Beiträge von Trinolho

    A detail of the upcoming ArcDome 2 Polyester

    Drops early April

    "We are very excited about the unique 30D super high tenacity polyester we are introducing in this tent. This fabric is the product of years of work to find a suitable rival for 30D nylon 6,6. Most polyester fabrics, including those labeled as “high tenacity”, achieve strength that is relatively far from the theoretical max. This is why despite the theoretical ability of polyester to come close to nylon 6,6 in strength, the reality is that the fabrics used in the outdoor industry are distinctly weaker or at least until now.

    A interesting aspect of this fabric is that since it uses the most cutting edge super high tenacity yarns available it cannot be reliably dyed. This means the fabric is only available in its natural white color. These fibers are also currently only available in 30D and heavier but our suppliers assure us that 20D yarns are in development.

    Tarptent hat in deren Buyers Guide übrigens noch ergänzende Informationen zu den verschiedenen Zeltmaterialien verfasst. Ich habe einige interessante Stellen im Text markiert:

    Insbesondere der letzte Abschnitt dürfte auch für wilbo interessant sein.

    Vielen Dank für eure Antworten! :)

    Wer sich eine Fuji für 5000 kaufen kann, für den sollten die 1000 mehr für eine Leica auch noch drin liegen.

    Über die Q3 bin ich tatsächlich auch schon häufiger gestolpert, auf dem Gebrauchtmarkt wäre die mit etwas Glück sogar noch bezahlbar. Meine Erwartungen an die Fuji sind vielmehr, dass der Sensor aufgrund seiner neueren Generation (im Vergleich zur Q3) vielleicht auch einen etwas höheren Dynamikumfang besitzt, was bei Sonnenauf- und untergängen hilfreich sein dürfte. Bei meiner 5D III war ohne Grauverlaufsfilter ganz schnell Ende...

    Zudem wäre die GFX100RF eine Mittelformatkamera, was bei spektakulären Lichtstimmungen noch einige Möglichkeiten für die spätere Weiterverwendung ermöglichen dürfte. Ein Tilt & Shift passt aber auch da wieder nicht dran, obwohl ich diese Objektive eigentlich so sehr mag. :saint:

    Ist die Q3 wirklich so robust und wetterresistent, wie Du oben beschreibst? :)

    Hallo zusammen,

    in Anlehnung an diesen Thread einmal die Frage, wie ihr denn auf Touren für gute Bilder sorgt, wenn es jetzt nicht gerade nur Handybilder sein sollen?

    Ich hatte vor wenigen Jahren immer eine Spiegelreflexkamera dabei (Canon EOS 5D Mark III), die in Kombination mit einem Tilt & Shift 24 mm und einem 100er Teleobjektiv mitsamt Filterset relativ viele Aspekte der Landschaftsfotografie abdecken konnte. Leider ist diese Kamera nun zwischenzeitlich etwas überholt, weshalb ich nach Alternativen schaue. Irgendwann hat noch eine kleine Kompaktkamera mit fester Brennweite den Weg zu mir gefunden, die jedoch aufgrund des viel zu starken Weitwinkels in der Landschaft nicht mehr so universell einsetzbar ist. Bis heute ist diese Kamera meine "immerdabei"-Variante, was sich aber leider auch in einer schlechteren Motivvielfalt wiederspiegelt. Nun bin ich am Hadern, ob ich noch einmal auf ein ordentliches System mit Wechselobjektiven umsteige, oder eine Kompaktkamera mit besserem Sensor wählen sollte.

    Vor wenigen Tagen hat Fujifilm die GFX100RF vorgestellt, die tatsächlich einen Meilenstein darstellen könnte.

