Beiträge von Sam Ameise

    Ich hatte das Lofoten 2 Jahre aus eben diesen Gründen: leicht und leicht zu übersehen. Einmal habe ich es an der Ostseeküste bei starkem Wind genutzt (kein offizieller Sturm) in den Dünen ohne Windschutz (Camping Prerow, offiziell erlaubt). Ich habe es mit dem Kopf in den Wind gestellt. Es war ungefähr so, wie in dem Bild vom unteren Video. Innen musste ich bis ganz nach unten rutschen, dann konnte ich sogar schlafen. Wenn es geregnet hätte, wäre es ein anderes Erlebnis gewesen, dann wäre es kuscheln mit Kondens. Nur Wind war in Ordnung.

    Andererseits: sonst hatte ich mangels Sturm oder wegen zuviel Wald um mich herum nie Windprobleme.

    Für Ein- und Ausstieg entwickelt man eine Technik. Am Ende habe ich es doch wieder verkauft, da ich Sitzhöhe zu sehr vermisst habe. Es ist tatsächlich eher ein Luxus-Biwak.

    Ersetzt habe ich das Lofoten durch ein Zelt vom anderen Ende des Preisspektrums: Fjern Fjäder 1 für 250€. Schmal, hoch, dunkel. Praxistest steht allerdings noch aus und wird sicher erst im Frühjahr kommen.

    Könnt ihr die Abgaben noch jeweils aufschlüsseln?

    Durston: Preis netto: ca. 370€ (auf Website schon umgerechnet, der Preis ändert sich deshalb auch immer Mal wieder ein bisschen) + ca. 17€ Versand mit FedEx (man könnte auch 21€ Versand mit canadian Post + dann DHL nehmen)

    Wie genau FedEx jetzt auf die 119€ Einfuhrgebühren kommt, weiß ich nicht genau. Die geben aber einen Link an, wo man nachgucken kann. Da die verlangten 119€ aber im erwarteten Rahmen lagen, war ich zufrieden und habe bezahlt.

    Manchmal geben die Amis bei der Versendung auch andere / geringere Preise an, als tatsächlich gezahlt wurden - dann hat man natürlich auch geringere Einfuhrgebühren

    Fast Off topic - Einfuhr aus Kanada: aber ähnliche Erfahrungen: am 18.11. Durston X Dome 2 mit Alu-Gestänge und Solid-Inner bestellt. Kosten incl. Versand mit FedEx 386,90€. Paar Tage später Mail von FedEx mit Höhe der Einfuhrgebühren (119,13€) bekommen. Sobald ich bezahlt hatte, haben die das Paket ins Flugzeug geworfen und nach insgesamt 1 Woche war es bei mir. Es ist geradezu erschütternd, wie komfortabel und schnell inzwischen der Einkauf am anderen Ende der Welt funktioniert.

    Klar, wenn irgendwas was ist, ist man vom Kundenservice abhängig. Hikerhaus sind von mir 10min zu Fuß, da kann man schon mal schneller etwas vorbei bringen.

    Da die Mehrheit der Brandmelder optisch aufgebaut sind, und auf die Reflexion von Licht an Rauchpartikeln beruhen, würde ich mir da wenige Sorgen machen solange du das Fenster offen hast und keine Steaks brätst.

    Ah, danke für die Info/ Denkhilfe. Ich werde jetzt immer noch keine Großküche in einem Hotelzimmer eröffnen, aber vielleicht werde ich im Bedarfsfall doch Mal eien kleinen Kocher auf dem Fensterbrett nutzen

    Moin, ich empfehle die Suunto Race.Ich selbst nutze die Race S (gleich, nur kleiner) Ich habe den ganzen Fitness Schnickschnack abgestellt, nutze nur Uhr, Taschenlampe und Karten mit Routen. Die Routen plane ich mit Locus, exportiere sie auf die Suunto-App und von dort auf die Uhr. Touren in der Uhr direkt umplanen, geht nicht. Immer erst über die App. Das ist ein bisschen umständlich, aber eine Frage von wenigen Sekunden und man gewöhnt sich.

    Vielleicht für Dich negativ: Die Uhr spricht nicht mit Dir, man muss drauf gucken. Ein paar Mal habe ich schon Abbiegen verpasst, aber nach einer einstellbaren Abweichung von der Originalroute piepst die Uhr und zeigt mir meinen Fehler.

    Alles andere steht in der Website. Ach ja, sie kostet die Hälfte der Garmins.

    Ich trage ebenfalls Trocki mit Innensocken nach Bedarf. Dazu eine zugeschnittene EVA im ganzen Boot als Isolierung. Wenns aus dem Boot raus geht (Einstieg, Ausstieg, Umtragen), kommen Tevas in Übergröße über die Socken-Trocki-Schichten. Da das ja jeweils nur kurze Zeiten sind, kann man die bei Bedarf schön festzurren. Im Boot kommen die Sandalen dann irgendwohin, wo Platz ist.

    Moin, laut einer fast 2-minütigen Recherche von Chat sind pi x Daumen 10% der (wandernden oder nicht wandernden) Bevölkerung Koffeinabhängig. Ich vermute, dass ein starkes Argument FÜR Kocher auf der Wanderung die Angst vor morgendlichen Entzugserscheinungen (träge, müde, schlechte Laune, Kopfweh) ist. Als Ex-Koffein-Junkie empfehle ich für Waldübernachtungen deshalb: Koffeintabletten. Schmeckt nicht, wiegt nichts, funktioniert. Dazu ein Wasser der Wahl.

    Wie isses mit Kondens - der Nachteil von kleinen Zelten?

    Ich hatte das Lofoten auch Mal ne Weile. Kondens gab es sicher (innen am Außenzelt. KondensPROBLEME (also Kondens im Innenzelt) hatte ich nur 1x bei Nacht-Temperaturen knapp über 0°. Insgesamt war ich auch sehr zufrieden mit dem Zelt. Allerdings habe ich dann doch die Möglichkeit zu sitzen zu sehr vermisst und bin dann auf das Tarptent Moment DW Li umgestiegen. Gleiches Gewicht, mehr Komfort, aber viel heller und höher und damit nicht wirklich unsichtbar. (Beim Lofoten muss man sich Nachts bim Ruf der Natur schon gut merken, wo das Zelt steht; es ist wirklich nicht zu sehen.)

    Ich fahre (gehe, paddele und zur Not bade) seit einem knappen Jahr mit der Suunto Race (s). Offline Karten, wahlweise Navi mit allem Schnickschnack oder nur Routenanzeigen mit deutlichen Abbiegepfeilen. Wechsel zu anderen Infos (Höhe, Zeit...) und Zoom mit der Krone. Geht auch gut im Regen und mit Handschuhen. Über NFC Synchronisieren mit der Handyapp. Gute Zusammenarbeit mit Komoot und Locus. Wenn man vorher daran denkt, alle relevanten Karten auf die Uhr zu laden, hat man wirklich eine einfache Routenführung. Wenn man träumt und sich verfährt, ertönt ein empörtes "Pieps!" und man liest "Routenabweichung". Akku reicht bei mir für 3 Tage. In der Stadt als Normale Uhr reicht der Akku ca. 4 Wochen. Alle möglichen Sensoren und Trainingsdingens habe ich allerdings ausgeschaltet.