Beiträge von El Perezoso

    wilbo Welche Titanflasche nutzt du (Marke und Volumen)?

    Aktuell habe ich eine von Boundless Voyage die sich, neben dem Boden, auch in den Windungen des Deckels unterscheidet. Diese ist relativ schnell zu öffnen, was ich anfangs recht skeptisch gesehen hatte. Meine Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Abdichtung haben sich jedoch nicht bestätigt.

    wilbo Danke! Interessant, du hast ja dann die gleiche Flasche wie ich, nur halt in 750ml. Die 550ml Version war wie gesagt bei mir nicht komplett dicht, aber vielleicht hatte ich auch nur Pech. Werde es nochmals probieren…

    wilbo Welche Titanflasche nutzt du (Marke und Volumen)? Ich hab das Gleiche bisher auch mit Nalgeneflaschen gemacht, mein erster Titanversuch mit der 550ml-Flasche von Boundless Voyage ging leider schief, die Flasche war undicht bei warmen Wasser…

    Ist bei mir auch immer gefaltet im Rucksack.

    Der Beutel bringt eh kaum Schutz - gefährlich für die Matte im Rucksack wären ja v.a. scharfe oder spitze Sachen, da bietet der dünne Beutel keinen wirklichen Mehrwert, dazu müsste er dann schon aus schnitt- und stichfestem Stoff sein…

    PS: Die Idee mit dem herausnehmbaren Gestell fürs Handgepäck wird wohl nur klappen, wenn mehrere Leute zusammen fliegen und nur einmal check-in-Gepäck gebucht wird, in welches lange/kritische Sachen reinkommen, z.B. auch das Gestell. Alleine würsste ich nicht, ob/wie das akzeptabel wäre bei der Security. - Bei meinem Exped Lightning habe ich das Gestell nie komplett herausgenommen, also nicht sicher, ob das gut rein/raus geht.

    Das Gestell vom Exped war bei mir noch nie ein Problem im Handgepäck! Rausnehmen kann man das Gestell zwar theoretisch, aber der Rucksack lässt sich ohne Gestell nicht wirklich gut tragen.

    Kann aus der Netztasche beim Exped seitlich was rausfallen? Ist das nur eine "geklemmte Netzschicht", oder hat sie seitlich gute Abschlüsse?

    Die Netztasche an sich ist (bis auf oben) komplett zu (Vorderseite Netz, Rückseite normaler Nylonstoff), da kann nichts rausfallen. Diese Tasche wird dann mit vier Riemen an den Rucksack geschnallt, sodass man zwischen dieser Tasche und dem Rucksack zB die Isomatte reinklemmen kann, die kann dann eigentlich auch nicht rausfallen, wenn der Rucksack halbwegs voll und damit genug Spannung da ist.

    .zip Jetzt warst du schneller :D

    EDIT: Hier mal ein Foto, wie das mit der Isomatte dann aussieht:

    -der genannte Exped Lightning 60 ( El Perezosowarum meinst Du der 45er ist angenehmer? Ich dachte, beide wären fast baugleich und der Unterschied im Eigengewicht ist minimal) 250 EURO, teilweise ab 170 EUR, 1180g ohne Extra-Taschen, daher lande ich vermutlich bei 1350)

    Das stimmt, an sich sind beide baugleich. Allerdings erreicht die 60L-Variante das höhere Volumen vor allem durch eine größere Breite und Tiefe des Packsackes, nicht so sehr durch eine größere Höhe. D.h. vollgepackt ist der Rucksack mit 60L breiter und tiefer im Verhältnis zur Höhe als die 45L Variante, was die Gewichtsverteilung etwas weniger optimal macht.

    Ist für mich kein allzugroßes Problem, und der 60er ist nach wie vor mein Standardrucksack bei Winter- oder anderen Touren wo ich mehr trage. Aber man muss da eben beim Packen gut aufpassen, der 45er macht es einem da leichter, weil einfach das Verhältnis Höhe-Breite-Tiefe etwas besser ist.

    Was ich am Exped sehr praktisch finde: dadurch, dass die Netztasche ein Extra Bauteil ist, kann man zwischen Netztasche und Rucksack Gegenstände schnallen und diese trotzdem normal benutzen, ich bringe da zB meistens meine Faltmatte unter.

    +1 für den Exped 60, der überträgt sehr gut auf die Hüfte. Und die Netztasche kann man nachrüsten mit der Flash Pocket.

    Ich hatte sowohl die 45l als auch die 60l Variante, der 45er ist definitiv angenehmer, aber auch der 60er geht mMn noch gut zu tragen, aber man muss schon gut packen, sonst labbert der rum.