    • Mittelformatsensor mit 43,8 mm × 32,9 mm
    • 102 MP
    • Festbrennweite mit 35 mm (entspricht im Kleinbildformat etwa 28 mm)
    • Integrierter Graufilter mit 4 Stufen
    • Abmessungen (B x T x H): 133,5 mm x 90,4 mm x 76,5 mm
    • Gewicht mit Akkus und Speicherkarte: 735 g

    Über den Preis reden wir besser nicht. ;( Dennoch könnte diese Kamera aufgrund der kompakten Größe vielleicht auch zum Bikepacken geeignet sein.

    Wie sieht euer Setup für ambitioniertere (Landschafts-)Bilder aus, wenn ihr unterwegs seid?

    Vielen Dank für das nette Feedback! :)

    Gibt es eine Lüftung auf Bodenhöhe, (außer dass man den Reißverschluss etwas öffnet)?

    Nein, auf Bodenhöhe gibt es keine Lüftung. Allerdings besitzt das Zelt je nach Version eine Doppeltür aus Mesh und Solid, d. h. die Solid-Außentür kann geöffnet werden, und trotzdem bleibt der Innenraum durch die zusätzliche Mesh-Tür geschützt. In Abhängigkeit von der individuellen Positionierung der -förmigen Reißverschlüsse kann diese Öffnung dann entweder links unten, mittig oben oder rechts unten platziert werden.

    Durch die ergänzende Djedi VX Vestibule kann der Eingangsbereich, auch bei geöffneter Tür, sehr gut vor Wetter geschützt werden - diese Folie hatte ich für meinen Feldversuch aber nicht angebracht.

    In einem komplett geschlossenem Zelt hatte ich morgens durch einen erhöhten CO₂-Gehalt einmal heftige Kopfschmerzen.

    Derartige Befürchtungen hatte ich anfänglich tatsächlich auch, weshalb ich innerlich bereits ein Testament verfasst habe... ^^ Allerdings muss ich sagen: Wirklich null Probleme! Sicherlich ist das DCF-eVent auch etwas luftdurchlässig, nur grobe Wassertropfen kommen eben nicht hindurch.

    Wie hoch ist die Feuchtigkeitsaufnahme des Zeltmaterials? Also Trockengewicht versus Gewicht am Morgen.

    Das habe ich leider nicht gewogen. :(

    TLTR

    Stimmt, das fehlte offenbar. :saint:

    Und? Hatteste Kondens im Zelt?

    Trotz geschlossener Lüfter an den Wänden gar nicht. Nur auf den undurchlässigen Guyout-Points und auf den Alu-Zeltstangen ein paar Tropfen.

    Ich habe die vermutlich letzte Nacht des Frühlings mit Minusgraden genutzt, um die Membranleistung meines kürzlich erworbenen Locus Gear Djedi DCF-eVent zu evaluieren. Es handelt sich dabei explizit um ein Winterzelt, weshalb die Membran bei kalten Witterungsbedingungen ihre bestmögliche Funktion offenbaren sollte.

    Der Testaufbau erfolgte in einem Gartengrundstück zwischen zwei mehrstöckigen Häuserzeilen, wodurch der Garten in Nord-Südrichtung verriegelt wird. In Ost-West-Richtung hingegen ist freier Luftdurchgang gewährleistet. Aufgrund der ganztägigen Verschattung durch die südseitige Häuserzeile sind im Bereich der Gartenfläche stets niedrigere Temperaturen als im Umfeld nachweisbar, wodurch der Boden länger als üblich gefroren bleibt.

    Ziel der Messungen war die quantitative Ermittlung, in wie weit sich die atmosphärischen Standardparameter wie Lufttemperatur und Dampfdruck innerhalb und außerhalb des Zeltes unterscheiden würden. Die Messwertaufzeichnung erfolgte mit einem zentral angebundenen Datenlogger im Intervall von 30 Sekunden und wurde um 18:00 Uhr gestartet. Ich selbst habe das Zelt um 22:00 Uhr betreten, weshalb erst ab diesem Zeitpunkt eine Freisetzung von feuchter Atemluft zu erwarten war. Innerhalb des Schlafsacks wurde ein Vapour Barrier Liner (VBL) verwendet, weshalb nicht von weiteren Dampfemissionen der verbleibenden Körperoberflächen auszugehen ist.

