Beiträge von RaulDuke

    Also, ich weiß ja nicht, wo genau du dich in Chile aufhältst, aber da dort die meisten Anwohner, auf dem Land, mit Holzöfen heizen, gibt es garantiert auch Geschäfte, die Öfen verkaufen.

    Da gehste hin, der Google Übersetzer wird Hilfestellung geben, und machst ne Ofentür auf und zeigst mit dem Finger auf die Kordel, die zum Abdichten zwischen Scheibe und Stahl zu finden ist. (Ich weiß nicht, ob fensterlose Öfen auch so etwas haben!

    Diese Kordel, als Filzersatz, rollste auf und legst sie flach in eine Dose, oder Teelicht Alu Hülle. Fertig ist der Brenner!

    Ich verstehe diese ganze Bastelei überhaupt nicht. Es reicht halt ein metallenes Döschen als Brenner. Zur Sicherheit brauchste dann noch Carbonfilz oder so eine Kordel.

    Aaaber eben nur zur Sicherheit!

    Mir ist noch nie ein Kocher umgekippt. Und wenn, dann haste halt, vorausgesetzt, du stellst den Kocher auf den Fußboden, eine winzige Fläche von brennendem Spiritus.

    Mit zwei mal Fuß aufstampfen, ist die Flamme aus!

    Bei meinem X-Boil brauche ich mit 2cl Spiritus 5-6 Minuten, bis das Wasser siedet. Höhere Temperaturen brauche ich nicht, da entweder Essen darin gar zieht oder Instand Kaffee zubereitet wird!

    Da braucht man kein kochendes Wasser!

    Mittagsfrost

    Schließe mich an!

    Erstens, meine Frau hat, als wir vor 22 Jahren zusammen kamen, zu mir gesagt, das, wenn ich ihr etwas zu weihnachten schenken würde, ich mir auch gleich ne neue Frau suchen müsste…

    Das sprach mir aus der Seele!

    Weihnachten ist ein pseudoreligiöser Konsumrausch, der emotional und erwartungsmäßig bei vielen Menschen so überladen ist, das meine Frau und ich es komplett ablehnen!

    Bis auf den total bad tastig geschmückten Tannenbaum in unserer Wohnküche!

    Außerdem bekomme ich allerdings nix mehr zum Geburtstag, da ich mich übers Jahr Gearmäßig teilweise derart beschenke, das ich zu irgendwelchen Anlässen nichts mehr brauche!

    RogerDerBuschmann

    Seltsam. Mein X-Boil, betrieben mit ganz normalem Spiritus aus dem Supermarkt, rußt quasi überhaupt nicht.

    Der Topf ist so zur Hälfte auf der Unterseite schwartz, man kann aber das Blech noch durchsehen. Ich glaube, das das schwarze Zeug von meinem einmaligen Versuch mit X-Boil + Esbit herrührt. (das funktionierte nicht so gut, wie mit einem anderen System, deshalb nur 1 Versuch)

    Bei meinem Fish-Can-Stove hatte auch nix gerußt, ebenfalls mit normalem Spiritus betrieben. Aber den hatte ich tatsächlich nach dem Prinzip 2,5 cm Abstand von Brenner zum Topf gebaut. Verwendet mit dem Evernew Ti Mug 570, 12cm Durchmesser. Dadurch gehen die Flammen nicht am Topf vorbei!

    Stinken tut es auch nicht wirklich! Weder beim einen, noch beim anderen Brenner!

    wilbo

    Du hast recht, die Schuhe passen da nicht drüber.

    Aber ich ziehe die Dinger erst an, wenn es kurz vor Regen ist. Dank Regenradar heutzutage ja kein Problem mehr.

    Man muss auch den Rucksack dafür absetzen, da die beiden einzelnen „Beinlinge“ mit einer Schlaufe versehen ist, die diagonal über der Schulter getragen wird.

    Wollte das immer mal ändern und die Schlaufen so kürzen, das man da einfach den Gürtel durchziehen kann.

    Aber in jedem Fall sind die super bequem, man schwitzt nicht und auch als Windpants absolut zu gebrauchen!

    Ich verwende bei scheiß Wetter zwei verschiedene Setups.

    Welche ich nutze, entscheide ich zu Hause, vor der Reise. Es kommt darauf an, wohin es geht.

    Ich liebe eigentlich meinen Exped Pack Poncho UL.

    Er wiegt in M 215g (laut Hersteller), hat eine recht gut sitzende Kaputze und macht was er soll, trocken halten, ohne viel Schweiß zu produzieren.

    Der hat hinten eine Ausbeulung für den Rucki. Dann ist der Poncho, trotz Rucksack auf dem Rücken, vorne und hinten gleich lang. Das ist wichtig, denn der Poncho hat an der unteren Kante, mittig, einen Druckknopf. Damit kann man verhindern, das der Poncho bei stürmischem Wetter immer hoch flattert.

    Hoch Flattern ist aber auch das Stichwort, was dazu geführt hat, das ich mir Setup Nummer zwei zugelegt habe.

    Denn ich war mal für ein paar Tage an Dänemarks Küste wandern und es war teilweise so windig, das der Regen waagerecht vorbei flog.

    Der Poncho tat auch hier was er soll, aber es war ein teilweise ohrenbetäubender Lärm, den das geflatter verursacht hat.

    Also an Küsten, oder Wanderungen, wo man eher in exponierter Lage läuft, würde ich nie wieder meinen Poncho einpacken.

    (Auf Bergtouren, wo man teilweise klettern muss, gehe ich eh nicht!)

