Beiträge von RaulDuke

    superflow

    Ich bin den weg Januar 23 gelaufen. Da gab es gar keine Horden.

    Mag sein, dass der Weg in den 2 Jahren an Beliebtheit zugelegt hat, aber im Februar würde ich nicht mit einer großen Menge anderer Wanderer rechnen.

    Ich bin den Trail im gleichen Jahr nochmal gewandert, weil es soooo schön war. Beim ersten Mal habe ich noch ein Zelt mitgeschleppt, habe es, bei den Preisen, die man in dieser Jahreszeit in Portugals Dörfern für ne Übernachtung zahlt, nicht einmal genutzt.

    Beim zweiten Mal bin ich mit dem ganz kleinen Handgepäck geflogen, also 40x30x20 cm. Ich meine mich erinnern zu können, das ich nicht mal ganz 2,5Kg Getragen habe, plus Wasser!

    Das war schön!

    Sleipnir

    Ich verstehe die Aufregung nicht ganz…

    Natürlich gibt es da Betrüger, aber ich bezahle sogar meistens mit PayPal friends&family und bin noch nie beschissen worden.

    Die Fakefritzen erkennt man erstens „meistens“ am zu niedrigen Preis.

    Zweitens am Angebot, was sie sonst noch „verkaufen“. Wenn da nur ein teures Zelt, eine super teure Kamera und irgendwelche teuren technischen Geräte, wie Prezisionsbohrmaschinen o.ä. im Portfolio sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten.

    Drittens die gewählten Formulierungen und die Ausdrucksweise, bzw der Kontakt zu den „Verkäufern“.

    Ich melde tatsächlich mehrere Male die Woche Fakeangebote. Bisher sind alle gelöscht worden. Das heißt, ich lag immer richtig. Trotzdem vertraue ich einem Verkäufer, wenn er sich schnell meldet und eine anständige Konversation stattfindet.

    Habe in den letzten 10 Tagen einen EE Torrid Pullover, inkl eines aufblasbaren Kopfkissens, auch von EE, was ich ger nicht brauche, für zusammen 200€ inklusive Versand und eine Rockfront Regenjacke für 85€ gekauft. Beide Male mit Paypal Friends bezahlt.

    Es vergeht seit Jahren, glaube ich, kein Monat, in dem ich da nix gekauft habe.

    Ab und zu verkaufe ich da auch. Dann ebenfalls nur mit Paypal friends&family!

    Ich finde ja, das Grammatik vollkommen überschätzt wird, wenn es nur darum geht, sich im Urlaub durchzuwurschteln.

    Ich habe die Erfahrung gemacht , das es viel wichtiger ist, möglichst viele Vokabeln zu pauken. ich habe im Spanischen und Französischen, ungefähr 500+X Vokabeln drauf und komme damit sehr gut klar!

    Die Bildzeitung benutzt angeblich auch nur 400 verschiedene.

    Die Antworten zu verstehen, ist natürlich unglaublich schwieriger, als selbst in „Español de Turko“ etwas zu fragen. (Man mag mir diese diskriminierende Floskel verzeihen, aber wenn ich sie einsetze, verstehen immer alle, das ich sehr schlecht Spanisch spreche und lachen sich kaputt)

    Da kommt es darauf an, wie gebildet ein Gegenüber ist. Denn nur wer selbst mal eine Fremdsprache gelernt hat, weiß, das es nicht reicht, mehrfach den Satz zu wiederholen, sondern das man in dem Fall vielleicht eine sprachlich einfachere Umschreibung benutzt, so der Fragesteller oder Gesprächsnachbar etwas verstehen soll.

    In Chile reichten diese 500 Vokabeln aus, um eine stundenlange und wahrhaft ernüchternde politische Diskussion, mit einem pensionierten Polizisten zu führen, der Pro Pinochet war.

    Wenn man sich anständig unterhalten will, ist es natürlich etwas anderes. Dann kommt man um Grammatik nicht herum .

    Übrigens habe ich mir mal, vor einer spontanen Türkeireise, ein paar Sätze und die gesamten Zahlen auswendig gelernt, aber da war es echt schwierig, die auch anzuwenden. Denn immer wenn ich irgendwas auf Türkisch gesagt habe, ist sofort ein anderer Kellner, Taxifahrer, Passant etc…etc… beigesprungen und hat mich auf deutsch vollgequasselt. Hahahahaha!

    Mir gefällt es, wenn ich in ein Land fahre, dessen Sprache mir bisher unbekannt ist, mindestens die Zahlen und ein paar einfache Sätze, wie z.B. „haben sie ein Zimmer frei?“ , „was kostet das?“, „wo geht es zum…“, „gibt es hier…“ etc… etc…, auswendig zu lernen. Genau so habe ich 1993 in Argentinien meine ersten Spanischschritte gemacht.

    Also, mein lieber superflow , die Behauptung, hier wären Leute, die in ihren Packlisten ihre Klamotten in M einrechnen, obwohl sie XL benutzen, ist eine grobe Unterstellung. Freundlichst ausgedrückt! Ich schenke mir, dir zu schreiben, wie ich das ausdrücken würde, wenn wir uns gegenüber stünden.

    Es gibt Baseweight und Skinout Weight.

    Bei dir geht es ja ums Basisgewicht.