    Zur Messung wurden vier kombinierte Temperatur-, Feuchte- und Drucksensoren sowie ein omnidirektional messendes Thermoanemometer (Messbereich: 0,050 bis 1,000 m/s) im und um das Zelt platziert. Die zugehörige Spannungsversorgung wurde über einen Akkuspeicher bereitgestellt.

    Abbildung 1: Gesamtansicht des Messaufbaus

    Außenmessung: Zwei der kombinierten Temperatur-/Feuchtesensoren wurden 40 cm über dem Boden im Abstand von je einem Meter von der Zeltkante entfernt positioniert. Die Aufstellung erfolgte in Hauptwindrichtung von West nach Ost, wobei sich ein Sensor im Luv, der andere Sensor im Lee des Zeltes befand. Zur Messung der vorherrschenden Windgeschwindigkeiten wurde der Windmesser im Abstand von 150 cm vor dem Zelt und damit außerhalb der potentiell beeinflussten Hauptwindrichtung aufgestellt.

    Abbildung 2 und 3: Sensoren für die Außenmessung: 2 x Luftemperatur-, Druck- und Feuchtesensor sowie omnidirektionales Thermoanemometer

    Innenmessung: Die Erfassung der Bedingungen innerhalb des Zeltes erfolgte ebenfalls mit zwei Sensoren, wobei ein Temperatur-/Feuchtesensor in einer Höhe von 30 cm über dem Zeltboden, der zweite unmittelbar in der Zeltkuppel befestigt wurde. Hierdurch sollte erörtert werden, in wie weit die warme und feuchte Atemluft zur Kuppel aufsteigen würde. Die ungestörte Anströmung aller Sensoren wurde durch Aufhängung an U-förmigen Ständerkonstruktionen bzw. mittels Dreinbeinstativ gewährleistet.

    Abbildung 4: Messaufbau im Inneren des Zelts, bestehend aus zwei Kombisensoren

    Die Zelttür wurde nur zum Betreten kurzzeitig geöffnet und unmittelbar darauf wieder verschlossen. Eine Lüftungsöffnung im Dachbereich blieb dauerhaft verschlossen, um eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit im Zelt zu erzwingen.

    Lasst uns die Messdaten sprechen, deshalb hier nur wenige Erklärungen vorab:

    • Die roten Linien visualisieren die Temperatur im Außenbereich (durchgezogene Linie), am Zeltboden (gepunktete Linie) und in der Kuppel (gestrichelte Linie)
    • Die blauen Linien visualisieren die relativen Luftfeuchten, Ortsschema wie oben
    • Die violetten Linien zeigen den Dampfdruck, der für eine ordnungsgemäße Membranfunktion zwischen Innen- und Außenluft unterschiedlich sein sollte.
    • Die orangene Linie zeigt nun das Dampfdruckgefälle in Form eines Quotienten von Innenluft gegen Außenluft. Bei Werten unter 1 könnte theoretisch Wasserdampf von außen nach innen diffundieren, bei Werten größer als 1 arbeitet die Membran wie vorgesehen. Es zeigt sich, dass die Membran ihre Leistung sogar bei einem Quotienten von nur 1,5 noch sehr gut halten kann.

