wurde ein umfangreicherer Kompass für die Kartenarbeit / Navigieren ohne Sicht
DAV-Ausbildungskurse dito.
Habe ich längst alles vergessen, weil ich bei so einem Wetter / zu solchen Bedingungen nicht unterwegs bin. Und der Vorbereitungsaufwand mir zu heftig ist (wenn man nicht endlos viele Karten mitnehmen will, dann zudem: der dauernde Mitdenk-Aufwand).
Ich lese gern und viel (gedruckte) Karte(n). Aber dank GPS ist der Kompass für mich überflüssig geworden. GPS brauche ich allenfalls kurz, um zu gucken, wo ich auf der Karte bin. Und die Himmelsrichtungen sind ab Start einer Tour dank Sonnenstand grundsätzlich klar.
Karte/Kompass sind keine Hilfe in zerklüftetem Gelände, insbesondere kleinteiligem, steilen Gebirge. Unschärfen und Verhauer kommen halt vor. Als Mikro-Orientierung funktioniert auf weniger begangenen Pfaden, die sich immer mal wieder verlieren, die Einschätzung des weiteren Wegverlaufs anhand des Geländes und das Ahnen von Spuren am besten. Viele Aussichtspunkte reichen nicht, um den STandort auf der Karte zu bestimmen. GPS - schwupps. Halt zwei Rippen weiter als gedacht.
Aus einer 1:25K - Karte ist man idR nach 2 Tagen wieder rausgelaufen ... haste die Karte(n) eh elektronisch, kannste auch immer mal wieder kurz GPS gucken. Kann ich nur für "zivilastionsnah" sagen, gilt aber jenseits dessen nur umso mehr denke ich. Mini-Kompass für zur Not die Himmelsrichtung sollte reichen finde ich.
siehe die Threads --> Geräte zum Navigieren und --> Skills: Navigation