    Dein Basisgewicht ist nicht mal annähernd UL, außer du würdest im Winter im Fjell irgendwo mitten in Skandinavien unterwegs sein.

    UL ist zwar nicht auf die 5Kg Badisgewicht festgenagelt, da es eben auf Expeditionen in die Kälte, schon Schlafsäcke benötigt, die 1,5Kg wiegen, viel mehr Brennstoff mitzunehmen wäre, mehr Nahrung, etc…

    8 - 8,5 Kg lässt darauf schließen, daß du noch sehr viel Gewicht einsparen kannst. Ein zweites Handy würde ich auch nur in so eine oben beschriebene Situation mitnehmen. Don’t pack your Fear! Ebenfalls wäre interessant, wo du mit 6Kg Nahrung unterwegs bist. In Europa hat man in 90% der Fälle nach 3-4 Tagen die Möglichkeit, etwas nach zu kaufen. Pullover aus Polartec Alpha, nur 2 Paar Socken, eins am Fuß und eins im Rucki, des Gleichen mit Shirts, und Pullover, etc…

    Da du so sehr an deinem Gewicht hängst, ist es sehr interessant, zu wissen, für was willst du dieses Gewicht nutzen? Oder willst du gar nicht UL unterwegs sein? Denn dann wäre das hier das falsche Forum für dich!

    P.S. Eine Packliste würde mich wirklich mal interessieren, aber eben nur in Verbindung mit dem Wissen, in welche Regionen du damit willst und zu welcher Jahreszeit!

    Es sei noch zu erwähnen, daß der Groundchair auf Sand nicht zu empfehlen ist.

    Er sinkt zwar nicht ein, aber dafür dringen Sandkörner in die Steckverbinungen ein. Einmal habe ich ihn nur wieder auseinander bekommen, da wir zum Glück zu zweit waren. 10 Minuten gezerre und gedrehe…

    Wenn ich da allein gewesen wäre, hätte ich den Stuhl wahrscheinlich entnervt zurück gelassen!

    Hab ihn direkt nach dieser Scheiße abgegeben.

    Sevenfifty

    Ich besaß mal einen Helinox Ground Chair, habe ihn aber nur auf mehrtägige Radtouren mitgenommen.

    Aber, was soll ich sagen, ich habe ihn wieder verkauft, da er mir zu viel Platz weg nahm.

    Ich reduziere nicht das Gewicht meines Gepäcks, um dann einen Stuhl mit zu schleppen.

    Auf dem Fishermenstrail habe ich zwar an den schönsten Aussichtspunkten quasi nie die möglichkeit gehabt, mich zu setzen, um die Aussicht zu genießen, aber trotzdem würde ich keinen Stuhl durch die Landschaft tragen.

    Gewicht und Platz! Und Platz kostet, in Form von größerem Rucksack, noch mehr Gewicht!

    Bei mir ist es eigentlich nur noch das Wasser.

    Ich nehme immer 2 Liter Wasser mit, egal wie das Wetter ist und egal durch wie viele Orte ich komme.

    Die einzige Tour wo ich das nicht gemacht habe, war letztes Jahr in der Bretagne. Da kam ich ja teilweise 2x am Tag durch Orte, bzw ich bin ja eh nur 10-15 Kilometer gewandert, oder Spaziert, da habe ich tatsächlich nur 1 Liter mitgenommen.

    Ach, ich nehme immer eine dritte U-Hose mit, da ich einfach den gedanken Scheiße finde, morgens in der gleichen U-Hose weiter zu laufen, die ich nachts oder den Tag vorher schon an hatte…

    Ich habe je nach Hut oder Kappe Größe 61, bis 62.

    Aber deine 40g erreicht keine meiner Kappen.

    Hab ne Trucker Cap von Ali, die passt mir hervorragend, und es sind noch 3 dieser „Druckknöpfe“, oder wie auch immer man diese Art des Verschlusses nennen will, frei. Könnte also passen. Aaaber das Ding wiegt 120g. Weiß auch nicht, was daran so viel wiegt. Das Kunststoffgitter im hinteren Bereich, scheint eher aus dickem Material zu sein.

    Meine leichtesten Kappen wiegen beide je 82g.

    Eine ist eine klassische „Schiebermütze“, von irgendeiner Manufaktur in Bopart, die andere ist ein Buckethat von Stetson.

    Mein leichtester Strohut, mit relativ breiter Krempe wiegt 120g.

    Ich schleppe sogar immer zwei von denen durch die Landschaft, da ich die Dinger immer nass schwitze und der den ich tags getragen habe, immer trocken muss, bis zum nächsten Morgen.

    Also ich finde zwar, das der Panorama Ausblick, wenn man vorne und an der Seite das Zelt offen hat, sehr schön, aber der Bathtubefloor hat exakt die gleiche Größe, wie beim Protrail. Da ist es, für große Menschen schon knapp, im Fußbereich nicht mit dem Quilt, ans Fly zu kommen. Beim Protrek, hat man aber, da die Stange/Stock ja seitlich steht, eine Seite, die flacher abfällt, als beim Protrail. Wäre gespannt, ob man dadurch nicht schneller mit dem Quilt Kondens abstreift. Beim Protrail ist mir das noch nie passiert, bin aber ja auch klein bemessen.