Beiträge von caficon

    2. Die Lightning Fires Canadian Border Closure (die letzten 19Meilen vor der kanadischen Grenze).

    2. traf mich hart, so kurz vor dem Ziel, wurde der Trail praktisch vor meiner Nase geschlossen. Einen Tag vorher hätte ich das Monument an der kandischen Grenze erreicht - der Tiefpunkt meines PCT Abenteuers.

    das da meinst du? Harts Pass 3. September 22. Traurig wars

    Transparenzhinweis:
    Wir Mods haben uns dazu entschieden, hier mehrere Posts auszublenden.
    Grund: Das Ausgangsvideo des One-Year-Triple-Crowners Quadzilla hatte keinerlei Outdoorbezug.
    Damit ist jetzt hier die Diskussion darüber obsolet.

    Kurzgucken funktioniert noch gut genug zum Lesen und fürs Smartphone, wenn ich die Brille absetze. Sonnenbrille und Wanderbrille sind vor einigen Jahren auf Fernsicht optimiert worden. Und da die Wanderbrille so ein rahmenloses unscheinbares Modell ist, passen beide gleichzeitig in ein Etui. Als Etui nehme ich entweder so etwas Schlankes ungefähr wie diese Fefi, aber leichter von (32gr, für 50ct im second hand gefunden, von eyes+more) oder, wenn ich denke, ich brauche ein Extragefäß zum Wasserschöpfen, das Plastikbierflaschen- noodles -Modell. Das Brillenputztuch habe ich für die Noodles-Variante zu einem Brillenkratzschutztäschlein zusammengenäht.

    Backup-Lösung ist also nur Sonne gegen farbloses Glas. Da ich aber ohne Brille, abgesehen vom Scharfsehen der Landschaft, "nur" Probleme habe, das nächste an den Baum gemalte rote Strichlein zu sehen, mich in unbekannten Geschäften zu orientieren und Menschen am Gesicht zu erkennen (anstatt am Gang oder am Rucksack) reicht mir das.

    Bei Regen: Käppi mit Schirm unter der Kapuze wirkt Wunder!

    Ob 51er, 56er oder breiter, ist, denke ich, für Seitenschläfer auch nicht nur von der tatsächlichen Körpergröße abhängig. Dazu kommt an persönlicher Disposition

    - Rumpf- vs. Beinlänge (was ragt eher über: Podex oder Knie)
    - tatsächliche Schlafposition auf der Seite - lang oder eingerollt
    - Zappel- oder Ruhigschläfer

    Dazu der Mattentyp (disclaimer: ich habe seit vielen Jahren nicht mehr auf einer echten Luma gelegen) je dicker die Matte, desto mehr spielt es eine Rolle, dass die Mattenaußenkante schon nach unten abfällt. Die äußersten Zentimeter sind nur eingeschränkt nutzbar, manchmal kann an den lamienierten Stellen Luft einströmen von außen, und der Unterschied zwischen "Auf der Matte" und "neben der Matte" ist größer.

    Ich, Seiten-und-Ruhigschläferin, 1,63 mit langem Rücken, Quilt, bin mit Prolite, Falt- oder Rollmatte unterwegs, wobei die Länge (und Dicke) der Matte je nach Tour und Jahreszeit variiert. Mir macht es - außer im Winter - überhaupt nichts, wenn irgend etwas über die Matte hinausragt, dann sind halt Knie oder Podex irgendwann außerhalb der Matte. Wenn es tagsüber warm ist, bleibt es der Boden ja prinzipiell, auch wenn die Luft sich Nachts sehr abkühlt. Mit Prolite plus Faltmatte habe ich (im Sturmbunkerzelt) aber auch schon auf Schnee sehr gut geschlafen.

    Naja, mal sehen, was ich nach dem Wintertreffen dazu sage, da will ich mich ja ins Tarp coachen lassen:love:... je nach Temperatur mit Quilt(s), Prolite UND Faltmatte8), je gut 50cm breit. noodles : hast du wieder deine Kofferraum-Wolldecke dabei?

    Uhh, Dir ist schon klar, das Paradise Valley Cafe der letzte Stop vor Apache Peak ist (wenn man on-trail bleibt)? 2022 war der PCT Mitte März dort noch ziemlich vereist und ohne Spikes hat der PCT dort ja schon Leben gefordert.

    Eben deswegen zum Paradise Valley Cafe. Als ich da war (April 2019) hatte es so ein/zwei Wochen vorher Unfälle gegeben mit Rettungseinsätzen - als ich dann dort war, fand ich es letztendlich erheblich weniger problematisch als vorher gedacht - was aber auch einfach an den 1-2 Wochen Unterschied gelegen haben könnte.

    Man muss nicht aus dem Flugzeugfenster schauen, es gibt ja den San Jacinto Trail Report (auch auf Youtube).

    natürlich, und auch postholer natürlich, aber so richtig eingesunken war es bei mir wirklich erst beim Blick aus dem Flugzeugfenster. Vorher hatte ich halt immer nur von all den Leuten gelesen aus den Vorjahren mit "it never rains in southern california" - was ja auch oft stimmt.

