Beiträge von El Perezoso
-
-
PS: Die Idee mit dem herausnehmbaren Gestell fürs Handgepäck wird wohl nur klappen, wenn mehrere Leute zusammen fliegen und nur einmal check-in-Gepäck gebucht wird, in welches lange/kritische Sachen reinkommen, z.B. auch das Gestell. Alleine würsste ich nicht, ob/wie das akzeptabel wäre bei der Security. - Bei meinem Exped Lightning habe ich das Gestell nie komplett herausgenommen, also nicht sicher, ob das gut rein/raus geht.
Das Gestell vom Exped war bei mir noch nie ein Problem im Handgepäck! Rausnehmen kann man das Gestell zwar theoretisch, aber der Rucksack lässt sich ohne Gestell nicht wirklich gut tragen.
-
Kann aus der Netztasche beim Exped seitlich was rausfallen? Ist das nur eine "geklemmte Netzschicht", oder hat sie seitlich gute Abschlüsse?
Die Netztasche an sich ist (bis auf oben) komplett zu (Vorderseite Netz, Rückseite normaler Nylonstoff), da kann nichts rausfallen. Diese Tasche wird dann mit vier Riemen an den Rucksack geschnallt, sodass man zwischen dieser Tasche und dem Rucksack zB die Isomatte reinklemmen kann, die kann dann eigentlich auch nicht rausfallen, wenn der Rucksack halbwegs voll und damit genug Spannung da ist.
.zip Jetzt warst du schneller

EDIT: Hier mal ein Foto, wie das mit der Isomatte dann aussieht:
-
-der genannte Exped Lightning 60 ( El Perezosowarum meinst Du der 45er ist angenehmer? Ich dachte, beide wären fast baugleich und der Unterschied im Eigengewicht ist minimal) 250 EURO, teilweise ab 170 EUR, 1180g ohne Extra-Taschen, daher lande ich vermutlich bei 1350)
Das stimmt, an sich sind beide baugleich. Allerdings erreicht die 60L-Variante das höhere Volumen vor allem durch eine größere Breite und Tiefe des Packsackes, nicht so sehr durch eine größere Höhe. D.h. vollgepackt ist der Rucksack mit 60L breiter und tiefer im Verhältnis zur Höhe als die 45L Variante, was die Gewichtsverteilung etwas weniger optimal macht.
Ist für mich kein allzugroßes Problem, und der 60er ist nach wie vor mein Standardrucksack bei Winter- oder anderen Touren wo ich mehr trage. Aber man muss da eben beim Packen gut aufpassen, der 45er macht es einem da leichter, weil einfach das Verhältnis Höhe-Breite-Tiefe etwas besser ist.
Was ich am Exped sehr praktisch finde: dadurch, dass die Netztasche ein Extra Bauteil ist, kann man zwischen Netztasche und Rucksack Gegenstände schnallen und diese trotzdem normal benutzen, ich bringe da zB meistens meine Faltmatte unter.
-
Alles anzeigen
Exped Lightning. Ich habe den mit 45 Litern. Wenn ich mehr Platz brauche, kommt ein Packsack oben rauf. Zusätzlich habe ich mir eine Front-Mesh Tasche genäht. Den habe ich länger mit bis zu 18kg getragen. Mehr ginge vielleicht auch, aber dann hätte ich lieber breitere Schultergurte, wenn ich ihn länger tragen müsste. Hüftgurt ist gut.
Den gibt es auch mit größerem Sack, wie Steintanz schrieb. Wiegt etwas über 1 kg. Gibt es auch gebraucht immer mal wieder, da schon länger am Markt. Ich find den gut.
Der Exped Lightning 45 wiegt abter auch etwas über 1kg.
Man kann ihn auch gut vollmachen, aber viel mehr als 18kg würde ich da nicht empfehlen. Exped selbst gibt das maximal-Gewicht mit 18kg an. Das halte ich für realistisch. Aber wenn man mehr als 6 Tage Essen mitschleppen will, wird es mit der 45er-Variante eng.
Die 60 Liter-Variante ist meiner Meinung nach nicht so ideal, da sie exakt der selbe Rucksack ist und dafür hat dann der Sack zu wenig Stabilität, wenn man alles vollgewühlt hat.
Ich finde den Rucksack als Einstieg ganz gut, gerade weil er immer mal wieder im Angebot ist so um die 160-180€. Aber: er hat keine Meshtaschen hinten. Das würde ich definitiv haben wollen bei meinem nächsten Rucksack.
+1 für den Exped 60, der überträgt sehr gut auf die Hüfte. Und die Netztasche kann man nachrüsten mit der Flash Pocket.
Ich hatte sowohl die 45l als auch die 60l Variante, der 45er ist definitiv angenehmer, aber auch der 60er geht mMn noch gut zu tragen, aber man muss schon gut packen, sonst labbert der rum.
-
Finde ich eine sehr coole Idee im Thread sowas zu sammeln! Kurze Off-Topic-Frage: Habt ihr alle eigene 3D-Drucker, oder lasst ihr irgendwo drucken?
-
Bin auch "Team Deo"
nehme immer die Deocreme "Berlin" von Wolkenseifen, die kann ich wärmstens empfehlen, ist Aluminiumfrei und hält den Geruch wirklich sehr lang weg! Davon nehme ich immer ein kleines Döschen mit (Größe wie bei marieke333), so eine Dose hat bei mir z.B. in Patagonien und Peru drei Monate lang gereicht.Fällt für mich auch nur bedingt unter die Kategorie Luxus, weil ich dadurch ein T-Shirt einige Tage länger tragen kann als ohne, was wiederum eine Zeitersparnis bezüglich Waschen ist.
-
Genial, welche Körnung ist das angemessen 😅
Ich hab 220er (das dunkelgraue vom Obi, für Metallbearbeitung) genommen, 120er ist schon etwas grob. Das für Metallbearbeitung ist insofern besser, weil es wasserfest ist