    Abbildung 5: Visualisierung der Messergebnisse

    Einige Dinge sind im Diagramm auffällig:

    • Die Lufttemperatur im verschlossenen Zelt sinkt von 18:00 bis 22:00 Uhr deutlich stärker ab, als die Umgebungsluft. Vermutlich sorgte der kalte Erdboden für eine schnellere Abkühlung im Zelt, wobei die Luft aus dem verschlossenen Zelt nicht entweichen konnte.
    • Um 2:00 Uhr morgens war ich für wenige Minuten wach und habe das Zelt auf Feuchtigkeit kontrolliert. Die kurzzeitige Öffnung des warmen Schlafsacks ist im Diagramm erkennbar.
    • Um 5:00 Uhr musste ich kurz austreten, was ebenfalls an den Messwerten erkennbar ist. Beim Verlassen des Zeltes stieg die warme Luft aus dem Schlafsacks auf, was offensichtlich zu einer Abnahme der relativen Luftfeuchte führte. Gleichzeitig erhöhte sich aber auch der Dampfdruck, was ein Indiz für den nun freigesetzten Wasserdampf aus dem VBL sein könnte. Nach erneutem Schlafenlegen glichen sich die Werte wieder an. Zusätzlich habe ich vor dem Aufstehen alle Zeltwände abgetastet. In den unteren Bereichen waren die Wände völlig trocken, nur im oberen Teil minimal feucht (aber nicht nass). Um 8:00 Uhr habe ich die Wände erneut abgetastet und identische Erfahrungen sammeln können, wobei auf dem Aluminiumgestänge und auf den undurchlässigen Guyout-Points einige Wassertropfen hingen. Das DCF-eVent-Material hingegen war augenscheinlich völlig frei von auskondensiertem Wasser.
    • Die Unterschiede zwischen den atmosphärischen Bedingungen am Zeltboden und in der Kuppel sind marginal. Gleichwohl erfährt die Zeltkuppel stärkere Temperaturausschläge beim Öffnen des Schlafsacks und der Zelttür.

    Alles in allem bin ich äußerst positiv von der Membranleistung überrascht. In Anbetracht der Tatsache, dass die Innenatmosphäre durch den verschlossenen Lüfter nahezu vollständig von der Umgebungsluft abgeriegelt war, ist das ein hervorragendes Ergebnis. Bei geöffnetem Lüfter wären die entstandenen Wassertropfen sicherlich vollständig vermeidbar gewesen.

    Die hohen (relativen) Luftfeuchten sollte keine Missverständnisse verursachen: Wenn im Außenbereich bereits 80 % Luftfeuchte vorherrschen, dann wird es für die Zeltmembran natürlich umso schwieriger, bei derart geringen Dampfdruckgefällen noch eine Diffusion zu ermöglichen. Folglich muss die Luftfeuchte auch innerhalb des Zelts weiter ansteigen, um einen ausreichend hohen Gradienten zu gewährleisten. Auffällig ist trotzdem, dass die Messung in 30 cm Höhe über dem Zeltboden nie den Sättigungsdampfdruck (= 100 % Luftfeuchte) erreichte. Dies war, wenn überhaupt, nur kurzzeitig an der Kuppelspitze der Fall. In meinem ehemaligen X-Mid Pro 1 wäre ich bei solchen Bedingungen längst gebadet worden, weil sich das Kondenswasser in der Bodenwanne sammelt. Auch empfand ich das Klima im Zelt die ganze Nacht über als sehr angenehm, was einen guten Schlaf begünstigte.

    Viel wichtiger als die relativen Luftfeuchtigkeiten sind ohnehin die jeweligen Dampfdrücke. Hier fällt sofort auf, dass die Differenz zwischen Innenluft und Außenluft lediglich etwa 1 hPa beträgt - womit die Funktion der Membran bewiesen wird.

    Abbildung 6: Tau bzw. Kondenswasser auf den nicht durchlässigen Flächen morgens um 8:00 Uhr

    Es wäre wohl deutlich einfacher, diese Untersuchungen in einer statisch betriebenen Kühlkammer unter gleichbleibenden Temperaturen durchzuführen. Für eine erste zahlenmäßige Einschätzung hat es aber dennoch gereicht. Auch sollte ergänzt werden, dass die großen Temperaturamplituden der vergangenen Tage zu höheren Wasserdampfmengen in der Außenluft führen, als dies an kalten Wintertagen der Fall wäre. Dementsprechend pendelt sich auch die nächtliche, relative Luftfeuchtigkeit auf höhere Werte ein, als üblich.

