Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Aha, ein Aluhut! :D

    :D ich wollte ja keinen gipfel ambivalenten sarkasmusses a la "ein aluhut vom cottage von ali" schreiben und kenne den diskurs zu alu bei asta auch gar nicht. aber, positiv: fast die grösse eines sombreros und damit zuverlässig schatten. und luftig. und noch 1 schnur für zum festziehen unterm kinn vorhanden. halt nicht UL, vielleicht ist nicht UV aber wichtiger.

    aluhutfrage dann: ist im schatten eigentlich weniger UV und so?

    hab einen fürs frühstück zur mittagspause im büro, wo ich heute früh mal wieder unterm schreibtisch biwakierte. arbeite mich westwärts bis chinese time vor.


    nb, UV-prognose: https://www.bfs.de/DE/themen/opt/…gnose_node.html

    Alpen (D) gerade auf max...

    Rein praktisch: ich finde den Kegelhut von asta gear ganz gut. Das Gummi reicht nur bis 60 cm, musste ein Stück dazwischen gesetzt werden und die Schnalle konnte ab. Ganz gut belüftet und sehr gut beschattend und krumpelt nicht sov wie andere Hüte. Aber 89 Gr mit Packbeutel sprechen dagegen. Und das Packvolumen auch (der Hut funzt wie ein Wurfzelt und bleibt deshalb auch gepackt ein -kleinerer- Kegel). Material: Tyvvek und Alu.

    Die Kegelhüte aus Reisstroh bzw. Bambusfaser auf ali könnten leichter sein, weiss nicht.

    Das TFS hat aber leider den Eingang iwie auf der langen Seite ...

    Kondenshölle ... sehe ich ähnlich, aber muss man ggf mal gucken (Reviews abwarten). Der wesentliche Unterschied zu anderen Alpinzelten scheint mir ja, dass der Eingang mit Mesh gedoppelt ist - kann man also auflassen, ggf. das "so gut wie nix"-wiegende dcf-Tarp drüberspannen oder hat ohnehin immer das UL-bivvy für übern SchlaSa dabei, dann ist Kondens relativ (für mich). Kein alpines Höhenzelt, sondern für "semi"alpin = trockene Gegend oder Jahreszeit, Höhen um die 2 bis 3000 und Biwak voll und man ist idR nur bei schönem Wetter unterwegs. Davon, dass man da auch ohne Zelt nächtigen könnte, müsstest Du meine Begleitung überzeugen...

    Quelle für NFL: Insta von asta gear (15.05.), Video mit Sekunden-Schwenk aufs Gestänge, "NFL" auf diesem lesbar, sieht aus wie die übliche dac-Beschriftung. "8,7 mm DAC NFL" im Text. "908 Gr" auch im Text (zum Zelt in rot). In einer vorherhergehenden Ankündigung des Pursuit stand gar was von ca. 800 Gr (Bild: Prototyp in grau). Mag hier Insta, Fb, X usw. nicht verlinken, die ich allesamt eher für eine Plage halte

    (und sehe das mit dem Verlinken dann anders, wenn es darum geht, Quellen für Kritik zu nennen)

    . Das Rot ist schick.

    Huh, nach den Kuppeln werden jetzt die Einwandkuppeln hip. Beide mit Aussengestängen (das eine teils geclipped, das andere in Kanälen):

    - asta gear pursuit 2, dac nfl 8.7, wohl silnyl, 900 Gr., Gepäckfach semi-ausserhalb, 2 Lüfter. Aber: ist da ne grosse plane Fläche unter der Stangenkreuzung? Liegelänge (da passe ich nicht zu zweit rein)?

    - liteway x2 tent: 20er silpoly, 230 lang, 9.3 yunan, netto knapp unter 1 Kg. Aber: warum am Fussende nur 100 breit und nicht vorn und hinten 135? Reissfestigkeit?

    Für semi-alpine Keksesser und Schönwetterzelter wie mich ist bei beiden Zelten die Stellfläche interessant und dass v.a. auch der Eingang mit Mesh gedoppelt ist. (Weil: Insta spielt mir gerade Dutzende italienischer Accounts ein, die nur kurze Ausflüge zu hohen Biwaks und unbewirtschafteten Hütten machen = my way, wird also voll dies Jahr usw.).

    Genau:-). Ellbogensee, weil sehr schön am Wasser, viele Zelte (weil am Fernradweg) und nach meiner Erinnerung Lädchen, Restauration, Bücherbox.