-
Noch eine Inspiration zum Thema Multi-Use:
Um aufs Mitführen einer extra Rückenlehne zu verzichten, habe ich aus der Exped Flash-Tasche für meinen Lightning-Rucksack (https://www.exped.com/de/produkte/ru…ash-pack-pocket) und einem StS Kopfkissen eine Rückenlehne gebaut, sodass ich für das Mehrgewicht von wenigen Gramm (Riemen) eine Rückenlehne habe. Als Sitzkissen werden einfach die gefalteten Nemo-Schaumstoffmatten verwendet:
-
Ich nutze auch den Victorinox Nagelklipser einzeln (12g), und als Nagelfeile hab ich einfach ein bisschen Schleifpapier auf die Rückseite des kleinen Klappkammes geklebt, den ich immer dabei habe.
-
Probieren geht ja bekanntlich über studieren, daher kurzes Feedback zu meiner Eingangsfrage, nur falls jemand anderes in Zukunft mal vor der gleichen Problematik steht:
Ich hab mir nun das Sigma TXL gekauft (bin sehr zufrieden damit), und hab auch schon die TAR als Boden ausprobiert. An sich hat es super funktioniert, die Matte passt fast perfekt rein, versteift auch das Boot gut und macht das Fahren damit sehr angenehm. Ob es genauso gut funktioniert wie die Multimat kann ich (noch) nicht beurteilen, es ist aber auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum blanken Boden.
Klar muss man da vermutlich wesentlich vorsichtiger sein als mit der Anfibio Multimat, deren Stoff ist ja dicker.
Ein großer Nachteil ist allerdings die seitliche Position des Ventils bei der TAR - dieser erzeugt einen harten Kontaktpunkt genau am Übergang von Schläuchen und Boden, und da hätte ich ehrlich gesagt Sorge, dass das bei Grundberührungen schnell für Probleme sorgt, weil an dieser Stelle der Stoffe dann ja nicht nachgeben kann.
Lange Rede, kurzer Sinn: man kann die TAR ganz gut als Bodenmatte nehmen, perfekt ist es allerdings nicht

