Beiträge von RaulDuke

    Nee, in Billa Nova, da musst du durch einen überfluteten Tunnel und wie beim Training bei der Bundeswehr, unter Stacheldrahtverhauen hindurch kriechen, dann einen Belagerungsturm bauen um die 40 Meter hohe Stadtmauer zu überwinden!

    Quatsch mit Sauce!

    Du kommst halt am Strand der Stad an und läufst dann ca. 1Km auf einer im dunklen beleuchteten Straße im Ort ein.

    Wollte dich nur etwas veräppeln, hahahahaha!

    Wenn du eh wildzelten würdest, wäre Porto Covo ein prima Start, für 13.30 Uhr.

    Wenn du in Villa Nova schlafen willst, kommt es halt darauf an, wie schnell du bist. Und das weißt nur du!

    Zwischen Sines und Porto Covo, mit Wanderrucksack auf dem Rücken, schwöre ich dir, das du an der Küstenstrasse keine halbe Stunde den Daumen raushalten mußt und du hast nen Lift, für die ca. 10Km!

    Ansonsten ist die Steilküste eigentlich recht schön, zwischen den beiden Orten. Allerdings geht fast die ganze Zeit die Küstenstraße parallel. Ich bin damals in Porto Covo gestartet, d.h. das ich nicht gewandert bin, auf dem Stück. Aber ich kenne die Gegend noch aus den 90ern sehr gut und war auch zwischendurch ein paar mal da.

    Musst du selbst entscheiden, ob du da lang laufen willst.

    Solltest du in Porto Covo mit dem Bus ankommen, direkt an der Bushaltestelle ist eine klasse „Bar“, die ein hervorragendes Toaster Mixta machen und einen Gallaho muß man da eigentlich auch eben trinken.

    Ich plädiere für Süd Amerika!

    Argentinien, Chile und Bolivien, hochalpine Wüsten im 3 Länder Eck. Traumhaft.

    Bolivien das gesamte Altiplano! Traumhaft!

    Chilenisches Patagonien, nasskalte Urwälder, Gletscher und leckerste Fischküche meines Lebens.

    In allen drei Ländern kann man auch bestens wandern!

    Equador ist auch wunderschön, versinkt aber gerade leider im Gewalteausch von Drogenbanden…

    Aber die oben genannten 3 Länder sind bei weitem genug, für 3-4 Monate.

    Über die aktuellen Preise, für Übernachtungen in Hostals und einfachen Hotels kann ich leider nix sagen, denn ich war in den 90ern insgesamt fast 2,5 Jahre da unten. Jeden Winter mindestens 3 Monate, bis zu 5 Monaten, von 93-2000.

    Ist nach wie vor ein Sehnsuchtsort!

    Wer kein Geld hat, aber jeden Tag in Hotels schlafen, Frühstück, Mittag und Abendessen auswärts essen möchte und das Gefühl hat, jeden Tag noch Geld dazu zu bekommen, weil das Land einfach verboten billig ist, muss nach Indien reisen. Aber man braucht bei der Mentalität der Menschen da unten, also in Indien, starke Nerven und eine gehörige Portion Humor.

    Ich war 4x da. Mir hat es gefallen! Interessant war auch, das ich nach dem ersten Mal, 14 Jahre nicht da war aber außerhalb der Reicheleuteviertel der Städte, nichts verändert hatte. NIX!

    Aber ob Indien für dich etwas ist…?

    superflow

    Wenn du einen Stuhl mitschleppen willst, dann ist es gar nicht schlecht.

    Ich fand, das an den schönsten Stellen, wo mam aus erhöhter Position (Steilküste), aufs Meer blicken konnte, leider in den seltensten Fällen größere Steinbrocken waren, auf die man sich hätte setzen können. Ich bin tatsächlich auch nur die offiziellen Etappen gelaufen und hatte viel Zeit zum Pause machen und Wavespotting zu betreiben. Ich liebe das. Aber das unbequeme, im Schneidersitz Sitzen, ist halt Käse. Ging aber.

    Trotzdem würde ich niemals auf die Idee kommen, so einen Sitz mitzunehmen, da ich nicht mein Rucksack Gewicht abspecke, um dann Stühle von um die 600g durch die Pampa zu schluren.

    Ich weiß ja nicht, ob flächenbelastung und ich den gleichen Fishermenstrail gelaufen sind, aber Bänke gab es, mit Aussicht aufs Meer, so gut wie nie. Je nach Etappe, 1x bis keinmal am Tag, außer der Etappe von Porto Covo nach Vilanova de Millfontes. Da waren diverse Möglichkeiten, auf Bänken das Meer zu überblicken!

    Am Strand von Almograve gab es auch, am Parkplatz, einen Ausblick mit Bänken.

    Was das Strandlaufen angeht, kann ich mich überhaupt nur an zwei relativ kurze Stücke erinnern, wo man auf dem Strand selber geht.

    Zum Thema, am Strand Wandern, sei gesagt, das der Trail zu 95% gar nicht am Strand lang geht, sondern oben, auf der Steilküste. Man muss also direkt entscheiden, ob man oben, mit wundervollen Ausblicken, oder unten direkt am Strand wandert. Ich habe letzteres selten gemacht, da man nie weiß, ob am hinteren Ende von den Buchten, ein Weiterkommen, oder ein Aufstieg möglich ist.

    Bin meistens nur an den Strand gegangen, um dort zu Pausieren und danach wieder nach oben gestiefelt.

    Ich bin ein typischer Mann, d.h. ich bin ein Crememuffel!

    Ich hasse irgendwelche Cremes. Egal wie schnell sie einziehen. Vor allem hat man die Schmiere ja auch an den Händen, nachdem Eincremen. Brrrr…

    Bin aber, seit dem meine Haare dünner wurden, oder wie mein Vater sagte, seit mein Scheitel immer breiter wurde, konsequenter Hutträger!