    Und wenn man von Norden kommt (bzw. guckt), kann man auch das Stück Fernradweg ab Priepert gut laufen und dann auf Wanderwegen, Ellbogen ist dabei der Übergang von weiter Landschaft zu Wald.


    ... und zum Saisonschluss-WE (so um den 03.10.): mitm Rad Feldberg, Camping am Bauernhof. Zeltwiese ziemlich leer, komplette Infrastruktur einschl. Tonnen für matratzenerfordernde Rücken, Carwitz, heilige Hallen, Rückweg über Boitzenburg. Gernst wiederholte Tour.

    Neben diversen Mücken- und Absauf-events, aufgrund derer wir über die Jahre zu Schönwetterzeltern wurden, dieses aus dem August 2011:

    noch rank und schlank und sportlich die ersten drei Tage der Tour jeden Tag einmal hingefallen beim Gehen. Als wir am dritten Tag auch noch einschneiten, Abstieg in die nächstgelegene Stadt und beim Arzt ins Wartezimmer gesetzt. Nach mehreren Stunden Warten gesehen, dass die neuen (Teleskop-)Stöcke mit dem neuartigen Klappverschluss auch noch Schrauben zum Fixieren des Klappverschlusses haben und eine sicher teure Arztrechnung gespart.

    Die hinteren mit den grauen Griffen. Dass nach jedem Hinfallen ein Stock neu eingestellt werden musste, hatten wir schon mitgekriegt.

    :S

    Gruss von gestern Abend.

    Heute 6 Uhr Weckruf und Vorbeimarsch einer Kapelle von 50 Mensch.

    Auflösung:

    Perfekte Illusion unberührter Natur. Kalkstein und Moor. Viel zu trocken für die Jahreszeit und zu warm.

    Ja, Zugspitze. Aus der Ferne sowohl von der deutschen als auch von der österreichischen Seite sehr schön anzuschauen.

    Hier vom Osterfeuerberg. Zwischen Radweg und Loisach ein Feldweg, der an einer Scheune hinter Pferdewiese aufhört. Das Vieh noch bis Mitte/Ende Juni im Dorf.

    Das Blechblas hat mir gut gefallen, ein getragene Melodie. Beeindruckend. Leider mit langen Einlagen von vielen Trommeltrommlern dazwischen.

    Ein Dorf weiter wollten wir nur essen, aber es gab Schuhplattler, Kreis der Burschen rund um die Jungfraun mit dem Rücken zum Maibaum.

    Und ich bin Seilbahn gefahrn. Zum ersten Mal mit Seniorenermässigung. Gips zum Herzogstand ab 60.

    Wenn man von Camping zu Camping will, ist Brandenburg eher Radtourenland und nienienie! mit dem RE erst Samstagmorgen los oder Sonntagabend zurück. Und vor bzw. nach den Berufspendlern.

    Ich würde bei mapy cz in der Karte nach 2-3 Campings suchen, die wandernd ab und bis Bahn und untereinander entspannt wandernd zu erreichen sind. Am ehesten im Norden, Grenzgebiet Brandenburg und MeckPomm. Ein Biwakplatz sollte dabei sein. Sehr angenehm als Camping finde ich Naturcamping Ellbogensee.

    NaturCamping am Ellbogensee (Campingplatz ) • Mapy.com
    Karte NaturCamping am Ellbogensee (Campingplatz ) – Detailkarte der Umgebung (Basiskarte, Wanderkarte, Satellitenkarte, Panoramakarte, usw.), Routenplanung,…
    mapy.com
    Biwakplätze & Trekkingplätze in Brandenburg 2026 🏕️ - onenightwild.com
    Biwakplätze und Trekkingplätze in Brandenburg » Ausgesuchte Orte für dein Abenteuer im Freien » Finde deinen Lieblingsplatz mit OneNightWild
    www.onenightwild.com


    Eine "richtige" Wandertour für Freundinnen mitzunehmen wäre an der Werra lang, Eschwege bis Creuzburg, mal die eine, mal die andere Seite der Werra in die Höhe und tatsächlich von Camping zu Camping und mit ÖPNV von B und HH in der gleichen Zeit gut erreichen. An der Hauptstrasse die Werra lang fahren mehrmals täglich Busse zwischen E und C, man kanns ganz entspannt handhaben. Haben wir mal in grösster Hitze Anfang August gemacht und war sehr nett. Höhepunkt war der Heldrastein und der Biwakplatz unten (mit Restaurant im Dorf). In Eschwege Naturcamp Meinhard, dann hat man mit Eschwege angucken schon 1 Tag um. https://mapy.com/de/turisticka?…51.1333950&z=12

    Ich hoffe, die Links funzen.

