Beiträge von Christian Wagner

    Mit 3,5 m Lauflänge und auf 1,6 m könnte das vielleicht was werden ...

    Aber erstmal bleibe ich bei 1,5 m.


    (Wie kann man eigentlich Bilder zitieren. Bei mir geht das irgendwie nicht.)

    Dieser Entwurf ist IMHO für Rechteckponchos sehr interessant. Die einfachen- 1,5m breiten Rechteckponchos kranken IMHO daran, dass im Ponchomodus die Breite bei den Armen nicht ausreicht und dann die Unterarme nass werden. Im Zeltmodus kann man ein recht brauchbares Holden Tent bauen für schönes Wetter, aber für Schietwetter bleibt nur Firstzelt oder Mushroom tent und da sind 1,5m auch recht knapp. Man könnte jetzt, so wie bei wilbos Entwurf eine Mittelnaht quer rüber machen und dort eine Breite von z. B. 2m vorsehen. Zu den Enden hin lässt man den Poncho auf die üblichen 1,5m auslaufen. Die Kapuze kommt in die Mittelnaht und kann im Tarpmodus per runterrollen geschlossen werden.

    So hat man eine prima Abdeckung im Ponchomodus. Im Tarpmodus hat man eine tolle Halbpyramide mit genug Material für einen Beak (siehe Wilbos Entwurf) und im Fall von Schlechtwetter baut man sich ein niedriges Firstzelt, das in der Mitte aber deutlich breiter ist. So gewinnt man auch hier etwas mehr Komfort und Schutz.

    Das Ganze hätte auf etwa 3,75 Laufmeter Stoff Platz und man würde sicher auch noch die Kapuze und den Packbeutel da mit unterbringen können.

    Also falls Ihr Zugriff auf günstige Maschinen habt, die sowas können, umso besser. Meine Off-Brand Bernina schafft das halt nicht.

    Was war den konkret das Problem? Vielleicht lag es ja gar nicht an der Maschine an sich und deine war defekt, verstellt o.Ä.

    Fleece ist eigentlich wirklich keine Herausforderung für eine Nähmaschine. Und gerade die ultraleichten Zeltstoffe übrigens auch nicht. Die sind nur für den Näher nervig ;(.

    Der schwache Motor von Einsteigermaschinen geht mir auch auf den Zeiger - weil sie langsam sind. Das ist aber gerade für Anfänger überhaupt kein Nachteil. Meist geht es am Anfang eh alles viel zu schnell und hat mit dem Sortieren der zwei Hände und der Stofflagen genug zu tun.

    Hm, so beim stöbern auf der Samayaseite ist mir das Radical 1 ins Auge gesprungen.

    Eine Hundehütte mit den Maßen 200 x 70 x 90 cm (LxBxH). (Warum kriege ich hier eigentlich hier immer vorgeworfen meine Entwürfe seien zu klein;).)

    Ein kurzer Check mit der Zeltformel erbrachte dass man das Teil locker mit 3 m Stoff hinbekommt. Zieht man die Bodenwanne, ab, dann würden noch die unteren 10 cm der Seitenwände weg fallen, bzw. könnten (im Sinne der Challenge) aus einem anderen Stück Stoff gefertigt werden. Das Zelt könnte dann nochmal 10 cm höher werden. Aber selbst ohne dieses Getrickse könnte man die Dimensionen in jede Richtung noch um 5 cm strecken und man kriegt das immer noch auf 3m Stoff zugeschnitten.

    Hier Mal eine Skizze für den Zuschnitt. Das ist aber nicht maßstabsgetreu, ich will da nur das Layout verdeutlichen. Die genauen Maße liefert die oben verlinkte Zeltformel:

    Willst Du eine anständige Maschine, um eben Fleece zu verarbeiten, kostet dich das neu tausende von Euronen. Es gibt wie immer sehr schöne Dinge, z.B. von Bernina.

    Je nach Budget möchtest Du aber wahrscheinlich die tausenden von Euronen verwandern und nicht in einer Nähmaschine anlegen. D.h. Du hast eigentlich keine andere Wahl als dir eine JUKI oder eine andere industrielle Maschine gebraucht zu schiessen.