    Resümmierend lässt sich feststellen, dass das Djedi mit seinem knappen Kilo Gewicht von Zelt inkl. Gestänge und der tadellosen Verarbeitung (alles nur verschweißt, nichts genäht) trotz Single-Wall tatsächlich ein äußerst interessanter Kandidat für Wintertouren sein dürfte. Darüber hinaus führt die Simplizität des Aufbaus und die äußerst stabile Konstruktion zu positiven Überraschungen. Im Gegensatz zu herkömmlichem DCF soll das DCF-eVent keine Delaminierung erfahren, was eine lange Haltbarkeit verspricht. Ich bin gespannt...

    Abbildung 7: Schön war's! ;)

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das schon mal 30d sein. Ich glaube bei SlingFin wurde mal was zu PeU geschrieben. Die haben das bei den Böden.

    Resultiert die vermeintliche Materialschwächung denn überhaupt tatsächlich aus der PU-Beschichtung, oder nicht vielmehr aus dem Färbeprozes ("dying")?

    Der Stoffhersteller scheint ja beim obigen Material explizit auf das Färben zu verzichten... :)

    Heftiger Regen. Alles an Membranen hat versagt. Und da frage ich mich, ob man bei längeren Touren überhaupt sinnvoll mit einem Solo- Zelt arbeiten kann.

    Etwas Wohlfühl-Raum ist nie verkehrt... ;)

    A detail of the upcoming ArcDome 2 Polyester

    Sehr spannend, vielen Dank! :)

    Und interessant auch die Info auf der Artikelseite des bisherigen ArcDome Ultra:

    Zitat

    Are there other versions?

    Yes, the polyester version releases in April as well as a solo version later this year.

    Damit hätte das Durston X-Dome nun tatsächlich ernsthafte Konkurrenz...

    Was mich noch irritiert:

    Zitat

    Made with a unique undyed 30D super high tenacity double ripstop Sil/PcU coated fly fabric.

    War da nicht mal was, dass sich jegliche PU-Beschichtungen mit der Zeit vom Trägermaterial ablösen? Oder werden beim neuerlichen PcU etwa direkt die einzelnen Polyesterfasern (noch vor dem Verweben) mit PU umhüllt?

    Auf Reddit erschien gerade ein spannender Beitrag zur Schrumpfung von DCF:

    Why I regret choosing the X-MID Pro2+ Dyneema

    Zusammenfassung: Ein User hat ein X-Mid Pro 2+ (DCF mit DCF-Boden) für einen gemeinsamen PCT-Thruhike mit seiner Freundin gekauft. Nach einigen Wochen traten Probleme mit den Reißverschüssen auf und das Zelt wurde über die Dauer des Thruhikes immer enger. Als sie dann am Camp jemanden mit einem identischen Non-DCF X-Mid getroffen hatten, haben sie beim Vergleich festgestellt, dass ihr Zelt trotz angeblich identischer Abmessungen deutlich kleiner war. Es kam der Verdacht auf, dass aufgrund der Bodenbreite von nurmehr ~ 80" vielleicht fälschlicherweise das schmalere X-Mid Pro 2 (ohne +) verschickt worden sein könnte, welches laut Papier tatsächlich 80" haben soll.

    Nachfolgend wurde das Zelt zu Durston eingeschickt und dort überprüft. Stellte sich raus: Es wurde die korrekte Zeltversion geliefert, doch ist das DCF-Bodenmaterial durch die stetige Benutzung von der ursprünglichen Breite von 85" auf gut 80" zusammengeschrumpft, was nun dazu führte, dass ihre Matten nicht mehr sauber nebeneinander darin platziert werden konnten.

    Nach einigem Schriftverkehr folgte dann die Aussage von Dan Durston:

    Zitat

    "Regarding the DCF shrinkage, this would not be the same with the nylon floor as it does not react like DCF does to wrinkling."

