Beiträge von mars_hikes

    Ich gehöre ja zur technophilen Fraktion, aber auf dem Westweg mit Piepton zu navigieren?

    Mehr Km am Tag in die richtige als in die falsche Richtung zu gehen...

    Der Trend ist offenbar auch, Wanderungen mittels KI zu planen. Mindestens jemand hat damit schon SAR ausgelöst, auf dem AT wohlverstanden. Gegen den AT ist unter Linden in Berlin der Amazonas, in jeder Linde lauert eine schlecht gelaunte Anaconda.

    Garmin kann es sich offenbar leisten, einfach alles auf den Markt zu werfen und dann zu schauen, was halt bei den Leuten verfängt. Es gibt nun auch ein neues Handgerät mit sehr grossem Display, den H1i Plus. Mit InReach für schlappe 1000 Euro. Das kann tatsächlich eine Art von Nachrichten und Fotos über Satellit versenden. Da darf man aber dann die tollen Karten von Garmin benutzen. Da ist sogar Apple günstig dagegen.

    Garmin ist nicht blöd, die werden auch mitbekommen haben, dass sich niemand mehr ein neues InReach holt. Insbesondere, seit man auch an den Uhren Satellitenfunk hat. Schon hat man eine Ausrede, um eine SmartWatch zu kaufen und das Telefon aktuell zu halten (natürlich nur wegen der Farbe - Orange = Sicherheitsgewinn), was kann schon schiefgehen, man hat ja Redundanz. Wie das nun genau mit den Leo Satelliten, SpaceX usw funktioniert, interessiert wohl die wenigsten.

    Hier in der Schweiz gibt es die Landestopografie, deren App heisst Swisstopo, damit kann man nun sogar Routen planen und dann die Navigation auf die Apple Watch ziehen. Gratis versteht sich.

    Also Du willst WhatsApp, aber die Uhr nicht zwingend koppeln? Dann brauchst Du was mit Mobilfunk. WhatsApp über Satellit kann soweit ich weiss noch niemand (und es gibt meines Wissens keine Uhren mit Satellitenfunkkommunikation ohne Mobilfunk). Uhren mit Mobilfunk sind leider nicht gerade günstig. Gegen Plastik ist nichts einzuwenden, ev. nicht ganz Bärensicher, also wenn der Bär darauf rumkaut (wenn Du sie hoffentlich nicht am Arm trägst).

    Ich gehöre ja zur technophilen Fraktion, aber auf dem Westweg mit Piepton zu navigieren?

    Warum nicht gleich mit ner Meta-Brille (Oakley Meta Vanguard), ev. musst Du halt Funktionen selber dazu programmieren, aber wenn Du das kannst, reicht es wahrscheinlich zu einer schnittigen Fēnix 8 Pro – 51 mm, natürlich mit MicroLED. Und für Apple Vision Pro, mit 1TB, für Abends im Zelt. Und natürlich für ein 2TB iPhone, in Orange. Dann hast Du immerhin redundante Satellitenkopplung, sogar mit Falldetektor, falls dich ein besonders frecher Bär von hinten umwirft. Ohne dass Du ein Gerät von gestern mitschleppen must.

    Im Netz wird gemunkelt, Apple Watches seien für Sojalatte trinkende Veganer, während Garmin für echte Männer/Athleten so à la Reacher etc. geeignet seien.

    Die Bezahlfunktion mittels ApplePay an der Watch funktioniert immerhin wesentlich schneller als mittels iPhone. Der Akku hält 42 Stunden oder 14 Stunden im GPS/Trainings/Aufzeichnungs-Modus. Dafür kann ich auch im Sleep Fokus meine Hue Lampen steuern. Auf Tour ev. nicht unbedingt erforderlich aber hier in meiner Residenz kann ich die Lampen nicht mit dem Schalter vom Strom trennen, da sonst morgens meine Aufsteh-Automation nicht mehr funktioniert. Leider muss ich Arbeiten, um mir den ganzen Quatsch leisten zu können.

