Beiträge von caficon

    Carsten010 , das steht doch außer Frage, dass es in manchen Situationen tatsächlich gute Gründe fürs Night-Hiken geben kann. Sei es das Aquädukt in Südkalifornien (musste ich nicht, 2019 wars sch…kalt), sei es woanders. Bei mir war es von Belden der lange Aufstieg Richtung Süden, weil tagsüber superheiß. Total interessant, die vielen glitzernden Spinnenaugen auf dem Trail im Lampenlicht.


    Wegen der schwarzen Fotos, und wegen (nicht) „junger Hüpfer“ ein fettes OT: Wer erinnert sich an Alfs tolle Übernachtungs-Berichte in ODS, in denen ein immer wiederkehrendes Element das nächtliche erschreckte Aufwachen war?

    z.B. hier:

    https://www.outdoorseiten.net/forum/viewtopi…t=Alf&start=100

    Es ist durchaus möglich, mit Nudeln / Ramen / Kuko-Reis / Kapü /Erbspüree plus irgendwas Fettigem wie gerösteten Zwiebeln / Backerbsen / geriebenem Parmesan/ diversen Nussmusen auf die 600 Kalorien zu kommen am Abend. Getrockneter Fisch aus dem Asia-Laden, Beef Jerky, Sojaschnitze dazu. Danach noch, falls emotionaler Bedarf, ein Süßer Moment.

    Meine Topfreinigungs-Technik habe ich an anderer Stelle schon beschrieben.

    Gelegentlich nutze ich auch manche Trekkingmenüs.

    Aber eigentlich lege ich das eingesparte Geld lieber ab und zu in anständig gemachter Kost in Restaurants an - gestern Abend in Marseille in einer guten Bouillabaisse.

    Cannes-Marseille Fortsetzung:

    Mittlerweile sind wir in Marseille angelangt. Nach dem Cote-Azur-Hinterland-Abschnitt versuchten wir es an der Küste. Gelb markiert, nennt sich Chemin Littoral. Traumhaftes Blau - und wiederum das Glück, noch in der très bas saison unterwegs zu sein.

    Leider zwischendrin übersehen, dass… seit 26 Jahren der Weg vorübergehend außer Betrieb ist und dahinter die gesamte Halbinsel Privatgelände…

    das Problem haben wir dann auf meine Weise gelöst: Nette ältere Dame spricht nette ältere Dame an☺️

    Toulon haben wir mit der Bahn überbrückt- bis Cassis. Dort das Cap Canaille geslackpackt - traumhaft!

    Heute auf dem GR 98 durch die Calanque nach Marseille. Besser wäre es gewesen schwindelfrei zu sein… aber schick war‘s!

    Ich habe ein 1-Meter-Stück der 1. Generation (!) mit auf die Wanderung Cannes-Marseille genommen. Gerollt und außen seitlich am Rucksack befestigt. Es ist die dicke Version.

    Sie diente als Sitzpad, Gymnastikmatte und als Unterlage, Verlängerung und Anti-Rutsch meiner 90-cm-Prolite. Ich finde sie weiterhin gut. Nachts gingen die Temperaturen auf 0 bis 4 Grad runter, das hat mit dem 300er Comforter und ein paar Klamotten auch gepasst. (Natürlich war der Boden unter dem Zelt nicht ganz so kalt, weil es tagsüber wärmer war.)

    Ja, das Maquis hat ihr einige Verletzungen zugefügt, die aber die Nutzung nicht beeinträchtigen. Ja, manche punktuelle Belastung führt zu Relief-Bildung, auch die stört aber nicht und bildet sich z.T. zurück. Stabiler als all diese Uberlite u.ä. (ich nutze dieses neumodische Zeug nicht und kann sie auch nicht auseinanderhalten) ist die allemal.

    Speziell im Fall Jack Wolfskin ist für mich schon ziemlich alte Person einfach in Erinnerung geblieben, dass die die Taz, die die Tatze bereits viel länger genutzt hatte, verklagt hatten. Und auch diverse Kleinstunternehmer aus komplett anderen Branchen abgemahnt hatte. Einfach ziemlich unangenehm.

    Ja, da kann ich nachtragend sein.

    Hundertprozentig ist nichts - da geht es mal wieder um Wahrscheinlichkeiten. Was mute ich mir und meinem Körper/ meinem Wohlbefinden zu, was dem von anderen.

    Solange ich nur mich und meine Keime durch die Gegend trage: die kennt mein Immunsystem. Da reichen mir Wasser, ggf Feuchttuch, Katzenwäsche am Bach. Sobald anderes / andere dazukommen, kann es ungemütlich werden. Sei es die dicke Erkältung des Zugnachbars auf der Anreise (Maske aufsetzen, wenn ich daran gedacht habe, eine einzustecken). Auf US- Trails (und wo viele Menschen zusammenkommen): wegen Norovirus alle Fäkal-Nahrung- Kontaminierung verhindern: nie Hand schütteln - Fistbump. Nie jemandem bei angebotenem Teilen von Trailmix in die Tüte greifen, sondern auf die Hand schütten. Wenn eine Toilette benutzt - Desinfektionsmittel auf die Hände. Wenn Wasser und Seife nicht möglich sind. Sowas halt.

