Beiträge von WonderBär

    Was ich beim Trekking so toll finde, ist dass alle Probleme plötzlich so elementar - und doch so simpel werden. Du bist den ganzen Tag durch den Regen gelaufen, alles suppt und ist nass, es ist kalt, du hast Hunger. Findest eine Hütte oder baust dein Zelt auf, raus aus der nässe, was gekocht und --- alles wird gut. Wie als Kind früher, Bäckchen rot & glücklich. Oder das Wasser geht zur Neige, man läuft gefühlt Stunden, durstig, langsam kommt unerwartet unterschwellig ein dezentes Panikgefühl dazu. Plötzlich hört man das Rauschen eines Bachs, Freude! Oh, köstliches Nass!

    Ich glaube meine Flucht ist weniger der "wohlverdiente" Urlaub, als das nicht im hier und jetzt, sondern das in fast stetiger "in Planung" lebende zuhause - leider ohne den Luxus regelmäßig für Monate weg zu können.

    Und ich gebe RaulDuke schon auch recht betr den Langzeitwanderer - ich denke nicht, dass es eine Flucht vor sich selber, (das geht nicht, da kommt man sich nicht aus) aber doch eine Flucht vor dem gewöhnlichen Altag eines Mitteleuropäes ist.

    Wie siehst du das German Tourist ?

    Den Hexatrek, NST, oder PCT am Stück zu laufen, ist sogar eine große Flucht!

    Es gibt sogar welche, die sich darin verlieren, und auf dauer nirgendwo mehr Heimisch sind.

    Ich meine so Leute, die zu hause sein nur noch einzig dafür nutzen, Geld zu verdienen, um den nächdten Thruhike zu finanzieren. Die eigentlich im Alltag keinen Genuß mehr finden, denn die Gedanken sind immer und überall auf die nächste Wanderung gerichtet.

    es gibt von Benjamin Franklin ein Zitat über Kinder die von/zu Indianern entführt wurden und große Schwierigkeiten gehabt haben sich überhaupt an, oder wieder an die Zivilisation anzupassen

    Zitat

    When an Indian Child has been brought up among us, taught our language and habituated to our Customs, yet if he goes to see his relations and make one Indian Ramble with them, there is no perswading him ever to return, and that this is not natural [to them] merely as Indians, but as men, is plain from this, that when white persons of either sex have been taken prisoners young by the Indians, and lived a while among them, tho’ ransomed by their Friends, and treated with all imaginable tenderness to prevail with them to stay among the English, yet in a Short time they become disgusted with our manner of life, and the care and pains that are necessary to support it, and take the first good Opportunity of escaping again into the Woods, from whence there is no reclaiming them. One instance I remember to have heard, where the person was brought home to possess a good Estate; but finding some care necessary to keep it together, he relinquished it to a younger Brother, reserving to himself nothing but a gun and a match-Coat, with which he took his way again to the Wilderness.

    16g pro Tüte!:huh:

    Ja, aber ich denke dass man pro gekaufter Trekkingmahlzeit auch nicht weniger rum schleppt. Das und das Packmass (neben unverschämten Preisen) ist mein Hauptproblem mit den gekauften Trekking Mahlzeiten

    Meine Idee wäre eher normale Gefrierbeutel zu verwenden die Hitzestabil sind und zB um ein leichtes Schüsselchen zu wickeln um dann daraus zu futter und das bischen Plastik dann zum nächsten Mülleimer zu schleppen

    Nach der Menge an Kunststoff zu urteilen in die wir uns einpacken und versuchen uns damit die Natur vom Leib zu halten tue ich mich schwer an letzteres zu glauben, verstehe aber die Romantik des Gedankens

    Man könnte recht leicht weitgehend „plastikfrei“ unterwegs sein. Nur ist das Konzept des Teilens bei Solowanderungen schwierig umzusetzen.

    Ich finde den Gedanken sehr spannend und fände es cool wenn du das in einem threat mal ausformulieren würdest

    Ist es Flucht (aus der urbanen Zivilisation ) oder eine Rückkehr zu einer natürlicheren Lebensart?

    Nach der Menge an Kunststoff zu urteilen in die wir uns einpacken und versuchen uns damit die Natur vom Leib zu halten tue ich mich schwer an letzteres zu glauben, verstehe aber die Romantik des Gedankens

    Ich hatte mich neulich mit jemandem über eine dieser historischen Persönlichkeit unterhalten, die im Kerker gelandet sind, und es wohl geschafft haben zu fliehen. Und musste darüber nachdenken, wie man das wohl macht - seine Flucht zu planen. Und als ich mir so eine Kerkerflucht vorstellte, sind mir, als täglichem Leser dieses Forums, die parallelen aufgefallen.

    Wie ich mir täglich Gedanken mache eine Tour zu planen oder mein Equipment zu verbessern. Wie ich Situationen visualisiere und in Gedanken Lösungen erarbeite.Wie ich shops oder Gearlisten nach ständig leichterem durchkämme. Und es drängte sich klar die Frage auf, was ich hier tue.

    Plane ich hier eigentlich meine Flucht?

    Ich habe mich jetzt länger (u.a hier) mit der Langlebigkeit von DCF auseinandergesetzt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass das für meinen aktuellen Usecase (Spaß-Trekking in Norwegen + Wochenendtouren mit Kumpelz) nichts ist.