    Bin auch "Team Deo" ;) nehme immer die Deocreme "Berlin" von Wolkenseifen, die kann ich wärmstens empfehlen, ist Aluminiumfrei und hält den Geruch wirklich sehr lang weg! Davon nehme ich immer ein kleines Döschen mit (Größe wie bei marieke333), so eine Dose hat bei mir z.B. in Patagonien und Peru drei Monate lang gereicht.

    Fällt für mich auch nur bedingt unter die Kategorie Luxus, weil ich dadurch ein T-Shirt einige Tage länger tragen kann als ohne, was wiederum eine Zeitersparnis bezüglich Waschen ist.

    Probieren geht ja bekanntlich über studieren, daher kurzes Feedback zu meiner Eingangsfrage, nur falls jemand anderes in Zukunft mal vor der gleichen Problematik steht:

    Ich hab mir nun das Sigma TXL gekauft (bin sehr zufrieden damit), und hab auch schon die TAR als Boden ausprobiert. An sich hat es super funktioniert, die Matte passt fast perfekt rein, versteift auch das Boot gut und macht das Fahren damit sehr angenehm. Ob es genauso gut funktioniert wie die Multimat kann ich (noch) nicht beurteilen, es ist aber auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum blanken Boden.

    Klar muss man da vermutlich wesentlich vorsichtiger sein als mit der Anfibio Multimat, deren Stoff ist ja dicker.

    Ein großer Nachteil ist allerdings die seitliche Position des Ventils bei der TAR - dieser erzeugt einen harten Kontaktpunkt genau am Übergang von Schläuchen und Boden, und da hätte ich ehrlich gesagt Sorge, dass das bei Grundberührungen schnell für Probleme sorgt, weil an dieser Stelle der Stoffe dann ja nicht nachgeben kann.

    Lange Rede, kurzer Sinn: man kann die TAR ganz gut als Bodenmatte nehmen, perfekt ist es allerdings nicht ;)

    Danke für eure Antworten! Ich hab mir für übernächstes WE mal das Omega C2 ausgeliehen und werd sicher das Sigma und noch paar andere Modelle probefahren bevor ich da final soviel Geld investiere.

    crisensus beim “richtigen” Zweisitzer hätte ich halt die Befürchtung dass er dann für die gelegentliche Einzelnutzung zu groß und schwer ist, und da meine Freundin (mit der ich das primär teilen werde) und ich beide recht klein und leicht sind, ging eben die Überlegung in Richtung 1-2er Boot.

    Aber vielleicht muss im mich gedanklich zuerst von der eierlegenden Wollmilchsau verabschieden 🤣

    Das mit der Matte werde ich einfach mal ausprobieren, geht ja bekanntlich über studieren…

    Hallo,

    Im Packrafting bin ich noch ziemlich neu, würde mir aber gern bald ein eigenes Packraft zulegen. Nach längerer Recherche zu intendiertem Nutzungszweck (2 Personen-tauglich, v.a. Zahmwasser und Seen, gerne aber für die Zukunft mit Option zur WW-Nutzung) tendiere ich zum Anfibio Sigma TXLB+ ohne Tubebags.

    Meine eigentliche Frage: kann man anstelle der Multimat Bodenmatte z.B. auch eine TAR Luftmatratze verwenden, oder übersehe ich da was warum das keine gute Idee ist? Die Maße passen ja ungefähr, und die umgekehrte Nutzung der Anfibio Bodenmatte als Isomatte wird ja von Anfibio selbst vorgeschlagen.

    Über eure Erfahrungen und Gedanken diesbezüglich würde ich mich freuen 🤗

    LG, Sebastian

    Ich nutze sehr gerne CalTopo (https://caltopo.com/map.html), gibts leider nicht umsonst, sondern nur mit Jahresabo. Bietet aber sehr gutes Kartenmaterial verschiedenster Art (Topo, OSM, diverse Satellitenansichten) und man kann damit sehr feinteilig eigene Touren durchs Erstellen oder Importieren von Wegpunkten und Tracks planen und navigieren. Außerdem kann man die Karten sektionsweise offline runterladen und nahtlos auf Papier ausdrucken. Man kann die App am Smartphone und als Website am Rechner nutzen, die Daten synchronisieren sich über das Konto.

    Gibt eine recht gute Beschreibung dazu von Andrew Skurka: https://andrewskurka.com/review-caltopo…gps-navigation/

    Meistens plane ich die Touren grob mit Komoot oder Wikiloc und importiere das dann in Caltopo, um es dort zu verfeinern und anzupassen und dann damit zu navigieren.