Beiträge von El Perezoso

    Bin auch "Team Deo" ;) nehme immer die Deocreme "Berlin" von Wolkenseifen, die kann ich wärmstens empfehlen, ist Aluminiumfrei und hält den Geruch wirklich sehr lang weg! Davon nehme ich immer ein kleines Döschen mit (Größe wie bei marieke333), so eine Dose hat bei mir z.B. in Patagonien und Peru drei Monate lang gereicht.

    Fällt für mich auch nur bedingt unter die Kategorie Luxus, weil ich dadurch ein T-Shirt einige Tage länger tragen kann als ohne, was wiederum eine Zeitersparnis bezüglich Waschen ist.

    Probieren geht ja bekanntlich über studieren, daher kurzes Feedback zu meiner Eingangsfrage, nur falls jemand anderes in Zukunft mal vor der gleichen Problematik steht:

    Ich hab mir nun das Sigma TXL gekauft (bin sehr zufrieden damit), und hab auch schon die TAR als Boden ausprobiert. An sich hat es super funktioniert, die Matte passt fast perfekt rein, versteift auch das Boot gut und macht das Fahren damit sehr angenehm. Ob es genauso gut funktioniert wie die Multimat kann ich (noch) nicht beurteilen, es ist aber auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum blanken Boden.

    Klar muss man da vermutlich wesentlich vorsichtiger sein als mit der Anfibio Multimat, deren Stoff ist ja dicker.

    Ein großer Nachteil ist allerdings die seitliche Position des Ventils bei der TAR - dieser erzeugt einen harten Kontaktpunkt genau am Übergang von Schläuchen und Boden, und da hätte ich ehrlich gesagt Sorge, dass das bei Grundberührungen schnell für Probleme sorgt, weil an dieser Stelle der Stoffe dann ja nicht nachgeben kann.

    Lange Rede, kurzer Sinn: man kann die TAR ganz gut als Bodenmatte nehmen, perfekt ist es allerdings nicht ;)

    Danke für eure Antworten! Ich hab mir für übernächstes WE mal das Omega C2 ausgeliehen und werd sicher das Sigma und noch paar andere Modelle probefahren bevor ich da final soviel Geld investiere.

    crisensus beim “richtigen” Zweisitzer hätte ich halt die Befürchtung dass er dann für die gelegentliche Einzelnutzung zu groß und schwer ist, und da meine Freundin (mit der ich das primär teilen werde) und ich beide recht klein und leicht sind, ging eben die Überlegung in Richtung 1-2er Boot.

    Aber vielleicht muss im mich gedanklich zuerst von der eierlegenden Wollmilchsau verabschieden 🤣

    Das mit der Matte werde ich einfach mal ausprobieren, geht ja bekanntlich über studieren…

    Hallo,

    Im Packrafting bin ich noch ziemlich neu, würde mir aber gern bald ein eigenes Packraft zulegen. Nach längerer Recherche zu intendiertem Nutzungszweck (2 Personen-tauglich, v.a. Zahmwasser und Seen, gerne aber für die Zukunft mit Option zur WW-Nutzung) tendiere ich zum Anfibio Sigma TXLB+ ohne Tubebags.

    Meine eigentliche Frage: kann man anstelle der Multimat Bodenmatte z.B. auch eine TAR Luftmatratze verwenden, oder übersehe ich da was warum das keine gute Idee ist? Die Maße passen ja ungefähr, und die umgekehrte Nutzung der Anfibio Bodenmatte als Isomatte wird ja von Anfibio selbst vorgeschlagen.

    Über eure Erfahrungen und Gedanken diesbezüglich würde ich mich freuen 🤗

    LG, Sebastian

    Ich nutze sehr gerne CalTopo (https://caltopo.com/map.html), gibts leider nicht umsonst, sondern nur mit Jahresabo. Bietet aber sehr gutes Kartenmaterial verschiedenster Art (Topo, OSM, diverse Satellitenansichten) und man kann damit sehr feinteilig eigene Touren durchs Erstellen oder Importieren von Wegpunkten und Tracks planen und navigieren. Außerdem kann man die Karten sektionsweise offline runterladen und nahtlos auf Papier ausdrucken. Man kann die App am Smartphone und als Website am Rechner nutzen, die Daten synchronisieren sich über das Konto.

    Gibt eine recht gute Beschreibung dazu von Andrew Skurka: https://andrewskurka.com/review-caltopo…gps-navigation/

    Meistens plane ich die Touren grob mit Komoot oder Wikiloc und importiere das dann in Caltopo, um es dort zu verfeinern und anzupassen und dann damit zu navigieren.

    Ich nehme immer meine Fujifilm X-T3 oder X-Pro2 zusammen mit Festbrennweiten mit, meistens ein WW (16mm), für Astro ein UWW mit 12mm und eine Normal- oder leichte Telebrennweite (irgendwas zwischen 35mm bis 70mm bei APS-C).