    Sorry, aber das ist faktisch alles falsch was du da schreibst. Normale Billo- Haushaltsmaschinen sind für Fleece völlig ausreichen. Selbst die billigste Singer für 90€ neu kann das. Obertransport usw. sind nice to haves, aber nicht zwingend erforderlich. Ich bleibe bei meinem Rat: Nägmaschine von Verwandten ausleihen oder billig gebraucht. Sollte man mal später gefallen am Hobby haben, dann meinetwegen aufrüsten. Ich hsbe such nach 20 Jahren MYOG immer noch keine Obertransportmaschine.

    Fleece sollte eigentlich mit jeder Maschine zu nähen sein. Eventuell haben ja Eltern oder Großeltern so etwas noch auf dem Dachboden stehen und können dir das Ausleihen. Schnickschnack braucht es erst einmal nicht, Geradstich und Zickzack reicht für den Anfang.

    Möchtest du irgendwann Mal Rucksäcke oder ähnliches nähen wo man durch mehrere Lagen Gurtband und stabilen Stoff muß, dann könnten billige Nähmaschinen überfordert sein, aber alte, kräftige, stabile Pfaffs gibt es gebraucht für kleines Geld.

    Ja, diese Verschiebung der Wichtigkeit beobachte ich ebenfalls.
    Gewicht vesus Funktion abzustimmen ist ja vollkommen in Ordnung. Nur mangelt es zunehmend an der Bewertung der realen Funktionalität.

    Ja, ist aber halt auch immer deine Frage wo man unterwegs ist. Schon in Norddeutschland ist das Wetter halt oft deutlich schlechter als auf dem südlichen PCT. Die meisten deiner Kunden sind eher in erster Gegend unterwegs. Nicht das ich da first hand Erfahrungen hätte, aber dieser Bursche spricht ganz offen davon dass er für seinen 2. PCT Hike dort halt nur ein 2,7x1,6m Ponchotarp dabei hat, weil man eigentlich vom Wetter her eh nix bräuchte. Für den Norden wird er wohl ein Ounce Design Zelt mitnehmen. Bin auf das Review gespannt.

    Das kommt von Ripstop by the Roll, hat allerdings für meinen Geschmack zu viel Stretch in der Diagonalen.
    Bei Bedarf könnte ich Dir was abtreten.

    Danke für das Angebot, wenn meine Vorräte verprototypt sind dann komme ich gerne drauf zurück. In 14 Tagen ist das Segeln für heuer offiziell vorbei und wir sind wieder in D, dann komme ich denke ich wieder mehr zum nähen.

    Die aber leider nie straff sein wird. Da kann ich mir doch den Vorteil vom dehnungsarmen DCF gleich schenken. :rolleyes:

    Na ja, ich sehe das Killer- Feature bei DCF eher beim Gewicht. 165 gr. für die Behausung macht sich halt gut in der Specs- Tabelle.

    Ach, ich lass’ das nörgeln jetzt und kümmere mich um meinen Kram. Da gibt es permanent was zu verbessern und das habe ich selber in der Hand.

    Trotzdem danke für das Mitdenken. Ich bin im Moment eben auf der Minimalshelter- Schiene unterwegs. Da haben wir gerade einfach zu unterschiedliche Designziele.

    Es ist mir schon klar dass ich ein Zeltchen aus 3m Stoff nicht in den Sarek mitnehmen werde. Bei der Weinwanderung in Unterfranken im Sommer könnte ich mir das aber sehr wohl vorstellen. Das 3m- Shelter ist was für Gegenden wo man eigentlich keinen Shelter braucht. Also südlicher PCT oder so:P.

    Die Verbesserungen und Design- Iterationen bei denen Tarps finde ich übrigens immer spannend. Also immer her mit den Updates:).

    BTW, wo hast du denn das Silpoly in Tarnfarben her. Ich suche so was schon seit Ewigkeiten.

    Uiuiui, da hat man Mal 2,5 Tage kein Internet und schon gibt es hier Prototypen im Thread- super!

    Die vordere Kante ist zur Webrichtung deutlich diagonal geschnittenen. Das führt zu einer Dehnbarkeit, die ich dort, so ausgeprägt nicht haben möchte.

