Also ich würde ja wohl zu dem hier tendieren....
Beiträge von mars_hikes
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Es ging ja neulich in einem anderen Beitrag um die Lücke in den Gestängen.
Meinst Du die Kommentar Funktion bei Durston? Oder wo hast Du diesen Eintrag gefunden?
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https://backpackinglight.com/quilt-pad-conv…t-loss-zenbivy/
"How does a Quilt’s Pad Attachment System Influence its Heat Loss Resistance?"
Ergebnis jedenfalls ganz im Sinne des Sponsors... not impresssed.
Also wenn mensch so doof ist und sich ein Quilt-Setup wie auf der zweiten Grafik baut, sollte mensch vielleicht besser zu Hause bleiben. Erspart Angehörigen und Freunden sehr viel Kummer.
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Seal-Skinz eignen sich nicht zum Wandern. Die Idee ist eigentlich nicht schlecht, nur ist die Plastikschicht im Innern so dünn. dass die bei der kleinsten wandermässigen Beanspruchung Löcher kriegt. Dann saugt sich der Innenteil der Socke voll, dafür entweicht das Wasser nicht mehr. Resultat: Sie speichern ca. 1 Deziliter Wasser am Tag. Bis vor einigen Jahren haben AT-Wandernde diese stolz mit dem Rest ihrer Ausrüstung präsentiert. Nun nicht mehr, warum wohl.
Zum Wandern in sehr nassen Gebieten würde ich Neopren Socken aus dem Tauchshop vorschlagen. Allerdings funktioniert dies nur für sehr begrenzte Zeit. Anschliessend quilt die Haut auf, es kommt zum belieben Trench-Foot. Dies ergibt dann wiederum je nach Wanderdauer einen Effekt, wie wenn mensch es zwecks erreichen eines Schönheitsideals mit der schweren Hornhaut-Raspel übertrieben hat. Auf dem AT stampften Herr Quadzilla und ich teilweise durch 40 cm Neuschnee, 12 Stunden am Tag, nie hat es uns an die Füsse gefroren. Dann in den Sierras mussten wir halt Flüsse forden, teilweisse bei Regen und Wind. Einfach keine Miene verziehen, nass ist man ohnehin.
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falls das Zitat mir galt, kann ich dir ehrlich gesagt nicht folgen

TaR verbaut diese oder wenigstens ähnliche Folien seit Jahren und diese halten halt nicht ewig. Wurde hier auch schon diskutiert, es gibt wohl weniger als 1 % aller TaR User, die ihre Matte schon mal 6 Monate + am Stück verwenden und entsprechend die Folie zerfetzen, natürlich gibt es immer Ausnahmen.
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Irgendwie denke ich auch dass da bei den Gewichtsangaben was faul sein muss... die 6.5 Mummy in M ist sogar 5g leichter als die 3. Angeblich.
weniger Kunstfaserfüllung aber dafür ne Schicht Mylarfolie, die deutlich leichter ist.
Oh, das kenne ich von irgendwo. Erhöht den Mattenabsatz beträchtlich, weil es halt Kunden gibt, die sofort eine neue Matte benötigen und nicht warten können, bis die neue nach ca. 2 Wochen per Post eintrifft. Oder die sich nicht trauen, die alte, verdreckte Matte einzusenden.
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Atompacks hat gegenwärtig 10 Wochen lead-time für custom orders. D.h. meine heutige Bestellung wird am 7. Mai versendet - die Angaben auf der Webseite sind korrekt. Dies ist aber kein Problem, denn durch die verstärkten Marketingtätigkeiten von Hans Wolfsfell wollen ja sowieso bald alle deren tolle Rucksäcke, so gibt es genug Platz in der Pipeline von Atompacks. Vielleicht gibts bei den Wölfen sogar ein Model mit tollen Reisverschlüssen.
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Stören täte mich, wenn jetzt überall am Trail jw-Schildchen als Markierung aufgestellt werden und es bei dem Namen bleibt.
Also es gibt in der Schweiz eine Tageszeitung, die kleistern jeden Sommer Berggipfel mit ihrem Logo voll. Irgendeine Brunz-Marketingaktion, ungefähr so beliebt wie damals die Bündner Kantonalbank (schraubten an 200 Gipfeln ihr Logo fest). Wenigstens machen auch tragbare Akku-Flexen jedes Jahr grosse Fortschritte. Keinesfalls sollte man beim nächsten Baumarktbesuch so ein Teil erstehen und dann auf einem Berggipfel damit gotteslästerliche Sachbeschädigungen begehen!
Sinnfreie Taschen an Baselayern kann sogar Arc'teryx (das ist dort, wo die JW Designer gerne arbeiten würden).