    Und da scheisse ich tatsächlich auch aufs Gewicht. Mei Strohhut, den ich seit letztem Jahr immer aufhabe, wenn ich draußen bin, wiegt 195g. Aber den habe ich auch, solange es nicht Regnet, immer auf dem Kopf und nicht auf dem Rücken. Der hat aber auch so eine breite Krempe, das je nachdem, wie tief die Sonne steht, sogar das Kinn noch im Schatten ist.

    Ich bin sogar immer mit zwei Kopfbedeckungen unterwegs, da der Hut, wenn er nass geschwitzt ist, ja auch irgendwann mal trocknen muss. Mein Stetson Buckethat, den ich nach „Feierabend“ im Camp trage, wiegt nochmal 120g.

    Ansonsten habe ich mittlerweile einen Sunnhoodie an, wenn es starke Sonneneistrahlung gibt, auf dem Trail.

    superflow

    Ich bin den weg Januar 23 gelaufen. Da gab es gar keine Horden.

    Mag sein, dass der Weg in den 2 Jahren an Beliebtheit zugelegt hat, aber im Februar würde ich nicht mit einer großen Menge anderer Wanderer rechnen.

    Ich bin den Trail im gleichen Jahr nochmal gewandert, weil es soooo schön war. Beim ersten Mal habe ich noch ein Zelt mitgeschleppt, habe es, bei den Preisen, die man in dieser Jahreszeit in Portugals Dörfern für ne Übernachtung zahlt, nicht einmal genutzt.

    Beim zweiten Mal bin ich mit dem ganz kleinen Handgepäck geflogen, also 40x30x20 cm. Ich meine mich erinnern zu können, das ich nicht mal ganz 2,5Kg Getragen habe, plus Wasser!

    Das war schön!

    Sleipnir

    Ich verstehe die Aufregung nicht ganz…

    Natürlich gibt es da Betrüger, aber ich bezahle sogar meistens mit PayPal friends&family und bin noch nie beschissen worden.

    Die Fakefritzen erkennt man erstens „meistens“ am zu niedrigen Preis.

    Zweitens am Angebot, was sie sonst noch „verkaufen“. Wenn da nur ein teures Zelt, eine super teure Kamera und irgendwelche teuren technischen Geräte, wie Prezisionsbohrmaschinen o.ä. im Portfolio sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten.

    Drittens die gewählten Formulierungen und die Ausdrucksweise, bzw der Kontakt zu den „Verkäufern“.

    Ich melde tatsächlich mehrere Male die Woche Fakeangebote. Bisher sind alle gelöscht worden. Das heißt, ich lag immer richtig. Trotzdem vertraue ich einem Verkäufer, wenn er sich schnell meldet und eine anständige Konversation stattfindet.

    Habe in den letzten 10 Tagen einen EE Torrid Pullover, inkl eines aufblasbaren Kopfkissens, auch von EE, was ich ger nicht brauche, für zusammen 200€ inklusive Versand und eine Rockfront Regenjacke für 85€ gekauft. Beide Male mit Paypal Friends bezahlt.

    Es vergeht seit Jahren, glaube ich, kein Monat, in dem ich da nix gekauft habe.

    Ab und zu verkaufe ich da auch. Dann ebenfalls nur mit Paypal friends&family!

    Ich finde ja, das Grammatik vollkommen überschätzt wird, wenn es nur darum geht, sich im Urlaub durchzuwurschteln.

    Ich habe die Erfahrung gemacht , das es viel wichtiger ist, möglichst viele Vokabeln zu pauken. ich habe im Spanischen und Französischen, ungefähr 500+X Vokabeln drauf und komme damit sehr gut klar!

    Die Bildzeitung benutzt angeblich auch nur 400 verschiedene.

    Die Antworten zu verstehen, ist natürlich unglaublich schwieriger, als selbst in „Español de Turko“ etwas zu fragen. (Man mag mir diese diskriminierende Floskel verzeihen, aber wenn ich sie einsetze, verstehen immer alle, das ich sehr schlecht Spanisch spreche und lachen sich kaputt)

    Da kommt es darauf an, wie gebildet ein Gegenüber ist. Denn nur wer selbst mal eine Fremdsprache gelernt hat, weiß, das es nicht reicht, mehrfach den Satz zu wiederholen, sondern das man in dem Fall vielleicht eine sprachlich einfachere Umschreibung benutzt, so der Fragesteller oder Gesprächsnachbar etwas verstehen soll.

    In Chile reichten diese 500 Vokabeln aus, um eine stundenlange und wahrhaft ernüchternde politische Diskussion, mit einem pensionierten Polizisten zu führen, der Pro Pinochet war.

    Wenn man sich anständig unterhalten will, ist es natürlich etwas anderes. Dann kommt man um Grammatik nicht herum .

    Übrigens habe ich mir mal, vor einer spontanen Türkeireise, ein paar Sätze und die gesamten Zahlen auswendig gelernt, aber da war es echt schwierig, die auch anzuwenden. Denn immer wenn ich irgendwas auf Türkisch gesagt habe, ist sofort ein anderer Kellner, Taxifahrer, Passant etc…etc… beigesprungen und hat mich auf deutsch vollgequasselt. Hahahahaha!

    Mir gefällt es, wenn ich in ein Land fahre, dessen Sprache mir bisher unbekannt ist, mindestens die Zahlen und ein paar einfache Sätze, wie z.B. „haben sie ein Zimmer frei?“ , „was kostet das?“, „wo geht es zum…“, „gibt es hier…“ etc… etc…, auswendig zu lernen. Genau so habe ich 1993 in Argentinien meine ersten Spanischschritte gemacht.