    Das mit der Dehnbarkeit ist klar. Da würde ich Mal eine Schnur mit in den Saum einlegen. Z. B. 2 mm Dyneemaschnur oder ähnliches mit wenig Reck. Dann ist zwar die Beakfläche nicht mehr knallstramm, aber dafür bekommst du die Kräfte über die Schnur in der Beakkante abgeleitet. Wahrscheinlich ist dann der Bogen hinten am Tarp deutlich weniger ausgeprägt. Dort könnte IMHO mittig gerne noch ein Abspannpunkt hin.

    Ansonsten finde ich das Teil aber doch recht gelungen. Machst du an die Hinterkante nie Abspannschnüre dran, so dass man mehr Platz unter dem Tarp hat? Kein Wunder dass du mit 2,54m Länge nicht hinkommst:).

    Ich habe von meinem ersten Entwurf mit dem schrägen Schnitt ein Papiermodell gebastelt. Das haut bei mir mit 3 m Stoff einfach nicht hin, zumal ja die Vorderseite halbpyramidenmäßig kürzer als die Hinterkante ist.

    Mit 4 m Stoff und einem Diagonalschnitt bei 1,5/2,5m hat man deutlich mehr Platz, aber trotzdem kommt man, was den Platz angeht, nicht an ein Piton ran, gerade von der Höhe her. Mit dem Gimmick des Falteingangs verschenkt man eben an anderer Stelle etwas zu viel Raum.

    Eine reine Pyramide aus 3m Stoff ist IMHO nicht möglich ohne Lifter. Wenn dann würde ich eher so etwas wie das Notch/ Dipole mit einem A-frame in der Mitte bauen.

    Der Raff-/ Falteingang selber ist auch nicht ganz soo doll wie bei Ounce Design (link mit einigen Detailaufnahmen mehr als auf der Herstellerseite). Hat man den Falteingang über die gesamte Höhe der Vorderseite, dann gibt es seitlich der Mitte recht große Abstände zum Boden. Bei Ounce Design ist das obere Drittel des Türpanels straff, und nur die unteren zwei Drittel können gerafft/ ausgestellt werden. Dadurch bekommt man eine fast gerade Unterkante in geschlossenem Zustand. Kopiert man aber den Ounce Design Eingang mit dem straffen oberen Türpanel, dann ist aber das Flattarpfeature weg und man könnte gleich einen dezidierten Schnitt für das Pyramidenzeltchen entwickeln. Hmpf:(.

    Vielleicht, wäre dieser Schnitt ein möglicher Kompromiss.


    Zumindest komme ich damit über Tischkantenhöhe. ;)

    Ziemlich genau das hatte ich gemeint mit der höheren, offenen Aufbauvariante:

    So hättest du immer noch ein Flattarp. So könnte man dann bei richtig gutem Wetter noch eine Aufbauvariante a la Torwald bauen bei der der Stock weiter Richtung Beakspitze wandert und man so zu einem nach drei Seiten offenen Shelter mit guter Sitzhöhe kommen kann.

    Ich würde ohnehin eine Schnur und einen Kordelkanal an der Türkante einnähen, um den Eingang durch raffen zu schließen.

    Also so ein bisschen wie hier.

    Google SketchUp 8.

    Danke! Werde ich mir mal anschauen.

    Als Gegenentwurf werde ich demnächst einfach mal diese minimal Version mit Stangentasche / beak bauen.

    Da hast du in der Mitte lediglich eine überdachte Zelttiefe von 96 cm. Wäre mir zu wenig wenn man das Teil nicht komplett zumachen kann. An Kopf und Fußende, also da wo man es wetterschutztechnisch eh nicht unbedingt braucht, hast du dafür Platz ohne Ende. Hexamid- Tarps sind da IMHO deutlich sinnvoller. An der höchsten Stelle ordentlich tief und an den runtergezogenen Kopf- und Fußenden schmal.

    Zu derray s Entwurf: vielleicht sollte man an Kopf und Fußende mittig noch kleine Struts oder Lifter einbauen um bei der geringen Gesamthöhe noch auf eine ausreichende Kopf- und Beinfreiheit zu kommen.