    Die Kamera und eines der Ersatzobjektive sind vor die Brust geschnallt in der Kameratasche, die ich ähnlich trage wie die Taschen von dermuthige , der Rest im Rucksack. Ein Stativ nehme ich nicht mit, ich habe stattdessen eine entsprechende Halterung oben im Leki-Wanderstock. Mit ein bisschen Schnur kann ich da aus den beiden Wanderstöcken und einem dritten Stock ein ganz passables Stativ bauen, und der Zeitaufwand ist nicht so relevant - wenn ich das Stativ brauche, weiß ich das meistens vorher (Astro, Abend-/Morgenstimmung, Langzeitbelichtung).

    Der Shop war für mich auch der Einstieg ins UL, hab meine ersten Cumulus-Quilts damals dort bestellt, ich vermisse den Shop alleine aus diesen nostalgischen Gründen. Schwarzwaldine , da ich im blauen Forum kaum aktiv war, nur aus Interesse: Was war da der Hintergrund für den Beef?

    Ich schließe mich auch meinen Vorrednern an und würde sagen, das Problem ist vor allem die Routen- und Zeitwahl. Dass die klischeehafte deutsche Mentalität manchmal sehr unangenehm sein kann, würde ich sofort unterschreiben - aber erstens trifft eine solche Generalisierung nicht auf jedes Individuum zu, und zweitens kann dir sowas auch im Ausland passieren (meine mit Abstand unangenehmste Begegnung mit Deutschen im Sinne der Klischees (regelversessen, besserwisserisch und pedantisch) habe ich z.B. in Peru auf dem Huayhuash Trek, als ich den solo gemacht hab, erlebt).

    Insofern würde ich auch empfehlen - einsamere Routen und Jahreszeiten wählen, und ansonsten ins (nahe Ausland) ausweichen, wie schon empfohlen wurde. Aber auch inmitten Deutschlands gibt es relativ einsame Routen, wenn man Jahreszeit und Ort richtig wählt, z.B. habe ich auch schon Routen im Elbsandsteingebirge gemacht, wo ich zwei Tage fast niemanden getroffen habe.

    Ich hab das auch ganz massiv in Patagonien gesehen, hier ein Negativbeispiel vom Fitz Roy (Refugio Piedra del Fraile), da war die Funktion der Fenster echt schon eingeschränkt :(


    Die Idee, mittels Stickern Werbung für die Idee von UL (und dem Forum) zu machen, ist ja nicht schlecht, aber ich finde auch, dass man das - wenn überhaupt - auf den Laternpfahl vorm Globetrotter beschränken sollte ;)

    Nun habe ich schon Bio-Ethanol, das angeblich wegen Geruchsfreiheit für Ethanokamine geeignet sein soll. Stinkt aber trotzdem.

    Ich habe inzwischen ebenfalls Bioethanol getestet. Obwohl der Biofusel teurer ist als der normale Brennspiritus, fällt es meiner Nase nicht ein, den Gestank der Abgase als angenehmer zu empfinden.

    Stell mal den Deckel der Brennerdose unter den Brenner, das verkürzt den Abstand von Karbonfilz zu Kocher. Und probier dann, ob's dir "noch stinkt".

    Habe ich heute getestet. Es stinkt trotzdem rußig und obendrein sinkt die thermische Leistung des Xboil dramatisch. Das Wasser erreichte seinen Siedepunkt erst mehrere Minuten später als wenn der Brenner direkt auf dem Boden stand.

    Das Problem mit dem entweder rußenden oder aber total lahmen X-Boil hatte ich auch (gibt nen Thread dazu hier im Forum), probier doch mal einen ganz anderen Brenner aus, der ohne Carbonfilz arbeitet? Brenner mit Jets müssten ja eigentlich schon bauartbedingt sauberer brennen als solche mit Carbonfilz, die (anscheinend) schwierige Einstellung des korrekten Abstands trägt dann das ihre dazu bei.

    Nette Auswahl ;) Darf ich frech und ganz UH fragen welcher Tomahawk das ist?

    Und back to Topic: Ich nutze einfach einen Stein zum reinhämmern, mit der Fußmethode hab ich mir zu oft Heringe verbogen, mit der Hand hab ich da mehr Gefühl. Ansonsten einfach eine Kappe von der Plastikflasche, ist eh immer mit dabei, kann man ja sauber machen und auch wieder als Flaschenverschluss nutzen.

    Für das was es ist mag Decathlon ok sein.

    Mir fehlen aber oft auch detailierte Materialangaben zB bei Zelten.

    Es gibt sicher teurere Marken mit fragwürdiger Qualität.

    Ich seh nur perspektivisch den Nachhaltigkeitsgedanken und will nicht wissen wie viel wie schnell auf Müllkippen landet.



    Ich glaube nicht, dass man das immer so pauschal sagen kann. Mein erstes Trekkingzelt überhaupt war das Decathlon MT900 mit Rundbogen, das hat bei mir 6 Jahre lang problemlos gehalten ohne irgendeinen Schaden bei durchaus intensiver Nutzung, vor zwei Jahren habe ich es dann zugunsten meines MSR Hubba Hubba verkauft. Wenns der neue Besitzer nicht missbraucht hat, gehe ich davon aus dass das Ding noch hält.