    Überlegt euch also gut, ob ihr denn wirklich einen DCF-Boden haben wollt... ;)

    Hallo zusammen,

    wilbo hatte im blauen Forum einmal eine Anleitung dazu geschrieben. Dazu drei Fragen:

    1. Ist es noch aktuell, einfach Gear Aid Seam Grip SIL (vormals SilNet) mit Waschbenzin zu einer niederviskosen Masse zu verrühren und diese dann mit einem Pinsel auf den Zeltnähten aufzutragen?
    2. Von welcher Seite: Nur außen, oder innen und außen?
    3. Haftet diese Silikonmasse auch auf Sil-Poly-Zelten? Hauptsache Sil-beschichtet, oder? Ob nun Sil-Nylon oder Sil-Poly dürfte ja prinzipiell egal sein...

    Besten Dank euch! :)

    Klar, leicht soll es sein und reinpassen will ich auch. Ich bin 1,88m groß und schlafe für gewöhnlich auf bis zu 4 cm Boden Isolation mit einem bis zu 300g Federn gefüllten Schlafsack.

    Mich wundert es, dass hier noch niemand das Tarptent Dipole 1 Li bzw. 2 Li empfohlen hat. Einige Leute auf Reddit hatten das Dipole mit dem X-Mid verglichen und ersteres als deutlich geräumiger tituliert. Selbst mit dicken Winterschlafsäcken wird es da keine Probleme geben... :)

    Zudem:

    - geringerer Stellplatzbedarf als X-Mid

    - windfester, dank kleinerer Wandflächen


    Hier einmal die Nicht-DCF-Version:

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    Off Topic: Von singulären Bogengestängen wie den Tarptent Rainbows würde ich persönlich, insbesondere bei DCF, eher Abstand halten. Es ist mathematisch nicht möglich, das Abbild einer runden Form (= Bogengestänge) ohne Zerrungen auf eine gerade Fläche (= Boden) zu übertragen. Dementsprechend wird das Material an einigen Stellen stark gedehnt, an anderen Stellen hingegen gar nicht. Eine solche Konstruktion ist für Laminate wie DCF nicht gerade förderlich...

    Wenn abgerundet, dann besser direkt ein Kuppelzelt mit zwei kreuzförmigen Bogengestängen nehmen - dort ist obiger Sachverhalt nicht zutreffend.

    Diese Änderungen der "3. Generation" beziehen sich offenbar nur auf das X-Mid 1. Dort wurden einige Anpassungen vorgenommen, die das ebenfalls letzte Woche vorgestellte X-Mid 2 offenbar nicht erhalten hat.

    Aufgefallen sind mir neben dem veränderten Fly-Material aber bislang nur die "Bandschlinge" zur Aufnahme der Trekkingstock-Griffe und die neue Form der Taschen im Innenzelt.

    Mich wundert vielmehr, dass er diese Details nicht auch beim neuen X-Mid 2 (Solid) berücksichtigt hat? Oder täuscht das?

    Hier gibt es mehr Detailinfos zum X-Mid 1 Gen 3:

    Durston | Third Generation X-Mid 1
    The X-Mid 1 has been updated for 2025 to be lighter, more spacious and more user friendly. It weighs just 25 oz for excellent spaciousness, protection, and…
    durstongear.com

    Zum Thema GWS vs Stormshield hier noch ein aktueller Webfund:

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    Vielen Dank für das Video! :)

    Bei 11:57 sagt er:

    Zitat

    The StormShield takes on a dampled look after all visual moisture has evaporated or soaked in, whatever the case might be. The surface looks a little damper.

    Now on the Gore Windstopper, there is none of that dample effect at all.

    Und bei 22:37:

    Zitat

    The StormShield still feels wet. The Windstopper feels cool, but not wetted out. And the discoloration is largely gone now on the Gore Windstopper, where the discoloration on the StormShield bag, that's still discolored in that area - like I said, it still feels a little wet.