    Auf Tour brauchst Du eigentlich nur einen Timer, damit Du nicht vergisst zu essen. Ich wage zu bezweifeln, dass sich jemand den CDT mittels Piepnavigation gönnt. Daher reicht eine Casio G-Shock. Die kannst Du sogar ebenfalls an dein Telefon hängen und dann der Uhr sagen, wann sie morgens zu fiepen anfangen soll - ist halt komfortabler am Telefon. Du kannst sogar Nachrichten auf einer Casio Uhr lesen.

    Bislang erschliesst sich mir der Vorteil eines Biwaksacks für Wanderungen nicht. Ich habe das selbstverständlich ausprobiert, sogar auf dem PCT. Bei Regen und Wind in der Wüste hatte ich echte Probleme - wenn ich den Sack ganz verschloss wurde es schnell stickig, machte ich hingegen auf bliess es mir den Staub direkt ins Gesicht. Das war wirklich unangenehm. Zudem will man sich ev. die Kleider wechseln. Es gibt halt schon Gegenden mit gesteigertem Moskito-Vorkommen. Und ja, die stechen innerhalb von einer zehntel Sekunde.

    Hier in der Schweiz gibt es den SAC. Einer der grössten, wenn nicht der grösste Verein in der ganzen Schweiz.

    Wanderleiter:innen Ausbildung gibts hier auch, die wird aber von seriösen Fachhoch-Schulen angeboten und inkludiert sogar Fachwissen in den Bereichen Verletztenstabilisierung (geht viel weiter als die Nothelfer-Ausbildung die zum Beispiel im Bereich Autoführerschein notwendig ist), Natur (sogar Ornithologie) und natürlich Dinge wie Wetter etc. Die Wanderleiter Ausbildung sollte nicht mit der für Bergführer:innen verwechselt werden, da diese einem befähigt auch eher durchschnittlich Trainierte auf einen hohen Berg zu bugsieren.

    Der SAC besitzt via seinen Sektionen auch die berühmt/berüchtigten Berghütten. Diese wurden teilweise vor langer Zeit gebaut und dienten ursprünglich als Wetterschutz für Berggänger, die sich mit ihren Nagelschuhen, 3 kg Bergpickel und Holzskier durch den Tiefschnee gewühlt haben. Heute gibt es Dinge wie Trailrunning, rauf und runter innert wenigen Stunden. Die Berghütten sind für nicht SAC-Mitglieder zu Konditionen zugänglich, die selbst Gutverdienende Schweizer:innen nicht mehr als geringe Gebühr bezeichnen würden. Trotzdem kann man die "Hüttenromantik" lieben oder hassen. Menschen die sich längere Wanderungen gewohnt sind, mögen sie oftmals nicht so sehr.

    Mittlerweile lassen auch "normale" Wandernde ihre Lederstiefel zu Hause, aber leichtere Schuhe alleine sind noch keine Garantie für verantwortungsvolles Wandern. Am tollsten sind natürlich die Hütten, die quasi mit dem Auto zugänglich sind. Dort trifft mensch andere Menschen, die gescheiter zu Hause saufen würden.

    Ich bin einmal an einem regnerischen Tag in die Blüemlisalp Hütte einkehren gegangen. Alle dachten, sie seien die grösseren Helden als der alte Messner (mindestens) und wer nicht gefühlt dreimal in der Woche auf dem Mont Blanc und der Zugspitze zugegen ist, hatte dort nicht viel verloren. Als ich sagte woher ich komme, sagten mir alle dies sei eine lange Wanderung, nun hätte ich mir ein Bier verdient, wo es denn morgen hingehe - um 15:00 Uhr. Ich ass ein Stück Kuchen und verabschiedete mich höflich. Natürlich unter grossem Protest, der Weg hinunter sei bei Näse sehr gefährlich etc. Nun ja, diese Art von Paternalismus kann mir gestohlen bleiben, besonders jetzt, wo ich mir doch gröbere Wanderungen zutraue. Der Weg hinunter nach Andermat war eher eine Touristenautobahn als ein Wanderweg.

    Ich habe mir schon überlegt, eine Ausbildung zwecks gescheitem Einsatz von Schneepickeln zu absolvieren. Nur: Falls man als UL-Wanderer seinen Schneepickel benötigt, ist man schon in Regionen unterwegs, die der SAC als lebensmüde bezeichnen würde.