    Für ein Tarp würde ich Silnylon nehmen. das 30d von Extex ist gut. Das von ESVO kenne ich nicht, aber Wilbo ist ja begeistert. Warum also nicht. Silpoly hatte ich als Tarp noch nicht, allerdings ist das wohl nicht so stretchy und damit wäre es nicht unbedingt meine erste Wahl.

    Kettenlinien am Saum halte ich für ein Marketinggimmick. Das stiehlt dir nur überdachte Fläche und macht einen bodennahen Aufbau zuverlässig unmöglich. Der IMHO einzige Grund für sowas ist ein schnittiges und faltenfreies Katalogbild.

    Ein winziger Catcut (ca. 1 cm) an der Firstlinie kann hilfreich sein falls man das Tarp oft als A- frame aufbaut. Allerdings würde ich das nicht so krass machen das mir all die anderen Flattarp Aufbauoptionen flöten gehen. Bei meinem 3x3 Tarp habe ich keinen Catcut benutzt.

    Warum Trapezform beim Hängemattentarp?

    Hab mal eine andere Idee, die mir schon länger im Kopf herum schwirrt mal grob auf 3m Stofflänge und 1,6m Stoffbreite skaliert. So komme ich auf eine Halbpyramide mit 2,8m Liegelänge, 1,1m Breite, einer Höhe von 0,7m und einem komplett geschlossenen Falteingang, der bei Bedarf als Vordach aufgestellt werden kann.

    Ui, das ist ja mal richtig toll. Ganz anders als die Entwürfe die mir so im Kopf herumspuken. Prima!

    Das mit dem Falteingang finde ich toll, viel einfacher als meine Reißverschlusslösungen.

    Im Prinzip könntest du das ganze Geschnippel an den Rändern auch sein lassen. Du schneidest die Stoffbahn einfach schräg durch und nähst die Stücke an der 1,9m langen Seite wieder zusammen.

    So hättest du immer noch ein Flattarp. So könnte man dann bei richtig gutem Wetter noch eine Aufbauvariante a la Torwald bauen bei der der Stock weiter Richtung Beakspitze wandert und man so zu einem nach drei Seiten offenen Shelter mit guter Sitzhöhe kommen kann. (Wenn man da nicht folgen kann, dann werde ich noch Zeichnungen folgen lassen).

    In der geschlossenen Aufbauvariante wird das Vordach dann mittels zweistufigen wilbo - Beak zum Türpanel. In die Unterkante des Türpanels müsste man wahrscheinlich aufgrund des Fadenverlaufs eine Schnur mit einsäumen, sonst bekommt man keine Spannung drauf.

    BTW, wilbo und derray was verwendet ihr eigentlich als CAD Programm für eure Entwürfe. Ich mache meine 3d Druck Sachen mit FreeCAD, aber ich wüsste nicht wie man da Zelte usw. aufstellen und abwickeln könnte.

    Ich meine ein echtes 4-season Zelt muss alleine, bei Sturm, mit kaum Sicht und Handschuhen möglich sein. Sonst fällt es für mich raus.

    Allerdings wird jedes Zelt seine Grenze haben ab der ein Aufbau eben nicht mehr gelingt. Irgendwann ist es für jedes Zelt "zu spät". Da kommt dann eben wieder der wichtigste Ausrüstungsgegenstand (er befindet sich zwischen deinen Ohren) ins Spiel. Tut gut daran solche Situationen rechtzeitig (!) zu erkennen, ansonsten bleibt eben nur sich ins Zelt einzuwickeln (s. o.).

    Angeblich haben nicht wenige, die wegen Unterkühlung Probleme bekamen ihr Bothy Bag im Rucksack gehabt und halt nicht verwendet. Z. B. weil sie eben noch bis zur Hütte oder Auto durchdrücken wollten, oder schlicht die Situation falsch eingeschätzt hatten.

    Bei der Liegelänge bin ich raus. Ich habe mich jetzt über die letzten Jahre einfach an großzügige Schnitte gewöhnt.
    Mit dem Alter mache ich nicht mehr jeden "fancy minimalism" mit.

