Beiträge von RaulDuke

    Brandy

    Natürlich baut man erst das Zelt auf und schiebt dann das Tyvek darunter.

    Ich habe das, ohne darüber nachzudenken, noch nie anders gemacht! Aber, bei richtig starkem Wind, sollte man niemals lange das Zelt alleine lassen, wenn es darunter liegt. Denn es kann darunter weg geweht werden!

    Natürlich nicht, wenn man drin/drauf liegt.

    Also wenn man auf nem Campingplatz ist und es ist Stürmisch, man will im Ort einkaufen gehen oder Essen gehen, lieber das Tyvek Sheet ins Zelt schmeißen und erst wenn man wieder da ist, das Ding unters Zelt schieben.

    Agger - Bulljebjerg o.ä.

    Kann bis Skagen erweitert werden.

    Zumindest im Apple App Store einfach Shelter App eingeben.

    Da werden dir sämtliche Shelter, „Wildcamplätze“, Wasserhähne etc… etc… in ganz Dänemark angezeigt!

    90 Prozent kann man einfach anlaufen, ohne Reservierung!

    Wenn sie voll sein sollten, einfach sein Zelt daneben aufschlagen. (ist unerwünscht, aber kein Problem)

    Meistens ist sogar Feuerholz vorhanden!

    Wirklich total geil!

    Also erstens, schließe ich mich denen an, die sagen, nimm das hier alles nicht so ernst.

    Aber ich finde die 5Kg „Regel“, ziemlich prima.

    Als Einsteiger, vor ca. 4 Jahren, hat es mir geholfen, eine imaginäre Zielmarke zu haben.

    Bin im ersten Jahr mit 6,5 Kg Baseweight gestartet und es hat nur ein Jahr gedauert, bis ich die erste ein wöchige Tour mit um die 5 Kg hinbekommen habe.

    Jetzt bin ich gerade unterwegs zum Mont-Ventoux in der Provence, und werde ihn in ungefähr einer Woche umrunden.

    Nachts sind Temperaturen von um die 10-12 Grad zu erwarten und Tags angenehme 20-23 Grad.

    Da ist es natürlich leicht, leicht unterwegs zu sein.

    Mein Baseweight ist auf dieser Tour 3,8 Kg, nur auf dem Rücken, wohl gemerkt. Das hätte ich nie erreicht, wenn ich nicht auf das alte Forum gestoßen wäre und wenn ich nicht diese 5 Kg Marke vor Augen gehabt hätte.

    Noch etwas zu den Gründen, warum ich UL unterwegs bin.

    Es wird hier immer nur davon gesprochen, das, wer leicht unterwegs ist, schneller und weiter kommt…

    Das trifft auf mich nicht zu.

    Ich gehe, egal mit welchem Gewicht auf den Schultern, maximal 25 Km am Tag. Häufig auch nur 15Km… Ich brauche keine sportlichen Wettkämpfe, weder mit anderen, noch mit mir selbst.

    Ich will möglichst bequem, oder angenehm, meine Touren machen. Und am angenehmsten ist es, wenn man seinen Rucki fast gar nicht merkt. Inklusive Food, Medikamenten etc… komme ich auf mal gerade 6,8 Kg. Morgens, mit 1,5 Litern Wasser. Im Laufe des Tages wird der Ruckie ja sogar noch leichter. Hatte ernsthaft überlegt, mir meinen Helinox Chair mit zu schleppen, wegen der Bequemlichkeit. Aber da obsiegte wieder der Gedanke, das ich den dann, mit rund 0,5 Kg, durch die Berge schleppen muss… Nee danke! Bin gespannt, ob und wie häufig, auf meiner Runde um den Mont-Ventoux, Bänke vorhanden sind, auf die ich meinen Astralleib niedersetzen kann. Ich mache gerne viele und lange Pausen.

    So, viel geschwafel um den heißen Brei, mir geht es um möglichst wenig Gepäck, weil ich einfach Faul bin, hahahahaha!

    Was ich an dem Exped Poncho gut finde, ist der Drickknopf, zwischen den Beinen!

    Da braucht man kein Gebimsel vorne schließen, was a Gewicht bedeutet und zweitens die Luftzirkulation behindert, dondern einfach den Druckknopf schließen und schon kann der Poncho nicht mehr nach oben geweht werden!

    Es ist ja weiterhin möglich, Zivildienst zu machen, schätze ich mal, sollte die Wehrpflicht eine Pflicht werden.

    Zivildienst hat mir nicht geschadet.

    Für Leute, die zur Bundeswehr gehen, fehlt mir schon immer, jegliche Verständnis.

    Auch wenn ich zu gebe, das wir eine Verteidigung brauchen!

    Ich weiß, dass widerspricht sich leicht, aber so isses nun mal, hahahahahaha!

    Ansonsten kann ich mir vorstellen, das die Abwesenheit mit nichten bestraft werden wird, da allein die Fahndung nach den Abwesenden, die länger als 3 Monate weg sind, aus welchen Gründen auch immer, viel zu teuer wäre. Ich meine, wir sprechen hier von einer winzigen Minderheit.

    Der Durchschnittsbürger macht 2x im Jahr ne woche Urlaub auf Malle, mehr kann er sich nicht mehr leisten, da sein Auto und alle zwei Jahre das neue I-Phine sein restliches Budget auffressen!

    Übrigens habe ich mir jetzt ein Bahnticket nach Marseille gebucht!

    Außer 2-3 Tage die Calenques zu erkunden, habe ich mich noch nicht entschieden, welchen GR ich danach Wandere…

    Brauche aber auch keine weiteren Tipps, denn ich habe eine ganze Reihe von Topo Guides, für die Region.

    Danke für die vielen Tipps!

    Ich oute mich hier mal als Händewaschmuffel!

    Ich finde, einmal morgens, beim Duschen (entfällt beim Wildcampen) und einmal Abends, vorm Essen, reicht vollkommen.

    Ja, auch nachdem ich meinen Schniepel angefasst habe, z.B. zum Wasserlassen, wasche ich mir nicht die Hände!

    Ich bin jetzt knapp 57 Jahre alt geworden, habe, von Muttern bestätigt, noch nie eine Magen-Darm-Grippe gehabt und das bei so wenig Händewaschen und Bäckereiverkäuferinnen, die ungefähr bis zu meinem 40en Lebensjahr, die Brötchen direkt mit ihren Flossen angegrabbelt haben .

    Worauf ich hinaus will?

    50g Händedesinfiziermittel, sind 50 überflüssige Gramm!

    Ansonsten sieht deine Liste doch schon ganz ordentlich aus!

    Ich bin anfangs mit 6,5 Kg losgezogen, dann irgendwann mit 5,5 Kg und mittlerweile mit 4,5 Kg! Allerdings nur über 0 Grad und maximal Mittelgebirge!

    bifi

    Irgendwie hast du meine Frage nicht richtig gelesen…

    Ich fragte nach einer Strecke, mit weniger als 500 Höhenmeter pro Tag.

    Ich habe mir die einzelnen, vorgeschlagenen Etappen mal angeschaut und da waren höchsten 2 oder drei, die diese Vorgabe treffen. Ich hatte das Hinterland der Algarve auch als ziemlich bergig in Erinnerung, vor allem , da die Portugiesen irgendwie keine Serpentinen zu kennen scheinen…