    Da es hier noch kein Bericht über Moen gibt, schreib ich kurz einen. hol ich mal meinen von 2023 hier rüber:

    Hingeradelt ab Rostock Hbf., Fähre Rostock - Gedser. Auf dem Weg von Hbf zum Fährhafen hab ich mich noch jedesmal verfahren bzw für die "9 Km" (Schild) trotz hohem Gang bisher immer ne Stunde gebraucht :-) Die höchstens 100 Km bis in den äussersten Insel-Westen mit Zwischenübernachtung (Wind, und man fährt jeden langgestreckten Höhenmeter mindestens zweimal, weshalb für mich als Untrainierten mehr als 7 Gänge besser wären).

    Zusammenfassung: schöner als Brandenburg (sprich: Schorfheide, Brodowin, Bad Freienwalde), Feldberger Seenplatte und Rügen einschl. Hiddensee. Weil: dort haben sie jedes Haus schön. Alles sehr hygge. Die Weite kriegt man nicht abgebildet. Reichlich Motive für Caspar David Friedrich. Die Klippen höher als auf Rügen und wilder (weil brüchiger). Der Wald viel Buchen in allen Grössen und Formen.

    Nur einsam ist man zur Hauptsaison nicht. Die Shelterpladsen gut gefüllt. Gerade an den erwartbar einsamen Plätzen wartet die weisse Pest, wenn Zugang mit Auto irgendwie machbar ist (Busene Havn, deutsche Mobile mit schlecht erzogenen freilaufenden Aggrohunden, niedergelassen für länger). Die 3 Naturcampings voll (Harbolle, Moens Klint und Ulvshale). Trotzdem alles besser als deutsche Ostsee.

    Einsam ging dann doch: Bekannte hatten ein Bauernhaus gemietet. Laut Internet "4 km eigenes Land" drumrum = unsere (und anderer Besucher) Zeltfläche :-). Viel ganztätig spazieren gegangen und eine Radtour nach Ulvshale und Nyord.

    Radfahrn: 1 MTB-Trail bei Moens Klint (bis 20%, mit 7-Gang nicht fahrbar), ansonsten alles Asphalt.

    Wandern: ziemlich aussenrum geht und man kann gute Stellen zum Übernachten finden. An den Klippen kann man gut oben und unten lang, unten kriegt man manchmal nasse Füsse, je nach Gezeiten. Da die Klippen die Hauptattraktion der Insel sind, ists da am besten zu den Tagesrandzeiten, dann ist der Autoterror wieder weg.

    Baden: manchmal Sandstrand (in perfekt: Ulvshale...), sonst eher steinig und weit flach rein, dann zT heftige Strömung.

    To avoid: Klintholm Havn, die Insel hat jetzt ihre Planungssünde. Overtourism hat die netten Sachen kaputtet. Statt Minimarkt und kleinem 50's Billiardhotel vom Frauenkollektiv jetzt hässliche Ferieneigenheime, die kleine Siedlung überwiegend im Rohbau geblieben & so mittige Strandbarbuden in doof. Ausser dem Hotel war auch die Fischräucherei schon beim letzten Besuch schon weg.

    Fauna: viel Falken, Rotwild, Hasen. Vor Vipern wird gewarnt (Kreuzottern), aber noch nie welche gesehen (4x dagewesen die letzten 15 Jahre).

    Empfehlung (Essen gehen fällt aus wg ist nicht ausser Steege und Nyord): Harbolle Havn, das Restaurant ist die hygge-Version von KüfA (Küche für alle). Für okaye Preise gibts was Gutes zu essen (immer nur ein Gericht). Hinweg Veggie-Burger, Rückweg klasse Curry.

    Paar Bilder:

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    (20 Meter vom Zeltfoto: Slotshaven Shelter, gut abseitig hinter Vindebaek)

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    (hier ist 2008 "Grosser Redner" gross eingebrochen)


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    Und ein Blick vom höchsten Berg (143 müNN), naja:

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    Fürn Rückweg: Bogö Havn, die nette Trinkbude ist morgens Bäcker... (ab 9).

    :)