    Und vor der Rückfahrt in Öffis nach Möglichkeit irgendwo „entstinken“.

    Von Theoule-sur-mer ( bei Cannes) nach Marseille, das ist die Idee. Mal am Meer, mal im Hinterland. Sehr schön bisher.

    Man beachte die schneebedeckten Berge des Parque de Mercantour im Hintergrund:

    Bei Wegen ist alles dabei: von Asphalt über Gravel, Mountainbiker‘s delight , single trail bis Bach:

    und natürlich endlich wieder das Zelt

    Würde man in Gegenden, in denen mit solchen Riesenhirtenhunden zu rechnen ist, ein Abwehrspray dabeihaben? Es aus aus dem Zelt / Tarp heraus auch einzusetzen bedeutete natürlich auch selber etwas abzubekommen…

    Geschlossenes Zelt wirkt jedenfalls gegen hungrige Zecken und Mücken, wildkriechende Nacktschnecken, kuschelfreudige Spinnen und Schlangen, Skorpione im Schuh…

    Beim assistierten Tarp-Schlafen vor wenigen Wochen (Premiere) außerhalb der entsprechenden Saison schlief ich aber ganz prima. Stelle mir aber weiterhin lieber vor, dass hauchdünne Wände auch gegen größere Unbill einen gewissen Schutz bieten.

    Das berühmte Fritz-Meinicke-Video kenne ich nicht. Aber hat jemand das Video von Dixie (homemade wanderlust) mit dem tollwütigen Stinktier vorm Moskitonetz gesehen?

    Auf dem Weg ans Mittelmeer kurzer Doppelnachtstopp in Heidelberg, ehe ich morgen in den TGV steige. Einmal rechtsneckarisch auf den Berg, dann einmal linksneckarisch hoch macht nachwinterlich ungeübte knapp 1000 Höhenmeter. Immerhin. Ziemlich frisch, aber schön. Der Laubwald noch sehr licht; Hainbuche und Eiche ganz frisch aufgesprungen, Buche noch in den Startlöchern.

    da gibt es einen wunderbaren Faden zu. Dem habe ich auch meine neue Lampe zu verdanken. Die Smini.

    MeisterGrimbart
    17. Oktober 2025 um 12:48

    nun bin ich vor kurzem in einem anderen Forum auf mehrere begeisterte Stimmen zur Deomarke "Wild" gestoßen. Beim nächsten Rossmannbesuch habe ich dann einen Stick in Reisegröße davon entdeckt, mitgenommen und jetzt auf einer sechstägigen Bikepackingtour ausprobiert - hat mich absolut überzeugt!

    Ich habe mir das Zeug auch mal gekauft und dann gleich etwas grobmotorisch benutzt, sodass der Stick abgebrochen ist.

    Und so kann ich vermelden: Als Mini-Dose für ein Stückchen davon bietet sich eine Apotheker-Salbenkruke an. Je nach Länge der Tour in Pillendöschen-Größe oder eine Größe größer(12ml).

    Normalerweise habe ich so etwas nicht. Aber im vergangenen Jahr in Colorado haben wir uns bei REI Denver zu einigen Gerichten hinreißen lassen und sogar unterwegs nochmal nachgekauft.

    Positiv, nein, absolut positiv, im Sinne von nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind uns zwei Salate, die man mit kühlem Wasser rehydriert, von Good to-go (nicht zu verwechseln mit der good-to-go- App) geblieben. Wirklich superlecker, ausgewogene Säure/Schärfe, angenehme Textur und das Gefühl, etwas Frisches zu essen:

    Cucumber Chaat Salad | Dehydrated Indian Street Food-Style Salad
    Try our Indian-street-food-style Cucumber Chaat Salad: a vegan, gluten-free, cold-soak meal with 21g protein. No stove required — just add cool water and go.
    goodto-go.com
    Carrot Ginger Power Bowl – Vegan Stove-Free Meal
    Enjoy the vegan Carrot Ginger Power Bowl from Good To-Go: stove-free, just add cool water, gluten-free, 15 g protein. Perfect for trail or lunch.
    goodto-go.com

    Sie sind absolut nicht kalorienoptimiert, wir haben uns eine Tüte zu zweit als Vorspeise geteilt und danach unsere jeweiligen Hauptgerichte gegessen.

    Ob man sie in Europa bekommt - wäre vielleicht ein Alleinstellungsmerkmal für die Fernwandertage, JP4 ? Fällt mir gerade so ein.