    Als zweites benutze ich die Berghaus Hyper 100 Regenjacke.

    Im Gegensatz zur Werbung, die ja von absolut Atmungsaktiv spricht, schwitze ich bei Bewegung schon darunter. Wie wahrscheinlich bei jeder Regenjacke!

    Ich finde, die Karputze könnte etwas weiter ins Gesicht gehen, aber sie sitzt insgesamt ganz passabel. Und sie ist bis jetzt Dicht!

    Unten rum, ziehe ich bei beiden Setups das gleiche an.

    Einen Regenrock von schwyzi und Rain Chaps von Luxe Outdoors.

    Der Regenrock aus einer Mülltüte wiegt fast nichts und tut was er soll.

    Die Chaps sind absolut klasse.

    Gewicht 80g, wasserdichtes Silnylon in dezentem hell braun und wie bei Chaps üblich, bleibt der Hintern und der Schritt frei, d.h. es ist belüftet, man schwitzt null darunter.

    Damals in Dänemark habe ich die Chaps einen kompletten Wandertag getragen und keinen Wolf bekommen! (Entsteht bei mir immer, wenn ich zu lange mit nass geschwitztem Schritt unterwegs bin)

    Wer nun darüber nach denkt, sich ebenfalls diese Chaps zu zulegen, muß ich enttäuschen. Ich habe damals für lumpige 20€ ein paar aus dem Abverkauf bezogen, als die Dinger aus dem Sortiment geflogen sind.

    Ich liebe die Teile!

    Ich bin übrigens auch nur ein drei Jahreszeiten Wanderer.

    Bei minus Graden habe ich zwar Lust auf Spaziergänge, aber weder bei kaltem Wetter auf tagelanges nasse Füße haben, noch auf Zelten.

    Brrrr… schüttel…schüttel!

    Hi Dele !

    Ich habe seit ein paar Jahren das Protrail Li in Gebrauch.

    Ich finde es Spitze!

    Das Platzangebot ist ausreichend, vorausgesetzt, man will nicht mehrere Tage darin Abwettern. Dann wäre es wohl etwas beengt.

    Stärkeren Wind hat das Teil in einer Nacht an der Nordsee, diesen Sommer gut gemeistert, aber es war weit von Sturm entfernt. Dazu kann ich also nix sagen.

    Das das Heck des Zeltes nur mit Klett verschlossen ist, macht mir auch immer Sorgen, denn stark böiger Wind, gepaart mit Starkregen, könnte schon ein Problem werden. Könnte! Denn in diese Situation bin ich bisher auch nicht gekommen.

    Ansonsten ist zu sagen, das ich des nachts ein wahrer Wühler bin und trotzdem im Fußbereich, der ja relativ schmal ist, noch nie mit dem Schlafsack Kondenz abgestreift habe.

    Kondenz habe ich aber auch sehr selten gehabt, da man das Heckfenster ja offen lassen kann, wenn die Wetterprognosen gut sind und die große Tür im Eingang ebenfalls.

    Dann ist das Zelt quasi ein mit Mosquitonetz geschlossenes A-Frame Tarp, mit der dazugehörigen maximalen Belüftung!

    Der benötigte Platz ist derart minimal, das es seines Gleichen sucht. Damit findet man immer einen Stellplatz!

    Auch ein Pluspunkt ist, das man bei gutem Wetter nur 4, bei ganz beschissenem Wetter maximal 5-7 Heringe braucht, um es abzuspannen! Habe ich nur einmal gebraucht, in der Nacht an der Nordsee!

    Im Wald, wo es immer Windgeschützt ist, würde ich devinitiv nur 4 Heringe mitnehmen.

    Ich weiß gerade nicht, ob es in der Aktuellen Version noch den DCF Boden hat, oder schon, wie einige andere Zelte von TT, einen Boden aus Silpoly hat.

    Letzteres finde ich eine dämliche Entwicklung, denn ein DCF Boden lässt sich so schön einfach Reparieren. (War bei mir bis heute nicht nötig) Deshalb bin ich mit dem Zelt immer ohne Footprint unterwegs!

    Bei meinem neuen 1 Personen Rainbow Li ist es schon der Silpoly Boden. (Zu letzterem Zelt kann ich noch nix sagen, da ich es noch nicht beschlafen habe)

    Zu guter letzt, meine Version wiegt nur 450g!

    Also zu dem Thema, wie feucht ist ein Tarp, nach einer nacht Regen und was wiegt es, beim direkten Vergleich zwischen DCF, Silpoly, Silnylon und ich glaube sogar Baumwolle, hatte wilbo mal eine Versuchsreihe veröffentlicht.

    Weiß nicht mehr, ob in diesem, oder im blauen Forum.

    War sehr aufschlussreich!

    Ich bin und bleibe bei meinen Fizan Compact Stöcken!

    Mit ihren kmapp 160g pro Stock auch ein sehr leichtes Gewicht.

    Bin auch nie Alpin unterwegs, wo die Stöcke wohl meher (?) beansprucht werden.

    Ich habe die Teile nicht nur dafür, aber in erster Linie als Taktgeber mit, für einen schnelleren Tritt.

    Hi!

    Hatte schon vor nem Jahr, oder so, im blauen Forum danach gefragt, aber da waren viele von euch ja schon weg, in die Diaspora!

    :-))

    Hat jemand von euch schon mal diesen Weg gewandert, oder zumindest Teilstücke davon?

    Wie waren eure Erfahrungen ganz im Algemeinen und im Speziellen Wasserversorgung, An und Abreise, etc…?