    Es ist schon klar das das Bunni kein Palast ist, allerdings empfinde ich die 2,8m an der Hinterkante jetzt auch nicht mehr als wahnsinnig krass. So baut z. B. Z-packs kein Zelt mit mehr als 2,54 m Länge im Aussenzelt. Der Trick ist halt das Teil 20 cm über dem Boden auf zu bauen. Dann klappt es auch mit der Belüftung;). Hyperlite Mountain Gear ist mit seinem Ultamid 2 und 4 bei 2,7m bzw. 2,8m Kantenlänge im gleichen Ballpark, baut aber natürlich, bei deutlichem catenary cut, höher.

    Du könntest bei meinem Entwurf auch die Hinterkante bei 3 m belassen ohne das sich wirklich grundsätzlich etwas an der Gesamtgeometrie ändert. Dann wird der Zuschnitt sogar nochmal simpler.

    Hm, hättest du die Ecken am Dachpanel noch drangelassen dann wäre es auch trapezförmig geworden;(... so isses halt wieder die übliche "Hexamid- Apsis" ;). Dann kannst du auch gleich die Seitenwände wieder parallel machen (+ wenigstens bis auf Höhe des Mittelstabes nach vorne ziehen) und dir so die elend lange Rückwand sparen.

    Inspiriert durch das Ounce Design Bunni habe ich mich Mal dran gemacht einen Schnitt für etwas sehr ähnliches aus Silpoly zu entwerfen. Das Bunni ist im Prinzip ein Holden Tent (manchmal auch als Halbpyramide bezeichnet) mit einem Türpanel vorne quer. Das extrem minimalistische Design macht sich in einem, für ein Pyramidenzelt, irre geringen Gewicht bemerkbar.

    Das Design ist IMHO extrem elegant. Im ganzen Tarp gibt es nur zwei Nähte, davon wird eine für den Reißverschluß genutzt. Über dem Schläfer befindet sich keine einzige Naht. Anders als beim Original würde ich noch an jeder Seite zusätzliche Abspannpunkte vorsehen um Reserven bei viel Wind zu haben.

    Das Original ist allerdings auch winzig. Mein Entwurf ist nur wenig größer, macht sich aber zu nutze, dass das Silpoly, als Meterware, mit 1,5m gut 10 cm breiter als DCF ist. Die meisten Abmessungen wurden deshalb ebenfalls ca. 10 cm größer. So habe auch ich als Großgewachsener die Chance Unterschlupf zu finden. Die Höhe liegt bei etwa 110 cm bei bodennahem Aufbau. Auch das ist wahrscheinlich etwas mehr als beim Original, aber genau weis ich das nicht. Im Internet gibt es zur Höhe unterschiedliche Angaben.

    Ich habe für das Türpanel zwei verschiedene Zuschnittsvarianten angegeben. Die Linke minimiert die Anzahl der Nähte, hat aber entsprechend viel Verschnitt, die rechte Variante kommt mit nur einem Laufmeter Stoff für die Tür aus, hat aber eine Mittelnaht. Das ist allerdings nicht so tragisch wenn diese für einen Mittelreißverschluss genutzt wird. Im Original sitzt der Reißverschluss auf der Ecke, was die Anzahl der Nähte minimiert, das wiederum hat allerdings den Nachteil dass dieser zum Bedienen nicht sooo gut zu erreichen ist.

    Draufsicht

    Dachpanel

    Türpanel mit zwei Zuschnittsvarianten (siehe oben im Text)


    Ein Prototyp existiert bisher nur als Papiermodell. Wer näht das erste Bunni aus Silpoly?

    LG, Christian

    Nur der Vollständigkeit halber hier noch zwei Poncho- bzw. Tarpaufstellvarianten die, ganz im Sinne dieses Threads einen Rundumschutz bieten. Wenn auch mit knapp 60 cm Höhe nur mit minimalen Komfort.

    In einem Nachbarthread bin ich über das Alphatent gestolpert. Das ist ein winziges Kuppelzelt aus einem Poncho. Das ganze geht wohl auf diesen Burschen hier zurück. Auf Youtube gibt es diverse Videos zum Thema.

    Ein recht ähnliches Konzept wird mit dem "Mushroom Tent" verfolgt. Das ist eine Aufbauvariante eines 3m x 1,5m Tarps. Dabei werden die vier Ecken am Boden mit Heringen fixiert und die Mitte des Tarps nach oben ab- bzw. aufgespannt. So entsteht eine kleine Pyramide die ebenfalls rundum geschlossen ist.