-
Danke für eure Antworten! Ich hab mir für übernächstes WE mal das Omega C2 ausgeliehen und werd sicher das Sigma und noch paar andere Modelle probefahren bevor ich da final soviel Geld investiere.
crisensus beim “richtigen” Zweisitzer hätte ich halt die Befürchtung dass er dann für die gelegentliche Einzelnutzung zu groß und schwer ist, und da meine Freundin (mit der ich das primär teilen werde) und ich beide recht klein und leicht sind, ging eben die Überlegung in Richtung 1-2er Boot.
Aber vielleicht muss im mich gedanklich zuerst von der eierlegenden Wollmilchsau verabschieden 🤣
Das mit der Matte werde ich einfach mal ausprobieren, geht ja bekanntlich über studieren…
-
Hallo,
Im Packrafting bin ich noch ziemlich neu, würde mir aber gern bald ein eigenes Packraft zulegen. Nach längerer Recherche zu intendiertem Nutzungszweck (2 Personen-tauglich, v.a. Zahmwasser und Seen, gerne aber für die Zukunft mit Option zur WW-Nutzung) tendiere ich zum Anfibio Sigma TXLB+ ohne Tubebags.
Meine eigentliche Frage: kann man anstelle der Multimat Bodenmatte z.B. auch eine TAR Luftmatratze verwenden, oder übersehe ich da was warum das keine gute Idee ist? Die Maße passen ja ungefähr, und die umgekehrte Nutzung der Anfibio Bodenmatte als Isomatte wird ja von Anfibio selbst vorgeschlagen.
Über eure Erfahrungen und Gedanken diesbezüglich würde ich mich freuen 🤗
LG, Sebastian
-
Ich nutze sehr gerne CalTopo (https://caltopo.com/map.html), gibts leider nicht umsonst, sondern nur mit Jahresabo. Bietet aber sehr gutes Kartenmaterial verschiedenster Art (Topo, OSM, diverse Satellitenansichten) und man kann damit sehr feinteilig eigene Touren durchs Erstellen oder Importieren von Wegpunkten und Tracks planen und navigieren. Außerdem kann man die Karten sektionsweise offline runterladen und nahtlos auf Papier ausdrucken. Man kann die App am Smartphone und als Website am Rechner nutzen, die Daten synchronisieren sich über das Konto.
Gibt eine recht gute Beschreibung dazu von Andrew Skurka: https://andrewskurka.com/review-caltopo…gps-navigation/
Meistens plane ich die Touren grob mit Komoot oder Wikiloc und importiere das dann in Caltopo, um es dort zu verfeinern und anzupassen und dann damit zu navigieren.
-
Ich nehme immer meine Fujifilm X-T3 oder X-Pro2 zusammen mit Festbrennweiten mit, meistens ein WW (16mm), für Astro ein UWW mit 12mm und eine Normal- oder leichte Telebrennweite (irgendwas zwischen 35mm bis 70mm bei APS-C).
Die Kamera und eines der Ersatzobjektive sind vor die Brust geschnallt in der Kameratasche, die ich ähnlich trage wie die Taschen von dermuthige , der Rest im Rucksack. Ein Stativ nehme ich nicht mit, ich habe stattdessen eine entsprechende Halterung oben im Leki-Wanderstock. Mit ein bisschen Schnur kann ich da aus den beiden Wanderstöcken und einem dritten Stock ein ganz passables Stativ bauen, und der Zeitaufwand ist nicht so relevant - wenn ich das Stativ brauche, weiß ich das meistens vorher (Astro, Abend-/Morgenstimmung, Langzeitbelichtung).
-
Der Shop war für mich auch der Einstieg ins UL, hab meine ersten Cumulus-Quilts damals dort bestellt, ich vermisse den Shop alleine aus diesen nostalgischen Gründen. Schwarzwaldine , da ich im blauen Forum kaum aktiv war, nur aus Interesse: Was war da der Hintergrund für den Beef?
-
Ich schließe mich auch meinen Vorrednern an und würde sagen, das Problem ist vor allem die Routen- und Zeitwahl. Dass die klischeehafte deutsche Mentalität manchmal sehr unangenehm sein kann, würde ich sofort unterschreiben - aber erstens trifft eine solche Generalisierung nicht auf jedes Individuum zu, und zweitens kann dir sowas auch im Ausland passieren (meine mit Abstand unangenehmste Begegnung mit Deutschen im Sinne der Klischees (regelversessen, besserwisserisch und pedantisch) habe ich z.B. in Peru auf dem Huayhuash Trek, als ich den solo gemacht hab, erlebt).
Insofern würde ich auch empfehlen - einsamere Routen und Jahreszeiten wählen, und ansonsten ins (nahe Ausland) ausweichen, wie schon empfohlen wurde. Aber auch inmitten Deutschlands gibt es relativ einsame Routen, wenn man Jahreszeit und Ort richtig wählt, z.B. habe ich auch schon Routen im Elbsandsteingebirge gemacht, wo ich zwei Tage fast niemanden getroffen habe.
-
Ich hab das auch ganz massiv in Patagonien gesehen, hier ein Negativbeispiel vom Fitz Roy (Refugio Piedra del Fraile), da war die Funktion der Fenster echt schon eingeschränkt

Die Idee, mittels Stickern Werbung für die Idee von UL (und dem Forum) zu machen, ist ja nicht schlecht, aber ich finde auch, dass man das - wenn überhaupt - auf den Laternpfahl vorm Globetrotter beschränken sollte

-
Nun habe ich schon Bio-Ethanol, das angeblich wegen Geruchsfreiheit für Ethanokamine geeignet sein soll. Stinkt aber trotzdem.
Ich habe inzwischen ebenfalls Bioethanol getestet. Obwohl der Biofusel teurer ist als der normale Brennspiritus, fällt es meiner Nase nicht ein, den Gestank der Abgase als angenehmer zu empfinden.
Habe ich heute getestet. Es stinkt trotzdem rußig und obendrein sinkt die thermische Leistung des Xboil dramatisch. Das Wasser erreichte seinen Siedepunkt erst mehrere Minuten später als wenn der Brenner direkt auf dem Boden stand.
Das Problem mit dem entweder rußenden oder aber total lahmen X-Boil hatte ich auch (gibt nen Thread dazu hier im Forum), probier doch mal einen ganz anderen Brenner aus, der ohne Carbonfilz arbeitet? Brenner mit Jets müssten ja eigentlich schon bauartbedingt sauberer brennen als solche mit Carbonfilz, die (anscheinend) schwierige Einstellung des korrekten Abstands trägt dann das ihre dazu bei.
-
Alles anzeigen
nichtmal EIN Carbonschaft...

Nette Auswahl
Darf ich frech und ganz UH fragen welcher Tomahawk das ist? Und back to Topic: Ich nutze einfach einen Stein zum reinhämmern, mit der Fußmethode hab ich mir zu oft Heringe verbogen, mit der Hand hab ich da mehr Gefühl. Ansonsten einfach eine Kappe von der Plastikflasche, ist eh immer mit dabei, kann man ja sauber machen und auch wieder als Flaschenverschluss nutzen.