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JW: "ich habe eine Woche nicht gesoffen und konnte mir deshalb die 40 Euro Aufpreis zu Decathlon leisten, obwohl Decathlon funktioneller/preiswerter ist"
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Eine gewisse Outdoor Marke (wobei das mit dem Outdoor bei denen eher umstritten ist, regelmässig schrammen die an der Pleite vorbei und jedes Mal wird auf die mässige Outdoor tauglichkeit ihrer Gear hingewiesen) versucht nun auf den Thru-Trend aufzuspringen.
Die unverwüstliche Lauren Roerik wird den Trail im 2026 wandern. Definition von Thru-hiken gibts obendrein noch gratis hinten drein. Marketing ohne Schmerzgrenze.
Es gibt eigentlich genug Trail-Projekte in Europa, die dringend Untersützung verdienen würden. Aber hey, ev. lassen sich die selber influencen (wenn sie sich schon eine Profi-Influencerin an Bord geholt haben) und am Ende kommt was schlaues dabei raus, wer weiss.
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So, meine Flextail Zero Powerbank lag heute endlich in der Post.
Irgendwelche NoGos?
Natürlich. Sie schreiben, es sei die leichteste. Wofür halten sie sich? Nitecore Gen 4 ist volle 2 Gramm leichter!! (gemäss Herstellerangaben, die stimmen bekanntlich auf ein 100stel Gramm genau, ständig, ähem wobei Nitecore gibt +/- 5 g an....)
Und ja, ehe man sich versieht, hat man einen ganzen Stapel dieser Dinger, die zwar alle völlig OK sind, aber die 2.5 Gramm Ersparnis im Jahr.... Und ohne die "knock to wake" Funktion traue ich mich nicht mehr aus dem Haus.
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Alles anzeigen
Neuer Durston Gear Kakwa 55 (2026 Version):
The Kakwa 55 has been updated for 2026 with redesigned hipbelt (including a lumbar pad and improved durability) and increased internal capacity - all while keeping the pack just as light through further improvements in design efficiency. The 2026 model now comes in a sage green color for the UltraGrid option. A new larger "M/L" hipbelt size has been added for the M and L sizes of the 200X version (see specs and FAQ for more info). The M/L size will be coming to the UltraGrid version in late March.
Interessant:
ZitatInternal Volume (S / M / L): 48L / 50L / 52L
Hatte die 2025er Version auch schon 50 Liter im Hauptfach?
Weiss ich nicht, möchte aber dennoch höflichst darauf hinweisen, dass der Kakwa Reissverschlüsse an den Hipbelttaschen hat. Dies macht ihn sicher zu einem sehr tollen Begleiter für Weekend-Warriors aber leider dürfte so nach tausend Meilen mit den Reissverschlüssen Schluss sein. Es sei denn, man wäscht diese äusserst aufwendig jede Woche einmal und haut eine Ladung Silikon drauf etc.
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Arc'teryx, Merino Mischung. Im Gegensatz zu reinen Merino Socken, die nach dem Waschen einfach nur noch brettig sind, behalten diese die Elastizität. Sind sogar (in der Schweiz im Vergleich zu Transa) günstiger als Darn Tough.
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Drei Brillen: Arbeit (Computer), Klarsicht und Sonnenbrille. 3 x denselben Rahmen, zwecks Unterscheidbarkeit jedoch in unterschiedlichen Farben. Rahmen ist eigentlich eine Sonnenbrille, sieht sportlicher aus und hält besser an meiner Birne.
Sonnenbrille ist auf das Ablesen von Displays optimiert und nicht auf den maximal möglichen Sonnenschutz mittels Blendschutz etc.
Kontaktlinsen verbieten sich nun mal aus Staubgründen auf langen Touren. Damit kann man sich seine Augen fast im wörtlichen Sinne auskratzen. Automatisch umschaltende Gläser habe ich ausprobiert, fand jedoch nix taugliches für tiefstehende Sonne im Wald. Und ich hab wirklich alles ausprobiert.
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Den kannte ich jetzt auch noch nicht:
https://www.zoleo.com/de-de/satellite-communicator
150g - lässt sich mit dem Handy verbinden und hat eine SOS Taste. Funktioniert über Iridium aber scheint auch Mobilfunk und WiFi zu nehmen wenn vorhanden. Zwecks Kosten kommt man wahrscheinlich mit Protegear und Garmin besser weg, habs aber jetzt nicht alles im Detail verglichen
Das ist leider ein alter Hut. Zoleo wurde vor ein paar Jahren von Ex-Garmin Mitarbeitenden gegründet, weil sich Garmin weigerte, ihren Geräten das automatische Umschalten zwischen Satellit und Mobilfunk bei zu bringen. Technisch ist dies jedoch schon lange möglich. Zoleo hatte dann dieses Alleinstellungsmerkmal ca. 2 Jahre, dann kam der Garmin Messenger auf den Markt. Leider ist die Zoleo Hardware veraltet. Aus UL Sicht verbietet sich nun mal das Mitschleppen eines separaten Kabels. Bei Zoleo musst Du das aber, weil immer noch USB Mini. Nun habe ich natürlich die Diskussionen im blauen Forum mitgekriegt, wonach offenbar USB Mini mechanisch stabiler sein soll als USB C. Früher war alles besser, da konnte man die Maus noch am PC festschrauben! Damit war arbeiten auch während einem Erdbeben etc. möglich.
