tatsächlichen Körpergröße abhängig. Dazu kommt an persönlicher Disposition
- Rumpf- vs. Beinlänge (was ragt eher über: Podex oder Knie)
- tatsächliche Schlafposition auf der Seite - lang oder eingerollt
- Zappel- oder Ruhigschläfer
Dazu der Mattentyp (disclaimer: ich habe seit vielen Jahren nicht mehr auf einer echten Luma gelegen) je dicker die Matte, desto mehr spielt es eine Rolle, dass die Mattenaußenkante schon nach unten abfällt. Die äußersten Zentimeter sind nur eingeschränkt nutzbar, manchmal kann an den lamienierten Stellen Luft einströmen von außen, und der Unterschied zwischen "Auf der Matte" und "neben der Matte" ist größer.
Ich, Seiten-und-Ruhigschläferin, 1,63 mit langem Rücken, Quilt, bin mit Prolite, Falt- oder Rollmatte unterwegs, wobei die Länge (und Dicke) der Matte je nach Tour und Jahreszeit variiert. Mir macht es - außer im Winter - überhaupt nichts, wenn irgend etwas über die Matte hinausragt, dann sind halt Knie oder Podex irgendwann außerhalb der Matte. Wenn es tagsüber warm ist, bleibt es der Boden ja prinzipiell, auch wenn die Luft sich Nachts sehr abkühlt. Mit Prolite plus Faltmatte habe ich (im Sturmbunkerzelt) aber auch schon auf Schnee sehr gut geschlafen.
Naja, mal sehen, was ich nach dem Wintertreffen dazu sage, da will ich mich ja ins Tarp coachen lassen
... je nach Temperatur mit Quilt(s), Prolite UND Faltmatte
, je gut 50cm breit. noodles : hast du wieder deine Kofferraum-Wolldecke dabei?