    Was mich aber am SAC am meisten stört: Um möglichst viele Menschen anzusprechen, verstehen sie sich als "Bergsportverein" und nicht als Umweltschutzorganisation. Die lieben Amerikaner sind mit ihrem Leave No Trace Jahrzehnte weiter.

    Ich will aber keinen Rabatt, ich will bestellen ;) - ausserdem für zusätzliche Produkte: Leichte und stabile Baselayer, Made in Europe. Was nützt mir Made in Switzerland, wenn "Best suited for: everyday life, yoga" Eco Merino 120, Pants Men – ROTAUF. Bei aller Nachhaltigkeit, ich suche Ersatz für meine Patagonia Teile.

    mars_hikes haha, ich arbeite dran!

    Ja, Baselayer wären auf jeden Fall eine sehr gute Ergänzung. Merino ist generell ein schwer zu bekommendes Material. Wie sind da deine/eure Präferenzen bei Mischgeweben? Auf langen Touren hatte ich bisher immer Probleme mit meinen 100 % Merino-Teilen – es ist nun mal ein Naturprodukt und bekommt bei starker Beanspruchung schnell Löcher. Daher tendiere ich privat eher zu einer stabileren Mischung (80/20), was natürlich nicht optimal für das Thema Recycling ist.

    Ich habe ein Unterhemd der Firma Icebreaker, bei 40 Grad waschen geht das immer ein, so dass ich es anschliessend wieder in Form ziehen muss. Gemäss Icebreaker wurden dort den Merino sogar Eukalyptus Fasern beigegeben um eine noch bessere Geruchsneutralität zu erreichen.

    Natürlich macht der Icebreaker Schriftzug auf der Brust was her, aber Labels alleine garantieren eben noch keine Funktionalität (im Gegenteil).

    Siehe Arc'teryx. Deren Rho Linie hat ein Reisverschluss Täschchen auf der Aussenseite des Oberschenkels. Angeblich fürs Smartphone!?!? Viel Spass beim Schlafen in der Seitenlage darin, mit etwas Glück nervt nicht nur die Druckstelle, bei unvorsichtigen Bewegungen zerfetzt es einem gleich noch den Schlafsack.

    Es gibt mittlerweile eine Weiterentwicklung des BeFree mit Kohle, gegen Gerüche, der Deckel wurde massiv verbessert, nun keine Wegwerf-Sache mehr. Den Quickdraw hingegen gibt es jetzt farbig. Ist man also im Trend und hat das Budget dazu, kann man nächstes Jahr den Quickdraw passend zum iPhone in Orange mitführen...

    "MyLifeOutdoors" ist einer dieser wirklich lästigen "Outdoor Influencer". Seine Videos sind noch wesentlich dümmer als die übelsten von Darwin, falls jemand solchen Schrott mag, empfehle ich immer Dan Becker oder sein Kollege, Herr Hanson. Herr Becker inszeniert sich als grosser Experte, er ist in seinem ganzen Leben noch nie länger als 14 Tage am Stück gewandert. Deshalb muss er immer diese wirklich verblödeten Gear-Reviews abfeiern. Und oh Wunder: Er hat auch eine Lobeshymne von Zenbivi auf seinem Kanal, was für ein Zufall. Da ist das blaue Forum mit seiner Gear-Lobpreisung von gewissen Marken durch einen gewissen Moderator direkt beispielhaft für höchste Objektivität, Neutralität, Ausgewogenheit etc...

    Warum sollte das eigene Bedürfnis nach Kaffee wichtiger sein als der Wald oder die Gesundheit anderer?

    Cold-brew Kaffee ist offenbar sogar für Hipster angemessen. Nescafe und Starbucks gibts in Portionen, 3 - 4 dieser Tüten auf einen halben Liter Wasser, *nicht schütteln*, dafür einfach Flasche zurück an den Rucksack und losgehen. Nach nicht einmal 200 Meter ist alles aufgelöst. Nicht empfehlen kann ich Folgers. Da kaut man gescheiter längere Zeit an einen Tannenzapfen.