    Thema früher Start: Ich bin ja auch ein älteres Semester. Ich hatte mir 2019 absichtlich einen Ende-März-Termin gewählt. Wegen langsam anfangen für Sehnen, Muskeln, Füße und Laune (hat geklappt, null Blasen), hoffentlich mehr Wasser in der Wüste (hat auch geklappt, allerdings auch von oben), kühlere Temperaturen (ja, auch das - aber Mount Jacinto und Baden Powell waren noch ziemlich im Schnee, war froh über meine Micro Spikes; andere haben es auch ohne gemacht).

    Wenn man nach San Diego oder nach LA fliegt und aus dem Flugzeugfenster guckend sehen sollte, dass da in diesen südlichen Bergen, Jacinto und so, ziemlich viel weiß ist, dann könnte es sich möglicherweise lohnen, Micro Spikes schon dafür zu kaufen und z.B. zum Paradise Cafe zu schicken. Und dann kann man auch noch ein paar Lebensmittel mit in das Päckchen packen. Das Päckchen wird dadurch nicht teurer, das ist der gleiche Preis.

    Beim Telefon habe ich auf Simly gesetzt. Kostet vielleicht etwas mehr als wenn man sich genau informiert und dort etwas sucht. Mir wäre das zu viel Gehampel für eine Einsparung unterhalb der Kosten für eine Hotelübernachtung. Zwei Biere im Restaurant weniger pro Monat, dann hat man das wieder drin.

    Was ich im vergangenen Jahr auf dem CT mitbekommen habe: Diese Gasumfüll-Koppler haben inzwischen einige Hiker dabei, und manchmal gab es sie auch an so Gemeinde-Hiker-Zentren. Wir hatten so ein Koppeldingens dabei (und mein Partner hatte seine kleine Federwaage mitgenommen, was hier wahrscheinlich niemand machen würde, aber ganz praktisch war).

    Ansonsten wie mars_hikes sagt, die meisten hier stopfen ihren Schlafsack unten in den Liner, so wird er bei vollem Rucksack ordentlich komprimiert, aber bei leerem Rucksack bekommt die Daune ein wenig Luft für kreative Entfaltung.

    Also ich habe meistens den dünnen Kompressionssack dabei, der zu einem EE Quilt gehört. Tagsüber kommt der Quilt rein, abends verwandelt er sich, auf Links gedreht, in einen Teddybär-Ersatz mit der Tagüber-Kleidung. Kommt unter den (Seitenschläferin auf dünner Matte) oberen Arm, das entlastet die untere Schulter und gibt so was wie ein Schnuffeltuch-Gefühl. Und wenn ich unterwegs eine Waschmaschine mache, bekommen empfindliche Sachen - Seiden-Inlet, Merinozeugs - einen Waschbeutel.

    Und zur Länge des Schlafsackes, derRadler: Ich bin auch 1,63 groß und besaß einmal einen WM Apache in 165er-Länge. Für mich, als Seitenschläferin, war das vollkommen ok, ich hatte genügend Platz, auch für Powerbank und Wasserfilter. Als Bauchschläfer, oder um Schuhe mit hineinzunehmen (um sie vor dem Tieffrieren zu bewahren) könnte es knapp werden bei der Länge.

    Ich sitze gerne tief, auch einfach auf dem Boden. Wenn ich unterwegs bin, habe ich normalerweise nur so ein Schaum-Faltkissen dabei, als Hosenboden-Nässe-, Kälte- und Harzschutz sowie zur Verlängerung meiner Kurz-Prolite. Auf Treffen nehme ich mir mittlerweile ganz gern meinen "Festival Chair", ich glaube auch von Helinox, mit. Er ist sehr niedrig, somit ist es auch recht schwierig, sich daraus einigermaßen elegant zu erheben. Aber man kann wunderbar kippeln damit.

    Mia im Zelt könnte dir auch weiterhelfen. Sie ist glaube ich den ganzen SI gelaufen und hat hier im Forum davon berichtet:

    Mia im Zelt
    17. Oktober 2024 um 17:29

    In ihrem Blog Weitwanderfrau ebenfalls.

    Gerade gibt es den Apache MF bei Globetrotter um 20% reduziert - je nach Länge 530/544/560. Damit ist er (überschlagen) um einiges billliger als auf der WM Homepage. Immer noch ein stolzer Preis, aber...

    Globetrotter

    Kann jemand erklären, was es damit auf sich hat? (bisschen Runterscrollen, in den technischen Details "Verantwortlich in der EU: Sack & Pack Reiseausrüstungen....")

    Mal so ne theoretische Überlegung:

    Die xmat ist ja dünn, weich, flexibel, feuchtigkeitsunempfindlich ... wäre es nicht möglich daraus eine Kälteschutzweste für den Winter zu basteln? Hätte den Vorteil das durch die geschlossene Zellstruktur die Wärmekonvektion sehr stark verringert wird ohne ein loftiges Material verwenden zu müssen das stark aufträgt. Wäre natürlich nicht "atmungsaktiv" aber als Weste bei richtig Kälte vielleicht machbar? Als Jacke wohl eher nicht, würde die Bewegungsfreiheit der Arme zu sehr einschränken?

    cosplay:D

    Erinnerung: Es gibt einen Faden rund um die Heringe:

    TaCha
    4. Mai 2025 um 01:59