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Bei Dir macht mich die Thermosflasche fertig! 😅
Ich finde heißen Tee auch total super, auf Tagestouren in der kalten Jahreszeit immer dabei. Auf Streckenwanderungen kann ich das leider nicht schleppen.
Auf dem AT im Winter trank ich oftmals "on the rocks", wenn ich vergas, das Wasser in den Schlasa zu nehmen. Eine leicht überambitionierte Trailangel brach in Tränen aus und wollte mich in den nächsten REI (ver)schleppen. Erst als ich ihr Märchen vom Aufwachsen in den Schweizer Alpen ohne Strom und fliessend Wasser zu erzählen begann (10 feet of snow from October to Mai, dodging avalanches on the way to school after having to dig the cows out of the snow), liess sie mich weiter gehen.
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2ter buff, um des Nachts ein Kopfkissen zu basteln. Völlig unnötig, mensch kann seinen Kopf auch auf einen Schuh betten, wie uns Herr Adventure Allan erläutert hat.
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auf luxuriöse Segnungen wie SAC-Hütten verzichten musste.
Da hast Du absolut nix verpasst. Selbst wenn ich einen Hund hätte und die ein Luxus-Spa für meinen hypothetischen Begleiter, kriegten mich da keine 10 Pferde rein.
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Ich lebe am Existenzmaximum. D.h. ich kann mir alles leisten was ich will. Alles. Ich will halt viele Dinge ganz bewusst und absolut nicht. Fette Kare? Die stört wirklich nur. Und ich sehe genug Menschen mit sehr fetten Autos. Eine Zumutung, im Stau stehen, um irgendwelches Carbon zu beglotzen? Weit haben wir es gebracht.
Haus im Grünen mit 2 x Indoor und 3 x Outdoor Pool, eigenem Wald? Danke, aber nein Danke, der Mörder ist immer der Gärtner, davon bräuchte man duzende.
Van Life? So eigener Sprinter mit schlag mich tot Fahrwerk, Lampensammlung, gemachtem Motor? Immer noch eine Zumutung, die Sicherheitsfirma müsste gleich hinterher fahren.
Ich lebe und arbeite in Zürich und ja, auch ich kann nur 5 Croissants am Tag fressen. Es gibt sogar ein soziales Netzwerk, vom Staat. Keine Lust irgendwas zu tun? Es gibt 800 Euro, Krankenkasse und Miete hintendrein. Und es klappt gut, wie ich natürlich nur vom Hörensagen her weis.
Da bestelle ich mir lieber irgendwelche Ausrüstung in Amiland und Japan. Computer, Handy, Uhr, Pad mit angebissenem Apfel. Lausche dem literarischen Schaffen meiner Ex und schaue meinem Mitbewohner beim Sterben zu - er hat es so gewollt, immerhin hat er in fünfzig Jahren fast 200k ausgegeben, damit es dann auch klappt. Legal, überall wo es Zeitungen und Alkohol gab. Tat wohl seinem Lebensgefühl gut, nun gibts halt eine Diagnose und häufige Besuche im Spital, Wasser abpumpen.
Längste Wanderung bisher: 1 Jahr, vom 5 Februar - 6 Dezember 2022. Im 2023 hat es mit noch auf den Hexatrek gereicht, im 2024 zu nix mehr. Im 2025 habe ich ca. 80k hereingeholt und auch wieder ausgegeben. Dafür ist nun meine Ausrüstung auch am Maximum angelangt. Man kann sich durchaus beim Quilt, der Matte und den Kleidern vergreifen. Was man braucht liegt dann zu Hause. Immerhin habe ich noch nie nach dem Zelt gegriffen und es war nicht da.
Im 2027 möchte ich natürlich gerne wiederum sehr lange wandern gehen, gerne wieder auf die Triple Crown Trails, Tschuldigung, ich bin faul und blöd, ab und zu ein Bär oder ein Schneefeld reicht mir als Stimulation schon aus, ich will nicht über gusseiserne Zeltstangen philosophieren und dann mit handgemessenen Windgeschwindigkeiten angeben, die ich natürlich mit meinem handgeeichten Windmesser 5 x in der Stunde gemessen habe.
Auch möchte ich mich nicht über ernsthafte Sicherheitslösungen unterhalten. Frau Dahlmeier hatte beispielsweise einen Garmin Mini dabei. Leider blieb ihr keine Zeit mehr, denn SOS Knopf zu drücken. Nach allem, was man heute weiss, war sie unglücklicherweise sofort tot, Steinschlag. Sie war trainiert, hatte Jahrzehnte Erfahrung, beste Ausrüstung, einfach alles.
Was lernt man daraus? Geniesse das jetzt und hier. Deshalb muss ich jetzt auch wieder raus.