    Besonders auch die Tatsache, dass bei einem Double Wall die Gewichtsersparnis prozentual ziemlich gering ist, hat mich davon abgebracht.

    Auch der Punkt dass man doppelt so viel ausgiebt, um ein Zelt zu bekommen, dass "sich leicht flicken lässt" (und wohl nicht selten schon am ersten Tag?) ey sorry ....

    Das mag bei 3 monatigen Thruhikes Sinn machen, oder bei Tarps und Singlewalls, aber ich suche was, auf das ich mich die nächsten Jahre verlassen kann.

    Bei mir isses jetzt das Tarptent Notch (ohne Li) geworden, habs bei outdoorline.sk unverschämt günstig und stressfrei bekommen und heute das erste mal aufgebaut. Stoff fühlt sich gut an. Es ist echt klein. Kleiner als das Enan, besonders im Kopfbereich. Bin nicht mit allen Punkten nur glücklich und jetzt nicht nur brennend begeistert, auch wenn es sicher ein tolles Zelt ist. Ich nehms jetzt mal mit nach Norge und werde berichten. Zum zurück schicken isses dann doch zu cool 🤩

    Vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, aber nach dem letzten Garmin Preisupdate das mir bewusst ist, zahle ich einmalig ~50 + eine Monatsgebühr, oder? Wenn ich den Vertrag kündige und wieder benötige, zahle ich wieder 50 + Monatsgebühr?

    Genau, die 50€ fallen an, wenn man das Abo wieder aktiviert (nachdem es deaktiviert worden ist und damit auch keine Gebühren mehr anfallen). Wenn es dann aber wieder aktiviert ist, fallen natürlich nur noch die Monatsgebühren an.

    50€ entsprechen 5 Monaten "Enabled" oder 2.8 Monaten "Freedom" Preisplan, d.h. die Deaktivierung lohnt sich, wenn man das Gerät mehrere Monate (oder wie bei mir halt auch mal z.B. 2 Jahre) nicht verwendet. Wer es aber ab und zu auf Tages- oder WE-Touren benutzt, ohne lange Unterbrüche dazwischen, der ist bei Protegear oder vielleicht auch mit dem Enabled-Tarif besser bedient.

    Ich will nicht ausschließen, dass das in D anders ist, aber hier steht ich zahle in A eine Aktivierungsgebühr von 49 + Monatsgebühr, heisst, ich nutze das Zweimal im Jahr für e.g zwei Wochen, bin ich bei 135€, ist Protegear günstiger, oder?

    Ich habe bei Protegear auch Wochen und Tagestarife, was die Sache nochmal attraktiver macht

    Garmin: Da kann ich das Abo komplett deaktivieren, und die Kosten sind dann dauerhaft 0€. Bei Bedarf muss es dann eben wieder aktiviert werden, was einmalig 50€ kostet. Das ist aber weniger als die Jahresgebühr bei Protegear.

    Vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, aber nach dem letzten Garmin Preisupdate das mir bewusst ist, zahle ich einmalig ~50 + eine Monatsgebühr, oder? Wenn ich den Vertrag kündige und wieder benötige, zahle ich wieder 50 + Monatsgebühr?

    Wenn deine Seriennummer nichtmehr passt sieht das eher nach einem Flash Fehler aus, die müssten völlige Idioten sein, wenn sie solche Daten in eine Spannungsrelevante Stelle packen. Ich würde das eher einschicken und reklamieren.

    Es kann aus Systemperspektive durchaus Sinn machen, die Gesammt Funktion eines Devices zu unterbinden wenn es "nicht mehr weis wie es heisst"

    zB weil du eine Verbindung nichtmehr eindeutig zuordnen kannst.

    Ich war an der Entwicklung von dem Teil nicht beteiligt, aber für mich riecht das nicht nach Antennenfehler sondern eher nach "Hersteller Daten Korrupt". Auch wenn Ferndiagnosen von unbekannten Devices SEHR Fehlerlastig sind, klar

    Ein SW update bekommst du nicht zufällig drauf?

    Hat irgendwer von euch einen Tipp wo ich in Oslo in der Nähe vom Hauptbahnhof Rødsprit / Brennspiritus in der Nähe vom Hauptbahnhof kaufen kann?

    Ich habe gehört den gibts in Tankstellen - gibts den in jeder Tanke oder auch im Supermarkt / Drogerie?

    An sich macht es keinen Sinn nur um Spiritus zu kaufen noch eine Nacht da zu bleiben. Will vom Flughafen über Hbf gleich nach Finse weiter

    Nachtrag:
    habe im Internet gefunden das Jernia das führen sollte - habt ihr da Erfahrung?

    Wie breit ist das denn beim Packa bzw dem Exped Poncho?

    Sorry für die Verspätung. Ist irgendwie nicht leicht zu messen, da die "Beule" nicht wirklich eckig ist, aber ich würde mal grob 50h x 40b x 25t in cm sagen?

    Ich hatte grob 40-45l dabei, teilweise das Enan in der Seitentasche vom Rucksack. Die Decathlon Faltmatte horizonta bekomm ich nicht rein, vertikal schon, aber is wohl eher was für LuMas

    Auf dem Foto hängt der Packa über einem mäsig beladenen Bonfus Aerus, da war noch gut Platz