    Natürlich funktioniert das ganze auch unter dem Gefrierpunkt. Wasser zum Übernachten in den Schlasa nehmen, Flasche unter die Jacke, fertig. Bei tieferen Temperaturen Flasche halt zwischen die Schichten.

    Es gibt einen Grund, weshalb menschen immer mehrere PET Gebinde mitführen. Erstens sieht es sogar am Bahnhof abenteuertriefend aus und zweitens kann man so tatsächlich reines Wasser (für Verrichtungen im Gebüsch) von Kaffee und von den Elektrolyten separieren.

    Es gibt sogar Instant-Kaffee mit Milchpulver oder man haut halt eine Portion Schokopulver rein, falls der Kaffee sonst zu bitter wird.

    Ich habe mal von Januar bis November bei mehr als 20 Meilen im Schnitt auf jegliches Kochen verzichtet. Die Qualität des Essens in der Gegend ist jetzt nicht so, dass man etwas verpasst, wenn man halt allermeistens kalt isst. Kochen auf Tour ist nur psychologisch/mentalen und aus sozialen Gründen wichtig. Sonst bringt es nix, verwandelt aber die eigene Brieftasche/Konto zuverlässig in einen UL-Gegenstand. Ehe man sich versieht, trägt man mehr Gramm am Rücken als Euronen auf dem Konto. Und man schleppt ständig Gas/Spiritus oder offenbar auch Chemikalien mit sich rum.

    Von Lösungen à la wo kein Kläger, würde ich sehr dringend abraten. Es ist wie sportliches Fahrradfahren ohne Helm. Oft hat das Opfer gar nichts falsch gemacht. Das Schädel/Hirntrauma wäre mit zweckmässigem Helm trotzdem wesentlich besser zu verarbeiten gewesen. Da sind wir schon mitten in der Gurt-Diskussion im Auto. Es geht halt auch um die gesellschaftlichen Kosten, weshalb die bösen Behörden sowohl den Gurt vorschreiben als auch Kocher bei Waldbrandgefahr verbieten.

    In Bagdad soll es momentan über 50 Grad warm sein. Offenbar liegt es auch daran, dass mangels Wald rundherum (im letzten Krieg abgeholzt) heisse Wüstenluft ungehindert in die Stadt strömt. Zivilisationsnaher Wald hat also durchaus eine Funktion, auch im Schwarzwald.

    Wo es übrigens auch sehr deftiges Essen gibt. Ich sehe wirklich keinen Sinn darin, da einen Kocher irgendwelcher Art mitzuschleppen. Du kannst dort wirklich eine sehr ansprechende Zubereitung (von entsprechenden Fachleuten, die mehr können, als die Mikrowelle in Gang zu halten) für angemessene Beträge geniessen. Vielleicht Mittags nicht grad sinnlos Fritten und Braten mit entsprechenden Flüssigkeiten runterspülen, sonst kommst Du am Nachmittag wirklich nicht mehr vorwärts.

    Gegen geringe Gebühr (=unverschämt teuer) kannst Du in der Schweiz die nationalen Routen "supported" wandern. D.h. Gepäcktransport, damit Du (pardon, der Freund) beim Abendessen im Hotel aussehen kannst wie ein Christbaum oder an der Oskar-Verleihung etc.

    Jeden Tag frische Socken und stets frisch gewaschene Garderobe ist damit kein Problem. Unter https://www.eurotrek.ch/ wirst Du geholfen. Mit Ultraleicht-Wandern hat dies IMHO wenig zu tun, auch wenn Du eigentlich nur die Bankkarte mit einem fetten Konto hintendran benötigst oder herumbuckeln musst.

    Durston sei ein gewissenloser Betrüger, ...

    Wie würdest Du jemanden nennen, der einen Entwurf kopiert und als seinen verkauft?
    (Bezogen auf das High Route und X-Mid)

    Das High Route hat eine andere Konfiguration im Bezug auf die Stöcke. Und schau dir einmal die Reisverschlüsse an. Es gibt wohl einen Grund, warum damit niemand monatelang Thru-Hiken geht. Herr Skurka persönlich hat das Zelt im 2016 einer Eigenkritik unterzogen und spricht dabei von "Imperfections".