    Und das selbst mit nagelneuer DWR-Beschichtung auf dem StormShield-Material.

    Mich würde interessieren, wie sich diese Oberfläche nach mehrfacher Nutzung verhält...

    Oder wie hast du die Aussage gemeint?

    Ah Verzeihung! ^^ Ich meinte es in Bezug darauf, dass nur Hilleberg explizit mit der Dreifachbeschichtung wirbt. Deshalb ging ich davon aus, dass vielleicht auch nur Hilleberg derartige Materialien bezieht?

    Locus Gear fragt allerdings morgen einmal beim Materialhersteller an. Möglicherweise wird nämlich (unbekannterweiße) ebenfalls ein triple coated Material genutzt. :)

    Edit: Dazu würde aber wiederum diese technische Angabe hier nicht passen:

    LOCUS GEAR uses Silnylon with water pressure resistance of 3000mm/HSH

    Hilleberg erwähnt ja für das Red Label ganze 5.000 mm HSH. Vielleicht also doch noch ein anderes Material...

    Gerade habe ich noch eine interessante Rückmeldung von Locus Gear erhalten:

    Sie beziehen ihre Zeltstoffe vom gleichen Hersteller wie Hilleberg. Allerdings hat der Hersteller ihnen gegenüber nur erwähnt, dass es sich um "impregnated" Material handeln würde. "Triple siliconized" wurde hingegen nicht explizit genannt.

    Yuki schrieb weiterhin, dass die Imprägnierung nur bei dünneren Materialien bis 30D möglich sei.

    Kann es also sein, dass Hilleberg hier tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal besitzt?

    Zugegeben ein Gedanke, der beim Duschen aufkam... ^^

    Bekannterweiße kann Sil-Nylon erhebliche Mengen Wasser absorbieren, was aufgrund der damit einhergehenden Materialdehnung zur Notwendigkeit des Nachspannens eines Zelts führen kann. Was passiert denn, wenn tatsächlich nachgespannt wird und das Zelt dann in diesem Zustand abtrocknet?

    Wäre es technisch vorstellbar, ein Sil/Sil-Nylon-Material künstlich bis zur Streckgrenze zu dehnen und es dort zu "konservieren", wobei die Fasern dauerhaft eine plastische Längung im gestreckten Zustand einnehmen? Bei künftiger Feuchteeinwirkung wäre dann schlichtweg keine weitere Dehnung mehr möglich.

    Laut Richter Formteile:

    Zitat

    Die Streckgrenze definiert das Ende des elastischen Verhaltens eines Werkstoffes. Nach Erreichen der Streckgrenze geht er in den plastischen Zustand über. Er wird also dauerhaft verformt.

    Demgegenüber die Zugfestigkeit:

    Zitat

    Der Werkstoffkennwert Zugfestigkeit gibt an, ab welcher Zugspannung das Bauteil bricht.

    Wird nun also ein Zustand oberhalb der Streckgrenze aber unterhalb der Zugfestigkeit erreicht, so wäre das Material zwar gedehnt, würde aber noch nicht reißen.

    Wo sind die Materialwissenschaftler? Ist das alles völliger Quatsch? :/8o

    Was bringt dich zu der Annahme?

    Weil ich es auf der ersten Seite dieses Threads so verstanden hatte, dass Kerlon grundsätzlich 20D sei:

    Unter anderem:

    Hilleberg Kerlon 1000 (actually silnylon 20D)

    Da war ich aber zu langsam. Offensichtlich existieren auch in der Kerlon-Produktgruppe unterschiedliche Grammaturen. :)


    [...] die mehrfachen Silikonbeschichtungen.

    [...] aber dreifach silikonisiert.

    Wo ist denn eigentlich die dritte Silikonschicht? Innen- und Außenseite ist klar, aber wo noch?