    Natürlich gilt - wie fast überall auf der Welt - "you get what you pay for". Allerdings darf man mEn auch nicht vergessen, dass die Preise, die wir für qualitativ höherwertige Produkte zahlen, auch der simplen Tatsache geschuldet sind, dass wir als ULer eine Zielgruppe sind, die einfach auch oft genug bereit ist, teils sehr hohe Preise zu zahlen... und das ist halt bei der Zielgruppe von Decathlon meist anders.

    Von daher finde ich sollte man die Haltbarkeit von Produkten nicht primär nach dem Preis oder der Herkunft beurteilen, sondern einfach am Einzelfall und begründeten Produktionsmerkmalen. Dazu vielleicht ein Beispiel: die TAR Uberlite ist ne super Matte für ihren Zweck, ein Großteil davon hat aber - wenn ich die Berichte lese wie schnell die auf den US-Trails verschlissen werden - kein sonderlich langes Leben. Also haben wir zwar ein qualitativ hochwertiges und teures Produkt, nachhaltig im Sinne von "möglichst robust und langlebig" ist es aber nicht. Und das gilt glaube ich für einige Sachen, die wir im UL-Bereich nutzen.

    Wenn überhaupt, ist das Problem bei Firmen wie Decathlon, halt die Spreu vom Weizen zu trennen, die haben halt auch Sachen im Sortiment, die unseren Ansprüchen an Haltbarkeit oder Leichtigkeit oder Leistung nicht genügen, das wird bei spezialisierten Firmen weniger der Fall sein.

    PS: Und ich will jetzt nicht als Decathlon-Fanboy rüberkommen oder so, aber ich finde pauschale Aussagen wie "Das war billig / von XYZ / aus ABC, sowas kann nicht nachhaltig sein", teils schwierig, weils eben in der Realität nicht immer zutrifft.

    Was mich immer wundert bei den Bundsachen - mir ist klar dass die nicht immer UL gehen können, das Zeug muss ja im Zweifel auch übelsten Missbrauch aushalten, aber ein Feldbett mitschleppen kommt mir im Vergleich zu ner Evazote oder selbst der guten alten BW-Matte reichlich überflüssig vor, und auch dieses Zelt mit drei Bögen für 3kg/Person - gäbe es da keine leichtere und trotzdem robuste Variante?... oder überseh ich da was?

    PS: War selber nicht bei der Truppe, von daher verzeiht meine eventuell himmelschreiende Naivität der Frage...

    Ryan Jordan hat in irgendeinem BPL-Podcast auch mal erzählt, dass er irgendeine US-Einheit hinsichtlich Gewichtsoptimierung beraten hat. Die haben auf der einen Seite zwar ordentlich Gewicht drücken können, haben dann aber das gesparte Gewicht umgehend durch mehr Munition und sonstiger Ausrüstung wieder draufgepackt. Dort gilt immer noch die Faustregel, dass ein Mensch ~20% oder so seines Körpergewichts tragen kann, und das trägt der dann auch ^^

    Das macht aber ja auch Sinn - mehr Munition ist im Zweifel wichtiger, und genau aus solchen Überlegungen raus wundert mich halt, dass teilweise eher an der Munitionsmenge statt am Ausrüstungsgewicht gespart wird…

    Was mich immer wundert bei den Bundsachen - mir ist klar dass die nicht immer UL gehen können, das Zeug muss ja im Zweifel auch übelsten Missbrauch aushalten, aber ein Feldbett mitschleppen kommt mir im Vergleich zu ner Evazote oder selbst der guten alten BW-Matte reichlich überflüssig vor, und auch dieses Zelt mit drei Bögen für 3kg/Person - gäbe es da keine leichtere und trotzdem robuste Variante?... oder überseh ich da was?

    PS: War selber nicht bei der Truppe, von daher verzeiht meine eventuell himmelschreiende Naivität der Frage...

    Danke für Eure Antworten, und den Link schwyzi !

    wilbo 3cm Abstand hab ich auch probiert, da rußt er eben schon.

    Ich glaube aber einfach, dass das System zumindest für mich nicht funktioniert, und (auch wenn das vielleicht der reinen UL-Lehre nicht ganz entspricht ;) ) das Zeitkriterium ist für mich nicht ganz unwichtig. Ich mache es halt normalerweise so, dass ich das Zelt aufbaue, alles herrichte und dann erst kochen anfange, auch weil ich ungern den Kocher laufen lasse ohne ihn zu beaufsichtigen. Und da macht es für mich subjektiv dann schon einen Unterschied, ob das Wasser in 5-6 Minuten kocht oder erst in 10... (bin halt ungeduldig :D )

    Also lange Rede, kurzer Sinn: vielen Dank für Eure Hilfsbereitschaft, aber ich tendiere dazu das System einfach wieder zu verkaufen wie schwyzi und bei meinem bewährten Siphon zu bleiben, zumal dieses Setup nicht soo viel schwerer ist. Never change a running system und so...