    Niemand schreibt Euch die Verwendung dieses Zeltes vor, dennoch könnte mensch nach der Lektüre dieses Fadens auf die Idee kommen, Durston sei ein gewissenloser Betrüger, der Euch alle in Lebensgefahr gebracht hat, weil er Euch ein Zyklon/Hurrikan/Sharknado sicheres Zelt versprochen hat, dass mensch nebenbei auch als Fall-Out Shelter verwenden kann.

    Dem ist nicht so. X-Dome ist meiner Meinung nach eine Ergänzung zum X-Mid. Es kann niemals einen Sturmbunker ersetzen. Ergänzung im Sinne, dass es halt Menschen gibt, die ohne Trekking-Poles wandern wollen. Deshalb ist das Gestänge auch nicht bis 200 km/h Wind tauglich.

    Zweifellos ist das Zelt eine wesentlich bessere Wahl als viele teurere Zelte vom örtlichen Outdoor-Retailer. Es dürfte gewisse Massen-Zelte ziemlich alt aussehen lassen.

    Durston skrupelloses Marketing zu unterstellen ist höchstens teilweise richtig. Big Agnes verlangte schon vor 6 Jahren über 100 Euro für ihre eher mässig verarbeiteten Groundsheets. Bei Durston kostet es nicht mal die Hälfte, bei wesentlich besserer Verarbeitung (in derselben Fabrik wie Big Agnes).

    Bei Big Agnes wird der Preis halt nach der Zahlungsbereitschaft der Kunden geplant, bei Durston überlegt man sich, wie hoch die Kosten sind und schlägt dann ca. 40 % drauf. Offensichtlich geht es ihm nicht darum, die eigenen Taschen möglichst schamlos zu füllen, sonst wären seine Iceline-Poles 200 Euro teuer. Er kommuniziert auch ganz offen, was er jeweils verbessert. Es gibt da gewisse andere, deren Gear sich selbst wesentlich zuverlässiger zerlegt, als Durston, die aber höhere Preise verlangen.

    Hier ein paar Probleme, die Darwin mit den Iceline-Stöcken hatte:

    https://youtu.be/E-N-0_qfLfE?si=IUGJQGeXSakDhhTl

    Herr Durston hat gleich eine Replik dazu unter das Video geschrieben. Ich denke weiterhin, diese Stöcke sind im UL-Bereich schwierig zu schlagen. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber das ist halt ähnlich der Diskussion um Regenjacken. Ja, eine 5lagige Jacke mit Kevlarbesatz hält sehr wahrscheinlich länger als eine aus dem Trailrunning Bereich. Die Frage ist eher ob mensch das braucht.

    letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Und so werde ich auch die beiden Streben des Dipole gegen Alu tauschen. Mir ist es die paar Gramm Wert.

    Warum den das? Denkst Du es könnte eine Situation auftreten, in der es auf die Stabilität dieser Streben ankommen könnte? Oder meinst Du einfach das generelle Handling dieser Streben? Für mich war das Material dort das geringste Problem.

    wilbo, ich glaube ich steh auf dem Schlauch :/

    https://www.tarptent.com/product/dipole-2-li/

    Auf dem ersten Bild sieht man die merkwürdigen Seiten-Abspannungen.
    Jeder vernünftige Mensch würde die kurze Seitenstange mit einer Schnur und einem (extra) Hering einfach gerade abspannen. ;)

    Ich denke, Hery himself wollte zusätzliche Stabilität in die Konstruktion rein bringen, indem eben diese kurze Stange ebenfalls an zwei Seiten gespannt wird und er wollte die Last nicht alleine dem Zeltstoff überlassen.

    Allerdings reichen 4 Herringe wirklich nur unter sehr idealen Bedingungen. Die grossen Panels bei den Eingängen flattern dann halt fast immer im Wind herum.

    Das Zelt ist eigentlich überkonstruiert was die Geometrie angeht, dafür wurde den wirklich sehr simplen Dingen weniger Beachtung geschenkt. Dan hängt beispielsweise die Taschen im X-Mid einfach ein wenig höher. Dadurch stösst man in der Nacht niemals mit der Matte gegen die Tasche und kann z.B. seine Brille sicherer verstauen.